Nachdem ich mich jetzt echt schon lange drum gedrückt hatte, hat mein Chef mir eine Dealine gesetzt. Heute war ein Gespräch über meine Dissertation angesetzt. Dafür musste ich meine Motivation beschreiben, meine Ziele formulieren und eine Gliederung erstellen. Die Gliederung ist noch sehr grob und wie mein Chef meinte „mehr oder weniger Standard“, aber sie wird sich füllen. Vor allem ist es wirklich gut die, wenn auch spärliche, Gliederung in der Hand zu halten und dann festzustellen, dass die ersten beiden Kapitel schon quasi fertig sind, da für andere Anlässe schon mehrfach formuliert. Und so ist die nächste Deadline für die Abgabe dieser Kapitel Ende Februar. Deadline für eine erste Komplettversion ist Ende des Jahres und die Prüfung will ich machen, bevor ich 29 werde, was im Juni 2009 sein wird. Der Weg zur Gliederung war gestern allerdings weit. Die paar Wörter in Word getippt, sahen so kläglich aus und meine Lust, das mit Word anständig zu formatieren war nicht vorhanden. Statt dessen habe ich mal alles runtergeladen um die Arbeit in LaTeX zu schreiben und nebenher die zweiJungs beim Filmrätselstöckchen vollgejammert. Das Runterladen und installieren hat ne Weile gedauert und dann fiel mir auf, dass ich mich kaum noch an die Befehle erinnern kann. Meine Diplomarbeit hab‘ ich ja auch schon vor drei Jahren abgegeben und hier in der neuen Arbeitsgruppe darf ich ja für alle Berichte nur Word verwenden. Einzig für meine Doktorarbeit steht es mir frei zu wählen. Und da nehme ich LaTeX weil ich da immerhin schon weiß wie’s funktioniert. Word hat immer den Haken, dass man meint, man könnte es bedienen. Wenn man dann aber wirklich mal was anständig machen will, sucht man dann stundenlang nach der richtigen Funktion, zumindest ich mit meinen begrenzten Kentnissen. Also sollte’s LaTeX sein und eigentlich hat’s dann auch nicht wirklich so lange gedauert, die Gliederung druckfertig zu kriegen. Heute morgen hab‘ ich sie nochmal überarbeitet und schon mal die Files für die einzelnen Kapitel angelegt. Jetzt muss ich mich nur noch um nen Style kümmern und es kann losgehen.
An Weihnachten wurde mir eine Aufgabe für dieses Jahr gestellt. Ich soll meine Lieblingsmusik sortieren, also meine All Time Favorites Top 500 erstellen. Eine große Aufgabe für das neue Jahr und sicher auch ein Haufen Kopfarbeit. Eigentlich dachte ich ja mal, dass genau das last.fm für mich übernehmen würde. Allerdings kaufe ich noch Original-CDs und war noch nie ein großer Musik-über-den-PC-Hörer. Nur ein kleiner Teil meiner Musik ist auf meinem Laptop und ich höre eigentlich nur bei der Arbeit. Was ich zuhause oder beim Sport höre, wird so also nicht mit gezählt und das kann nie und nimmer repräsentativ sein. Außerdem gilt für die Liste die Regel, dass man keines der Lieder kürzer als ein halbes Jahr kennen darf. Neue Lieder stehen ja meistens höher in der Gunst und müssen sich erstmal auf lange Sicht bewähren. Im Moment bin ich noch dabei zu sammeln, welche Lieder würdig sind, in die Top 500 aufgenommen zu werden. Zum Sortieren komme ich erst später. In Zukunft stelle ich Euch hier aber ein paar meiner Lieblinge vor, mit Begründung, warum sie dabei sein müssen, wenn es denn eine Begründung gibt. Ihr seid herzlich aufgerufen alle mitzumachen. Erstellt Eure eigenen All Time Favorite Top 500 und berichtet. Ich bin gespannt.
Schon wieder ist das Stöckchen bei mir gelandet, nachdem ich mich beim probek dumm angestellt habe Spanglish zu erraten. Um 14 Uhr gibt’s hier das nächste in einer langen Reihe von Rätseln.
Der Verschwender hat Sommersturm erkannt und macht um 19 Uhr weiter.
Ich habe bei David nicht Alien vs. Predator erraten (Tobias hat’s erraten) und weiß auch gar nicht, ob gleich jemand rätseln möchte, aber ich lade trotzdem mal um 19:30 Uhr ein Bild aus dem Film, den ich gestern gesehen habe, hoch.
probek hat Next erraten, einen Film, den ich nicht unbedingt weiterempfehlen kann. Morgen nach dem Aufstehen geht’s bei ihm weiter.
Gestern abend beim Filmschauen machte ich mir die Mühe die Zähne meines Vollkorn-Leibniz-Kekses zu zählen (ja, der Film war langweilig). Es waren nur 38. Ich war schockiert. Die Werbung hat mir doch beigebracht, dass Leibniz-Kekse nur echt mit 52 Zähnen sind. Hatten wir etwa eine billige Fälschung? Verzählt hab‘ ich mich sicher auch nicht. Also musste ich mich mal informieren was Leibniz dazu sagt und auf ihrer Homepage steht, dass nur die Butterkekse 52 Zähne haben. Der Teig für die Vollkornkekse ist zu grob, deshalb gibt’s nur 38 Zähne. Also alles in Ordnung, aber enttäuscht bin ich irgendwie trotzdem. 38 lächerliche Zähne…
Gestern wurden wir für ein Seminar einer Freundin über Popmusik befragt. Wir mussten zehn Lieder anhören und bewerten um anschließend dann befragt zu werden, warum wir das Lied so bewertet haben. Ich war zuerst dran und trieb meine Interviewerin fast in den Wahnsinn, weil ich mich mit meinen Aussagen nacheinander in alle verschiedenen Gruppen einsortieren ließ. Aber was soll man auch zu Britneys neuem Song sagen außer „Das ist eine moderne Form der Prostitution und hat mit Musik nichts zu tun.“. Simon and Garfunkel war auch dabei und dazu meinte ich, dass das die Musik einer anderen Generation ist und mir nichts gibt. Dazu haben doch unsere Väter ihre Freundinnen flach gelegt. Erst hinterher hat sie mir erzählt, dass ihr Dozent die Interviews auch anhört. Nach mir war D. dran und ich durfte zuhören. Nach den ersten paar Liedern hab ich mich wirklich gewundert, dass wir überhaupt Musik haben, die wir beide mögen. Die Ärzte – Schrei nach Liebe. Ich: Das kommt mir zu den Ohren raus. D.: Was besseres gibt’s nicht!. Matthias Reim – Verdammt ich lieb dich. Ich: Billige Schlagermusik. Thema, was viele anspricht mit billigen Mitteln und Theatralik umgesetzt. D.: Weltklasse. Tolle Stimme, tolles Lied. Phil Collins – Easy Lover. Ich: Gefällt mir nicht. Stulle: Was genau gefällt Dir nicht? Ich: Der Gesang und die Beats! D.: Toller Song. Stulle: Was genau gefällt Dir? D.:Der Gesang und die Beats!. Und ich sitz daneben und kringel mich vor Lachen. Genau die gleiche Begründung für den entgegengesetzten Standpunkt. Danach wurde es aber besser. Bei Madsen hatten wir beide die Stimme zu bemängeln (D.:“Warum soll ich das hören, wenn ich auch Sportfreunde Stiller hören kann?“), bei Britney die Person („Das kann ich nicht gut finden, das ist Britney Bitch!“) und den Song („Also früher hat die auch schon besseres gemacht.“) und bei Peter LichtsLied vom Ende des Kapitalismus saßen wir beide grinsend auf dem Sofa. Also haben wir doch auch einen gemeinsamen Musikgeschmack.
Ich räume meine Festplatte auf und hab’s tatsächlich gerade geschafft der Realität ins Auge zu sehen und habe den PrisonBreak-Ordner gelöscht. Das werde ich sowieso nie anschauen, und wenn, dann kann ich’s auch aus der Videothek holen. Und schon hab ich wieder 10 GB mehr Platz.
An Weihnachten wurde Verwunderung darüber geäußert, dass ich hier nicht ein Wort über das letzte Heimspiel des KSC verloren habe. Also erstens mal wollte ich das schnell verdrängen und zweitens habe ich das Ausgleichtor nicht wirklich gesehen. Ich war zwar im Stadion, aber der Blick von der Gegengerade ist nicht so besonders und so konnte ich nur sehen, dass der Ball drin war, Schuldzuweisungen konnte ich keine machen. Und wie’s der Zufall so wollte, war ich das ganze Wochenende soviel mit anderen Dingen beschäftigt, dass ich auch keine Zusammenfassung gesehen habe. Über Weihnachten hat’s dann tatsächlich ganz gut geklappt mit dem Verdrängen und der verschenkte Sieg ist in weite Ferne gerückt. Vorgestern (oder vielleicht auch noch einen Tag früher) beim Werbepausenwegzappen bin ich auf DSF gelandet und zwar genau in dem Augenblick, als im Bundesligarückblick das Ausgleichstor des HSV kam. Arghl, da hab‘ ich’s jetzt wohl doch noch zu sehen bekommen. Aber drüber schreiben will ich trotzdem weiter nix.