{"id":645,"date":"2008-08-04T15:00:43","date_gmt":"2008-08-04T13:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=645"},"modified":"2008-08-04T15:00:43","modified_gmt":"2008-08-04T13:00:43","slug":"in-lo-gibts-keinen-kuchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/in-lo-gibts-keinen-kuchen\/","title":{"rendered":"In L\u00f6 gibt&#8217;s keinen Kuchen"},"content":{"rendered":"<p>Hier war&#8217;s ruhig, ich war weg. Ich war in L\u00f6 die Frau aus L\u00f6 besuchen. Sie hatte mich als Geburtstagsgeschenk eingeladen. Und so machte ich mich am Freitag mit dem Zug auf den Weg. Nach der Wohnungsbesichtigung inklusive Marmorbad und Spiegelsaal gingen wir los zum Essen. Ich finde wir haben doch relativ schnell das gefunden, wo wir hinwollten. Jedenfalls schneller als die Kellnerin im Anschluss unseren Tisch. Es gab K\u00e4nguru. Das war lecker, aber irgendwie taten sie mir leid, die goldigen K\u00e4ngurus. Ja ich wei\u00df, L\u00e4mmchen sind auch s\u00fc\u00df, aber die schmecken mir gar nicht. Und au\u00dferdem sind K\u00e4ngurus manchmal auch echt <a href=\"http:\/\/www.shortnews.de\/start.cfm?id=718761\">b\u00f6se<\/a>. Nach dem K\u00e4nguru gab&#8217;s noch <a href=\"http:\/\/www.daskochrezept.de\/rezepte\/caipirossa_63550.html\">Caipirossa<\/a>. \u00dcbrigens gab&#8217;s in dem Restaurant bestimmt 10 Sorten <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cachaca\">Cachaca<\/a>, was mich wieder daran erinnerte, dass neulich auf einer Party jemand fragte, ob man den Caipirinha auch mit Cachaca machen k\u00f6nnte statt mit Pitu. (Ist irgendwie als wenn jemand fragt, ob man sich die Nase auch mit einem Papiertaschentuch putzen k\u00f6nnte, statt mit einem Tempo.) Jedenfalls hat mich die Cachaca-Auswahl beeindruckt, aber probiert hab&#8216; ich dann keinen au\u00dfer dem, der im Caipirossa war (ich nehme an, das war der billigste). Den teuren verkaufen die bestimmt nicht als Caipirinha. Das ist dann, wie wenn man im Irish Pub den teuersten Whiskey mit Cola bestellt. Und auf Cachaca pur hatte ich dann nicht so Lust. Als dann die B\u00fcrgersteige hochgeklappt wurden, was in L\u00f6 sehr fr\u00fch ist, machten wir uns auf den Heimweg. Vorm Schlafengehen gab&#8217;s dann noch erschreckende Enth\u00fcllungen bez\u00fcglich des M\u00e4nnergeschmacks der Frau aus L\u00f6, die ich hier nicht weiter ausf\u00fchren darf, die aber f\u00fcr mich zu einer Nacht voll wirrer Tr\u00e4ume f\u00fchrten. Andererseits hatten wir ja noch nie (bis auf ein paar Ausnahmen) den gleichen M\u00e4nnergeschmack.<\/p>\n<p>Am Samstag ging&#8217;s gleich nach dem Aufstehen in die Schweiz. Fr\u00fchst\u00fccken in Basel, obwohl&#8217;s dann eher schon mittag war. Wir haben alle wichtigen Sehensw\u00fcrdigkeiten im Vorbeigehen mitgenommen, wie wir hinterher festgestellt haben, und landeten am Ende gl\u00fccklich mit Ovomaltine-Brotaufstrich (eigentlich ist es das einzige Ovomaltine-Produkt, was wirklich lecker ist, und auch das einzige, was es in Deutschland nicht gibt) und Eis am Rhein. Das Eis hatte die Frau aus L\u00f6 einem Mitarbeiter der noch geschlossenen Bar abgeschwatzt. Und der Rhein war toll. Besonders toll ist, dass man in Basel im Rhein schwimmen kann. Und dann kommen zischen den Schiffen immer mal wieder Schwimmer vorbei. Die Klamotten haben sie in wasserdichten Beuteln (<a href=\"http:\/\/www.tiloahmels.ch\/wickelfisch.php\">Fischen<\/a>) dabei. Sowas h\u00e4tte ich auch gern. Einfach irgendwo rein in den Rhein und irgendwo anders wieder raus. &#8222;Kommst Du mit dem Auto?&#8220;-&#8222;N\u00f6, ich spring in den Rhein!&#8220;. Herrlich w\u00e4re das. Und wirklich anstrengend sah das Schwimmen auch nicht aus. Das war eher ein Treibenlassen.<br \/>\nAm Abend ging&#8217;s dann auf die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burg_R%C3%B6tteln\">Burg R\u00f6tteln<\/a>. Da wurde uns &#8222;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peer_Gynt\">Peer Gynt<\/a>&#8220; dargeboten. Ich hatte mich vorher kein bisschen informiert, weil ich es manchmal ganz nett finde, v\u00f6llig unvoreingenommen etwas anzuschauen. Irgendwie hab&#8216; ich dann auch den Schluss nicht so ganz verstanden. Wie sich dann aber rausstellte, die anderen auch nicht. Lag also nicht an mir. Ist aber wirklich eine tolle Kulisse f\u00fcrs Theater. Und der kleine Regenguss zwischendrin war auch ganz spassig. Wie alle Leute panisch ihre Plastikfolien ausgekramt haben. Auch lustig war, dass auf unseren Pl\u00e4tzen schon jemand sa\u00df. Die haben dann, v\u00f6llig \u00fcberzeugt davon im Recht zu sein, mit ihren Karten gewedelt. Allerdings waren das Karten von einer ganz anderen Veranstaltung. Nach dem Theater habe ich noch das lokale Bier, dass einen schlechten Ruf genie\u00dft, probiert. War aber gar nicht so schlecht.<\/p>\n<p>Am Sonntag haben wir uns dann noch auf den Weg nach Augst gemacht. Da gibt&#8217;s n\u00e4mlich eine alte r\u00f6mische Siedlung, die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Augusta_Raurica\">Augusta Raurica<\/a>. Vor drei Jahren war ich da schon mal auf Exkursion. Allerdings wurde uns da haupts\u00e4chlich was \u00fcber M\u00f6rtel, Beton, Denkmalschutz und Hochdruckreiniger erz\u00e4hlt. Da war das gestern schon viel netter. Wir sind eine Runde durch die Ruinen gelaufen, haben Wollschweine und Pfauen gesehen und den Sommer genossen. Endlich mal ein Sommertag, war das, richtig sch\u00f6n hei\u00df, zirpende Grillen, wie fr\u00fcher. Zum Abschluss wollten wir dann noch einen Sonntagskuchen verdr\u00fccken. Aber sowas gibt&#8217;s da unten im Dreil\u00e4ndereck nicht. Die Frau aus L\u00f6 ist schon ganz auf Entzug. Wie das eben so ist, was man nicht haben kann, will man dann unbedingt. Daf\u00fcr gab&#8217;s dann Eis und Tiramisu. F\u00fcr Eis bin ich immer zu haben.<\/p>\n<p>Am Abend machte ich mich auf den Heimweg. In Freiburg bin ich noch f\u00fcr eine Stunde ausgestiegen um eine Freundin zu treffen und war dann gegen 22 Uhr zur\u00fcck in KA, wo ich gleich Teil der Jury eines Lasagne-Contests wurde, aber das ist eine andere Geschichte.<\/p>\n<p>Sch\u00f6n war&#8217;s in L\u00f6. Danke liebe Frau aus L\u00f6. Und unweigerlich stellt sich die Frage, warum ich&#8217;s eigentlich nicht viel fr\u00fcher geschafft habe, mal vorbeizukommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier war&#8217;s ruhig, ich war weg. Ich war in L\u00f6 die Frau aus L\u00f6 besuchen. Sie hatte mich als Geburtstagsgeschenk eingeladen. Und so machte ich mich am Freitag mit dem Zug auf den Weg. Nach der Wohnungsbesichtigung inklusive Marmorbad und Spiegelsaal gingen wir los zum Essen. 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