Media Monday #294

​Fast pünktlich kommen hier meine Antworten zum Media Monday

1. Film gewordene Theaterstücke fallen mir spontan gar keine ein. Ich hab wohl zu wenig Theatererfahrung.

2. Der dunkle Turm war mir bisher einfach zu langatmig  als das ich schon einen Zugang dazu gefunden hätte. Ich bin bei Buch drei und bisher hat es mich noch nicht. Wann kommt das? 

3. Stolz kann ich behaupten, von Ben Affleck so ziemlich alle Filme gesehen zu haben. Kein Wunder, so sehr viele sind es bisher nicht. Aber bisher mochte ich alle.

4. Twilight wäre besser „nur“ ein Buch geblieben, denn die Filme können die Stimmung der Bücher nicht transportieren. Aber ich glaube da wiederhole ich mich.

5. Filme schaue ich mir ja überwiegend zuhause auf dem Sofa an.

6. Die Flut an angeblich guten Serien schreckt mich allein schon dahingehend, dass ich immer den Eindruck habe, dass alle alles sehen und alles gut finden. Das kann doch gar nicht sein, oder? Wie findet man in der Flut das Passende? 

7. Zuletzt habe ich Wayward Pines zu Ende gesehen und das war recht gute Unterhaltung, weil ich durchaus gewillt war, über einige Ungereimtheiten in der Handlung hinweg zu sehen. Das Ende war mir allerdings etwas zu offen. Kommt da noch ne dritte Staffel? 

Wochenendrumgammelei

Es ist wieder die Zeit im Jahr, wo ich, wenn jemand fragt wie es den Kindern geht, kurz überlegen muss, ob eigentlich grade alle gesund sind. In den letzten Wochen hatten wir Ohrenweh, Schnupfen, Bauchweh, Husten, Durchfall und Erbrechen im Angebot. Immer mal jemand anders. Am schlimmsten war der etwa eine Woche dauernde Magen-Darm-Infekt bei Sohn3. Der führte zu schrecklichen Windfüllungen und zu am Ende noch ca. täglichem Erbrechen. Also immer dann, wenn man dachte, jetzt ist es aber wirklich vorbei, war man wieder am Aufputzen und Waschen. Bei den Brüdern äußerte sich der vermutlich gleiche Virus nur duch diffuses Bauchweh. Am Donnerstag musste ich Sohn1 sogar von der Schule abholen. Freitag war wieder alles super. Aber aktuell sind alle (fast) gesund. Rotznasen und Gehuste zählen nicht.

Trotzdem haben wir das Wochenende relativ ruhig hinter uns gebracht. Am Freitag war ich schon mittags zuhause, weil das Halbjahresgespräch in der Schule anstand. Alles soweit in Ordnung und die Lehrerin mag ich sehr. Sohn1 war bei einer Geburtstagsfeier im Nachbarort. Nach dem Abholen fuhren wir noch zum Spielzeugladen, der dort im Nachbarort ist. Sohn2 wollte sich ein Chamäleon kaufen und schauen, was er sich zu seinem Geburtstag wünschen will. Sohn1 konnte sein gespartes Taschengeld in ein Ninjagoset umsetzen. Sohn3 hat sich in ein sehr lautes Polizeiauto verliebt und erzählt seit dem ununterbrochen davon. Anschließend fuhren wir noch tanken, zu dm und Aldi. All das gibt es nicht in unserem Ort. Als wir dann abends wieder zu Hause waren, war das ein sehr ungewohntes Gefühl, all das, was wir sonst samstags erledigen, schon am Freitag erledigt zu haben.

Am Samstag wollte ich mit den Jungs zur Kinderfasnacht im anderen Ortsteil. Nachdem wir letztes Jahr wegen Terminüberschneidungen nicht rechtzeitig da waren und nicht mehr rein kamen, wollte ich diesmal zur Hallenöffnung da sein. Während D. noch kurz zum Wertstoffhof fuhr, verkleidete ich mich und Sohn2. Sohn3 wollte keine Verkleidung und Sohn1 wollte das Ninjagokostüm seines Freunds anziehen. Den holten wir dann ab und waren pünktlich da, um noch reinzukommen, aber Plätze am Tisch gab es keine mehr. Für mich waren es recht anstrengende zweieinhalb Stunden, weil Sohn3 immer dann abhauen wollte, wenn ich mit Sohn2 auf irgendetwas warten musste. Aber ich glaube die Kinder hatten Spaß. Anschließend tobten sie sich auf dem Spielplatz eine Runde aus, während ich mal durchatmen konnte. Gegen halb sechs waren wir wieder zuhause. Für die Kinder gab es Maultaschen und wir aßen, als die Kinder im Bett waren, Käsefondue vor dem Fernseher.

Für den Sonntag hatten wir nichts vor. Ich wollte nur mal eben im Wohnzimmer saugen. Und dann dachte ich, ich könnte ja kurz wischen. Und dann auch kurz im Flur. Und das Bad kann ja ich dann auch gleich mit machen. Und die Küche sowieso. Und dann war es irgendwann halb elf und wir hatten noch gar nicht gefrühstückt. Das wurde dann nachgeholt. Nach dem Frühstück Brunch machte ich eine Runde Sport. Sohn1 wurde zum Fasnachtsumzug im Nachbardorf und anschließendem Kinobesuch abgeholt. Wir hatten keine Lust auf Parkplatzsuche beim Fasnachtsumzug. Es reicht, wenn wir nächste Woche bei uns im Ort hingehen. Sohn2 und Sohn3 wollten draußen spielen und genossen die Sonnenstrahlen auf der Terrasse. Ich konnte kurz sitzen. Dann kamen beide rein und schliefen auf dem Sofa ein. Waren alle wohl etwas früh wach gewesen. Und weil es ja immer heißt, man solle schlafen, wenn das Kind schläft, hab ich das auch gleich mal gemacht. Als wir wieder wach wurden, hatte D. schon Pfannkuchen gebacken. Sohn2 aß 4 Stück. Ich war auch ziemlich satt und konnte beim Abendessen später nur noch Salat essen. Sohn1 war ziemlich platt vom Tag, Sohn3 ziemlich fit vom Mittagsschlaf. Trotzdem konnten wir Eltern noch zwei Folgen Wayward Pines schauen, als die Kinder dann schliefen. Das war also unser Wochenende, was sich so insgesamt sehr ruhig angefühlt hat.

Tagebuchbloggen 02/17

Es ist schon wieder der 5. und Frau Brüllen will wissen, was wir den ganzen Tag machen.

Ich werde gegen sieben das erste Mal geweckt, als Sohn1 aufsteht. Ich bleibe liegen und werde um acht das nächste Mal geweckt, als Sohn3 neben mir aus dem Bett krabbelt. Zusammen mit Sohn2 geht er nach unten und ich Gas bekommen die vage Hoffnung weiter schlafen zu können. Zwei Minuten später ist er wieder da und fragt, wo ich mich versteckt hätte. Ich stehe dann mit auf. Die Kinder hängen auf dem Sofa rum. Eigentlich will ich noch nicht Frühstück machen und verteile Erdbeeren, Milch und Laugenstangen. Dann widme ich mich den drei Maschinenladungen Wäsche, die gefaltet werden wollen und der Spülmaschine. Nachdem Sohn3 eine frische Winde gekriegt hat, gehen wir in den Keller und starten die nächste Maschine Wäsche. Da die Kinder noch immer laut nach Essen verlangen, decke ich den Tisch. D. darf heute ausschlafen und wir wecken ihn ausnahmsweise nicht zum Frühstück. Es ist kurz nach halb zehn. Die Kinder verlangen nach Kakao, also mache ich drei kleine Gläser Kakao aus dem letzten Rest Pulver. Zwei Minuten später wische ich ein Glas Kakao vom Tisch auf, das Sohn1 beim Brötchenschneiden umgehauen hat. Der Rest des Frühstücks verläuft ohne weiteres Aufwischen. Ich sitze etwas länger am Tisch, trinke einen zweiten Tee und lese ein bisschen im Internet. Ich stehe schließlich auf und suche mir mein heutiges Sportprogramm aus. Ich wähle knappe 40 Minuten in nicht ganz so anstrengend. Die Kinder dürfen Scooby Doo und die Sendung mit der Maus anschauen. Ein paar Mal muss ich das Turnen unterbrechen und Sohn3 Spiele anreichen: Kakerlakak, Kakerlaloop und LogiGeister. Ich bin vor der Sendung mit der Maus fertig und kann so auch noch in Ruhe duschen. Es ist 12 Uhr und ich fühle mich angenehm entspannt.

Ich schicke die Kinder nach oben zum Papa wecken. Sohn2 bleibt unten, weil er aus einer alten Verpackung einen Roboter basteln will. Ich stelle fest, dass wir kein gelbes Papier mehr haben. Dafür finde ich verschiedenes Papier mit Metallglanz und biete ihm seine Musterpapiere an, die er gestern beim Aldi mitgenommen hat. Er ist zufrieden mit der Auswahl und bastelt drauf los. D. kommt runter und macht Kaffee. Ich gehe mal wieder eine Runde in den Keller und packe Wäsche aus der Maschine in den Trockner und neue Wäsche in die Maschine. Es ist die letzte reguläre Maschine Wäsche für diese Woche. (Ich zähle nicht mit, aber ich schätze ich wasche ca. acht Maschinen Wäsche jede Woche). Danach habe ich nur noch die gestern neu gekauften Bettdecken zu waschen. Inzwischen benutzen alle Kinder normal große Bettdecken und wir haben nur drei davon. Ein Backup ist da schon ganz gut und Aldi hatte gerade welche.
D. bereitet die Badewanne vor. Die beiden Kleinen sollen baden, bevor sie sich anziehen. Dann ist das immerhin schon mal erledigt. Sohn2 bastelt nach dem Baden gleich weiter, Sohn3 wird müde. Ich überlege einen Kuchen zu backen und google nach Rezepten, die zu unserem Vorrat passen. Ich entscheide mich schließlich für Orangen-Marmorkuchen, den eigentlich alle gerne essen. Sohn3 ist inzwischen auf meinem Arm eingeschlafen. Ich übergebe ihn an D. und gehe mit Sohn2 in die Küche. Er hilft beim Backen und schleckt die Schüsseln aus. Sohn1 hat schreckliche Langeweile, da ruft überraschend ein Freund an. Sein Freund will ihn abholen und draußen Fahrrad/Roller fahren. Kurz danach steht er vor der Tür und sie beschließen lieber oben zu spielen. So richtig gut passt es mir nicht in den Kram, statt ein Kind weniger plötzlich eins mehr da zu haben. Immerhin spielen sie erst mal oben und ich kann in der Ruhe sogar ein paar Seiten lesen.

Der Kuchen ist fertig, die Kinder essen noch warm die ersten Stücke. Ich bin nicht ganz zufrieden, da das Öl, das noch da war, nicht wirklich geschmacksneutral ist und ich es total rausschmecke. Da bin ich aber wohl die einzige. Irgendwann ist Sohn3 dann auch wieder wach. Ich spiele mit Sohn2 ein paar Runden Magikus. Die zwei großen Jungs scheue ich gegen fünf dann doch noch nach draußen und sie wechseln die Location. Die zwei kleine spielen ein bisschen im Garten. Als es anfängt zu regnen kommen sie wieder rein. D. räumt in der Küche auf und bereitet das Essen vor. Ich falte mal wieder Wäsche und wasche noch die neuen Bettdecken. In einem unbeobachteten Moment stehle ich mich raus und laufe zum Pokestop um den Wochenbonus für Pokestops und Pokemons abzuholen. Dann hole ich Sohn3 bei seinem Freund wieder ab und verquatsche mich eine halbe Stunde mit der Mutter. Sohn1 hat eine Riesentüte Tiersticker mitgebracht, die die Söhne gleich anfangen zu sortieren. Ich verräume die gewaschene Wäsche (mein persönliches Ritual zum Beenden des Wochenendes) in die Kinderschränke und scheuche Sohn1 unter die Dusche. Dann sitzen alle beim Abendessen. Es gibt Hähnchenflügel mit D.s Currywürzmischung. Dazu Nudeln und Feldsalat. Die Kinder fressen um die Wette und sind enttäuscht, als alles weg ist. Beim Händewaschen setzt Sohn3 noch mal das ganze Bad unter Wasser, so dass ich doch noch eine Maschine Waschlappen und Handtücher zu waschen habe. Gegen 20:30 scheuchen wir alle ins Bett. Sohn1 beklagt sich lautstark, dass wir nicht sofort, die Möbel in seinem Zimmer umstellen, nur weil ihm das eben eingefallen ist. Sohn3 ist nicht richtig müde und wir schauen drei Bücher an, bevor er endlich zum Einschlafen bereit ist. Ich schlafe nur kurz mit ein und gehe dann wieder nach unten, wo wir die letzten beiden Folgen der ersten Staffel Wayward Pines anschauen. Danach treibt mich die Vernunft ins Bett. D. kümmert sich um Wäschetrockner und Spülmaschine. Und so geht der 5. Februar zu Ende.

Man liebt es oder man hasst es

Ich war die letzte und vorletzte Woche, abgesehen vom Wochenende, in Berlin. Glücklicherweise gehöre ich zu denen, die Berlin sehr mögen. Ich war dort auf einer Schulung, die eher im Randbereich stattfand, mein Hotel lag verkehrsgünstig in Friedrichshain. Ich war zwar jeden Morgen etwa 45 Minuten unterwegs, dafür könnte ich die Spätnachmittage und Abende für mich sinnvoll nutzen. Ich war zweimal schwimmen, einmal im Kino (das erste Mal in meinem Leben alleine!)  und konnte alte Schul- und StudienfreundInnen besuchen. Zweimal waren wir mit dem Kurs was trinken und den letzten Abend vor der Prüfung habe ich dann lernend im Hotel verbracht. Irgendwo zwischenrein konnte ich sogar noch die neuen Gilmore Girls Folgen quetschen.

Ich habe sehr genossen, Zeit für mich zu haben, allerdings habe ich festgestellt, dass ich nicht gut allein sein kann. Ich habe noch nie allein gewohnt und dass ich das letzte Mal länger als 15 Minuten alleine in der Wohnung war, ist wohl schon bald acht Jahre her. Von dem her war es ganz gut, dass ich in Berlin viel unternommen habe. Unnötigerweise hatte ich noch Häkelsachen und Bücher mitgenommen. Dazu bin ich dann gar nicht gekommen. Ich habe meine Jungs ganz schrecklich vermisst. Besonders schlimm immer nach dem Telefonieren. Einmal war ich am Telefon beim Abendessen dabei und einmal habe ich Sohn1 am Telefon beim Hausaufgaben machen zugehört.

Im Gespräch mit den anderen Kursteilnehmern habe ich immer wieder festgestellt, dass es eine gute Idee war, das Hotel zentraler zu wählen und die Fahrzeit in Kauf zu nehmen. Viele hatten ein Hotel nahe zum Kursort gewählt und die Abende vorm Fernseher im Hotel verbracht. Das Wochenende nutzten sie dann, um sich Berlin „anzuschauen“. Darüber muss ich ja immer grinsen. Wie schaut man sich denn Berlin an? Klar, man kann die Sehenswürdigkeiten abklappern, aber ist das Berlin? Einer meinte auch, wenn man die Sehenswürdigkeiten schon kenne, blieben ja nur noch die Museen. Ich bin da ganz anderer Meinung. Berlin muss man erleben! Und wenn man mit offenen Augen durch die Straßen geht, fällt einem so viel auf. Ich fand es sehr erstaunlich, wie stark das eigene Normbild von dem geprägt wird, was man täglich sieht. So ist mir in Berlin aufgefallen, dass man dort viel mehr Väter sieht, die im Alltag Dinge mit ihren Kindern tun. Morgens zum Kindergarten/Schule, nachmittags nach der Arbeit ins Schwimmbad. Und man sieht viel mehr Elternteile, die mit nur einem Kind unterwegs sind. In Schwaben auf dem Land ist ja das Normbild, dass die Mutter mit allen Kindern unterwegs ist. Väter mit Kindern im Schwimmbad sieht man eigentlich nur am Wochenende und selten ohne die Mutter dabei. Ich fragte mich auch, gibt es in Berlin mehr Familien mit nur einem Kind oder teilen sich die Eltern die Kinder mehr auf? Und dann beneidete ich die Berliner dafür, dass das so normal ist.
Das nächste was mir auch völlig entfallen war, ist das Leben in Wohnungen. Wir leben nun seit fünf Jahren in einem Haus. Eigentlich leben fast alle Familien, die ich kenne, in Häusern. Das Konzept, mit Kindern in Wohnungen zu leben und zwar für immer und nicht nur bis das Häusle fertig ist, hatte ich völlig vergessen. Jetzt ist mein Horizont wieder etwas breiter. 😉

Einer der anderen Kursteilnehmer schimpfte über alkoholisierte Personen (schon Mittags!!!) in der S-Bahn und das leerstehende Haus der Statistik direkt am Alexanderplatz. Ich konnte beides nicht verstehen. Ich bin jeden Tag mehrfach mit der S-Bahn gefahren und es waren eigentlich immer nur normale Menschen unterwegs. Vielleicht etwas bunt gemischter als hier im Süden, aber eigentlich nichts besonderes. Gut, Samstags morgens um sieben ist es dann eine seltsame Mischung aus denen, die schon, denen die noch unterwegs sind und den Obdachlosen, die die warme Bahn zum Schlafen nutzen. Nach dem Haus der Statistik musste ich schon gezielt schauen, da es mir gar nicht augefallen wäre. Das ist halt Berlin. Alt und neu nebeneinander. Das gehört so. Und man liebt es oder man hasst es. 

Media Monday #289

Und schon wieder ist Media Monday!

1. Wenn ich so auf meine Liste/meinen Stapel ungesehener Filme blicke, dann freue ich mich drauf, die alle mal anzuschauen, wenn Zeit ist. In diesem Jahr läuft es bisher ganz gut mit dem Filmeschauen. Ich hoffe es bleibt so.

2. Irgendein aktueller Film allerdings ist mir auf alle Fälle einen Kinobesuch wert, denn ich bin dienstlich in Berlin und versuche die Abende sinnvoll mit Dingen zu verbringen, für die mir sonst keine Zeit bleiben. Heute war Schwimmen dran. Ich hoffe, dass ich es auch mal ins Kino schaffe. (Im Weihnachtsurlaub war ich bereits zwei mal im Kino. Das könnte ein Kinorekordjahr werden!)

3. In Sachen Literatur habe ich mir derweil vorgenommen dieses Jahr 47 Bücher zu lesen. Das wären so viele wie im letzten Jahr. Glaube ich. Ich muss den Rückblick noch machen.

4. Vielleicht finde ich ja auch endlich die Zeit die „neuen“ Gilmore Girls Folgen anzuschauen.

5. Eine Werkschau von irgendjemandem habe ich im Moment nicht geplant.

6. Das abendliche Filmeschauen bereitet mir ja seit Kurzem enorme Freude, schließlich haben wir im neuen Jahr beinahe jeden abend was angeschaut. Ich führe dieses Jahr auch wieder eine Liste. Ich hoffe das hält auch nach dem Weihnachtsurlaub an und geht nicht wieder in der Alltagsmühle unter.

7. Zuletzt habe ich meinen Nachtschlaf geopfert, weil gerade als ich ins Bett wollte The Town anfing, und das war am nächsten morgen als die Kinder mich weckten schon ärgerlich, weil ich den Film bereits gekannt hatte. Allerdings konnte ich mich an nichts erinnern, außer, dass ich ihn toll fand. Und diesmal war er wieder toll! Ben Affleck ist also schuld, dass ich am Sonntag müde war.

Tagebuchbloggen 01/17

Auch im neuen Jahr fragt Frau Brüllen an jedem 5. was wir den ganzen Tag machen.  Mein 5. Januar kommt jetzt. 

Gegen sieben  steht Sohn1 auf. Ich höre auch Sohn2 schon reden. Sohn3 schläft noch und ich bleibe noch etwas liegen. Um kurz vor acht stehe ich auf. Sohn2 hat Kindergarten und ich muss sein Vesper machen.  Ich verschwinde für eine Katzenwäsche im Bad. Duschen will ich später. Dann verteile ich Wurstbrötchen an die Kinder und ziehe mich an. Draußen hat es ordentlich geschneit und ich schlage vor, die Kinder auf dem Schlitten zum Kindergarten zu ziehen. Muss ich immerhin das Auto nicht ausgraben. Ich treibe Sohn2 und Sohn3 an zum Anziehen und habe sie um viertel nach neun endlich in Schneehosen auf dem Schlitten sitzen. Ich schippe noch das nötigste von unserem Weg. Die Nachbarn haben schon geschippt. Dann ziehe ich die zwei Jungs tatsächlich bis zum Kindergarten. Es gibt durchgehend eine geschlossene Schneedecke. Ich liefere Sohn2 ab und ziehe Sohn3 wieder zurück. Viel leichter der Schlitten, wenn nur ein Kind drauf sitzt. Es fängt wieder an zu schneien. 

Zuhause angekommen hat Sohn3 genug vom Schnee. Sommerkind halt. Ich will noch schnell den Rest wegschicken. Sohn1 zieht sich an und stürmt raus. Er Schippe den Rest weg und die Einfahrt der Nachbarn frei. Danach muss ich erst mal was frühstücken. Das hatte ich vorher vergessen. Sohn3 leistet mir Gesellschaft. Er isst trockene Nudeln vom Vortag. DHL bringt ein Paket mit Kaffee, wir wecken D., der diese Ferien ausschlafen darf. Energie sammeln für die nächsten zwei Wochen, in denen ich weg bin. Ich reserviere Karten für Rogue One um 14 Uhr. 

Es ist halb zwölf . Ich schiebe eine Runde Sport ein und werde von Hermes unterbrochen. Ein Päckchen von Amazon. Ich hab nichts bestellt. Es ist ein Buch. Ich vermute, mein Vater hat es bestellt und habe Recht. 

Nach Sport und duschen ist es schon fast wieder Zeit Sohn2 abzuholen. D. macht Kaffee. Dann lege ich das Auto frei und hole noch vor 13 Uhr Sohn2 ab, was ihn sehr überrascht. Ich lade ihn zuhause aus und Sohn1 macht sich abmarschbereit. Ich stecke noch Popcorn in die Mikrowelle und hole eine Limonade aus dem Keller. 

Pünktlich holen wir unsere reservierten Karten ab und sitzen gespannt mit Popcorn und NicNacs im Kino. Ich liebe den Film! Sohn1 war er etwas zu lang, aber gegruselt hat er sich nicht. Da war StarWars VII schlimmer. 

Zuhause erwarten uns die anderen schon. Sie haben zuhause Wall-E geschaut und Mittagsschlaf gemacht. Damit alle noch eine Runde gelüftet werden, nehmen wir alle Jungs mit und laufen zum Einkaufen. Die Kinder wollen sich überteuerten blinkenden Spielzeug kaufen. Wir sagen nein und sind die blödesten Eltern von allen.  

D. kocht Woknudeln, da Sohn1 gerne mit Stäbchen essen will. Er nimmt dann aber doch lieber den Löffel. Dann scheuchen wir die Kinder ins Bett. Sohn3 hatte zuviel Mittagsschlaf und schläft erst gegen 22 Uhr. Ich schlafe gleich mit ein und wanke um 23:30 noch mal nach unten zum Umziehen. 

Weihnachtsurlaub in Bildern

Weihnachten. Sohn2 hat versucht allen vorhandenen Schmuck an den kleinen Baum zu hängen. 

Geschenke bespielen bis spät abends. 

Spieleabend mit den ältesten Freunden. 

Eiswiese zugefroren. Hier habe ich als Kind Schlittschuhlaufen gelernt. Jeder, der in die Schule kam, konnte Schlittschuhlaufen. Das war wie Fahrradfahren.

Eingefrorene Welt. 

Erster Schnee. 

Lego, Lego, Lego. 

Sohn2s neues Hobby: Fotos „verwitzigen“. 

Noch vier Tage, dann geht der Ernst des Lebens wieder los. Mit zwei Wochen auswärts. Ich grusele mich etwas.  

Jahresrückblick 2016

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr? Ich gebe, wie letztes Jahr, eine acht. Muss ja noch Luft nach oben bleiben. 

Zugenommen oder abgenommen?
Ich weiß es nicht, weil ich seit Monaten nicht auf der Waage war. Die Klamotten passen alle noch, also vermutlich nur wenige Kekskilos. 

Haare länger oder kürzer? Länger 

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Die jährliche Untersuchung bescheinigte mir dieses Jahr 100 % und 120 % Sehfähigkeit. Sogar mehr als im letzten Jahr. 

Mehr Kohle oder weniger?  Mehr, wegen Vollzeit Arbeit. 

Besseren Job oder schlechteren? Den gleichen. Noch. 

Mehr ausgegeben oder weniger? Mehr. 

Dieses Jahr etwas gewonnen? Kann mich nicht erinnern. 

Mehr bewegt oder weniger? Gleich viel. Ich geh immer noch Mittags spazieren und mach am Wochenende Sport. 

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Ich zähle da nicht mit. 

Davon war für Dich die Schlimmste? Die Sommergrippe, die mich und D. Den halben Urlaub beschäftigte. 

Der hirnrissigste Plan? Mit drei Kindern 900 km über Nacht in Urlaub fahren.  Ging aber gut. Nächstes Jahr werden wir trotzdem in zwei Etappen fahren. 

Die gefährlichste Unternehmung? Vielleicht in Sandalen ohne Halt in Dubrovnik zum Meer runter kraxeln.

Die teuerste Anschaffung? Was wirklich teures haben wir nicht gekauft. Vermutlich waren unsere Handys (mit jeweils < 300 €)  das teuerste. 

Das leckerste Essen? Kocht immer noch mein Mann. Und das täglich!

Das beeindruckendste Buch? The Martian von Andy Weir

Der ergreifendste Film? Im Kino habe ich dieses Jahr nur zwei gesehen. Davon war Arrival auf jeden Fall der ergreifendere. (Star Wars  VII hab ich noch nicht gesehen.) 

Die beste CD? Keine gekauft. 

Das schönste Konzert? Angehört: Placebo. Mitgesungen: Jubiläumskonzert des Schulchors von Sohn1. 

Die meiste Zeit verbracht mit? Zuviel müssen. 

Die schönste Zeit verbracht mit? Meinen Jungs am Meer! 

Zum ersten Mal getan? Krankenwagen gefahren. 

Nach langer Zeit wieder getan? Ein Handyspiel ausgiebig gespielt (PokemonGo). 

Dinge, auf die Du gut hättest verzichten mögen? Als jemand mein Auto auf dem Parkplatz einschloss. 

Die wichtigste Sache, von der Du jemanden überzeugen wolltest? Sohn2 davon, seine Windel abzugeben. 

Das schönste Geschenk, das Du jemandem gemacht hast? Die Eintrittskarten für Placebo. Vielleicht auch nur für mich das schönste Geschenk  😀. 

Das schönste Geschenk, das Dir jemand gemacht hat? Heimlich meine Lieblingskette reparieren lassen. 

Der schönste Satz, den jemand zu Dir gesagt hat? Ich liebe Dich, Mama. 

Der schönste Satz, den Du zu jemandem gesagt hast? Morgen gehen wir in den Europapark! 

Dein Wort des Jahres? Lüder (so nennt Sohn3 seine Brüder) 

Dein Unwort des Jahres? Krieg

2016 war mit 1 Wort…? Gut

Rückblicke 201520142012

Media Monday #287

Ich habe frei und schaffe es auch mal wieder am Media Monday teil zu nehmen! 

1. Lag bei dir etwas in Richtung Film/Buch/etc. unter dem Weihnachtsbaum (sofern vorhanden)? Ja, ich habe Wayward Pines auf DVD bekommen und das Buch A princess of Mars. Jetzt hoffe ich, dass wir bald Zeit zum Anschauen finden. 

2. Hast oder wirst du selbst auch etwas in der Richtung verschenken und wenn ja, was (sofern du es an dieser Stelle verraten kannst)? Die Kinder haben Bücher bekommen (Dr. Brumm, Star Wars, Simon’s Cat). An die Verwandtschaft haben wir verschiedene DVDs verschickt.  

3. Gibt es etwas, dass du dir nach den Weihnachtstagen noch unbedingt wirst kaufen müssen, sofern niemand es dir schenkt? Eigentlich nicht. 

4. Der beste (weil einzige) Weihnachtsfilm, den ich in diesem Jahr gesehen habe, ob zum ersten oder wiederholten Male, war Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Das erste Mal. Joah. Kann man anschauen, aber den Hype darum verstehe ich nicht.


5. Besonders freue ich mich zur Weihnachtszeit immer über
den langen Urlaub und übers alte Freunde treffen.

6. Wohingegen mich Weihnachtssongs im Radio zu Weihnachten einfach nur noch nerven, weil ich sie echt nicht mehr hören kann. Ich saß mal mit Kollegen im Büro, die vier Wochen lang einen Internetsender laufen ließen, der ausschließlich Weihnachtslieder spielte. 

7. Die freien Tage habe ich genutzt beziehungsweise werde ich nutzen, um mich endlich dem häkeln zu widmen. Sohn2 wünscht sich eine Regenbogenmutze. Bei meiner neuen Mütze sind noch Fäden zu vernähen und ich überlege noch, was ich aus dem Rest der Wolle mache. Loop oder Stulpen.

Frohe Weihnachten 

Wir haben gestern sehr schön gefeiert. Die Kinder waren lange wach und haben mit den Geschenken gespielt. Ich habe Wayward Pines bekommen und freue mich aufs anschauen. Heute fahren wir zur Verwandtschaft und ich werde Freunde treffen.  Könnte viel öfter sein, dieses Weihnachten! 

Feiert schön!