Nicht der schlimmste Tag

Es war ja grade Ostern und wir haben unsere Kinder gezwungen Zeit mit uns zu verbringen. Ja, wir sind echt fiese Eltern. Sohn2 will eigentlich immer Fahrradfahren, seit wir ihm vor ein paar Wochen ein gebrauchtes Mountain Bike gekauft haben. Das ist von dem her erstaunlich, weil er eigentlich erst seit einem halben Jahr überhaupt Fahrrad fährt und nicht wie seine Brüder schon mit vier mit dem Radfahren angefangen hat. Und da wollte er gerne mit dem Fahrrad ins Nachbardorf fahren. Ich hab also erstmal alle vorhandenen Räder aufgepumpt und bin dann am Sonntag mit ihm gemütlich die 4 km ins Nachbardorf gefahren und habe ihm ein Eis gekauft. Das war wirklich schön und er war richtig stolz auf seine erste „Radtour“. Am nächsten Tag wollte er das gleich wieder machen. Ich hab Sohn1 genötigt uns zu begleiten, obwohl der lieber „rumgammeln“ wollte, was er allerdings schon den ganzen Vormittag getan hatte. Also fuhren wir zu dritt ins Nachbarkaff und kauften ein Eis. Sohn1 meckerte über dies und über das, aber ich glaube das muss in dem Alter (fast 10) so.

Kinder auf langweiliger Burg auf steilem Berg

Wieder zuhause hatte ich noch ein bisschen Wäsche und die Söhne konnten etwas rumgammeln. Damit das Rumgammeln aber nicht bis Abends dauert, packten wir alle nochmal ins Auto und fuhren 20 km zu einer kleinen Burg. Sohn3, der die letzten Tage rumgekränkelt hatte, stiefelte begeistert den Berg hoch, während sich seine Brüder versuchten gegenseitig beim Jammern zu übertrumpfen. Wir sind nämlich ganz schlimme Eltern, weil wir die Kinder zwingen einen steilen Berg hochzusteigen, um eine langweilige Burg anzuschauen, obwohl sie doch vom Radfahren schon sooo müde Beine haben. Irgendwann waren wir oben. Da sang ein Jugendchor christliche Lieder. Vermutlich wegen Ostern. Die Söhne meckerten immer noch, dass das alles so langweilig ist, beschäftigten sich dann aber doch ganz gut. Endlich durften sie dann runter zum Spielplatz, den sie dann total gut fanden. Wir blieben so lange, dass das anvisierte Grillen zum Abendessen ausfallen musste. Stattdessen mussten wir zu Mc Donalds. Ganz schlimm. Als es schon fast dunkel war und wir die Kinder wieder ins Auto packten, bemerkte Sohn1 dann, dass das nun doch nicht der schlimmste Tag gewesen sei. Von einem Fast-10-jährigen ein großes Lob, oder?

Tagebuchbloggen 04/19

Es ist schon wieder soweit. Es ist der fünfte und Frau Brüllen will wissen, wie wir den Tag rumgebracht haben.

Mein Wecker klingelt um 5:55 Uhr und um 6:10 Uhr stehe ich auf. Sohn1 ist schon wach. Anscheinend hat er die Zeitumstellung inzwischen kompensiert. Er ist grundsätzlich immer eher früh wach. Wir gehen runter, wo ich die übliche Morgenroutine durchlaufe: Bad, Tee kochen, Brotdosen, Kinder mit Frühstück versorgen, zwischendurch zweimal Sohn2 wecken, meine Haare kämmen, Sohn2s Haare kämmen, Schuhe an und um 7:18 verlasse ich das Haus, um um 7:23 den Bus zu erreichen. Im Bus treffe ich einen Freund von Sohn1, der zur Waldorfschule fährt. Der grinst jedes Mal wie ein Honigkuchenpferd, wenn ich einsteige und hält mir einen Platz frei. An der S-Bahn trifft er dann einen Freund und wir verabschieden uns. Ich drehe am Pokestop und gehe dann zum Bahnsteig. In der Bahn schreibe ich erst ein paar Sätze zu gestern in die Tagebuchapp und lese dann bis zu meiner Haltestelle.

Um viertel nach acht bin ich am Schreibtisch. Als erstes bespreche ich mit den Kollegen, die die letzten Tage im Außendienst waren, wie es so gelaufen ist. Dann setze ich mich an ein Paper, dass eigentlich bereits seit Sonntag fertig sein sollte. Ich habe endlich die letzte Zuarbeit bekommen und möchte das heute finalisieren. Wie das so ist im Großraumbüro, werde ich immer wieder abgelenkt und eigentlich kann ich grundsätzlich am Nachmittag besser schreiben als vormittags. Ich verschiebe unsere Sicherheitsunterweisung nächste Woche von Montag auf Dienstag, weil Kollegen spontan in den Außendienst müssen. Für mich macht das den Dienstag stressiger, aber dann sind wenigstens alle dabei.

Gegen Mittag werde ich ins Labor gerufen, weil ein Projektpartner einen Testkörper zurück gebracht hat. Er bleibt noch auf einen Kaffee und wir besprechen das weitere Vorgehen. Anschließend gehe ich wieder hoch und esse mein Vesper. Da bin ich noch guter Dinge, dass ich es heute früher nach Hause schaffe. Ist ja nur noch das Paper fertig zu machen. Und dann klingelt das Telefon. Der Chef ist dran. Ein Versuch unseres Forschungsprojekts meldet einen Fehler. Da der in einer großen Anlage steht, deren Stillstand sehr viel Geld kosten würde, sind alle etwas aufgeregt. Der Projektverantwortliche hat natürlich Urlaub und der Chef telefoniert alle im Projekt involvierten ab. Ich versuche selbst den Verantwortlichen zu erreichen und er kommt schließlich selbst rein. Als das alles geklärt ist, kann ich am Paper weiter machen. Leider wird das nicht fertig und ich komme nicht wie gehofft früher nach Hause.

Um halb sechs bin ich zuhause. D. und ich trinken einen Kaffee und reden über die Immobiliensituation. Es ist frustrierend! Wir wohnen außerhalb ohne S-Bahn-Anschluss und trotzdem kosten hier Doppelhaushälften 700.000 € zum Kauf und Reihenhäuser zur Miete 1800 € kalt pro Monat. Ich brauche mit öffentlichen Verkehrsmitteln 45 min von Tür zu Tür. In diesem Radius ist sämtlicher Wohnraum so teuer. Ich arbeite Vollzeit, unbefristet im ö.D. und bin in der Gehaltstabelle fast ganz oben und kann das nicht bezahlen. Wie weit weg muss man ziehen, um ein Haus für 5 Personen bezahlen zu können? Wie kann überhaupt jemand ohne geerbt zu haben im Großraum Stuttgart irgendwelchen Wohnraum kaufen? Dazu kommt dann diese diffuse Sorge, dass wir von unserer Rente später nur entweder Wohnung oder Lebensmittel bezahlen können. Und irgendwo zwischendurch sollten wir noch die Welt retten, weil die alten weißen Männer an der Macht sich weigern was zu tun. Aber Schluss mit dem Exkurs und zurück zu meinem Tag.

Sohn2 bringt das Tablet und beschäftigt sich anschließend damit, mit Buchstabenstempeln das Alphabet zu stempeln. Sohn1 ist mit einem Freund unterwegs und Sohn3 wuselt rum. Er war am Nachmittag Kinder in der Nachbarschaft besuchen und darf noch etwas Fernsehen. Dann geht er in die Badewanne. Sohn1 kommt heim, D. macht Abendessen. Sohn2 isst eine Gabel und verkündet, es schmecke ihm nicht. Das macht er momentan bei allem außer Pizza und Pfannkuchen. Auch bei Sachen, die er früher gegessen hat. Sohn3 isst sowieso beinahe nichts. Schließlich isst Sohn3 ein Fischstäbchen von gestern und Sohn2 Cini Minis. Ausgewogen. Nunja. Sohn1 isst dafür gerne und alles, das darf ruhig auch mal erwähnt werden.

Weil Wochenende ist, gehen die Großen erst gegen 21:30 ins Bett. Ich schlafe bei Sohn3 mit ein und stehe nur noch mal auf, um den Rest Salat zu essen und die Wäsche aufzuhängen. Und dann ist der Tag auch für mich beendet.

Media Monday #404

Es ist Montag, also Media Monday, und da es heute mit dem wissenschaftlichen Schreiben eher zäh lief (ich hab da Sonntag eine Deadline), versuche ich mal wieder das unwissenschaftliche Schreiben. Hier sind meine Antworten:

1. Lesend trifft man mich am ehesten in der S-Bahn an, denn da habe ich Zeit. Außerdem lese ich während der Einschlafbegleitung für Sohn3, aber da muss das Buch schon sehr spannend sein, damit ich nicht selbst einschlafe.

2. „Das Loch“ in unserem Wohnzimmer ist eine ziemlich stiefmütterlich behandelte Nische, die sich zwischen dem Dreisitzer- und Zweisitzersofa befindet. Da steht zwar ein Tischchen und eine Lampe drin, aber trotzdem sammelt sich dort aus unerfindlichen Gründen permanent irgendwelcher Müll an, der dann von allen ignoriert wird. Schlimme Sache.

3. Jüngst wurde durch einen Freund ja mein Interesse an Erzähltheorie geweckt, da ich es faszinierend finde, dass manche Geschichten so einen Sog entfalten und andere sich in die Länge ziehen.

4. Leserunden und dergleichen mehr habe ich nie probiert.

5. Der Ruf, den das Genre Chick Flick genießt, nämlich nur für Mädels zu sein, ist echt doof, zumal oft alle Romantic Comedy mit dazugezählt wird und da gibt es, zwischen vielem Klischeemist, echt tolle Geschichten.

6. Bei Büchern entscheide ich ja meist nach Empfehlungen und Rezensionen von Menschen mit ähnlichem Geschmack. Hier habe ich z.B. schon öfter gute Bücher gefunden.

7. Zuletzt habe ich Six of Crows zum zweiten Mal gelesen und das ist schon sehr bemerkenswert, weil bei der wenigen Zeit, die ich habe, muss ein Buch schon richtig richtig gut gewesen sein, dass ich mir die Zeit nehme, es nochmal zu lesen. Jetzt bin ich bei Teil 2 (ebenfalls zum zweiten Mal) und bin immer noch sehr begeistert!

Tagebuchbloggen 03/19

Frau Brüllen fragt wie jeden 5., was wir den ganzen Tag so gemacht haben. Ich bin aktuell krank zuhause, deshalb ist das leider nicht so spannend.

Ich stehe um halb acht auf, als Sohn3 neben mir wach wird. Sohn1 und Sohn2 sind am Wochenende bei meinen Eltern geblieben, also spielen wir grad Einkindfamilie. Wäre aber auch angenehmer, wenn wir Eltern nicht schlapp und krank rumhingen. Ich gehe unter die Dusche, wecke D. und ziehe Sohn3 an. Er geht heute als Bumblebee. Außerdem ziehe ich noch sein Bett ab, da gab es heute Nacht einen Unfall. Alles schön langsam, weil schnell noch nicht geht. D. lädt Sohn3 und 7 Liter Kakao ins Auto. Heute ist Fasnachtsparty im Kindergarten und D. hatte uns fürs Buffett mit Kakao eingetragen. Ich fahre mit, weil ich kurz bei der Post meine Krankmeldung weg schicken will und der Weg zur Post zu Fuß im Moment zu weit ist. Zur Post geht dann D. und ich frag beim Arzt, ob beim Bluttest gestern noch was raus kam. Nix, außer Eisenmangel und der ist nicht neu. Dann fahren wir nach Hause. D. macht Frühstück und ich meinen Rechner an. Ich habe meinen Arbeitslaptop dabei, weil ich am Donnerstag von einer Dienstreise kam und am Freitag schon krank war. Leider muss ich eine Projektskizze bearbeiten, deren Deadline nächste Woche ist. Da hängt für uns ein Teil unserer Finanzierung der nächsten Jahre dran und vor allem auch, ob ich jemanden einstellen darf. Ist also einigermaßen wichtig, dass das durch geht. Also wurstel ich nach dem Frühstück ein bisschen an der Skizze rum. Eigentlich fehlt hauptsächlich nur noch der Stand der Technik, aber der fließt mir grade nicht so ohne weiteres aus der Hand. Ich schreibe ein paar Mails und lege mich dann erst mal wieder ins Bett. D. holt Sohn3 vom Kindergarten ab. Am Nachmittag stehe ich wieder auf, gammel noch ein bisschen vor einer Folge Gilmore Girls rum und schaue dann Sohn3 beim Hüpfen auf dem Bett zu. Irgendwann steigen wir auf den Dachboden, wo ich Babyklamotten für meine Schwester raussuchen möchte. Sohn3 trommelt auf dem Schlagzeug, dass auf dem Dachboden steht und er sucht „Schätze“. Aber da gibt es echt keine auf unserem Dachboden.

Sohn1 ruft an und erzählt mir von seinem Tag bei Omi und Opa. Er hat neue Schuhe. Sohn2 ist mit Omi im Schwimmbad. Anschließend packe ich ein großes Paket für meine Schwester und einen Sack für die Kleidersammlung, während D. und Sohn3 unten Spiele spielen. Es sind einfach zu viele Klamotten.

D. macht Abendessen. Ich muss mich nach der Klamottenaktion erst mal ausruhen. Wir essen und dann bringe ich Sohn3 ins Bett. Er schläft schnell. Wir schauen noch The Umbrella Academy auf Netflix zuende.

Tagebuchbloggen 02/19

Es ist schon wieder soweit und Frau Brüllen fragt, wie jeden 5., was wir den ganzen Tag so machen.

Mein 5. Februar startet mit dem Ignorieren des Weckers um 5:45. Um 6:15 stehe ich bei der dritten Iteration des Weckers dann auf. Sohn3, der irgendwann nachts kam, fragt irritiert: „Mama, was machst Du?!“ Ich sage ihm er soll weiter schlafen, aber er geht mit runter und legt sich aufs Sofa. Es folgt die übliche Morgenroutine: Brötchen aufbacken, duschen, Brötchen zum Abkühlen aufschneiden, Tee kochen, Sohn2 wecken (Sohn1 ist von alleine aufgestanden), Brotdosen packen, Mittagessen für Sohn1 abbestellen (er bleibt wegen Magen-Darm zuhause), Kinder mit Frühstück versorgen, Tasche packen, D. wecken und um 7:20 los zum Bus. Leider schon wieder etwas knapp, da der Bus schon um 7:23 fährt. Aber der morgendliche Sprint zur Bushaltestelle gehört schon fast dazu. (Ab Herbst muss Sohn1 zum selben Bus. Ich hoffe er geht dann zwei Minuten vor mir los.) Im Bus mache ich die Bestellung für den Biolieferdienst fertig, die bis um 9:00 dort sein muss. Äpfel und Karotten gehen grade kiloweise weg bei uns. Bus und S-Bahn sind einigermaßen pünktlich. Auf dem Fußweg zum Büro freue ich mich über blauen Himmel und Sonne.

Im Büro um 8:15 kriege ich dann den ersten Kaffee. Kurze Fachgespräche mit dem Kollegen über Pokémon Go. Dann schreibe ich ein paar emails und gehe eine Präsentation für den Nachmittag durch. Um 10 habe ich eine Telefonkonferenz, für die ich mich in den Besprechungsraum zurückziehe. Nach eine knappen Stunde ist die erfolgreich abgeschlossen. Ich leite ein paar Informationen an Kollegen weiter und kläre Termine ab.

Um 11:45 gehe ich mit einer Kollegin los zum Pilates. Eigentlich sind wir für den Yogilateskurs angemeldet, aber der fiel gestern aus. Also heute mal Pilates. Das ist so als blutige Anfängerin eher herausfordernd und es wird wohl keine Wiederholung geben. Ich bleib beim Yogilates. Anschließend esse ich mein Vesper und klicke dabei ein letztes Mal meinen Vortrag durch. Dann beginnt eine Besprechung, im Laufe derer ich mein geplantes Projekt vorstellen soll. Es wird diskutiert, Bedarf für ein zweites Projekt festgestellt und ein drittes angeregt. Jetzt müsste nur jemand die ganzen Anträge schreiben. Nach meinem Projekt wird ein weiteres besprochen. Erst gegen 16 Uhr ist Besprechung beendet und ich hole mir meinen Nachmittagskaffee. Ich schreibe noch ein paar emails, ergänze die ToDo-Liste und kann sogar was Erledigtes streichen.

Um 16:50 mache ich mich mit einer Kollegin auf den Weg zur S-Bahn. Ich erzähle ihr, dass ich inzwischen so sensibilisiert bin für die „Weichmacher“ in der Sprache (hätte, könnte, würde, vielleicht, …), dass mir bei meiner eigenen Präsentation selbst aufgefallen ist, dass ich „das wäre mein Vorschlag“ statt „das ist mein Vorschlag“ gesagt habe. Grade gestern hatten wir bei einem Treffen mit anderen ehemaligen Teilnehmerinnen eines Mentoring-Programms, mit denen ich mich regelmäßig treffe, darüber gesprochen. (Übrigens Mädels, falls Euch jemand Mentoring/Coaching/Networking zur Frauenförderung anbietet, macht das! Es bringt’s voll!)

S-Bahn und Bus nach Hause. Es ist noch hell! Zuhause rede ich erst eine Weile mit D. Dann kommt Sohn1 und braucht Hilfe bei den Hausaufgaben. Deutsch Grammatik. Die vier Fälle. Ähm, ja. Damit habe ich mich das letzte Mal beschäftigt, als ich in der 4. Klasse war. Auf Grammatik wurde bei uns damals im Gymnasium keinen großen Wert gelegt (oder es wurde erwartet, dass wir das so können. Deshalb kann ich auch keine Kommasetzung). Wir quälen uns also durch Sätze und unterstreichen, formulieren Fragen und leiden. Bei der Durchsicht von Sohn2s Hausaufgaben, fallen mjr auch ein paar Sachen auf, die er noch andern soll. Zum Beispiel hat er bei einer Aufgabe einfach zweimal 0+0=0 und die Umkehraufgabe 0-0=0 geschrieben. Das ist zwar richtig und auch gar nicht dumm, aber auch ganz offensichtlich ein Zeichen für „Ich hatte keinen Bock!“. Also muss er sich noch zwei andere Aufgaben ausdenken. Sohn3 hat derweil zehn Bilder von Wohnmobilen gemalt. Damit hat er am Wochenende angefangen. Anfangs hat er sich ewig mit einem Bild beschäftigt und sehr detailliert gemalt. Inzwischen produziert er die am Fließband, weil er am besten findet, sie anschließend mit Reißnägeln, die er mit seinen Holzhämmerchen in die Wand haut, aufzuhängen. Seine Wände sind jetzt fast voll. Deshalb muss ich beim Aufhängen assistieren.

D. bereitet das Abendessen vor. Ich suche ein bisschen Ruhe im Schlafzimmer bis das Essen fertig ist. Anschließend bringen wir die Kinder ins Bett. Sohn3 verkündet keine Einschlafbegleitung zu wollen und ich verabschiedet mich zum Haarewaschen. Eigentlich mach ich das morgens, aber meistens fehlt mir da die Zeit zum ordentlich trocknen und es ist im Moment einfach zu kalt, um mit nassen Haaren loszugehen. Als ich fertig bin, will Sohn3 doch Einschlafbegleitung. War ja klar. Also lege ich mich ein bisschen daneben. Als er schläft gehe ich runter und wir schauen ein bisschen Fußball. Ins Bett gehe ich mal wieder zu spät.

Media Monday #395

Heute ist Media Monday. Wie jeden Montag, aber in letzter Zeit habe ich es selten geschafft, den Lückentext auszufüllen. Hier meine Antworten für diese Woche.

1. Prokrastination kann ich ja besonders gut mit einer ToDo-Liste bekämpfen. Man muss nur darauf achten, dass das wichtigste nicht ganz oben steht. Dann prokrastiniert man unwichtigeres zu Gunsten von wichtigem. Clever, oder? Nennt sich gezielte Prokrastination.

2. Wenn es draußen nicht so erbärmlich kalt wäre und nicht so dunkel und winterlich, dann ließe es sich fast aushalten.

3. Beste Film- und Serien-Snacks sind alles was gut schmeckt. Zur Zeit steh ich auf Knuspererbsen.

4. Wohingegen zu einem guten Buch für mich ja immer nichts zu essen gehört, denn mit Buch halten, lesen und gleichzeitig (am Ende noch was fettiges oder klebriges) essen bin ich überfordert.

5. Ich glaube, ich sollte mal wieder öfter lesen, weil ich das dieses Jahr bisher etwas vernachlässigt habe.

6. Schlafen ist eigentlich ideal, um abends einen langen Tag ausklingen zu lassen, schließlich fühlt man sich hinterher ausgeruht. Stattdessen hänge ich aber zur Zeit mit Serien bis Mitternacht auf dem Sofa rum.

7. Zuletzt habe ich zwei Filme (To all the boys I’ve loves before, The fault in our stars, ja, mir war rührselig zumute) hintereinander geschaut und das war sehr toll, weil wenn man krank auf dem Sofa rum hängt und alle aus dem Haus sind, hat man dazu endlich mal Ruhe.

Mein Lesejahr 2018

Nach dem Film- und Serienjahr kommt hier auch die Auswertung meines Lesejahrs 2018.

Ich habe im letzen Jahr 37 Bücher gelesen und mein Leseziel von 35 Büchern erreicht. In Seiten waren es 14.366. Gegenüber 2017 (25 Bücher, 9728 Seiten) eine deutliche Steigerung. Ein Grund dafür ist, dass ich 2018 vermutlich mehr Bücher gelesen habe, die sich schnell lesen (also z.B. Young Adult Fiction) und mich 2019 länger mit komplizierteren Büchern beschäftigt habe. Das Leseziel von 35 Büchern habe ich für 2019 beibehalten.

Von den 37 Büchern habe ich sieben mit fünf Sternen (‚it was amazing‘), 22 mit vier Sternen (‚really liked it‘), fünf mit drei Sternen (‚liked it‘) und zwei mit zwei Sternen (‚it was okay‘). Wie immer sind die Bewertungen grundsätzlich gut, da meine Vorauswahlkriterien anscheindend gut funktionieren. Tatsächlich empfand ich 2018 aber wirklich als außergewöhnlich gutes Lesejahr. Ich habe viele Bücher gelesen, die mir lange in Kopf und Herz geblieben sind und teilweise sogar auf meiner Liste zum Nochmallesen gelandet sind.

Eins der mit zwei Sternen bewerteten Bücher waren UnStrung von Neal Shusterman, was eigentlich nur eine Kurzgeschichte ist, die einen winzigen Teil zur Geschichte der UnWind-Dystology beiträgt. Die UnWind-Dystology hat mir insgesamt aber sehr gut gefallen und das wäre echt toll, wenn das jemand als Serie verfilmt! Das andere mit zwei Sternen bewertete Buch war Danach von Koethi Zan und ist als Thriller nicht wirklich mein bevorzugter Lesestoff. Demensprechend hat es mich auch nicht so richtig vom Hocker gerissen.

Die am besten bewerteten Bücher waren:

Six of Crows und Crooked Kingdom von Leigh Bardugo: Beide will ich demnächst nochmal lesen. Ich muss nur eins der Bücher aufschlagen und zwei Sätze lesen und schon kriege ich wieder Herzziehen. Erstaunlicherweise haben die Bücher auch mein Verhalten als Touristin an Orten mit vielen Menschen deutlich verändert. Mir fällt jetzt immer auf, wenn ich selbst unachtsam mit meinen Dingen und leichte Beute für Taschendiebe bin.

La Belle Sauvage von Philip Pullman: Das ist der erste Teil der Vorgeschichte zur His Dark Materials Trilogie, die ich bereits mehrfach gelesen habe. Ich hoffe da kommt noch mehr. Es war spannend und schön, wieder in diesem Universum zu sein.

Die Berlinreise von Hanns-Josef Ortheil: Ich weiß nicht mehr, was mich so beeindruckt hat, aber es war auf jeden Fall schön zu lesen.

Ready Player One von Ernest Cline: In Vorbereitung auf die Verfilmung, musste ich schnell noch das Buch lesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht ganz so tief in der 80er Jahre Popkultur und Nerdkultur drin stecke. Die Verfilmung fand ich ok, aber an manchen Stellen (ich glaube ich erwähnte bereits das Autorennen!) ganz schlimm.

UnDivided von Neal Shusterman: Den ersten Band der UnWind-Serie habe ich bereits 2017 gelesen und dann erst mal nicht weiter. Es spielt in einem dystopischen Amerika, in dem sich nach einem Bürgerkrieg die Pro-Life und Pro-Choice-Anhänger auf den absurden Kompromiss geeinigt haben, dass Abtreibungen zwar verboten sind, die Kinder aber, wenn sie 13 sind zum recyclen zurück gegeben werden können, wenn die Eltern sie wirklich nicht haben wollen. Dabei wird der gesamte Körper in verschiedenen Organspenden weiter verwendet. Ich fand die Idee interessant, aber doch zu absurd, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass irgendwelche Eltern ihre Kinder weggeben würden. Aber nur weil ich es mir nicht vorstellen kann, ist es ja nicht unmöglich.
Irgendwann hab ich dann weiter gelesen und war plötzlich voll drin in der Geschichte. Die verschiedenen Handlungsstränge aus unterschiedlichen Perspektiven eignen sich perfekt für eine Serienadaption, aber ich wiederhole mich.

The Hate u Give von Angie Thomas: Das hatte ich aus irgendeinem Grund mal auf die Leseliste gesetzt. Es geht um Mädchen, die Zeuge wird, wie ihr farbiger Kindheitsfreund von einem weißen Polizist grundlos erschossen wird. Es ist aber nicht nur ein Problembuch, es beschreibt auch sehr schön den Zusammenhalt in der Familie, mit Freunden und in der Nachbarschaft. Es hat mich sehr beeindruckt, wie der Alltag für farbige Menschen sich von meiner Lebensrealität unterscheidet. Lest das!
Es gibt auch eine Verfilmung, die ich aber noch nicht gesehen habe (weil er wohl noch nicht im Kino lief und ich lieber auf DVD/Stream warte.)

Auch bei den mit vier Sternen bewerteten Büchern kann ich einige empfehlen. Artemis von Andy Weir, Carve the mark von Veronica Roth und Homeland von Cory Doctorow (übrigens wie beinahe alle seine Bücher kostenlos als e-book verfügbar) sind mir z.B. noch lange im Kopf geblieben.

Mal sehen was das Lesejahr 2019 so bringt. Mit A darker shade of magic hat es auf jeden Fall schon mal sehr gut angefangen!

Unser Film- und Serienjahr 2018

Bevor ich mein Lesejahr verblogge, habe ich dieses Mal auch wieder eine Auflistung der gesehenen Filme und Serien. Bisher habe ich nur 2011 eine vollständige Liste geführt. Im Mai letzten Jahres habe ich wieder angefangen alles aufzuschreiben. Jetzt hab ich zwar keine vollständige Liste, aber immerhin eine von zwei Dritteln des Jahres. Insgesamt waren es 23 Filme und 13 Serienstaffeln.

Hier nun die Liste:

Filme

Alles Isy (Mit Absicht im Fernsehen (bzw. Mediathek) nicht so schlimm wie erwartet)
Annihilation (das Buch ist besser!)
ARQ
Betrug (zufällig im Fernsehen gesehen. Sehr krass.)
Die Unglaublichen 2 (im Kino mit Sohn2. Das war toll!)
Early Man (im Kino mit den Kindern gesehen. Ganz ganz schlimm!)
Ein Mann namens Ove (am meisten gelacht habe ich, als Ove ein Dr. Brumm Buch vorliest und kritisiert, das wir selbst grade aus der Bücherei hatten)
Extinction (ähm, nein!)
Feuer im Kopf
Hereditary (echt krasser Scheiß!)
How to be single (auch zufällig im Fernsehen gesehen)
In the blood (die Protagonistin ist nicht dünn und es wird nie(!) thematisiert!)
Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (mit 10 Kindern im Kino gewesen. Zumindest der Film war gut.)
Kevin allein zuhaus (an Heiligabend mit den Kindern. Erstaunlich lustig.)
Rogue One (ich wollte, dass D. den auch mal sieht. Ich liebe den Film auch beim zweiten Anschauen noch!)
Searching (joah)
Spooks
The Conjuring 2 („basiert auf wahren Ereignissen“. Dann liest man das nach und stellt fest, dass es nachweislich ein Fake war, aber „wahre Ereignisse“.)
The Guilty
The Hateful 8 (man muss sie einfach alle hassen!)
To the bone
Unsane
You were never really there

Serien

13 reasons why Staffel 2 (Weiter weg vom Buch, trotzdem gut.)
Anne with an e Staffel 1 und 2 (ein bisschen nervig ist sie schon, aber trotzdem gut.)
A series of unfortunate events Staffel 1 und 2 (Ein Meisterwerk! Wie die Bücher auch! Ich liebe die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt ist. Je älter die Protagonisten werden, umso komplexer wird die Geschichte und umso mehr wird aus schwarz und weiß irgendwann grau. Ich sollte mehr von Daniel Handler lesen!)
Colony Staffel 1 und 2 (Mag ich sehr. Und auch wenn ich Staffel 3 mit dem Satz „Oh, Sawyer hat die Haare geschnitten!“ begonnen habe, kann man das echt anschauen ohne an Lost zu denken.)
Everything Sucks! (Leider nur eine Staffel.)
Sense8 Staffel 2 (Hachja, Sense8 war schon irgendwie besonders.)
The Alienist Staffel 1 (Daniel Brühl als merkwürdiger Kerl. Sehenswert.)
The Man in the High Castle Staffel 3 (Wir haben so lange Pause zwischen Staffel 2 und 3 gehabt, dass ich die halbe Staffel gebraucht habe, mich an die Handlung zu erinnern.)
The Returned Staffel 1 und 2 (Französische Alpentristesse. Sehr schön!)

Tagebuchbloggen 01/19

Auch 2019 fragt Frau Brüllen jeden 5. was wir so den ganzen Tag machen.

Hier ist heute der vorletzte Ferientag. Sohn3 liegt seit Weihnachten mehr oder weniger flach, ich seit Neujahr. Wir waren die letzten Tage also viel zu Hause. Ich genieße die zwei Wochen Auszeit im Winter immer sehr und brauche sie auch.

Heute werde ich erst um zwanzig vor zehn richtig wach. Sohn3 lag neben mir und ist irgendwann früher aufgestanden. Sohn1 und Sohn2 sind auch schon länger wach und spielen Roblox. Ich muss erst mal für Sohn3 die Duploeisenbahn aufbauen. Dann mache ich die Spülmaschine fertig, stelle die Waschmaschine an und mache Frühstück. Die erste Dosis Antibiotikum muss ins Kind. Leider schmeckt es wohl nicht. Also diskutieren wir.

Draußen schneit es, aber nicht so viel, dass man schippen muss. Trotzdem gebe ich D. Bescheid. Er ist hier der Hausmeister einer Wohnanlage und müsste ggf. zum Schippen rüber. Dann frühstücken wir erstmal alle zusammen. Die Kinder verschwinden nach oben und wir sitzen noch eine Weile am Tisch. D. macht Kaffee. Anschließend gehe ich ausgiebig duschen mit Haare waschen und Beine rasieren. Die Kinder sind anschließend zu 2/3 schon angezogen. Das ist eine Leistung. Gestern waren 2/3 den ganzen Tag im Schlafanzug.

Wir wollen noch los zum Einkaufen. Aber erst räume ich im Kinderzimmer auf. Wir haben gestern die Zimmeraufteilung geändert. Bisher haben sich Sohn2 und Sohn3 ein Zimmer geteilt. Das hat in letzter Zeit nicht mehr so gut funktioniert, weil sie oft streiten, unterschiedliche Dinge spielen und unterschiedliche CDs anhören wollen. Sohn1 und Sohn2 haben dafür im Moment sehr ähnliche Interessen, deshalb sollen sie sich jetzt ein Zimmer teilen. Sohn1 hat zwar kurz überlegt, ob er wirklich seine „Privatsphäre“ aufgeben will, aber da haben wir dann beide drüber gelacht. Erstens ist Sohn1 wirklich ungern allein und zweitens unter der Woche ständig unterwegs. Gestern haben wir die Möbel umgeräumt und das Spielzeug umverteilt. Sohn1 und Sohn2 haben nur noch Lego, Gravitrax und Nerf. Alles andere (Eisenbahnen, Duplo, Playmobil, Küche,…) ist bei Sohn3. Gestern hat es aber nur noch gereicht ein Zimmer aufzuräumen. Das zweite mache ich jetzt zuende. Anschließend muss ich Sohn1 seine Lernwörter diktieren. Es sind zwar Ferien, aber am zweiten Schultag wird ein Test über 50 Lernwörter geschrieben und Rechtschreibung ist nicht Sohn1s Stärke. Er hat letzte Woche alle schon mal geschrieben, deshalb schreibt er nur eins von 25 falsch. Dann übe ich mit Sohn2 lesen. Das ist leider auch noch zäh, aber ich hoffe der Knoten platzt bald. Sohn3 zieht sich auch endlich an. Bevor wir zum Einkaufen los können, tausche ich noch die Kleiderschrankinhalte von Sohn1 und Sohn3 und schließe damit den Zimmertausch ab. Eine Ladung Wäsche noch, Antibiotikum ins Kind diskutieren und wir starten zur großen Einkaufstour: Lidl, Edeka, dm und Aldi. Beim dm hole ich einen Kalender mit lustigen Fotos aus dem letzten Jahr für die Küche ab.

Wieder zuhause dürfen die Kinder Peter Hase auf DVD anschauen. Den habe ich vorgestern aus der Bibliothek geholt. Sohn2 wollte den damals gerne im Kino anschauen, aber irgendwie war dafür dann keine Zeit. Ich falte die Wäsche weg, damit ich einen Korb frei habe, um die nächste Ladung aus dem Trockner zu holen. Nächste Ladung rein und noch eine Maschine Wäsche an. Nummer drei für heute, drei Ladungen sind noch für morgen da. D. bereitet Pizza vor und ich setze einen Hefeteig für Zopf an. Nach dem späten Abendessen gehen die Kinder gegen 21 Uhr nach oben. Umziehen, Zähne putzen. Dritte Dosis Antibiotikum ins Kind. Dann Einschlafbegleitung bei Mascha und der Bär Folge 7. Ich tippe dabei den Großteil dieses Beitrags und gehe dann wieder nach unten, wo ich den Zopf forme und in den Ofen schiebe. Die Spülmaschine ist auch schon wieder voll und die letzte Wäsche muss in den Trockner. Dann beginnen wir die dritte Staffel von „A series of unfortunate events“.

Jahresrückblick 2018

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr? 7 (eigentlich in Ordnung, aber Luft nach oben ist immer).

Zugenommen oder abgenommen? Im Moment hab ich eine ganz gesunde „I don’t know and I don’t care!“-Einstellung. Auf der Waage war ich zuletzt im September.

Haare länger oder kürzer? Ich war einmal beim Friseur, aber die sind vermutlich schon wieder nachgewachsen.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Immernoch Visus 1 ohne Sehhilfe

Mehr Kohle oder weniger? Seit Sommer etwas mehr, weil einmal Kindergartengebühr weggefallen ist und D. einen Job angefangen hat.

Besseren Job oder schlechteren? Den gleichen.

Mehr ausgegeben oder weniger? Ich denke in etwa gleich.

Dieses Jahr etwas gewonnen? Kann mich nicht erinnern.

Mehr bewegt oder weniger? Gefühlt die letzen Monate weniger.  Seit Herbst bin ich Montags und Donnerstags für Sportkurse angemeldet, konnte aber den Donnerstagskurs wegen anderer Termine (Dienstreisen, Kindergartenfeste,…) bisher nur drei mal besuchen.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr? Ich zähle da immer noch nicht mit.

Davon war für Dich die Schlimmste? Anfang des Jahres waren alle nacheinander krank. Das war doof.

Der hirnrissigste Plan? Am kältesten Wochenende des Sommers mit den Kindern zelten gehen.

Die gefährlichste Unternehmung? Mit den Kindern in großer Hitze zum Strand am Cap Taillat zu laufen. Was die Südfranzosen als ausgeschilderte Spazierwege haben, ist nämlich mit Kinder teilweise sehr nervenaufreibend. Über felsige Wege und Steine und links geht es steil runter ins Meer. Aber der Strand war dann echt toll!

Die teuerste Anschaffung? Wir haben uns neue Stühle gekauft, die leider noch nicht angekommen sind. (Aber so richtig teuer waren die nicht.)

Das leckerste Essen? Kocht immer noch mein Mann. Und das täglich!

Das beeindruckendste Buch? The Hate U Give (Den Film will ich unbedingt sehen!). Dieses Jahr waren viele gute Bücher dabei, aber das verblogge ich noch extra.

Der ergreifendste Film? Nicht direkt ergreifend, aber sehr unterhaltsam war „Die Unglaublichen 2“

Die beste CD? Judith Holofernes.

Das schönste Konzert? Keins besucht.

Die meiste Zeit verbracht mit? Alltag.

Die schönste Zeit verbracht mit? Meinen Jungs!

Zum ersten Mal getan?  Ein Kind zur OP begleitet.

Nach langer Zeit wieder getan? Ausgeschlafen. (Zumindest sowas wie. Also länger als bis 7:30.) Im Zelt übernachtet.

Dinge, auf die Du gut hättest verzichten mögen? Streitigkeiten unter Kollegen.

Die wichtigste Sache, von der Du jemanden überzeugen wolltest? Mich selbst davon, dass Sohn1 nicht aufs Gymnasium gehört. Inzwischen hab ich mich dran gewöhnt und bin völlig gechillt damit.

Das schönste Geschenk, das Du jemandem gemacht hast? Ich weiß es nicht.

Das schönste Geschenk, das Dir jemand gemacht hat? Die Kinder lassen mich inzwischen am Wochenende sowas wie ausschlafen!

Der schönste Satz, den jemand zu Dir gesagt hat? Ich kann mich an keinen besonders erinnern.

Der schönste Satz, den Du zu jemandem gesagt hast? Keine Ahnung…

Dein Wort des Jahres? Sommer

Dein Unwort des Jahres? Armbruch

2018 war mit 1 Wort…? Kurz

Rückblicke 2017, 2016201520142012