{"id":590,"date":"2008-06-08T23:19:00","date_gmt":"2008-06-08T21:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/zugwochendene\/"},"modified":"2008-06-08T23:19:00","modified_gmt":"2008-06-08T21:19:00","slug":"zugwochendene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/zugwochendene\/","title":{"rendered":"Zugwochendene"},"content":{"rendered":"<p><a onblur=\"try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}\" href=\"https:\/\/i0.wp.com\/bp0.blogger.com\/_V2x8x1tKOu8\/SExUHNISwBI\/AAAAAAAAAiY\/zlBmeDCGxSo\/s1600-h\/Foto-0407.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" style=\"float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/bp0.blogger.com\/_V2x8x1tKOu8\/SExUHNISwBI\/AAAAAAAAAiY\/zlBmeDCGxSo\/s200\/Foto-0407.jpg\" border=\"0\" alt=\"\"id=\"BLOGGER_PHOTO_ID_5209631351721082898\" \/><\/a><br \/>Dieses Wochenende habe ich mal mit den Regionalbahnen die n\u00e4here Umgebung erkundet. Am Samstag durfte ich der Trauung eines Kollegen in LB beiwohnen. Heute dann, nahm ich die S3 nach Bad Sch\u00f6nborn. Da war n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/www.kraichgau-triathlon.de\/\">Triathlon<\/a>. Ich war allerdings nur zum Zuschauen da und hab mir auch nur das Laufen angeschaut, da es mir, aufgrund einer Geburtstagsparty am Vorabend, unm\u00f6glich war, mich vor elf aus dem Bett zu qu\u00e4len. Und eigentlich hat mich auch nur das schlechte Gewissen hingetrieben, weil ich einem Freund  vor Wochen mal versprochen hatte, ihm beim Leiden zuzuschauen. Es gab drei unterschiedliche Streckenl\u00e4ngen, f\u00fcr den unsportlichen Zuschauer selbstverst\u00e4nlich alle zu lang. Ich hatte das alles so geplant, dass ich, laut Zeitplan, genau p\u00fcnktlich zum Wechsel vom Radfahren zum Laufen der l\u00e4ngsten Distanz da sein sollte. Letzendlich hat das auch geklappt, nur anfangs war ich etwas irritiert von den ganzen L\u00e4ufern, die bereits auf der Strecke waren, so dass ich nicht sicher war, ob ich zu sp\u00e4t sei. Aber dann kam der erste der l\u00e4ngsten Distanz von der Radstrecke. Mein Triathlet, also der, wegen dem ich da war, kam schon als neunter vom Radfahren. Ich hatte erst Sorge, dass ich ihn vielleicht gar nicht erkenne im Triathlon-Trikot und mit Helm, aber schon von Weitem konnte ich ihn identifizieren. Nachdem er mich in der Wechselhektik gar nicht gesehen hatte, habe ich mich gleich mal g\u00fcnstig an der Laufstrecke platziert und ihm, als er vorbeikam zugewunken. Mehr als ein gequ\u00e4ltes L\u00e4cheln habe ich nicht bekommen. Die Laufrunde, die insgesamt drei mal durchlaufen werden musste, kreuzte meine Position zweimal. Als er zum zweiten Mal in Runde eins vorbeikam, sah er noch weniger fit aus. Das fiel sogar den Leuten, die neben mir standen, auf. Das packt er schon, der kann doch bei\u00dfen, dachte ich. Und das konnte er wirklich. Als es schlie\u00dflich auf die letzte Runde ging, konnte er sogar grinsend meine Hand abklatschen. Wievielter er geworden ist, wei\u00df ich nicht, weil die Ergebnisse noch nicht raus waren, als ich gegangen bin. Aber f\u00fcr die ersten zwanzig sollte&#8217;s schon gereicht haben.<br \/>Jedenfalls ist mir klar geworden, dass die Triathleten schon ein seltsames V\u00f6lkchen sind. Wie gro\u00df muss denn der Endorphinrausch sein, dass man sich tats\u00e4chlich 5 1\/2 Stunden qu\u00e4lt (mal ganz abgesehen von den unz\u00e4hligen Trainingsstunden)? Das Laufen war n\u00e4mlich bestimmt eine Qual bei dem \u00fcberraschend sch\u00f6nen Wetter. Und dass dann noch mit 110 km Radfahren und 2500 m Schwimmen in den Beinen. Nach dem Zieleinlauf hatte ich noch Gelegenheit mit meinem Triathleten zu reden. Das Laufen war wohl nicht ganz so gut. Grinsend (muss wohl der Endorphinrausch gewesen sein) teilte er mir mit, dass er gar nicht seine Schuhe ausziehen wolle. Mein verst\u00e4ndnisloses &#8218;warum?&#8216; beantwortete er mit einer kleinen Drehung seines rechten Fu\u00dfes und pr\u00e4sentierte mir damit einen bereits an der Au\u00dfenseite des Laufschuhs sichtbaren Blutfleck. Was soll man dazu sagen. Eben ein seltsames V\u00f6lkchen diese Triathleten.<br \/>Insgesamt war&#8217;s aber sehr interessant und deutlich spassiger zum Zuschauen, als ich erwartet hatte. Beeindruckt war ich von manchen M\u00e4nnern, die ein doch ein recht ansehnliches B\u00e4uchlein mit \u00fcber die L-Distanz geschleppt haben. Auch nicht schlecht war ein junger Mann, dessen Laufanzug so eine unvorteilhafte Farbe hatte (apricot?), dass er vom Schwei\u00df fast durchsichtig war und dem Zuschauer wirklich nichts verborgen blieb. Gl\u00fccklicherweise konnte man die Startnummern ja auch als Lendenschurz verwenden. Aber auch ein optisches Highlight sind gelbe Trikots, vom Schwei\u00df durchn\u00e4sst, \u00fcber dunklen Brusthaaren getragen. Das Beste ist aber eigentlich, dass man das ganze mit einer verst\u00e4ndnislosen Faszination beobachtet und sich immer wieder wundert, wieviele Menschen diesen Wahnsinn mitmachen. Ich denke, ich bin auf jeden Fall mal wieder dabei, als Zuschauer selbstverst\u00e4ndlich. Vielleicht schaffe ich&#8217;s dann auch mal zum Schwimmen und Radfahren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Wochenende habe ich mal mit den Regionalbahnen die n\u00e4here Umgebung erkundet. Am Samstag durfte ich der Trauung eines Kollegen in LB beiwohnen. Heute dann, nahm ich die S3 nach Bad Sch\u00f6nborn. Da war n\u00e4mlich Triathlon. 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