Tagebuchbloggen 07/17

Es ist schon wieder so weit: es ist der  5. und Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag machen. 

Mein 5. Juli startet, wie jeder normale Wochentag, mit dem Weckerklingeln um 5:45. Ich döse noch mal weg, weil wir gestern Abend noch „The Man in the High Castle“ zu Ende geschaut haben uns es spät wurde. Um sechs stehe ich auf und weiß, dass ich schon etwas spät dran bin. 

Als erstes packe ich Aufbackbrötchen in den Ofen und gehe dann duschen und mich fertig machen. Zwischendurch schneide ich drei Brötchen zum Abkühlen auf und toaste Softbröd. Dann packe ich drei Brotdosen, schneide Melone und mache Marmeladenbrote zum Frühstück für Sohn1. Um 6:45 bin ich fertig, wecke Sohn1 und ziehe meine Schuhe an. Sohn3 wird auch wach und will runter getragen werden. Um 6:54 verlasse ich das Haus und laufe zügig zur Bushaltestelle. Ich höre Sohn3, der mir empört hinterher schreit, weil ich gehe. Hilft aber nichts. Ich habe bereits den 6:51 Bus und den 6:56 Bus verpasst. Mit dem 6:59er kriege ich die S-Bahn um 7:15 nur mit Glück. Habe ich heute. Die fünfzehn Minuten S-Bahnfahrt nutze ich zum Lesen. 

Um 7:45 bin ich im Großraumbüro noch allein. Ich trinke den ersten Kaffee und fange mit den Vorträgen an, die ich für verschiedene Anlässe vorbereiten muss. Ich kann relativ konzentriert arbeiten und komme ordentlich weiter. Den ersten Vortrag kann ich gleich wegschicken. Der ist morgen schon dran. Um halb zwölf packe ich meine Brotdose aus. Eigentlich will ich anschließend gleich los und Milch besorgen, aber mir kommt ständig was dazwischen. Es wird fast halb zwei, bis ich los komme. Pokemon Go hängt mal wieder und ich muss es neu starten, um endlich  wieder einen Raidkampf zu machen. Ist erst mein zweiter, weil ich die jeden Tag sehe, auf später verschiebe und dann vergesse. Mit Milch bin ich gegen zwei zurück im Büro. Ich rede eine Weile mit unserer neuen Mitarbeiterin und bastel dann weiter an den Vorträgen. Um halb fünf bin ich dann wieder allein im Großraumbüro. Gerade als ich gehen will, kommt doch noch ein Kollege und verspricht mir bis morgen früh noch Software zu installieren. 

Um 17:20 bin ich wieder zuhause. Sohn1 will Hilfe bei den Hausaufgaben. Allerdings muss er zuerst seinen Stift finden. Auf dem Esstisch wartet schon ein Eiskaffee auf mich. Ich erzähle D. von meinem Tag und was schon wieder alles liegen geblieben ist. Dann helfe ich Sohn1 bei den Hausaufgaben und sammle die Wäsche ein. Zwei vollgepieselte Betten gab es in der Nacht. Milchshake am Abend war wohl keine gute Idee. Allerdings müssen erst Sohn1s Sandalen noch mal in die Maschine, weil er meint, die röchen nach Kuhpippi.  

Die Kinder schauen Feuerwehrmann Sam und während D. kocht, bestelle ich Unterwäsche bei Enamora und h&m für mich und die Kinder, weil es nur noch 3 Wochen bis zu unserer Kur sind und der Vorrat aufgestockt werden muss. Ein Punkt weniger auf der Liste. (Dabei fällt mir ein, dass ich Sohn1 noch in der Schule für den letzten Schultag abmelden muss.) Dann gibt es Essen. Sohn2 und Sohn3 machen lieber einen Aufstand („Ich will noch mal Feuerwehrmann Sam!“ und „Die Maultaschen sehen komisch aus. Und mir ist warm.“) und dürfen vorzeitig nach oben. Sohn2 schläft sofort ein. Wir essen in Ruhe mit Sohn1. Als der in der Dusche verschwindet, isst Sohn3 auch noch ein paar Maultaschen. D. schafft es Sohn2 umzuziehen. Ich tippe den Blogeintrag, während  Sohn3 sich weigert zu schlafen. Blöder Mittagsschlaf. Da wir mit der Serie durch sind, weiß ich nicht, was der Abend noch bringt. Aber vermutlich schlafe ich ohnehin bald ein. 

Media Monday #312

Fast hätte ich den Media Monday pünktlich geschafft, aber dann fiel Sohn1 ein, dass er noch dringen 30 Muffins für seine Klasse braucht und schon war mein Abend anderweitig verplant.

​​1. Fragt man mich nach meinem Lieblings-(Computer-)Spiel kann ich keine Antwort geben. Computer gespielt habe ich ewig nicht.

2. Lego hat mit Ninjago eine/s der erfolgreichsten Marketingkonzepte geschaffen, schließlich gibt es neben den Legosets auch noch eine erfolgreiche Serie, Bücher, Hörspiele, Trading Cards, Zeitschriften, Computerspiele, Kostüme und dieses Jahr dann sogar noch einen Film. Unsere Jungs sind von allem begeistert.

3. Leider enttäuschend, was Wes Ball mit dem zweiten Teil von Maze Runner angestellt hat, denn er entfernt sich schon arg von der Buchvorlage. Ich bin gespannt wie das in Teil 3 dann wieder zusammengeführt werden soll.

4. Die alte Verfilmung von Es ist und bleibt unvergessen (ich kann noch immer Teile mitsprechen), auch wenn ich mich sehr auf die neue freue.

5. Ich möchte ja unglaublich gerne mal wieder den Europapark besuchen, immerhin ist Sohn1 jetzt endlich groß genug fürs Blue Fire.

6. Ist die Rede von Kultfilmen, denke ich persönlich ja immer daran, wie wir mit vielen Leuten in unserem Fernsehkeller Easy Rider anschauten und es furchtbar öde fanden. Der Kultfilm einer ganzen Generation. Offensichtlich nicht unserer.

7. Zuletzt habe ich Stranger Things angeschaut und das war sehr gut , weil die Serie eine tolle Stimmung hat. Das was Super 8 auch gerne geschafft hätte und mich überlegen ließ, ob Sohn1 wohl bereit für E.T ist.

Unsere Ferien

Während sich die nördlichen Bundesländer bereits auf die Sommerferien vorbereiten, haben wir hier gerade die Pfingstferien hinter uns gebracht. In der ersten Ferienwoche waren Sohn1 und Sohn2 in der Ferienbetreuung (keine Sorge, wir nehmen da niemandem eine Platz weg, auch wenn wir die Betreuung nicht dringend brauchen. Hier kriegt im der Regel jedes Kind einen Platz in der Ferienbetreuung.). In der Betreuung wurde mit Tanzlehrer tanzen geübt. Freitagabend war dann das Jubiläumsfest der Ferienbetreuung und dort tanzten die Kinder uns dann was vor.

Da der Sommer endlich kommen wollte und Sohn1 aus seinen kurzen Hosen rausgewachsen war und Sohn2 sich weigert, andersfarbige Hosen als blaue anzuziehen, bräuchten wir neue kurze Hosen. Meine kurzen Hosen sind in der Mehrheit auch an die 10 Jahre alt. Sohn3 verweigert alle kurzen Hosen in seinem Schrank. Wir gingen also am Samstag mal eben auf große Einkaufstour. Sogar erfolgreich und mit anschließendem Spielplatzbesuch.

 

Sonntags stand Freibad auf dem Programm.
Am Montag startete mein Urlaub. Wir nutzen den Tag zum Erdbeerenpflücken und für eine große Einkaufsrunde.

Später war ich mit den Jungs noch bei der Post, Geburtstagskerzen kaufen und auf dem Spielplatz. Als die Kinder im Bett waren, verarbeitete D. den Großteil der Erdbeeren zu Marmelade. Ich buk den Geburtstagskuchen  für Sohn1 und packte die Geschenke ein. Viel zu spät waren wir im Bett.
An seinem Geburtstag war Sohn1 schon um halb sechs wach, wartete aber brav bis halb sieben, bevor er uns aus dem Bett scheuchte. In Rekordzeit wurden die Geschenke ausgepack und der Kuchen gefrühstückt. Ich machte ein paar belegte Brötchen und gegen neun Uhr saßen alle im Auto. Wir besuchten das Legoland Deutschland und hatten dort einen echt tollen Tag, der nicht ausreichte, um alles zu sehen. Wir waren aber auch lange auf Kletter- und Wasserspielplätzen. Wir blieben bis zum Schluss und die Kinder waren begeistert. Die Kinder schliefen bereits im Auto ein und mussten nur noch in die Betten gelegt werden. 

Ich war auch müde, musste aber noch Sachen für die Geburtstagsfeier am nächsten Tag vorbereiten.

Am Mittwoch starteten wir alle etwas langsamer. Ich bereitete die letzten Sachen für die Party vor und D. machte den Großeinkauf. Um 15 Uhr trafen wir die Gäste am Rathaus. Da gab es Geschenke auspacken, Zauberstäbe und Milchshakes für alle. Für jedes Kind gab es einen Rucksack (2€ bei Decathlon) mit Getränken und Snacks. Zuerst mussten wir zur Bushaltestelle und ins Nachbardorf fahren. Da ging es dann mit Karte und Kompass den Berg hoch zur Grillhütte. Ganz schön anstrengend. Zwischendurch verliefen wir uns etwas, so dass wir erst zwanzig Minuten vor Partyende am Grillplatz waren. Das machte aber nichts, da die abholenden Eltern einfach auch noch etwas die Abendstimmung auf dem Berg genossen und teilweise sogar noch etwas mit aßen. Die letzten Gäste gingen nach 20 Uhr. Zuhause ließen wir die Kinder noch aufbleiben und es wurde sehr spät bis alle im Bett waren.

Am Donnerstag ging es turbulent weiter. Wir packten unsere Koffer und fuhren zum 60. Geburtstag der Oma. Leider fiel das Grillen im Garten wegen Gewitters aus. Das machte es für mich dann etwas stressig, da die Kinder in der kleinen Wohnung, die nicht gerade kindersicher ist (Feuerzeuge, Kerzen, Medikamente in Kinderreichweite) doch stark beaufsichtigen werden mussten. Ich konnte erst etwas entspannen, als die Gäste gegangen waren. Und schon wieder waren alle spät im Bett.

Am nächsten Vormittag ging es dann weiter zu noch mehr Verwandtschaft. Das Wetter war wieder gut und die Kinder genossen den dort aufgestellten Pool. Wieder erst gegen Abend fuhren wir weiter. Einmal über den Schwarzwald. Die Kinder verschliefen einen Teil der Fahrt, um dann am Ziel bei Omi  und Opa wieder wach und hungrig zu sein. Bei Omi und Opa trafen wir auch mein Schwesterchen, das dort das lange Wochenende verbracht hat. Schon wieder waren die Kinder spät im Bett.

Das Wochenende war dann ruhig. Die Kinder spielen mit Omi und Opa, mit Lego und Tablet und insbesondere Sohn3 holte sich ausgiebig Exklusivzeit mit Omi und Opa. Am Sonntag bauten wir noch das Planschbecken auf und außer ein bisschen Entenkükengucken haben wir nicht viel gemacht. D. hat lecker gekocht und dann waren die Ferien zu Ende.

Schnipsel

Hier ist es ruhig. Ich komme nicht zum schreiben. Jetzt nutze ich mal die S-Bahn-Fahrt für ein kleines Update in Schnipseln.

Ja, richtig gelesen. Seit April nutze ich Bus und S-Bahn. Im Winter wurde eine Busverbindung ins Nachbarkaff eingerichtet, die mich staufrei zur S-Bahn bringt. Das Auto bleibt also zuhause, was gerade im Winter, wo ständig jemand krank ist, für die Jungs zuhause Vorteile hat. Ich hab die Stunde Bus und Bahn für mich zum Lesen. Positiver Nebeneffekt: ich bin viel disziplinierter mit dem Losgehen morgens und hab bisher eigentlich immer den Bus um 6:51 erwischt.

Mit technischen Geräten läuft es gerade nicht so gut. Mein Handy ist seit drei Wochen eingeschickt, wegen defektem Micro-Sim-Slot. Mein Dienstnotebook (noch kein Jahr alt) ist jetzt die zweite Woche weg, wegen Akku lädt nicht. Noch bin ich entspannt. Hätte nur alles gerne wieder bis Mitte Juli. Da steht bei mir eine Woche USA an und da brauch ich Handy und Notebook. 

Direkt nach dem USA-Trip fahre ich mit den Kindern für drei Wochen in Mutter-Kind-Kur ins Saarland. Ich glaub es noch immer nicht so recht, aber das hat tatsächlich geklappt. Eigentlich wollte ich ja noch mal drüber schreiben, warum ich denke, dass viele schon an der Beantragung scheitern, aber das ist was für ein Andermal.

Und weil wir nach der Kur auch noch in Urlaub fahren und plötzlich lauter Sommerfeste, Abschiedsfeste, Sportfeste, Geburtstagsfeiern und die USA-Reise anstehen, ist das nächste terminfreie Wochenende dann in September irgendwann. Durch die Kur und die Ferien verschiebt sich der Kindergarteneinstieg von Sohn3 um zwei Monate, ebenfalls in den September.

Als nächstes steht nächste Woche Sohn1s achter Geburtstag an. Wir planen an seinem Geburtstag einen Besuch im Legoland Deutschland. Immerhin sind Ferien und wir sparen 30 € Eintritt für das Geburtstagskind. Am Tag danach steigt dann seine Harry Potter Party. Ich bin noch am Rätseln, wie ich das Motto mit meiner Planung zusammen bringe, aber das krieg ich schon hin. 

Bei der Arbeit zweifel ich gerade, ob ich noch alles vor der Sommerpause fertig kriege, was gemacht werden muss. Es ist einfach alles gerade viel, deshalb komme ich auch nicht zum bloggen. Dafür aber wieder öfter zum Filme und Serien schauen. Und das ist doch auch schon mal was.

Das wichtigste zum Schluss. Sohn3 schläft im eigenen Bett. Während meiner letzten mehrtägigen Dienstreise hat D. in ausquartiert und es klappt auch weiterhin. Hin und wieder kommt er nachts, aber oft erst morgend. Unser Bett ist plötzlich riesig!

Tagebuchbloggen 06/15

Da habe ich vor lauter Pfingsten fast verpasst, dass ja auch schon wieder der 5. ist und Frau Brüllen wissen will, was wir den ganzen Tag so machen.

Es ist Feiertag. Sohn1 und Sohn2 höre ich nacheinander aufstehen und nach unten gehen. Bisher weckt mich niemand. Irgendwann kriecht Sohn3 zu uns in Bett und will ausgiebig durchgekuschelt und hinter dem Ohr gekrault werden. Als er dann beschließt ich soll aufstehen, ist es schon fast 8 Uhr. Unten räume ich erst mal die Spülmaschine ein und räume ein bisschen in der Küche auf. Draußen ist es grau und kalt. Ich backe Brötchen auf und koche auf Wunsch von Sohn3 Eier. Außerdem schneide ich Melone und putze Erdbeeren und decke den Tisch für fünf. Dann frage ich D., ob er mit uns frühstücken oder lieber weiter schlafen will. Er will mit frühstücken. Dann sitzen wir alle zusammen am Tisch. Zum Frühstück haben wir das nur am Wochenende. Oder eben am Feiertag. Anschließend stürzen die Kinder sich aufs Tablet. Ich gehe duschen und D. checkt die Wetter- und Weltlage. Wir überlegen was wir machen. Der Pfingstmarkt im Nachbarort, auf dem wir in den fünf Jahren, die wir hier wohnen, noch nie waren, wäre ganz schön gewesen. Wenn es inzwischen nicht in Strömen gießen würde. Ich schlage vor nach Kornwestheim zur Ravensburger Kinderwelt zu fahren. Da haben wir mit dem Landesfamilienpass einmal freien Eintritt für die ganze Familie. Vorher sind aber noch mal Waschmaschine und Spülmaschine dran. Bis die Kinder angezogen sind, dauert es auch immer noch eine Weile.

Gegen 13 Uhr sitzen wir dann alle im Auto. Aufgrund einer geänderten Straßenführung sind wir auf der falschen Straße und fahren einen Umweg. Ein bisschen stockenden Verkehr auf der A8 müssen wir auch noch mitnehmen. Um 13:45 Uhr sind wir aber schließlich in Kornwestheim. Die Kinder haben im Auto ein Nickerchen gemacht. Wir parken im Parkhaus und müssen ein paar Meter zur Kinderwelt laufen. Unterwegs kaufen wir beim Bäcker noch etwas zum Essen. Die Ravensburger Kinderwelt ist kein klassischer Indoorspielplatz. Es gibt ein bisschen was zum Fahren, ein bisschen was zum Klettern, viele Spiele und Bücher. Der Gastronomiebereich ist ungewohnt klein und selbst mitgebrachtes Essen essen ist kein Problem. Die Kinder rennen, toben und spielen tatsächlich bis 18 Uhr. Bei der Tombola gewinnen wir noch zwei Puzzlebälle. Die Tombola ist toll. Ein Los kostet 3 €, jedes Los gewinnt. Die kleinsten Preise sind z.B. die Puzzlebälle oder Kartenspiele, deren Kaufpreis im Laden über 3 € liegt. Letztes Mal haben wir „Das verrückte Labyrinth“ gewonnen. Zwar auf finnisch, aber das stört ja nicht. Die Hauptpreise sind Jahreskarten für die Kinderwelt oder ein TipToi-Starterset. Man kann also für die 3 € nur gewinnen.

Der Weg zum Auto dauert, weil die Kinder trödeln und sich noch teilweise an Wasserfontänen nass machen. Um viertel vor sieben sitzen wir im Auto. Auf der Autobahn fällt mir auf, dass Sohn2 ziemlich verkrampft und mit großen Augen da sitzt. Deshalb frage ich ihn kurz vor der nächsten Raststätte, ob er vielleicht aufs Klo muss. Muss er. Wir fahren raus und Sohn1 geht dann auch gleich mit. Zum Glück dürfen die Kinder bei Sanifair umsonst durch. Unser letztes Bargeld haben wir an der Tombola ausgegeben. Mit der kurzen Pause sind wir dann um kurz nach halb acht zuhause. Wieder nix mit „Ihr geht heute mal früh ins Bett!“ D. fängt an zu kochen, Sohn1 und Sohn2 verschwinden mit ihren Puzzlebällen nach oben. Sohn3 und ich kümmern uns um die Wäsche (abnehmen, falten, sortieren, in die Schränke räumen und nasse Wäsche aufhängen). Sohn1 hat seinen Puzzleball fertig gepuzzelt und ist sauer, weil ich ihn drauf hinweise, dass er noch etwas lesen muss für die Buchpräsentation, die er nach den Ferien in der Schule machen soll. D. hat die Spätzle fertig, da platzt die Auflaufform plötzlich. Spätzle mit Glasscherben sind eher nicht so lecker, also besorgt er Pizza. Während Sohn2 in der Küche die Scherben bestaunt, zerstört Sohn3 seinen Puzzleball. Ich schimpfe und baue den Ball soweit, wie Sohn2 war, wieder auf. Den Rest schafft er selbst. Dann nötige ich die Kinder zum Schlafanzüge anziehen. D. kommt mit der Pizza und die Kinder mampfen und streiten sich um die Pizza Margherita, weil Salamipizza offensichtlich plötzlich niemand mehr mag. Anschließen scheuchen wir sie zum Zähneputzen, weil morgen die Ferienbetreuung bereits um 8 anfängt und es jetzt schon sehr spät geworden ist. Sohn3 hat ja leider mittags im Auto geschlafen und muss sich im Bett noch rumwälzen und Feuerwehrmann Sam rezitieren. Irgendwann schläft er auch.

Ich stolpere müde nach unten, weil ich noch die Geburtstagseinladungen für den 8. Geburtstag von Sohn1 basteln muss. Es soll ein Harry Potter Geburtstag werden. Aber irgendwie passt das noch nicht mit dem Konzept zusammen, was ich für die Party habe. Ich stöbere im Internet ein bisschen rum und merke mal wieder, wie sehr ich Pinterest hasse. Schließlich lade ich eine Harry Potter Schrift und das Hogwarts-Logo runter und drucke einen Einladungstext mit den Eckdaten auf vorher ausgedrucktem „alten Papier“ aus. Ich leg den kompletten Stapel auch nur ein mal falsch rum in den Drucker. Dann ist es auch schon Mitternacht. Ich schaue noch, ob der Wecker richtig eingestellt ist und verabschiede mich ins Bett.

Media Monday #309

Ja, es gibt mich noch. Ich melde mich hier mal zum Media Monday zurück und hoffe ich schreibe wieder öfter.

1. Immer wenn ich mir die Fotos auf meinem Handy ansehe, bekomme ich Lust die Fotoalben der Kinder mal auf den aktuellen Stand zu bringen, aber am Abend, wenn Zeit wäre, siegt meistens die Müdigkeit. 

2. Dr. Brumm versteht das nicht ist so eine Lektüre, an die ich mich immer gerne erinnern werde, denn ich habe das schon so oft vorgelesen, dass ich es inzwischen beinahe mit geschlossenen Augen könnte. Und so sehr es mich jetzt noch nervt, jeden Abend das Gleiche vorzulesen, denke ich, dass das am Ende sowas sein wird, was für immer bleibt.

3. Müsste ich mich entscheiden, würde müsste ich David Eddings als meine/n Lieblings-Autor/in bezeichnen, schließlich habe ich als Teenie alles verschlungen, was er geschrieben hat. Leider hat er im Alter hauptsächlich bei sich selbst abgeschrieben und das ist dann nicht mehr so schön gewesen. Allerdings lese ich gar nicht so sehr autorenspezifisch. Ich lese manchmal noch weitere Bücher, wenn mir eins gefallen hat, aber ein Fangirl bin ich nicht.

4. Fast alles, was ich als Jugendliche so an Filmen gesehen habe, ist überraschend gut gealtert, wenn man bedenkt, dass das jetzt alles schon fast 20 Jahre her ist und sich immer noch wie gestern anfühlt.

5. Insbesondere früher habe ich ja unglaublich gerne Dungeon Keeper gespielt, da das echt das einzige Echtzeitstrategiespiel war, das mich wirklich begeistern konnte. Inzwischen hab ich für sowas ja leider keine Zeit mehr.

6. Alien: Covenant ist tatsächlich noch schlechter geraten als ich vermutet/erwartet hätte, weil ich mich streckenweise echt GELANGWEILT habe. Ich fand ja schon Prometheus nicht so toll, aber das hier war noch mal eine ganz andere Liga. Dummes Actionkino.

7. Zuletzt habe ich 13 Reasons Why erst gelesen (Buch) und dann gesehen (Serie) und das war genau mein Geschmack, weil ich ja auf so Coming-of-Age-Kram stehe. Serie und Buch sind nicht ganz identisch, aber die Änderungen sind nicht gravierend, bzw. dramaturgisch nachvollziehbar. Die Serie zeigt mehr vom Außenrum, was ich als gute Ergänzung empfunden habe. (Besonders gefreut habe ich mich ja über Wilson Cruz (als Anwalt Dennis Vasquez), der bei Willkommen im Leben damals den Ricky Vasquez spielte, weil beide Serien bei mir den gleichen Nerv treffen.)

Tagebuchbloggen 05/17

Heute ist mal wieder der fünfte und das bedeutet Frau Brüllen fragt, was ich den ganzen Tag mache. 

Mein Tag beginnt um 5:40 mit dem Weckvibrieren am Handgelenk. Sohn3 neben mir war erst vor Kurzem wach und liegt auf meinem Arm. Ich ziehe den Arm unter ihm weg und döse etwas weiter. Nach den zweiten Weckerklingeln stehe ich auf. Als erstes checke ich in der Küche die Brotsituation. Wenn ich noch was aufbacken muss, sollte das als erstes passieren. Es ist aber noch genug Brot da. Ich schiebe zwei Scheiben Toast in den Toaster und gehe duschen. Sohn3 steht auf, während ich dusche. Er setzt sich aufs Sofa und ich soll ihm seine Kuscheldecke holen. Dann fange ich an die Brotdose zu befüllen. Bauernbrot mit Salami und Joghurt/Quark für die Söhne (für Sohn2 noch Toast mit Biscoffaufstrich), Vollkornbrot mit Frischkäse und Kresse für mich. Dann schnipple ich mir noch Gemüse dazu und die restlichen Erdbeeren von gestern für Sohn1. Inzwischen sind alle Söhne wach. Sohn1 kriegt ein Nutellabrot, die anderen beiden wollen noch nichts. Dann habe ich noch Zeit die Spülmaschine auszuräumen (aber nicht mehr zum Einräumen), bevor ich um 6:45 das Haus verlasse. Eigentlich um 6:47, weil ich versuche noch schnell PokemonGo zu starten. Das zickt nämlich seit einer Weile und weigert sich aus den mobilen Netz zu starten. Leider reicht die Zeit nicht, und ich muss zum Bus rennen, der um 6:51 fährt. Um 7:00 stehe ich im Nachbarkaff an der S-Bahn. Auf der Fahrt lese ich „Three body problem“ zuende. 

Um viertel vor acht bin ich bei der Arbeit. Heute ziehen wir in neue Büroräume, weshalb ich gestern meinen Laptop im Labor abgestellt habe. Da gehe ich zuerst hin. Die Kollegen sind teilweise schon da. Wir gehen nach oben, um zu schauen, wie weit der Umzug ist. Noch nicht sehr weit, weil die neuen Räume noch abgenommen werden. Wir räumen also hier und da noch Zeug zusammen und sammeln uns gerade wieder im Labor, als gegen 10 die Freigabe kommt. Als erstes kommen die Rechner. Wir verkabeln alles und dann sind auch schon die Kisten da. Kurz vor 12 habe ich meinen neuen Arbeitsplatz fertig bezogen. Leider fehlen noch essentielle Dinge, wie Kaffeemaschine und Kühlschrank, also laufe ich noch ein paar mal vom fünften in den zehnten Stock. Dann fange ich an, einen alten Vortrag für die nächste Tagung zu überarbeiten. Die EDV kommt vorbei und will noch ein paar Sachen anders verkabelt haben, also kriechen wir noch mal unter den Tischen rum. Eine ehemalige Kollegin ruft an und gerade als ich nach Hause gehen will, wird beschlossen, die Flasche Sekt aus dem Kühlschrank zu vernichten. Also fahre ich eine S-Bahn und zwei Gläser (hey, die waren voll klein) Sekt  später. In der S-Bahn spiele ich an den Handyeinstellungen, kann aber PokemonGo noch immer nicht starten. Um kurz vor halb sechs bin ich zuhause. Sohn3 fährt vor dem Haus Laufrad, Sohn2 schaut Ninjago, D. werkelt im Vorgarten und Sohn1 ist unterwegs. Ich suche fällige Büchereibücher, schalte die Spülmaschine an, nehme Sohn3 und mache mich auf den Weg zur Bücherei. Am Ende unserer Straße will er nicht mehr Laufrad fahren, sondern Dreirad, nein Laufrad, nein, das ist zu weit, usw. Ich hole schließlich das Dreirad und er lässt sich unter geringem Protest damit zur Bücherei schieben. Ich stöbere ein bisschen und leihe hauptsächlich für die Kinder Bücher aus. Leider habe ich ein fälliges Buch vergessen, aber wir sollen es einfach nächste Woche bringen. Um kurz vor sieben machen wir uns auf den Heimweg. Sohn3 verlangt ein Eis, ich kaufe mir auch eine Kugel. Gegen halb acht sind wir wieder zuhause, wo das Essen beinahe fertig ist. Ich habe nicht so recht Hunger und esse nur Salat. Anschließend versuchen wir die Kinder ins Bett zu scheuchen. Sohn2 hat von „Ich will noch lange weiter spielen“  und „Ich bin zu müde zum Umziehen“ gerade mal fünf Minuten gebraucht. Mit Sohn3 streite ich noch ordentlich, weil er meint, es sei Zeit zum Hopsen und Toben und ich meine nicht. Jetzt liege ich hier und Sohn3 ist eben eingeschlafen. Gleich probiere ich noch mal einen Pokestop zu erreichen und dann werde ich das Handy mal sichern und resetten. So wie es aussieht, bin ich ohnehin bald mal ohne, weil der Mikro-SIM-Slot nicht tut und ich das Handy einschicken muss. Ich würde nämlich gerne die DualSim Funktion nutzen,damit ich einen flexibleren Datentarif  mit Roaming verwenden kann, ohne Nummer und Netz zu wechseln. Was macht man denn da so, wenn das Handy in Reparatur ist? Einen billigen Ersatz besorgen? Ein altes reaktivieren? Und so endet für mich dann dieser fünfte Mai. 

Media Monday #303

Wie? Schon Dienstag? Ach quatsch! Gefühlt noch Montag, also mal wieder Media Monday!

1. Wenn es um gemeinsame, „mediale“ Freizeitbeschäftigung geht, bevorzuge ich persönlich das Serien und Filme schauen auf dem Sofa zuhause.

2. Und wenn Familie und/oder Freunde sich gemeinsam zum Spielen einfinden, landet derzeit meist ein Kinderspiel  auf dem Tisch, denn meistens wollen die Kinder was spielen. Ich bevorzuge hierbei die Klassiker wie Uno oder Das verrückte Labyrinth. Die wenigsten der neueren Spieleideen konnten mich bisher überzeugen. (Neulich musste ich stark an mich halten, als eine Verkäuferin im Spielzeugladen  das Spiel Wer war’s? in den höchsten Tönen lobte. Das find ich nämlich saudoof!) Mit meinen Spielekumpels, mit denen ich schon in der Schule war und die ich regelmäßig um Weihnachten rum treffe, habe ich die letzten zwei Mal Agricola gespielt, was wirklich sehr viel Spaß macht, wenn man auf Spiele steht, an denen man 3+ Stunden spielt (und vorher mindestens eine Stunde die Regeln erklärt).

3. Ansonsten unterhalte ich mich ja gerne oft und ausgiebig über, ähm, alles Mögliche?

4. Hingegen bei meinem Faible für Teenieserien (z.B. diese hier) würde ich mir ja oft wünschen, das würde sonst noch jemand interessieren, schließlich habe ich gar keine Zeit, um alleine Serien anzuschauen.

5. Immerhin was Filme angeht, existiert eine gemeinsame Interessen-Basis mit den Söhnen, denn die Pixarfilme und Legofilme schaue ich mir alle gerne mit an. Und über Ostern haben wir sogar die ersten beiden Teile Harry Potter gesehen. Danach rannte Sohn1 mit Zauberstab und Umhang durchs Haus. Wenn er nur etwas lieber lesen würde, er könnte so viel Spaß mit den Büchern haben.

6. Im Gegensatz dazu bleibt Häkeln wohl mein ganz persönliches Interesse/Hobby, aber über die Mützen freuen sich die Kinder dann doch immer wieder.

7. Zuletzt habe ich Der große Gatsby (in der Verfilmung von 1974) und das war interessant, weil ich die neue Verfilmung natürlich auch kenne (und die Handlung vergessen hatte) und ich es erstaunlich fand, wie ähnlich sich Robert Redford und Leonardo di Caprio teilweise in Posen sind.

Mein Lesejahr 2016

Ja, ich weiß, es ist schon April. Trotzdem kommt hier jetzt noch die Auswertung meines Lesejahrs 2016. Mein Leseziel für 2016 waren 45 Bücher, geschafft habe ich 46 Bücher. Also mehr als im letzten Jahr und mehr als ich vorhatte. (Ich kann jetzt schon für 2017 spoilern, dass ich das wohl nicht wieder schaffen werde.) Gelesene Seiten waren es laut goodreads mit 14.926 etwas weniger als im letzten Jahr.

Von den 46 Büchern habe ich eins mit zwei Sternen (‚it was okay‘) bewertet. Das war Im Jenseits ist die Hölle los gelesen von Jürgen von der Lippe. Die Bewertung war noch nett, da ich das doch schon beinahe als Zeitverschwendung eingestuft habe. Elf Bücher habe ich mit drei Sternen (‚liked it‘) bewertet, dreißig Bücher haben vier Sterne (‚really liked it‘) bekommen. Darunter war z.B. auch die Gone-Serie von Michael Grant, die ich empfehlen kann, wenn man auf Young Adult Dystopien steht. Vier Bücher habe ich mit fünf Sternen bewertet (‚it was amazing‘). Wie schon in den letzten Jahren sind die Bewertungen grundsätzlich gut. Das liegt daran, dass ich die Bücher, die ich lese nicht blind auswähle, sondern ja gezielt welche suche, die mir gefallen könnten. Das klappt, wie man sieht, meistens.

Die vier am besten bewerteten Bücher waren:

  • Parenting: Illustrated with crappy pictures von Amber Dusick: Eigentlich ist es ein blog, aber aus blogs werden heute ja gerne Bücher. Ich habe oft sehr gelacht beim Lesen, weil vieles so wahr ist. Fast schon ein Klassiker ist Aufräumen mit Kleinkind.
  • The Martian von Andy Weir: Ich hatte den Film gesehen und fand ihn toll. Das Buch war sogar noch besser, weil vieles genauer erklärt wurde. Besonders beeindruckend fand ich, welche Fähigkeiten von Astronauten erwartet werden und warum. Auch sehr schön ist, dass der Protagonist Mark Watney ein Naturwissenschaftler/Ingenieur ist, die ja gerne in die Schublade „Langweiler und Einzelgänger“ gesteckt werden. So sind die nämlich gar nicht. Zumindest nicht alle.
  • Four: A divergent story collection von Veronica Roth: Ich mag das ja, wenn ich bei Büchern die ich mochte, die Story noch mal aus einer anderen Sicht lesen darf. Es war schön, nochmal in die Divergent-Welt einzutauchen. Vor allem auch deshalb, weil wir die Filme parallel angeschaut haben.
  • Harry Potter and the cursed child von J. Tiffany, J. Thorne, J.K. Rowling: Ich muss sagen, ich war wirklich skeptisch. Mit dem Lesen von Dramen hatte ich mich in meiner Schulzeit immer schwer getan. Irgendwie geht mir beim Lesen der Dialoge immer die Handlung flöten. Deshalb wusste ich erst gar nicht, ob ich den neuen Harry Potter in der Form lesen wollte, habe es dann aber doch probiert. Und ich fand es toll wieder in Hogwarts zu sein und auch die Form als Drama hat mich nicht gestört.

Und nun stecke ich schon voll im Lesejahr 2017. Ich bin hoffnungslos hintendran und habe erst 7 Bücher beendet. Aber wer weiß was noch kommt. Ich habe auf jeden Fall noch einige Bücher auf der Liste.

Lesejahr 2015, Lesejahr 2014, Lesejahr 2013, Lesejahr 2012

Media Monday #302

Schon wieder Montag, schon wieder Media Monday. Heute eigentlich sehr serienlastig, aber ich habe das mal ignoriert. 

1. Animations- oder Zeichentrickserien schaue ich aktuell immer mal wieder mit den Kindern an. Die Qualitätsbandbreite ist da ja riesig. Ich frage mich manchmal, was davon den Kindern so in Erinnerung bleiben wird, wir mir meine Lieblingsserien von damals.

2. ____ habe ich regelrecht durchgesuchtet, ____ . Leider fehlt zum Durchsuchten einfach die Zeit. Das würde ich schon echt gerne mal wieder machen. (Vielleicht sollten wir den Kinder frühzeitig an das Konzept „Ferienlager“ nahebringen.)

3. Wenn es um handfestes Drama geht, kann ich empfehlen, mal den Tag mit einem bald Dreijährigen zu verbringen. Da lauert das Drama hinter jeder Ecke.

4. ____ erfüllt so ziemlich jedes Klischee, ____ . Das ist eine sehr schwierige Frage. Viele Filme und Serien erfüllen irgendwelche  Klischees (dicke Menschen sind lustig, Wissenschaftler sind Freaks, Frauen stehen auf Schuhe kaufen,…). Ist das zu offensichtlich, kann ich es in der Regel nicht ertragen und schaue es nicht an. Deshalb kann ich hier nichts nennen, was wirklich jedes Klischee erfüllt. 

5. Eine Serienstaffel, auf die ich mich richtiggehend freue ist die 3. Staffel von Broadchurch.

6. Julia Stiles hat mit ihrer/seiner Rolle als in Save the Last Dance mein Herz erobert, obwohl ich bis heute nicht sagen kann, warum ich diesen Film so sehr mag. 

7. Zuletzt habe ich Split gesehen und das war durchaus sehenswert, weil wenn ich auch die übernatürlichen Elemente etwas störend fand. Allerdings reißt die letzte Szene alles aus und erklärt auch das.