Media Monday #309

Ja, es gibt mich noch. Ich melde mich hier mal zum Media Monday zurück und hoffe ich schreibe wieder öfter.

1. Immer wenn ich mir die Fotos auf meinem Handy ansehe, bekomme ich Lust die Fotoalben der Kinder mal auf den aktuellen Stand zu bringen, aber am Abend, wenn Zeit wäre, siegt meistens die Müdigkeit. 

2. Dr. Brumm versteht das nicht ist so eine Lektüre, an die ich mich immer gerne erinnern werde, denn ich habe das schon so oft vorgelesen, dass ich es inzwischen beinahe mit geschlossenen Augen könnte. Und so sehr es mich jetzt noch nervt, jeden Abend das Gleiche vorzulesen, denke ich, dass das am Ende sowas sein wird, was für immer bleibt.

3. Müsste ich mich entscheiden, würde müsste ich David Eddings als meine/n Lieblings-Autor/in bezeichnen, schließlich habe ich als Teenie alles verschlungen, was er geschrieben hat. Leider hat er im Alter hauptsächlich bei sich selbst abgeschrieben und das ist dann nicht mehr so schön gewesen. Allerdings lese ich gar nicht so sehr autorenspezifisch. Ich lese manchmal noch weitere Bücher, wenn mir eins gefallen hat, aber ein Fangirl bin ich nicht.

4. Fast alles, was ich als Jugendliche so an Filmen gesehen habe, ist überraschend gut gealtert, wenn man bedenkt, dass das jetzt alles schon fast 20 Jahre her ist und sich immer noch wie gestern anfühlt.

5. Insbesondere früher habe ich ja unglaublich gerne Dungeon Keeper gespielt, da das echt das einzige Echtzeitstrategiespiel war, das mich wirklich begeistern konnte. Inzwischen hab ich für sowas ja leider keine Zeit mehr.

6. Alien: Covenant ist tatsächlich noch schlechter geraten als ich vermutet/erwartet hätte, weil ich mich streckenweise echt GELANGWEILT habe. Ich fand ja schon Prometheus nicht so toll, aber das hier war noch mal eine ganz andere Liga. Dummes Actionkino.

7. Zuletzt habe ich 13 Reasons Why erst gelesen (Buch) und dann gesehen (Serie) und das war genau mein Geschmack, weil ich ja auf so Coming-of-Age-Kram stehe. Serie und Buch sind nicht ganz identisch, aber die Änderungen sind nicht gravierend, bzw. dramaturgisch nachvollziehbar. Die Serie zeigt mehr vom Außenrum, was ich als gute Ergänzung empfunden habe. (Besonders gefreut habe ich mich ja über Wilson Cruz (als Anwalt Dennis Vasquez), der bei Willkommen im Leben damals den Ricky Vasquez spielte, weil beide Serien bei mir den gleichen Nerv treffen.)

Tagebuchbloggen 05/17

Heute ist mal wieder der fünfte und das bedeutet Frau Brüllen fragt, was ich den ganzen Tag mache. 

Mein Tag beginnt um 5:40 mit dem Weckvibrieren am Handgelenk. Sohn3 neben mir war erst vor Kurzem wach und liegt auf meinem Arm. Ich ziehe den Arm unter ihm weg und döse etwas weiter. Nach den zweiten Weckerklingeln stehe ich auf. Als erstes checke ich in der Küche die Brotsituation. Wenn ich noch was aufbacken muss, sollte das als erstes passieren. Es ist aber noch genug Brot da. Ich schiebe zwei Scheiben Toast in den Toaster und gehe duschen. Sohn3 steht auf, während ich dusche. Er setzt sich aufs Sofa und ich soll ihm seine Kuscheldecke holen. Dann fange ich an die Brotdose zu befüllen. Bauernbrot mit Salami und Joghurt/Quark für die Söhne (für Sohn2 noch Toast mit Biscoffaufstrich), Vollkornbrot mit Frischkäse und Kresse für mich. Dann schnipple ich mir noch Gemüse dazu und die restlichen Erdbeeren von gestern für Sohn1. Inzwischen sind alle Söhne wach. Sohn1 kriegt ein Nutellabrot, die anderen beiden wollen noch nichts. Dann habe ich noch Zeit die Spülmaschine auszuräumen (aber nicht mehr zum Einräumen), bevor ich um 6:45 das Haus verlasse. Eigentlich um 6:47, weil ich versuche noch schnell PokemonGo zu starten. Das zickt nämlich seit einer Weile und weigert sich aus den mobilen Netz zu starten. Leider reicht die Zeit nicht, und ich muss zum Bus rennen, der um 6:51 fährt. Um 7:00 stehe ich im Nachbarkaff an der S-Bahn. Auf der Fahrt lese ich „Three body problem“ zuende. 

Um viertel vor acht bin ich bei der Arbeit. Heute ziehen wir in neue Büroräume, weshalb ich gestern meinen Laptop im Labor abgestellt habe. Da gehe ich zuerst hin. Die Kollegen sind teilweise schon da. Wir gehen nach oben, um zu schauen, wie weit der Umzug ist. Noch nicht sehr weit, weil die neuen Räume noch abgenommen werden. Wir räumen also hier und da noch Zeug zusammen und sammeln uns gerade wieder im Labor, als gegen 10 die Freigabe kommt. Als erstes kommen die Rechner. Wir verkabeln alles und dann sind auch schon die Kisten da. Kurz vor 12 habe ich meinen neuen Arbeitsplatz fertig bezogen. Leider fehlen noch essentielle Dinge, wie Kaffeemaschine und Kühlschrank, also laufe ich noch ein paar mal vom fünften in den zehnten Stock. Dann fange ich an, einen alten Vortrag für die nächste Tagung zu überarbeiten. Die EDV kommt vorbei und will noch ein paar Sachen anders verkabelt haben, also kriechen wir noch mal unter den Tischen rum. Eine ehemalige Kollegin ruft an und gerade als ich nach Hause gehen will, wird beschlossen, die Flasche Sekt aus dem Kühlschrank zu vernichten. Also fahre ich eine S-Bahn und zwei Gläser (hey, die waren voll klein) Sekt  später. In der S-Bahn spiele ich an den Handyeinstellungen, kann aber PokemonGo noch immer nicht starten. Um kurz vor halb sechs bin ich zuhause. Sohn3 fährt vor dem Haus Laufrad, Sohn2 schaut Ninjago, D. werkelt im Vorgarten und Sohn1 ist unterwegs. Ich suche fällige Büchereibücher, schalte die Spülmaschine an, nehme Sohn3 und mache mich auf den Weg zur Bücherei. Am Ende unserer Straße will er nicht mehr Laufrad fahren, sondern Dreirad, nein Laufrad, nein, das ist zu weit, usw. Ich hole schließlich das Dreirad und er lässt sich unter geringem Protest damit zur Bücherei schieben. Ich stöbere ein bisschen und leihe hauptsächlich für die Kinder Bücher aus. Leider habe ich ein fälliges Buch vergessen, aber wir sollen es einfach nächste Woche bringen. Um kurz vor sieben machen wir uns auf den Heimweg. Sohn3 verlangt ein Eis, ich kaufe mir auch eine Kugel. Gegen halb acht sind wir wieder zuhause, wo das Essen beinahe fertig ist. Ich habe nicht so recht Hunger und esse nur Salat. Anschließend versuchen wir die Kinder ins Bett zu scheuchen. Sohn2 hat von „Ich will noch lange weiter spielen“  und „Ich bin zu müde zum Umziehen“ gerade mal fünf Minuten gebraucht. Mit Sohn3 streite ich noch ordentlich, weil er meint, es sei Zeit zum Hopsen und Toben und ich meine nicht. Jetzt liege ich hier und Sohn3 ist eben eingeschlafen. Gleich probiere ich noch mal einen Pokestop zu erreichen und dann werde ich das Handy mal sichern und resetten. So wie es aussieht, bin ich ohnehin bald mal ohne, weil der Mikro-SIM-Slot nicht tut und ich das Handy einschicken muss. Ich würde nämlich gerne die DualSim Funktion nutzen,damit ich einen flexibleren Datentarif  mit Roaming verwenden kann, ohne Nummer und Netz zu wechseln. Was macht man denn da so, wenn das Handy in Reparatur ist? Einen billigen Ersatz besorgen? Ein altes reaktivieren? Und so endet für mich dann dieser fünfte Mai. 

Media Monday #303

Wie? Schon Dienstag? Ach quatsch! Gefühlt noch Montag, also mal wieder Media Monday!

1. Wenn es um gemeinsame, „mediale“ Freizeitbeschäftigung geht, bevorzuge ich persönlich das Serien und Filme schauen auf dem Sofa zuhause.

2. Und wenn Familie und/oder Freunde sich gemeinsam zum Spielen einfinden, landet derzeit meist ein Kinderspiel  auf dem Tisch, denn meistens wollen die Kinder was spielen. Ich bevorzuge hierbei die Klassiker wie Uno oder Das verrückte Labyrinth. Die wenigsten der neueren Spieleideen konnten mich bisher überzeugen. (Neulich musste ich stark an mich halten, als eine Verkäuferin im Spielzeugladen  das Spiel Wer war’s? in den höchsten Tönen lobte. Das find ich nämlich saudoof!) Mit meinen Spielekumpels, mit denen ich schon in der Schule war und die ich regelmäßig um Weihnachten rum treffe, habe ich die letzten zwei Mal Agricola gespielt, was wirklich sehr viel Spaß macht, wenn man auf Spiele steht, an denen man 3+ Stunden spielt (und vorher mindestens eine Stunde die Regeln erklärt).

3. Ansonsten unterhalte ich mich ja gerne oft und ausgiebig über, ähm, alles Mögliche?

4. Hingegen bei meinem Faible für Teenieserien (z.B. diese hier) würde ich mir ja oft wünschen, das würde sonst noch jemand interessieren, schließlich habe ich gar keine Zeit, um alleine Serien anzuschauen.

5. Immerhin was Filme angeht, existiert eine gemeinsame Interessen-Basis mit den Söhnen, denn die Pixarfilme und Legofilme schaue ich mir alle gerne mit an. Und über Ostern haben wir sogar die ersten beiden Teile Harry Potter gesehen. Danach rannte Sohn1 mit Zauberstab und Umhang durchs Haus. Wenn er nur etwas lieber lesen würde, er könnte so viel Spaß mit den Büchern haben.

6. Im Gegensatz dazu bleibt Häkeln wohl mein ganz persönliches Interesse/Hobby, aber über die Mützen freuen sich die Kinder dann doch immer wieder.

7. Zuletzt habe ich Der große Gatsby (in der Verfilmung von 1974) und das war interessant, weil ich die neue Verfilmung natürlich auch kenne (und die Handlung vergessen hatte) und ich es erstaunlich fand, wie ähnlich sich Robert Redford und Leonardo di Caprio teilweise in Posen sind.

Mein Lesejahr 2016

Ja, ich weiß, es ist schon April. Trotzdem kommt hier jetzt noch die Auswertung meines Lesejahrs 2016. Mein Leseziel für 2016 waren 45 Bücher, geschafft habe ich 46 Bücher. Also mehr als im letzten Jahr und mehr als ich vorhatte. (Ich kann jetzt schon für 2017 spoilern, dass ich das wohl nicht wieder schaffen werde.) Gelesene Seiten waren es laut goodreads mit 14.926 etwas weniger als im letzten Jahr.

Von den 46 Büchern habe ich eins mit zwei Sternen (‚it was okay‘) bewertet. Das war Im Jenseits ist die Hölle los gelesen von Jürgen von der Lippe. Die Bewertung war noch nett, da ich das doch schon beinahe als Zeitverschwendung eingestuft habe. Elf Bücher habe ich mit drei Sternen (‚liked it‘) bewertet, dreißig Bücher haben vier Sterne (‚really liked it‘) bekommen. Darunter war z.B. auch die Gone-Serie von Michael Grant, die ich empfehlen kann, wenn man auf Young Adult Dystopien steht. Vier Bücher habe ich mit fünf Sternen bewertet (‚it was amazing‘). Wie schon in den letzten Jahren sind die Bewertungen grundsätzlich gut. Das liegt daran, dass ich die Bücher, die ich lese nicht blind auswähle, sondern ja gezielt welche suche, die mir gefallen könnten. Das klappt, wie man sieht, meistens.

Die vier am besten bewerteten Bücher waren:

  • Parenting: Illustrated with crappy pictures von Amber Dusick: Eigentlich ist es ein blog, aber aus blogs werden heute ja gerne Bücher. Ich habe oft sehr gelacht beim Lesen, weil vieles so wahr ist. Fast schon ein Klassiker ist Aufräumen mit Kleinkind.
  • The Martian von Andy Weir: Ich hatte den Film gesehen und fand ihn toll. Das Buch war sogar noch besser, weil vieles genauer erklärt wurde. Besonders beeindruckend fand ich, welche Fähigkeiten von Astronauten erwartet werden und warum. Auch sehr schön ist, dass der Protagonist Mark Watney ein Naturwissenschaftler/Ingenieur ist, die ja gerne in die Schublade „Langweiler und Einzelgänger“ gesteckt werden. So sind die nämlich gar nicht. Zumindest nicht alle.
  • Four: A divergent story collection von Veronica Roth: Ich mag das ja, wenn ich bei Büchern die ich mochte, die Story noch mal aus einer anderen Sicht lesen darf. Es war schön, nochmal in die Divergent-Welt einzutauchen. Vor allem auch deshalb, weil wir die Filme parallel angeschaut haben.
  • Harry Potter and the cursed child von J. Tiffany, J. Thorne, J.K. Rowling: Ich muss sagen, ich war wirklich skeptisch. Mit dem Lesen von Dramen hatte ich mich in meiner Schulzeit immer schwer getan. Irgendwie geht mir beim Lesen der Dialoge immer die Handlung flöten. Deshalb wusste ich erst gar nicht, ob ich den neuen Harry Potter in der Form lesen wollte, habe es dann aber doch probiert. Und ich fand es toll wieder in Hogwarts zu sein und auch die Form als Drama hat mich nicht gestört.

Und nun stecke ich schon voll im Lesejahr 2017. Ich bin hoffnungslos hintendran und habe erst 7 Bücher beendet. Aber wer weiß was noch kommt. Ich habe auf jeden Fall noch einige Bücher auf der Liste.

Lesejahr 2015, Lesejahr 2014, Lesejahr 2013, Lesejahr 2012

Media Monday #302

Schon wieder Montag, schon wieder Media Monday. Heute eigentlich sehr serienlastig, aber ich habe das mal ignoriert. 

1. Animations- oder Zeichentrickserien schaue ich aktuell immer mal wieder mit den Kindern an. Die Qualitätsbandbreite ist da ja riesig. Ich frage mich manchmal, was davon den Kindern so in Erinnerung bleiben wird, wir mir meine Lieblingsserien von damals.

2. ____ habe ich regelrecht durchgesuchtet, ____ . Leider fehlt zum Durchsuchten einfach die Zeit. Das würde ich schon echt gerne mal wieder machen. (Vielleicht sollten wir den Kinder frühzeitig an das Konzept „Ferienlager“ nahebringen.)

3. Wenn es um handfestes Drama geht, kann ich empfehlen, mal den Tag mit einem bald Dreijährigen zu verbringen. Da lauert das Drama hinter jeder Ecke.

4. ____ erfüllt so ziemlich jedes Klischee, ____ . Das ist eine sehr schwierige Frage. Viele Filme und Serien erfüllen irgendwelche  Klischees (dicke Menschen sind lustig, Wissenschaftler sind Freaks, Frauen stehen auf Schuhe kaufen,…). Ist das zu offensichtlich, kann ich es in der Regel nicht ertragen und schaue es nicht an. Deshalb kann ich hier nichts nennen, was wirklich jedes Klischee erfüllt. 

5. Eine Serienstaffel, auf die ich mich richtiggehend freue ist die 3. Staffel von Broadchurch.

6. Julia Stiles hat mit ihrer/seiner Rolle als in Save the Last Dance mein Herz erobert, obwohl ich bis heute nicht sagen kann, warum ich diesen Film so sehr mag. 

7. Zuletzt habe ich Split gesehen und das war durchaus sehenswert, weil wenn ich auch die übernatürlichen Elemente etwas störend fand. Allerdings reißt die letzte Szene alles aus und erklärt auch das.

Tagebuchbloggen 04/17

Wie immer am 5. eines Monats, fragt Frau Brüllen, was wir den ganzen Tag machen. Hier mein 5. April. 

Mein Tag beginnt um heute um 5:00 mit dem Weckerklingeln. 45 Minuten früher als sonst. Ich bleibe noch kurz liegen, nachdem ich meinen Arm unter Sohn3 herausgezogen habe. Sohn1s Schulranzen nehme ich gleich mit runter. Alle schlummern selig. Ich gehe nach unten und schiebe als erstes zwei Scheiben Toast in den Toaster. Als ich dann unter der Dusche stehe, ruft Sohn3. Er ist erkältet, hatte Nachts Fieber und unruhig geschlafen. Er findet mich unter der Dusche und legt sich auf den Badvorleger. Als ich fertig bin, fordert er, dass ich mich anziehen soll. Das mache ich auch und schiebe dann die nächste Ladung Toast in den Toaster. Dann setzte ich mich mit Sohn3 fünf Minuten zum Kuscheln aufs Sofa. Er protestiert, aber um 5:45 verschwinde ich wieder in der Küche. Ich packe die Brotdosen für die andern beiden Söhne und mache auf Verlangen einen Nutellatoast für Sohn3. Ich soll ihn zusammenklappen. Ich frage drei Mal nach und klappe den Toast zusammen. Sohn3 heult. Ich mache ihm einen anderen Toast. Ebenfalls zugeklappt. Der ist dann ok. Was tut man nicht für den lieben Frieden morgens vor 6:00. 

Um 6:10 packe ich meine Tasche und ziehe mich businesstauglich um. Das mache ich immer erst direkt vorm Losgehen. Bin ja nicht erst seit gestern Kleinkindmutter. Ich wecke um 6:15 Sohn1, versorge ihn mit Nutellatoast und gehe los zum Bus. Zügiges Gehen reicht, um den Bus um 6:27 zu kriegen. Am Bus treffe ich eine andere Mutter aus dem Kindergarten, die ebenfalls unterwegs zur Arbeit ist. Frühschicht bei h&m. Wir unterhalten uns im Bus über die Baustellensituation auf der Strecke. In BB geht sie zur Arbeit und ich zum Zug. 

Die Zugfahrt läuft reibungslos. Umsteigen in Stuttgart und Mannheim. Ich kann sogar zwischendurch einen Kaffee kaufen. Die Zugfahrt nutze ich, um dienstliche Emails zu beantworten, die anstehende Projektbesprechung durchzugehen und Änderungen in ein Paper einzuarbeiten, was Ende der Woche abgeben werden muss. Ganz am Schluss komme ich sogar noch dazu, die Masterarbeit meiner Studentin halb durch zu sehen. Ich bin mal wieder ehrlich erstaunt, was sie so still vor sich hin schafft! Um 10:15 komme ich ihn Saarbrücken an und bin so pünktlich, dass ich den Bus, der eine Minute nach Zugankunft fahren sollte, noch bekomme. Die Sonne scheint und Saarbrücken ist schon ein bisschen schnuckelig. Ich erfülle dasn Tagessoll bei PokemonGo, fange ein Pokemon, drehe am Pokestop und hole das Geld ab. 

Zur Besprechung bin ich die erste. Die anderen Kollegen mit weiterem Weg kommen ein paar Minuten zu spät. Wir kämpfen zunächst mit der Technik, sind aber vor dem Mittagessen durch damit, über den Projektstand zu informieren. Zu Mittag gehen wir in ein nahegelegenes Restaurant. Das Essen ist so naja und die Bedienung auch nur so naja freundlich. Nach dem Mittag werden organisatorische Dinge besprochen und der Projektplan angepasst. Die Projektlaufzeit wurde verlängert (was weder Drama noch Problem ist), weil es personelle Engpässe gab, die u.A. auch daher kommen, dass zwei Väter im Projekt Elternzeit genommen haben und/oder ihre Arbeitszeit reduziert haben. Schaut her, es geht also doch! 

Bis nächste Woche soll die Kurzfassung eines Beitrags für eine Tagung erstellt werden. Hier legen wir Thema und Vortragende (ich) fest. Zwischendurch schickt D. Fotos von den Söhnen. 2/3 schlafen. Als letzten Punkt auf der Tagesordnung besichtigen wir die Räumlichkeiten beim Projektpartner und ich komme dazu, endlich einer alten Studienkollegin meine Doktorarbeit mit Widmung zu überreichen. Das vergesse ich schon seit zwei Jahren immer wieder. Wir reden kurz und tauschen Neuigkeiten aus.

Um 17 Uhr ist das Treffen wie geplant beendet. Ich fahre zum Bahnhof und wieder klappen alle Anschlüsse reibungslos. Ich kann mir sogar noch etwas zu Essen kaufen. Diesmal nutze ich die Zugfahrt teilweise zum Schlafen und teilweise dafür, diesen Beitrag zu schreiben. 

Auf den Bus muss ich 25 Minuten warten. Ich stöbere in den Mängelexemplaren des Buchladens und bin kurz versucht, Silver Linings zu kaufen. Aber eigentlich will ich das lieber auf englisch lesen und außerdem vielleicht auch lieber digital. Weil wo soll ich das denn hinterher hinstellen? 

Um 21:20 bin ich zuhause. Die Kinder schlafen, D. berichtet mir von ihrem Tag. Dann schauen wir eine Doku über Obama im Fernsehen, bis Sohn3 wach wird und nach mir ruft. Und das war er, mein 5. April. 

Media Monday #300

Gestern war der 300. Media Monday und obwohl ich zu spät dran bin, sind hier doch noch meine Antworten. 300! Wow! Ich kann mich noch an die ersten erinnern. 

1. Besonders schätze ich am Media Monday das er mich wenigstens hin und wieder zum Bloggen bringt. 

2. Was ich mir hingegen vom Media Monday wünschen würde, ist dass nicht so oft Montag wäre und mir ein schlechtes Gewissen macht, wenn ich schon wieder nicht mit mache. 😀

3. Was wiederum meine Blogger-KollegInnen (auf MM-TeilnehmerInnen oder allgemein bezogen) angeht, gefällt mir besonders gute Tipps in Bezug auf Bücher und Filme/Serien zu kriegen. 

4. Derweil ich mir öfter wünschen würde, dass die anderen BloggerInnen mir dabei nicht immer so schamlos meine Lücken in Bezug auf Filme/Serien aufzuzeigen 😀

5. Und in den nächsten 300 Ausgaben des Media Monday bin ich hoffentlich wieder öfter dabei. 

6. Bleibt mir anlässlich des heutigen Jubiläums nur noch zu sagen: Weiter so! 


7. Und um die obligatorische letzte Frage nicht zu vernachlässigen, habe ich zuletzt
 Folge 7 und 8 von Zimmer 108 gesehen und das war spannend, weil ich tatsächlich nicht mal einen Verdacht für den Mörder habe und ratlos bin, wie das gelöst wird. (Erstaunlicherweise kann ich Krimi wohl doch ganz gut ertragen, solange er in seltsamen Kleinstädten spielt. Broadchurch und Top of the Lake mochte ich auch.) 

Tagebuchbloggen 03/17

Kaum dreht man sich einmal um, ist schon wieder der 5. und Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag machen. Weil März  und Februar kalendarisch identisch sind, ist es schon wieder ein Sonntag.

Ich werde gegen halb sieben wach, weil Sohn1 aufsteht und aufs Klo geht. Kurz danach steht er in unserer Tür und ich erlaube ihm, nach unten zu gehen. Kurz danach höre ich auch Sohn2 nach unten tapsen. Sohn3 wälzt sich ein paar Mal, schläft dann aber weiter. Ich auch. Bis nach halb acht. Dann gehen wir runter. Die Jungs beschweren sich, dass noch das Geschirr vom Abendessen auf dem Tisch steht, also räume ich das ab und die Spülmaschine ein und spüle noch ein paar Teile weg, die nicht in die Maschine dürfen. Dann gehe ich duschen, schalte die Kaffeemaschine an und wecke D. Anschließend decke ich den Tisch. Die Kinder haben jeweils schon einen Apfel und so spare ich mir das volle Angebot und decke  eher spartanisch. Um ca 9:30 sitzen alle am Tisch. D. hat Kaffee gemacht und Sohn3 schon die erste Windelsäuberung hinter sich. Wir haben nicht viel Zeit, weil wir heute noch zu einem 85. Geburtstag in der Verwandtschaft fahren. Nach dem Frühstück schicke ich die Kinder zum anziehen und suche mir selbst ein Outfit aus. D. macht den Geschenkkorb fertig und springt unter die Dusche. Ich packe Wechselsachen und Windeln ein, stecke die Nachts gewaschene Wäsche in den Trockner und wickel  die Geschenke mit Hilfe von Sohn2 in Folie. Zwischendurch treibe ich die Kinder an, suche Hosen und Pullis raus, erinnere ans Socken anziehen und Haare kämmen. Um viertel vor 11 sitzen dann alle im Auto.

Die Fahrt verläuft reibungslos und überpünktlich kommen wir noch vor 12 im Restaurant an. Nach Begrüßung und Geschenkübergabe setzen wir uns. Die Kinder kriegen Limo und wir Sekt. Bis wie die vier Gänge verspeist haben, dauert es fast vier Stunden. Zwischendurch rennen die Kinder auf dem Hof und im Restaurant herum. Trotz der langen Wartezeit aufs Essen, bleiben die Kinder sehr entspannt. Nach dem Nachtisch wechseln wir die Location für Kaffee und Kuchen. Ich versuche zwischendurch meinen Wochenbonus bei PokemonGo abzuholen, aber das Spiel startet einfach nicht. Ob es am schlechten Netz oder an schlechten Servern liegt, weiß ich nicht. Ich tröste mich mit Frankfurter Kranz. Es gibt noch mehr guten Kuchen, aber ich bin vom Mittagessen noch zu satt.

Die Kinder toben sich in der Wohnung aus, testen die Videosprechanlage und das Klavier. Die Erwachsenen sitzen und schwätzen. Gegen Abend essen sich die Kinder mit Obst satt, während wir noch immer das Mittagessen und den Kuchen verdauen. Vor 20 Uhr fahren wir zurück. Die Kinder schlafen im Auto ein und werden zuhause nur noch in die Betten gepackt. Den PokemonGo Wochenbonus kriegen wir auch noch. Ich liege noch etwas neben dem schlummernden Sohn3 und lese mein aktuelles Buch (Himmelsfern) das gerade sehr spannend ist. Um kurz nach 22 Uhr gehe ich nach unten und bastel noch schnell die Einladungen zu Sohn2s Monsterparty, die in einer Woche stattfinden soll. Zum Glück habe ich irgendwann bunte Klappkarten bei Tchibo gekauft und hatte noch Wackelaugen.

In unter 45 Minuten sind 5 Karten gebastelt und geschrieben. Jetzt tippe ich diesen Beitrag und anschließend werde ich mich ins Bett verabschieden. Morgen beginnt eine anstrengende Arbeitswoche mit Vertreterbesuchen, Dienstreise und Sohn2s 5. Geburtstag.

Media Monday #294

​Fast pünktlich kommen hier meine Antworten zum Media Monday

1. Film gewordene Theaterstücke fallen mir spontan gar keine ein. Ich hab wohl zu wenig Theatererfahrung.

2. Der dunkle Turm war mir bisher einfach zu langatmig  als das ich schon einen Zugang dazu gefunden hätte. Ich bin bei Buch drei und bisher hat es mich noch nicht. Wann kommt das? 

3. Stolz kann ich behaupten, von Ben Affleck so ziemlich alle Filme gesehen zu haben. Kein Wunder, so sehr viele sind es bisher nicht. Aber bisher mochte ich alle.

4. Twilight wäre besser „nur“ ein Buch geblieben, denn die Filme können die Stimmung der Bücher nicht transportieren. Aber ich glaube da wiederhole ich mich.

5. Filme schaue ich mir ja überwiegend zuhause auf dem Sofa an.

6. Die Flut an angeblich guten Serien schreckt mich allein schon dahingehend, dass ich immer den Eindruck habe, dass alle alles sehen und alles gut finden. Das kann doch gar nicht sein, oder? Wie findet man in der Flut das Passende? 

7. Zuletzt habe ich Wayward Pines zu Ende gesehen und das war recht gute Unterhaltung, weil ich durchaus gewillt war, über einige Ungereimtheiten in der Handlung hinweg zu sehen. Das Ende war mir allerdings etwas zu offen. Kommt da noch ne dritte Staffel? 

Wochenendrumgammelei

Es ist wieder die Zeit im Jahr, wo ich, wenn jemand fragt wie es den Kindern geht, kurz überlegen muss, ob eigentlich grade alle gesund sind. In den letzten Wochen hatten wir Ohrenweh, Schnupfen, Bauchweh, Husten, Durchfall und Erbrechen im Angebot. Immer mal jemand anders. Am schlimmsten war der etwa eine Woche dauernde Magen-Darm-Infekt bei Sohn3. Der führte zu schrecklichen Windfüllungen und zu am Ende noch ca. täglichem Erbrechen. Also immer dann, wenn man dachte, jetzt ist es aber wirklich vorbei, war man wieder am Aufputzen und Waschen. Bei den Brüdern äußerte sich der vermutlich gleiche Virus nur duch diffuses Bauchweh. Am Donnerstag musste ich Sohn1 sogar von der Schule abholen. Freitag war wieder alles super. Aber aktuell sind alle (fast) gesund. Rotznasen und Gehuste zählen nicht.

Trotzdem haben wir das Wochenende relativ ruhig hinter uns gebracht. Am Freitag war ich schon mittags zuhause, weil das Halbjahresgespräch in der Schule anstand. Alles soweit in Ordnung und die Lehrerin mag ich sehr. Sohn1 war bei einer Geburtstagsfeier im Nachbarort. Nach dem Abholen fuhren wir noch zum Spielzeugladen, der dort im Nachbarort ist. Sohn2 wollte sich ein Chamäleon kaufen und schauen, was er sich zu seinem Geburtstag wünschen will. Sohn1 konnte sein gespartes Taschengeld in ein Ninjagoset umsetzen. Sohn3 hat sich in ein sehr lautes Polizeiauto verliebt und erzählt seit dem ununterbrochen davon. Anschließend fuhren wir noch tanken, zu dm und Aldi. All das gibt es nicht in unserem Ort. Als wir dann abends wieder zu Hause waren, war das ein sehr ungewohntes Gefühl, all das, was wir sonst samstags erledigen, schon am Freitag erledigt zu haben.

Am Samstag wollte ich mit den Jungs zur Kinderfasnacht im anderen Ortsteil. Nachdem wir letztes Jahr wegen Terminüberschneidungen nicht rechtzeitig da waren und nicht mehr rein kamen, wollte ich diesmal zur Hallenöffnung da sein. Während D. noch kurz zum Wertstoffhof fuhr, verkleidete ich mich und Sohn2. Sohn3 wollte keine Verkleidung und Sohn1 wollte das Ninjagokostüm seines Freunds anziehen. Den holten wir dann ab und waren pünktlich da, um noch reinzukommen, aber Plätze am Tisch gab es keine mehr. Für mich waren es recht anstrengende zweieinhalb Stunden, weil Sohn3 immer dann abhauen wollte, wenn ich mit Sohn2 auf irgendetwas warten musste. Aber ich glaube die Kinder hatten Spaß. Anschließend tobten sie sich auf dem Spielplatz eine Runde aus, während ich mal durchatmen konnte. Gegen halb sechs waren wir wieder zuhause. Für die Kinder gab es Maultaschen und wir aßen, als die Kinder im Bett waren, Käsefondue vor dem Fernseher.

Für den Sonntag hatten wir nichts vor. Ich wollte nur mal eben im Wohnzimmer saugen. Und dann dachte ich, ich könnte ja kurz wischen. Und dann auch kurz im Flur. Und das Bad kann ja ich dann auch gleich mit machen. Und die Küche sowieso. Und dann war es irgendwann halb elf und wir hatten noch gar nicht gefrühstückt. Das wurde dann nachgeholt. Nach dem Frühstück Brunch machte ich eine Runde Sport. Sohn1 wurde zum Fasnachtsumzug im Nachbardorf und anschließendem Kinobesuch abgeholt. Wir hatten keine Lust auf Parkplatzsuche beim Fasnachtsumzug. Es reicht, wenn wir nächste Woche bei uns im Ort hingehen. Sohn2 und Sohn3 wollten draußen spielen und genossen die Sonnenstrahlen auf der Terrasse. Ich konnte kurz sitzen. Dann kamen beide rein und schliefen auf dem Sofa ein. Waren alle wohl etwas früh wach gewesen. Und weil es ja immer heißt, man solle schlafen, wenn das Kind schläft, hab ich das auch gleich mal gemacht. Als wir wieder wach wurden, hatte D. schon Pfannkuchen gebacken. Sohn2 aß 4 Stück. Ich war auch ziemlich satt und konnte beim Abendessen später nur noch Salat essen. Sohn1 war ziemlich platt vom Tag, Sohn3 ziemlich fit vom Mittagsschlaf. Trotzdem konnten wir Eltern noch zwei Folgen Wayward Pines schauen, als die Kinder dann schliefen. Das war also unser Wochenende, was sich so insgesamt sehr ruhig angefühlt hat.