Fünf Wochen Julijunge

Wir haben tatsächlich schon über einen Monat zu fünft hinter uns. Aufgrund der dreiwöchigen Kindergartenferien, haben wir nur wenig echten Alltag erlebt. Im Moment verbringen wir die Vormittage kleinen Besorgungen zu Fuß. Mal zur Post, zum Rathaus, Enten füttern, zur Bücherei. Der Ortskern ist relativ ruhig, da der Gemüseladen und die Bücherei komplett Ferien machen und Post und Schreibwarenladen nur vormittags geöffnet sind. Beinahe.jeden Tag halten wir an der Eisdiele an und gehen kurz auf den Innenstadtspielplatz. Der Schlökerich macht manchmal danach Mittagsschlaf, aber in letzter Zeit weigert er sich immer öfter. Am Nachmittag gehen wir, wenn das Wetter gut ist, noch mal zu einem Spielplatz. Manchmal verbinden wir das mit Besorgungen, die wir mit dem Auto machen und können so besondere Spielplätze besuchen.
Der Julijunge macht alles gut mit. Im Moment trage ich ihn unterwegs noch und der Schlökerich kann sich in den Buggy oder aufs Dreirad setzen, obwohl er inzwischen auch viel und gerne selbst läuft. Der Julijunge schläft noch immer viel, obwohl die Wachphasen immer länger werden. Er schaut inzwischen Menschen und den Mobiletieren hinterher und er lächelt. Seine Brüder hat er als erstes schon vor zwei Wochen angelächelt, mich lächelt er seit zwei Tagen an. Außerdem macht er jede Menge dieser goldigen Babylaute, die ich fast vergessen hatte. Abends schreit er inzwischen ein bisschen vorm Einschlafen, aber es ist völlig erträglich und.laut Statistik wird das ja bald wieder weniger. Nachts schläft er ganz gut. Gegen 22 Uhr schläft er tief ein. Ich nehme in zwischen zwölf und eins mit ins Bett, wobei er meistens nicht wach wird. Zwischen drei und vier hat er Hunger und dann wieder zwischen sechs und sieben (wo, wenn ich Glück habe, noch niemand aufstehen will). Abends bin ich trotzdem immer ordentlich platt. Stillen streng mich an.
Außerdem waren wir noch ein paar Tage bei meinen Eltern und haben meine Schwester mit ihren Kindern getroffen. Die Kinder haben sich toll verstanden. Den Herr Gartenhein habe ich kaum gesehen. Er war die ganze Zeit mit seinem drei Jahre älteren Cousin beschäftigt. Kurz gab es mal ein paar Tränen, weil er auch acht sein will und nicht fünf. Und er will ohne Schwimmflügel schwimmen, weil er sonst „wie ein Baby aussieht und dann lachen alle“. Wir werden mal versuchen ihm im Meer das Schwimmen bei zu bringen. In ein paar Wochen geht es nämlich in unseren Spätsommerurlaub ans Meer. Dafür hat der Julijunge einen Ausweis bekommen und ich hab mir einen neuen Badeanzug gekauft.
Ab nächster Woche üben wir aber erstmal Alltag mit Kindergarten.

Ein Pieps

Es ist vielleicht schon aufgefallen: ich bin etwas im Babysumpf versunken. Unsere Tage sind komplett ausgefüllt mit Stillen, Spaziergängen in die „Stadt“ (Post, Bücherei, Spielplatz, etc.) und Schlafen. Nebenher kümmer ich mich immer mal um die diversen Anträge. Der Julijunge ist bisher recht pflegeleicht. Abends hat er Dauerhunger und vor dem Einschlafen schreit er manchmal etwas. Ansonsten schläft er viel. Vormittags auch manchmal ohne Körperkontakt, so dass ich sogar hin und wieder mal die Hände frei habe.
Außerdem sind seit dieser Woche Kindergartenferien. Bisher sind die Jungs noch mit den kleinen Ausflügen in die „Stadt“ zufrieden. Leider ist im Moment nicht zu richtig Ausflugswetter, sonst wären wir mal in den Märchengarten gefahren.
Am Wochenende war meine Schwester mit ihren Kindern zu Besuch. Die Kinder haben sich sehr gut verstanden und wir haben das Sommerwetter genutzt, um noch mal ins Schwimmbad zu gehen.

Der Julijunge in Kürze

Seit einer guten Woche ist der Julijunge bei uns. Erst hat er sich, wie seine Brüder damals, viel Zeit gelassen. Zeit genug, um zur Geburt badischen Boden zu erreichen. Dann wollte er ganz schnell raus. Blasensprung um 22:20 Uhr und da war er dann um 1:14 Uhr.

Seit ein paar Tagen sind wir zurück in Schwaben und versuchen uns am Alltag zu fünft. Bisher klappt es erstaunlich gut. Ich habe schon gewitzelt, dass wir einfach das dritte Kind zuerst hätten kriegen müssen. Da ist alles so viel einfacher. (Aber es kommen ja noch die Zähne, die ersten Krankheiten, die ominösen Schübe, etc…)

Media Monday #160

Schon wieder eine Woche vorbei. Sohn 3 lässt noch auf sich warten und so habe ich noch immer beide Hände frei um den Media Monday auszufüllen.

1. Einmal einen Tag auf Recht und Ordnung pfeifen: Mit dem Bösewicht ________ würde ich gerne einmal die Plätze tauschen, denn ________ . Mir fällt auch nach langem Überlegen kein Bösewicht ein, der was hat, auf das ich neidisch wäre. Ist das gut oder schlecht?

2. Ein gelungenes Prequel macht für mich aus, dass man eine Vorgeschichte erzählt kriegt, ohne dass man das Gefühl hat, hier soll nur noch etwas Geld aus einer gut laufenden Geschichte gepresst werden. Zum Beispiel finde ich es nicht besonders gelungen, aus einem Kinderbuch 9 Stunden Film zu machen und sich da noch Handlungsstränge dazu zu dichten, nur damit man die Zuschauer dreimal mit Überlängen- und 3D-Zuschlag ins Kino locken kann.

3. Wohingegen ich mir von einem Sequel erhoffe, dass die Geschichte sinnvoll weiter erzählt wird, ebenfalls ohne dass man das Gefühl bekommt, hier will nur jemand noch nen schnellen Euro verdienen.

4. Ich ärgere mich richtiggehend, dass ich noch immer nicht dazu gekommen bin, mir die Verfilmung von Divergent zu Gemüte zu führen, denn ich hatte doch extra schon die Bücher gelesen.

5. Unser Auto hat mich richtiggehend überrascht, weil wir drei Kindersitze nebeneinander auf die Rückbank gekriegt haben. (OK, das hat nix mit Medien zu tun, aber unser Auto hat auch ein Radio).

6. Das letzte Mal, dass ich mit einer Empfehlung so richtig fies auf die Nase gefallen bin, war mit Jojo Moyes Ein ganzes halbes Jahr. Obwohl man nicht Empfehlung sagen kann. Ich hatte nur viele lobende Rezensionen gelesen und mich eigentlich echt auf das Buch gefreut. Und dann fand ich’s ziemlich flach und vorhersehbar.

7. Zuletzt gelesen habe ich The Enchantress von Michael Scott (Letzter Teil der Nicholas Flamel Serie) und das war etwas schwächer als der Vorgänger, weil das Finale weniger dramatisch ist, als die Vorbereitung darauf andeutete. Und (Achtung Spoiler!) weil ich nicht sicher bin, ob dieses ganze Zeitreisedings am Ende nicht doch logische Fehler hatte.

Media Monday #159

Nach längerer Pause, hab ich es doch auch mal wieder geschafft den Lückentext zum Media Monday auszufüllen.

1. Die Familie Camden in der Serie Eine himmlische Familie (7th Heaven) ist wirklich schrecklich heilig. Sieben Kinder, alle herzensgut und alle jungfräulich bis zur Ehe (dafür dann eben mit 18 verheiratet). Zuviel heile Welt für meinen Geschmack.

2. Wenn man einen Film poetisch nennen könnte, dann sicherlich William Shakespeares Romeo & Juliet, denn es wird der Originaltext von Shakespeare verwendet, und der ist ja auch ein Poet, oder nicht?

3. Optik ist ja nicht alles, aber Pandora  sah schon beeindruckend gut aus, obwohl ich Avatar noch nicht mal in 3D gesehen habe.

4. Jede/jeder Schauspielerin/Schauspieler gefällt mir am besten in Rollen, für die sie gut gecastet wurden.

5. Das schönste Happy-End, zumindest eines der schöneren, war das Happy End von Tessa und Ryan am Ende der zweiten Staffel Suburgatory.

6. Das letzte Mal so richtig als Geek gefühlt habe ich mich glaube ich noch nie, obwohl ich mich schon immer auch mit Geekthemen beschäftigt habe.

7. Zuletzt gesehen habe ich Ein Tick anders und das war ein schöner Zufall, weil ich bereits über den Film gelesen, ihn dann aber im Fernsehen verpasst hatte. Jetzt kam er ein weiteres Mal und zu einer späteren Uhrzeit, so dass ich ihn doch noch sehen konnte.

Tagebuch 5 im Juli

Frau Brüllen fragt mal wieder „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag.“ Eine Sache, die ich, wie ich finde ganz erfolgreich, nicht tue, ist warten bis es losgeht. Noch 10 Tage bis Termin und ich bin noch nicht in Wartestarre verfallen. Beim letzten Mal war ich aufgrund wiederholter Diagnosen „schöner Befunde“ zu dem Zeitpunkt schon lange am Entbindungsort. Es gibt ja im Tierreich verschiedene Arten, die zum Kinder kriegen an ihren eigenen Geburtsort zurückkehren. Zu denen gehöre ich auch. Zumindest ist das der Plan. Ich warte also noch nicht, bewege mich aus dem Haus und mache noch Pläne. Und das war der 5. im Juli.

Die Jungs wecken mich gegen halb acht. Ich bin zwar noch müde, aber das interessiert sie nicht. Zum Frühstück verspeisen sie kalte Pizza vom Vortag. Ich esse Reiswaffeln und Wassermelone, wovon ich mich zur Zeit hauptsächlich ernähre. Dann räume ich die Spülmaschine ein und packe einen Rucksack mit Wechselklamotten. Für den Tag ist ein Ausflug nach Karlsruhe geplant. Vorher will ich noch beim Biosupermarkt Flaschen zurückgeben und Straßenmalkreide besorgen. Kurz denke ich drüber nach, vielleicht doch vorsichtshalber mal den Klinikkoffer zu packen und ins Auto zu legen, falls der Junge sich doch entschließen sollte, in Karlsruhe auf die Welt zu kommen. Scheitert dann mal wieder an: „Ach nö, keine Lust.“ (Also ich hab ja nicht alles doppelt, so dass ich den Koffer tatsächlich endgültig packen könnte. Am Ende liegt da dann eine Hose drin und eine lange Liste, was noch mit rein soll. Dann kann ich’s auch gleich lassen, oder?) Gegen 10:30 sind Kinder und ich startklar. Im Biomarkt geben wir Flaschen ab und kaufen noch ein paar Kekse zum mitnehmen. Dann geht’s los nach KA. Die Autobahn ist angenehm leer, bis zur Kreuz Karlsruhe, wo die Anschlussstelle Mitte mal wieder gesperrt ist. Also fahren wir einen kleinen Umweg und kommen aber schließlich gegen 12:30 in KA-Durlach an. Wir haben Glück und kriegen trotz Altstadtfest einen kostenlosen Parkplatz und rennen durch einen kleinen Regenschauer zur Haustür. Es öffnet uns ein nackter Fünfjähriger und erklärt, seine Mutter sei noch kurz unterwegs. Also warten wir und unterhalten uns mit dem Fünfjährigen. Die Jungs verstehen sich gleich und fühlen sich wie zuhause, weil unser letzter Besuch dort erst zwei Monate zurück liegt. Dann kommt meine Freundin mit ihrem zweiten Sohn und kocht erst mal Mittagessen für alle. Die Jungs (zwei fünfjährige, ein dreijähriger und ein zweijähriger) haben kaum Zeit zum Essen und toben und spielen abwechselnd drinnen und draußen. Wir trinken Kaffee im Hof, trösten und schlichten zwischendurch Streit. Im Großen und Ganzen läuft es aber sehr harmonisch. Später schlagen wir den Jungs vor Eis essen zu gehen und bleiben dann auf dem Altstadtfest hängen. Da spielen gerade Los Catacombos, ein Schülermusikprojekt. Wir sind komplett beeindruckt von der Gesangsleistung der 14jährigen Mädels. Die Jungs tanzen dazu auf der Straße. Auf dem Rückweg zur Wohnung treffe ich noch überraschend einen Ex-Kollege. Die Jungs spielen weiter und die Zeit vergeht wie im Flug, so dass wir spontan noch zum Abendessen bleiben. Gegen 20:30 packe ich zwei dreckige, glückliche Jungs ins Auto und fahre zurück. Beide Jungs werden beim Ausladen wach und wollen sofort ins Bett. Dürfen sie dann auch. Mit dreckigen Füßen und ungeputzen Zähnen. Ich lese noch im Internet und meinem Buch und warte dann doch noch bis aufs Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale. Und das war unser 5. Juli.

Vielfach wurde er uns schon empfohlen, der Playmobil Funpark und diesen Sommer wollten wir endlich mal hin. Als Zeitraum hatten wir den Juni ausgeguckt, weil es da schon schön warm ist, die Sommerferien noch fern und die Pfingstferien grade vorbei sind und ich schon in Mutterschutz bin. Wir warteten also die erste Woche nach den Pfingstferien ab und suchten uns den in der Wettervorhersage am schönsten angekündigten Tag aus, der auch noch zufällig mein Geburtstag war. Nach Kuchen essen und Geschenke auspacken, machten wir uns irgendwann nach 10 auf den Weg. Etwa zwei Stunden Fahrt lagen vor uns. Eine Abfahrt vor 9 Uhr hatten wir von vornherein ausgeschlossen, weil wir uns den Berufsverkehr um Stuttgart rum ersparen wollten. Der Schlökerich schlief auch sehr schnell ein und verschlief die gesamte Fahrt. So hatte ich mir das vorgestellt. Der Herr Gartenhein war sehr aufgeregt und verschlief nur einen Teil der Fahrt. Gegen Mittag kamen wir dann bei Playmobil an. 10 Euro Eintritt pro Person ab 3 Jahren waren zu bezahlen. Ich durfte als Geburtstagskind umsonst rein und bekam sogar noch eine Playmobil-Mama mit Kinderwagen als Geschenk.
Als erstes stürmte der Herr Gartenhein zum Kletterparcours. Für den Schlökerich war da noch nicht alles allein zu erklettern, aber mit Hilfe ging es auch. Anschließend ging es ins HOB-Center, wo man essen kann (auch selbst mitgebrachtes) und die Kinder an vielen verschiedenen Stellen die aktuellen Playmobilspielzeuge ausprobieren können. Zwischen den Tischen gibt es für die kleinen Kinder immer wieder Buchten mit Playmobil123-Spielzeug, so dass man seine Kleinkinder beim Spielen ständig in Sichtweite hat. Größere Kinder, wie der Herr Gartenhein, kann man da ja schon alleine laufen lassen. Wir aßen unsere mitgebrachtes Essen und gönnten uns dazu einen Kaffee. Zu den Essenspreisen kann ich nichts sagen, da unsere Jungs mit dem mitgebrachten völlig zufrieden, bzw. ohnehin mit Spielen beschäftigt waren.
Der Herr Gartenhein hätte noch Stunden im HOB-Center verbringen können, aber wir wollten ja noch mehr des Parks sehen. Also ging es als nächstes zu den Paddelbooten. Da können Kinder ab 4 sich in kleinen Schaufelradbaggern selbst auf einem See  spazieren fahren. Es gibt auch Schwimmwesten, aber die Wassertiefe beträgt ohnehin nur 60 cm. Die Steuerung ist so einfach, dass die Kinder sofort kapieren, wie es funktioniert. Der Herr Gartenhein hatte sehr viel Spaß, nur dem Schlökerich war beim Zuschauen langweilig. Also ging es weiter zu den Balancierparcours und zum Bauernhof. Da waren dann beide Jungs gut beschäftigt. Der Schlökerich war besonders vom Kühe melken begeistert, bis ihm ein kleines Mädchen im Streit um einen Eimer in die Schulter biss. Der Mutter war das hochgradig peinlich, ich fand es gar nicht so schlimm.
Bei der Arche Noah kann viele Wasserspielzeuge in einem Wasserkanal ausprobieren. Es gibt einen Kanal für größere Kinder und einen für kleinere. Da aber ohnehin nicht viel los war, spielten unsere Jungs an beiden Kanälen, bis der Schlökerich ordentlich nass war. Der Herr Gartenhein wollte weiter zur Ritterburg, wo er als König Befehle erteilte und sich ins Verließ sperren ließ. Danach ging es kurz zu den Dinos und weiter zum Piratenschiff. Während der Herr Gartenhein sich auf allen Inseln rumtrieb, war der Schlökerich kaum vom Schiff weg zu bewegen. Der Herr Gartenhein kletterte aber bis ganz nach oben in den Ausguck.
Besonders toll fanden unsere Jungs das Baumhaus, eine große Kletterlandschaft mit langer Rutsche. Der Schlökerich sorgte immer wieder für überraschte Blicke, wenn er ganz alleine aus der Riesenrutsche rausgeschossen kam. Ich hatte immer ein bisschen Sorge, dass er den Weg nach oben nicht mehr findet, aber er wollte mal wieder alles allein machen. Beim Baumhaus gab es außerdem große wassergefüllte Muscheln, in denen man nach Schätzen suchen konnte. Der Herr Gartenhein kündigte an, er wolle sich nackig ausziehen und planschen, also packten wir die mitgebrachten Badehosen doch noch aus. Beide Jungs fischten begeistert nach Schätzen und ich war begeistert, mit wie viel Freude die Mitarbeiterin auch noch abends um halb sechs immer wieder neue Schätze einstreute, ohne dass die Kinder das kapiert haben. Mit zwei Hosentaschen voll Plastikmeeresfrüchten, gingen wir weiter zum Wasserspielplatz, den wir vorher ausgelassen hatten, weil ich es gar nicht so warm fand. Da die Jungs aber eh schon in Badehosen waren, bot es sich an. Beide Jungs lieben Wasser und waren begeistert und spielten bis sie froren. Nach dem Umziehen machten wir uns auf den Weg zur Western-Landschaft, die wir aus Versehen ausgelassen hatten. Inzwischen waren wir fast alleine im Park, da die meisten Besucher sich ins HOB-Center zum Fussballschauen zurückgezogen hatten. Im Westernbereich suchten wir im Sand nach Gold und Mineralien, prägten aus einem Fünfcentstück eine Münze und warfen einen Blick auf den Matschspielplatz, den wir auch verpasst hatten.
Vor dem Ausgang befand sich dann noch der Steinbruch, wo die Kinder sich begeistert mit dem Schaufeln von Steinen beschäftigten. Der Herr Gartenhein suchte sich noch mal einen ruhigeren Platz und spielte mit der Drachenburg, bis wir die Jungs dann nach 19 Uhr endlich zum Nachhausefahren bewegen konnten. Beide waren platt und schliefen im Auto schnell wieder ein. Wir genossen die dank des Deutschlandspiels leeren Straßen und waren nach einem langen Tag wieder zuhause.

Unser Fazit: Der Playmobil Funpark macht wirklich Spaß. Wir hatten extra einen Tag außerhalb der Ferien ausgesucht und es war angenehm wenig los. Die Preise sind sehr fair. Wir haben für uns vier 20 € Eintritt, 4 € fürs Parken und 5,50 € für zwei Kaffee bezahlt. Allerdings ist der Playmobil Funpark auch nur ein sehr großer Spielplatz. Fahrgeschäfte, wie in Freizeitparks oder auch im Legoland, gibt es hier keine. Die einzelnen Spielplätze sind sehr gut durchdacht und bieten sowohl für kleinere als auch größere Kinder genug Möglichkeiten. Die Zielgruppe sind 4-bis 9-jährige, aber der Schlökerich war mit seinen 2 Jahren auch sehr gut unterhalten. Unsere Kinder haben sich über fünf Stunden prächtigst amüsiert und hätten noch länger ausgehalten. Besonders im Sommer sind die Wasserspielplätze toll, wofür es sich anbietet, Badesachen dabei zu haben. Die Wassertiefen sind überall nur wenige 10er cm, so dass man auch keine Schwimmhilfen benötigt. Es gibt viele Toiletten, alle mit kleinen Kindertoiletten und Kinderwaschbecken. Außerdem gibt es an den Wasserspielplätzen bei den Toiletten auch immer wieder Wäschetrockner, falls mal einer ins Wasser fällt. Das einzig fiese ist, dass man den Funpark durch den Playmobilshop verlassen muss. Da können dann die Kinder alles Quengelpotential noch mal auffahren und die Spielzeuge, die sie gerade ausprobiert haben, gleich kaufen. Wir waren standhaft und haben nichts gekauft, aber gequengelt hat vor allem der Herr Gartenhein schon. Und angekündigt, beim nächsten mal wolle er den ganzen Tag im HOB-Center bleiben und mit dem Spielzeug dort spielen. Wir können den Funpark allen, die mal in der Gegend Nürnberg/Fürth sind, nur empfehlen. Am besten aber außerhalb der Sommerferien.

Alltag in Schnipseln

  • 37. Schwangerschaftswoche und ich gammele hier so vor mich hin. Wir haben die U9 des Herrn Gartenhein erledigt. Alles super, nur der Hörtest wurde verschoben, wegen Schnupfens und deshalb beeinträchtigten Hörvermögens. Beim nächsten Mal dann. Am nächsten Tag war dann Entwicklungsgespräch im Kindergarten. Ich habe zwei Stunden Lobreden auf den Herr Gartenhein gehört. Ordentlich, höflich, toller Wortschatz, sozial, usw. Es stellte sich nur die Frage, warum wir nicht das Kind, von dem die Erzieherin redete, mit nach Hause nehmen, sondern unsern Sohn, der zuhause nicht ganz so höflich und ordentlich ist. Und „Mama! Hunger!“ finde ich nun auch nicht so gewählt in der Ausdrucksweise. Nunja, aber besser so, als andersrum, oder nicht?
  • Über Pfingsten haben wir die heißen Tage gut rumgebracht. Wir waren zweimal im Freibad. Durch den Mittags schlafenden Schlökerich und einem verordneten Mittagschlaf für den Herr Gartenhein (und mich), waren wir immer erst gegen 17 Uhr im Schwimmbad. Das ist toll, weil dann die ersten schon nach Hause gehen. Wir blieben bis nach 20 Uhr und waren am Ende allein im Kleinkindbecken. Die Jungs sind immer noch richtige Wasserratten. Der Herr Gartenhein ist vom Einmeterbrett gesprungen, bis es die Bademeisterin verboten hat („Doch nicht mit Schwimmflügeln!“). Rutschen kann er auch ganz alleine und paddelt mit seinen Schwimmflügeln schnell zum Rand. Und 50 m im Hundekraul gehen auch schon gut mit den Schwimmflügeln. Der Schlökerich hielt sich anfangs an mich geklammert. Wir waren länger nicht im Schwimmbad gewesen und er musste sich erst wieder dran gewöhnen. Am Ende ließ er sich aber schon wieder ohne festhalten im Wasser treiben. Und im Kleinkindbecken war das eh alles kein Problem. Der Herr Gartenhein war auch ganz begeistert vom Klettergerüst auf dem Spielplatz. Außerdem gab es Eis und Pommes. Wir fanden’s alle toll. Erstaunlicherweise hat sich auch Schlökerichs Neurodermitis nicht verschlechtert durch Sonne, Chlorwasser und Sonnencreme. Schade, dass im Moment kein Badewetter mehr ist. Zeit hätte ich ja.
  • Am Pfingstmontag war außerdem Mühlentag. Im Nachbarort war eine alte Gips- und Sandmühle mit Schmiede zu besichtigen. Die Mahlvorührung, wo ein Pferd den schweren Mühlstein im Kreis zieht, haben wir verpasst, weil Rentner den Eingang blockierten und keinen Platz für Kinder machten und die Vorführung nicht wiederholt wurde. Schade. Dafür haben wir ausgiebig die Schmiede angeschaut. Ein Schmied hat dort live kleine Hufeisen geschmiedet, die man auch für 3 Euro (zum Erhalt der Mühle und Schmiede) erwerben konnte. Der Herr Gartenhein musste natürlich eins haben.
  • Außerdem waren wir auf dem Erdbeerfeld und haben 3,8 kg Bioerdbeeren gepflückt. Das hat mit den Jungs erstaunlich gut geklappt. Ich hatte befürchtet, dass einer von uns nur mit Beaufsichtigen beschäftigt ist, aber die haben echt gut mitgemacht. Und sogar ich konnte ganz gut mitpflücken. Hocken geht mit dem Bauch gar nicht gut, aber auf dem Stroh konnte man sehr gut knien.
    Aus den Erdbeeren wurde Marmelade und Eis.
  • Unser Garten hat uns dieses Jahr auch wieder reich mit Erdbeeren beliefert. Zwischen 300 g und 700 g haben wir jeden Tag geplückt und meistens mit Sahne zum Nachtisch gleich verputzt. Jetzt wird es langsam weniger. Dafür sind die Johannisbeeren langsam reif. Mal sehen, was wir damit machen.
  • Der Herr Gartenhein hat an Fronleichnam verspäteten Geburtstagsbesuch von Omi und Opa bekommen, die das heißersehnte Lego Bergwerk mitbrachten und außerdem ein Keyboard, was uns jetzt mit seiner Musik erfreut. Zum Glück kann man das relativ leise stellen. Dann ist es wirklich zu ertragen.
  • Mir geht es, abgesehen von den üblichen Schwangerschaftwehwehchen ganz gut. Abends weiß ich oft nicht mehr, wie ich sitzen oder liegen soll, weil das Kind entweder schmerzhaft an die Rippen drückt oder nervend auf meiner Blase sitzt. Die Turnereien im Bauch sind auch schon meistens eher unangenehm. Seit ein paar Tagen hab ich auch etwas Sodbrennen, was aber noch auszuhalten ist. Auch Rückenschmerzen nerven mich hin und wieder. Trotz 37. Woche bin ich diesmal noch nicht im Wartemodus. Nach den Erfahrung mit meinen terminüberschreitenden Jungs, habe ich beschlossen vor der 41. Woche nicht anzufangen zu warten. Das könnte eine Überraschung werden. Aber dann ist es eben so. Kliniktasche ist noch nicht gepackt und auch noch nicht geplant, wann wir zu meinen Eltern übersiedeln, wo wir das Kind eigentlich kriegen wollen.
  • Außerdem wartet auch noch der ganze Formularkrieg mit Kindergeld, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, usw. Nervig ist diesmal, dass ich, für mich überraschend, anfang des Jahres aus der Pflichtversicherung gerutscht und nun freiwillig gesetzlich versichert bin. Da hat man dann leider einen anderen Status, als als Pflichtversicherte und muss in Mutterschutz und Elternzeit weiterhin Krankenkassenbeiträge bezahlen. Leider hat mein Arbeitgeber das bei der Berechnung des Mutterschaftsgeldzuschlags wohl vergessen und jetzt muss ich dem Geld auch noch hinterherrennen. Außerdem schmälert es unser Elterngeld, was allein ohnehin nur knapp ausreichend ist. Vermutlich sind wir wieder für ein paar Monate wohngeldberechtigt (ja, der Weg von „reich“ zu „arm“ ist sehr kurz), aber das wird sich zeigen. Meine Hoffnung bis zur Kindergarteneingewöhnung des Schlökerichs im März zuhause bleiben zu können, ist damit aber gestorben. Vermutlich wird mein Arbeitsalltag dann spätestens zum ersten Februar wieder beginnen. Eventuell lohnt es sich sogar, schon früher mit sehr wenig Stunden anzufangen, weil ich dann sofort wieder pflichtversichert bin und der selbst zu zahlende Beitrag deutlich geringer wird. Dummerweise wissen wir ja nicht, wie unser Kind sein wird. Beim Herr Gartenhein wäre arbeiten schwer möglich gewesen, weil er ständig wach war und alle zwei Stunden Hunger hatte. Der Schlökerich war da genügsamer und hat es schon früh mehr als vier Stunden ohne Nahrung ausgehalten. Aber wir werden sehen und für uns eine Lösung finden.

Unser erstes Mal

Diese Woche haben wir ihn hinter uns gebracht: unseren ersten Kindergeburtstag. Der Herr Gartenhein wurde fünf und durfte sich fünf Freunde einladen. Auf die Auswahl der Gäste hatten wir wenig Einfluss. und stellten uns schon mal auf ein lautes Fest ein. Teilweise hatten wir die Gäste schon mal vorher zum Spielen bei uns, teilweise kannte ich sie nur vom Spielplatz oder vom Sehen. Den ganzen Vormittag war er schon aufgeregt und fragte immer wieder, wann denn seine Gäste kämen. Zum Essen hatte er sich einen Mauskuchen bestellt, den ich noch bis spät in die Nacht gebacken hatte.

Dann kamen nach und nach seine Gäste. Einer blieb weg, weil er, wie ich später erfuhr, in Urlaub ist. Als erstes stürmten sie in den Garten, wo wir Wasserspritzen und Wasser vorbereitet hatten. Damit durften sie Playmobilmännchen umschießen, zogen es aber schnell vor, sich gegenseitig abzuschießen. So konnte ich schon vor dem Kuchenessen zwei Kinder frisch einkleiden. Der Kuchen war erst mal nebensächlich und sie tanzten wild erst zu Kinderliedern, dann zu 30 Seconds to Mars. Danach stürmten sie das Kinderzimmer und das Schlagzeug. Ich konnte sie dann doch erst mal zu Kuchen überreden. Einer der Gäste bestand darauf, unbedingt ein Auge der Maus zu essen. Also schnitt ich nach längerer Diskussion ein Loch in die Mitte des Kuchens. Nach zwei Gabeln, war er dann satt. Ich hätte ihn am liebsten gezwungen alles aufzuessen. Danach stürmten sie wieder den Garten. Dort gab es Dosenwerfen und eine weitere Wasserschlacht. D. brach mit dem Schlökerich auf, um den Schatz zu vergraben. Ich folgte mit der Bande, nachdem ich erneut und diesmal alle neu eingekleidet hatte. Die Schatzsuche führte zum Spielplatz. Die Jungs rannten natürlich den ganzen Weg, warteten aber zum Glück an den großen Straßen. Ich kam nämlich kaum noch hinterher (36. Schwangerschaftswoche eben). Am Spielplatz wunderte sich der Herr Gartenhein kurz, dass der Papa da war, dann war aber das Kisten ausgraben interessanter. D. verabschiedete sich auch gleich zum Abendessen machen, während die Jungs den Schatz plünderten und dann das Klettergerüst stürmten. Sie durften sich dann eine Weile auf dem Spielplatz austoben, bevor ich sie zum Abendessen nach Hause trieb. Es gab Pommes und Würstchen und tatsächlich war es auch mal kurz ruhig. Gegen 18 Uhr holten die Eltern ihre Kinder samt den nassen Klamotten wieder ab. Ich hoffe jetzt, dass ich bis Montag noch genügend Anziehsachen für den Herr Gartenhein finde. Kurze Hosen und T-Shirts sind nicht mehr so viele übrig.

Fazit: Fünf Fünf-bis-Sechsjährige sind ganz schön laut. Zwei der Jungs fand ich als Gäste sehr angenehm, da sie in der Gruppe einfach mitlaufen und machen, was man ihnen sagt. Die anderen beiden waren etwas anstrengend, weil der eine permanent heulte, wenn etwas nicht nach seiner Nase ging (wenn er z.B. nicht der erste an der Ampel, der erste auf dem Spielplatz, der erste auf dem Klettergerüst war) und der andere permanent eine Extrawurst wollte (ja, das war der, der unbedingt das Auge essen wollte) und z.B. beim allgemeinen Abmarsch, als alle mit Schuhen schon an der Straße warteten, noch immer barfuß auf der Rutsche saß und lamentierte, dass er jetzt aber alles nochmal machen wolle.

Der Herr Gartenhein war begeistert und erzählte noch am nächsten morgen von seinem schönen Geburtstag. Wir waren ziemlich platt, da die vorhergehenden Tage mit Einkaufen, Planen, Kuchen backen, Geschenke einpacken und Zimmer aufräumen doch recht anstrengend gewesen waren. Jetzt wartet der Herr Gartenhein noch auf morgen, wo er im Kindergarten seinen Geburtstag nachfeiern darf. Dafür darf ich heute noch, mal wieder, einen Schlangenkuchen backen. Am Donnerstag kommen dann vermutlich Omi und Opa und er bekommt auch endlich seine heiß ersehntes Legobergwerk. Und dann ist das mit dem Geburtstag bis nächstes Jahr erledigt. Ein bisschen gruselt es mich schon vor sechs sechsjährigen Gästen, aber es ist ja noch Zeit.

Tagebuchbloggen im Juni

Jetzt hätte ich fast die Tagebuch-5 vergessen. Hier liefere ich mal meinen gestrigen Tag nach. Die Linkliste mit den anderen Beiträgen gibt es bei Frau Brüllen.

Um zwanzig nach sieben wird der Schlökerich wach. Die Nacht hat er komplett in seinem Bett verbracht, was ich sehr begrüße. Wir gehen nach unten und fangen mit dem üblichen Morgenprogramm an. Der Herr Gartenhein taucht etwa 20 Minuten später auf und frühstückt in Zeitlupe. Das macht mich dann etwas nervös, weil Donnerstags Turnen ist und die Kinder um 8:30 Uhr vom Kindergarten zur Turnhalle laufen. Ich schaffe es dann doch irgendwie um Punkt 8:30 mit dem Herr Gartenhein am Kindergarten zu sein. Allerdings mit dem Auto, obwohl ich den Vorsatz hatte, mit ihm zum Kindergarten zu laufen, wenn ich in Mutterschutz bin. Wir verteilen noch schnell seine Geburtstagseinladungen, die wir am Abend vorher gebastelt haben, und dann laufen sie auch schon los. Der Herr Gartenhein plappert in einer Tour auf den Praktikanten ein. Der tut mir etwas leid. Auf dem Heimweg fahre ich bei der Apotheke vorbei um die neuen Salben für des Schlökerichs Neurodermitis (anderes Thema, vielleicht ein andermal ausführlicher) bestelle. Zuhause ist der Schlökerich immernoch überrascht, dass ich vormittags zuhause bin. Anziehen will er sich deshalb trotzdem nicht. Irgendwann kann ich ihn mit Seifenblasen zum Anziehen und auf die Terrasse locken. Vorher stelle ich noch Wäsche an und repariere den Spülkasten im ersten OG, der seit Monaten nicht richtig funktioniert. Der Schwimmer kam nicht mehr von alleine hoch. Das Problem war nach 2 Minuten scharfen Hinsehens gelöst. Der Spülkasten hing schief und der Schwimmer verkantete an der Wand. Jetzt läuft alles wieder. Leider konnte ich den tropfenden Wasserhahn im Erdgeschoss nicht so einfach reparieren. Das Waschbecken hat kein Eckventil und mir ist beim besten Willen nicht klar, wo ich im Keller abdrehen muss, dass da kein Wasser mehr kommt. Und dann ist da noch die Angst, dass ich das Problem nicht gelöst kriege und wir im ganzen Haus kein Wasser haben. Tropft er eben erst mal weiter.
Wir machen draußen Seidenblasen und backen Sandkuchen, bis ich müde werde und D. wecken gehe, bzw. mich ins Bett dazu lege, bis der Schlökerich ebenfalls dazu kommt und auf mir rumturnt. Um 12:30 ist der Schlökerich mittagsschlafreif und ich auch. D. steht auf und holt um 14 Uhr den Herr Gartenhein vom Kindergarten ab. Der setzt sich erst mal für eine Runde Kikaninchen.de an den Computer, hat aber nicht lange Geduld und verschwindet in seinem Zimmer zum Kassette hören und spielen. Der Schlökerich spielt bei uns und wir essen den Erdbeerkuchen vom Vortag auf. Ich überlege noch zur Bibliothek zu gehen, dann verschieben wir das aber auf den nächsten Tag. Ich schnappe mir die Jungs und laufe zur Apotheke, um die Salben für den Schlökerich abzuholen. Danach wollen wir noch zum Spielplatz. Da bleiben wir aber nicht lange, weil der mal wieder voll ist mit Gänsekacke und das doch irgendwie eklig ist. Stattdessen gehen wir eben eine Kugel Eis essen. Der Herr Gartenhein sogar zwei, wobei er sich die zweite ganz alleine kauft. Zuhause verschwindet der Herr Gartenhein in seinem Zimmer und der Schlökerich gießt im Garten die Blumen. Ich pflücke ein paar Holunderblütendolden für Holunderblütengelee, D. macht Abendessen. Die Jungs dürfen noch eine Runde in die Badewanne und dann essen wir. Frikadellen hat sich der Herr Gartenhein bestellt (Pettersson und Findus lassen grüßen). Dazu Bratkartoffeln, Gemüse und Salat. Wir essen dazu Quornschnitzel, die ich nur so semigut finde. Und zum Nachtisch Erdbeeren aus dem Garten mit Sahne, die ich dagegen sehr gut finde!
Dann sind die Kinder im Bett und ich lese noch etwas und schaue dazu Frauentausch. Auch nicht mehr das, was es mal war. Geht immer nur noch um „bei Dir ist es dreckig!“ Als sei so ein bisschen Staub das einzig Wichtige. D. räumt die Spülmaschine ein und gegen Mitternacht gehen wir ins Bett. Und das war er,  mein 5. Juni.