Nachdem isnochys ständig vom Haareschneiden schreibt, muss ich hier auch mal was zu meinen Haaren sagen:
Die Haare müssen ab! 15 Zentimeter können da gut abgeschnitten werden (auf dem Foto sind die Haare noch nicht mal komplett abgebildet). Ich hab‘ nämlich oft einfach keine Lust mich zu kämmen, was dann das Kämmen nach 24 Stunden oder länger nicht einfacher macht. Besonders jetzt wo’s wieder Winter wird und man ständig Kapuzen im Nacken hat und Jacken an- und auszieht verknoten sich die Haare gerne. Und da hab ich keine Lust dazu.
Deswegen hoffe ich, dass Stulles Privat-Frisörin auch mal für mich Zeit findet.

Ein grausiges Wort: KREUZBANDRISS. Unser Killer-Miller fällt ein halbes Jahr aus. Arghl. Seit 320 Minuten ohne Gegentreffer und dann sowas.
Da das Stöckchen verwaist bei probek herumliegt, versuche ich jetzt noch ein Rätsel zu stellen. Mal sehen ob jemand zum Raten vorbeischaut.

Tobias hat sofort das Auto aus Wayne’s World erkannt und stellt ca. 22:30 Uhr ein neues Rätsel.
Evelyn Hamann ist tot.
Und gerade letzte Woche beim Mittagessen hatten mein Chef und ich noch darüber geredet:
Auf dem Landsitz North Cothelstone Hall von Lord und Lady Hesketh-Fortescue befinden sich außer dem jüngsten Sohn Meredith auch die Cousinen Priscilla und Gwyneth Molesworth aus den benachbarten Ortschaften Nether Addlethorpe und Middle Fritham, ferner ein Onkel von Lady Hesketh-Fortescue, der neunundsiebzigjährige Jasper Fetherston, dessen Besitz Thrumpton Castle zur Zeit an Lord Molesworth-Houghton, einen Vetter von Priscilla und Gwyneth Molesworth, vermietet ist.
…
Ich habe gerade festgestellt, dass in meinem OnlineTVrecorder-Ordner auf meiner Festplatte inzwischen 23 GB liegen. Ganz schön viel, vor allem, wenn man bedenkt, dass das meiste ungesehen ist. Da lagern noch einige Folgen Desperate Housewives, Weeds und Prisonbreak und jetzt habe ich auch noch angefangen Heroes und Supernatural aufzunehmen. Wann soll ich das nur alles anschauen? Gilmore Girls ist auch schon wieder die nächste Staffen dran, wie mir eben wieder eingefallen ist. Und das alles lagert erstmal ewig auf der Platte, bis ich mal Zeit finde, die Werbung rauszuschneiden und dann lagern sie ewig, bis ich es mal schaffe alles anzuschauen. Und das sind nur die Serien. Filme liegen da auch noch einige.
Beim Reinschauen in die neuen Serien ist mir allerdings was Lustiges aufgefallen. Bei Heroes spielt Milo Ventimiglia mit, der bei Gilmore Girls den Jess gespielt hat, mit dem die Rory mal zusammen war. Bei Supernatural spielt Jared Padalecki mit, der den Dean bei Gilmore Girls gespielt hat, mit dem die Rory auch mal zusammen war. Fragt sich nur in welcher neuen Serie dann Matt Czuchry auftaucht, der den Logan bei Gilmore Girls spielt und in der aktuellen Staffen Rorys Freund ist.
Gestern beim Laufen musste ich drüber nachdenken, wie es jetzt gekommen ist, dass wir, trotz großer Pläne, dieses Jahr wesentlich schlechter vorbereitet beim Schlossparklauf antreten werden als letztes Jahr. Auch letztes Jahr war nämlich Winter und es wurde früh dunkel.
Ich glaube der Hauptgrund ist, dass der Lauf dieses Jahr fast einen Monat früher ist als letztes Jahr. Dazu kommt dann, dass ich im letzten Jahr erst ab Oktober Vollzeit gearbeitet habe, d.h. ich konnte bis Oktober morgens eine Stunde länger schlafen und abends war ich mindestens anderthalb Stunden früher zuhause. Wenn ich dann abends zuhause war, war D. sowieso in der Schule, also ist es mir auch nicht schwer gefallen das Haus nochmal zu verlassen. Letztes Wintersemester habe ich außerdem im Chor pausiert, was mir jede Woche einen zusätzlichen freien Abend gebracht hat. Diesen Oktober sind zusätzlich zu den Dienstagabenden schon drei Wochenenden für Chorproben draufgegangen. Letzte Saison hatten wir auch keine Dauerkarten für den KSC, weil sich Freitags- und Montagsspiele weder mit meiner Vollzeitstelle noch mit D.s Abendgymnasium vertragen haben. Da man letzte Saison immer schwer Karten für den Block D1 bekommen hat, sind wir auch nicht so oft im Stadion gewesen. Der Pfälzer und ich waren auch kaum zusammen laufen bisher. Letzte Saison haben sein Verein und mein Verein ja noch in einer Liga gespielt und zumindest der Samstag war bei uns beiden immer spielfrei. Jetzt sind die Spiele nicht mal mehr zeitgleich, wenn sie am gleichen Tag stattfinden. Ein Haufen Gründe, warum dieses Jahr die Zeit einfach knapper war.
Habe ich Zweifel, ob wir die 9,9 km überhaupt schaffen? Nö, eigentlich nicht. Die Badische Meile im Mai war ja auch nur einen Kilometer kürzer und die bin ich auch fast unvorbereitet gelaufen. Wenn der Pfälzer und ich uns wieder mit Schwätzen ablenken, dann wird’s zwar wieder keine berauschende Zeit, aber ich bin sicher, dass wir durchkommen. Und dabei sein ist doch schließlich alles, oder nicht?
Das Stöckchen gleich zweimal an einem Tag bei mir. Bei JMK habe ich auf Anhieb Session 9 erkannt.
Weiter geht’s:


JMK hat Der Regenmacher erraten. Morgen um 11 geht’s bei ihm weiter.
Gestern war mal wieder Chorprobe. Stulle und ich sind danach noch ’nen Kaffee trinken gegangen und sind in so eine Kaffeebar gegangen, wo wir noch nie waren. Die war ganz gemütlich aber komplett leer. Stulle kannte allerdings die Bedienung und Ruhe war uns eh recht. Ich habe gleich noch Scherze gemacht, dass doch bestimmt gleich Stulles Traummann durch die Tür käme und als dann tatsächlich einer kam, mussten wir lachen. Der war leider nicht ihr Traummann, war aber ganz brav und hat sich an den Tisch hinter uns gesetzt. Was er da gemacht hat, weiss ich nicht, weil ich mit dem Rücken zu ihm saß, aber ich glaube, der hat da nur unsere Gespräche belauscht. Kurz danach kam dann noch ein Kerl rein, der sich auch brav an einen Tisch setzte. Dann kam der Albtraum jeder Bardame: ein Kerl, der sich selbst so toll fand, dass er meinte es sei ein Geschenk, dass er sich jetzt mit der Barfrau unterhält. Sie hat sich erstmal demonstrativ in ihren Schal gewickelt um dann nach draußen zu gehen. Darauf er:“Du willst doch nicht jetzt eine rauchen gehen, wo ich nur noch zehn Minuten Zeit habe, mich mit Dir zu unterhalten.“ Sie blieb nett und freundlich: „Ich muss mal kurz eine Freundin anrufen. Die hat grade Führerscheinprüfung gehabt und das ist jetzt voll wichtig.“ Wir fanden das ganze eher witzig und mussten wieder kichern. Auch der Kerl hinter uns hat sich ein Lachen nicht verkneifen können. Das manche Leute auch so unsensibel sind und nicht merken, wenn jemand nicht mit ihnen reden will. Später, als sie wieder zurück war vom Telefonieren, hat er’s weiter probiert mit „Erzähl doch mal was von Dir!“ und solchen Sprüchen. Sie blieb weiter freundlich, ihre Körpersprache sagte allerdings deutlich „Verpiss Dich. Du nervst.“ Wir haben sie dann alleine gelassen mit den 3 Männern in der Kneipe und vor der Tür weitergelacht. Aber wir haben netterweise draußen gewartet, bis der Kerl an der Bar endlich gegangen ist.
Bei Dirk gab’s The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy zu erraten. David war zwar schneller als ich, aber ich darf trotzdem weitermachen.
Ich fürchte das wird wieder schnell gehen dieses Mal.

Der Verschwender hat Karniggels erkannt und macht um 19:30 Uhr weiter.
Wir hatten Betriebsausflug. Schon den zweiten dieses Jahr. Es hat hin und wieder auch Vorteile, wenn man irgendwie an zwei Insituten angestellt ist. Trotz letzter Auswirkungen des Bahnstreik waren alle pünktlich morgens am Treffpunkt. Als erstes durften wir den Flughafen besichtigen. Herumgeführt wurden wir von einem ehemaligen Pilot. Ich war total begeistert. Als erstes haben wir die Geschichte des Flughafens erklärt bekommen und durften einen Flughafen-Werbefilm anschauen. Schon gewusst? Der Flughafen ist auch ein beliebter Treffpunkt. Klar, ich treff mich immer mit meinen Freunden am Flughafen um da dann einen überteuerten Kaffee zu trinken. Dann ging’s durch die Sicherheitskontrolle und wir durften raus. Ich find’s immer spannend Flugzeugen beim Starten und Landen zuzuschauen. Wenn man dafür dann ausnahmsweise sogar mal draußen bei der Flughafenfeuerwehr statt im Terminal am Fenster stehen darf, ist das besonders toll. Obwohl ich genug Physik gehört habe, um zu wissen warum Flugzeuge fliegen, ist es jedesmal wieder faszinierend zu beobachten, wie diese riesigen Dinger tatsächlich abheben. Einige haben schon angefangen zu meckern, dass es kalt sei, aber wenn man mit Schwaben unterwegs ist, meckert ja immer irgendjemand. Wir durften dann noch bei der Feuerwehr rein und die unterschiedlichen Fahrzeuge anschauen. Am lustigsten fand ich aber die Hosen der Feuerwehrmänner. Die haben sie einfach so über die Schuhe gerollt, dass Hose und Schuhe innerhalb von einer Minute angezogen werden können. Wäre vielleicht auch eine Überlegung um morgens ein bisschen Zeit zu sparen. Danach ging’s dann zum Gepäck, was ich nicht so spannend fand, weil man sowas ja schon tausend mal im Fernsehen gesehen hat. Aber gelernt haben wir so einiges. In S gibt’s am Flughafen noch mobile Röntgengeräte, d.h. man muss sein Gepäck vor dem Check-In durchleuchten lassen. Schon vor Jahren ist uns aufgefallen, dass kein Mensch kontrolliert, ob man nach der Durchleuchtung noch was aus dem Handgepäck, was noch nicht durchleuchtet ist, ins große Gepäck passt. Das Gepäck wird dann zwar noch dreimal geröntgt, aber netterweise wurde uns auch gleich erzählt, dass Sprengstoff dabei aussieht wie Maultaschen. Also nur den Sprengstoff in Maultaschenpackungen einschweißen und das war’s. Also schon sehr aufschlussreich so eine Flughafenführung 😉
Nach der Besichtigung mussten wir dann wandern. Das Organisationsteam war aber clever genug sich gleich was für die meckernden Schwaben einfallen zu lassen und so haben sie uns fast die ganze Strecke lang boßeln lassen. Statt der üblichen Kugeln, bekamen wir Betonwürfel in unterschiedlichen Farben. Unserer war schwarz und hat gut abgefärbt. Wir waren gar nicht so schlecht, bis ich den Würfel in einem Schlammloch versenkt habe und wir ihn beim besten Willen nicht mehr wieder gefunden haben. Immerhin kam noch eine andere Mannschaft ohne Spielgerät ins Ziel. Dumm nur, dass mein Prof in meiner Gruppe war. Der gewinnt so gerne, dass er bei der letzten Weihnachtsfeier beim Quiz übel betrogen hat. Ich hoffe mal, ich hab jetzt keinen schlechten Eindruck hinterlassen.
Nach dem Wandern gab’s dann Brauereibesichtigung. Die war so unglaublich schlecht! Zuerst mussten wir uns einen Werbefilm anschauen, der aussah, als hätten die den mal eben zuhause selbst gedreht. Wahrscheinlich haben die das auch. Jedenfalls haben wir die ganze Zeit gelacht. Die Führerin gehörte zwar zur Bierfamilie, konnte sich aber dann nicht mehr erinnern, welche vier Zutaten man für Bier braucht. Naja, wer macht schon eine Brauereibesichtigung wegen der Informationen. Und Bier gab’s dann am Schluss auch, aber so besonders lecker fand ich das nicht. War eigentlich nur bitter ohne irgendwelchen sonstigen Geschmack. Aber wir durften die Gläser mit nach Hause nehmen. Weil die anderen ihre teilweise nicht wollten, habe ich jetzt acht Stück, also schon ein ganzes Set. Man weiß ja nie, wann man die mal brauchen kann.
Aber im großen und ganzen war der Ausflug richtig lustig und ich bin erst mit dem allerletzten Zug nach Hause gefahren.