{"id":5161,"date":"2019-02-05T23:55:27","date_gmt":"2019-02-05T22:55:27","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=5161"},"modified":"2019-02-06T07:56:50","modified_gmt":"2019-02-06T06:56:50","slug":"tagebuchbloggen-02-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/tagebuchbloggen-02-19\/","title":{"rendered":"Tagebuchbloggen 02\/19"},"content":{"rendered":"<p>Es ist schon wieder soweit und <a href=\"https:\/\/bruellen.blogspot.com\/2019\/02\/05022019-wmdedgt.html\">Frau Br\u00fcllen<\/a> fragt, wie jeden 5., was wir den ganzen Tag so machen.<\/p>\n<p>Mein 5. Februar startet mit dem Ignorieren des Weckers um 5:45. Um 6:15 stehe ich bei der dritten Iteration des Weckers dann auf. Sohn3, der irgendwann nachts kam, fragt irritiert: &#8222;Mama, was machst Du?!&#8220; Ich sage ihm er soll weiter schlafen, aber er geht mit runter und legt sich aufs Sofa. Es folgt die \u00fcbliche Morgenroutine: Br\u00f6tchen aufbacken, duschen, Br\u00f6tchen zum Abk\u00fchlen aufschneiden, Tee kochen, Sohn2 wecken (Sohn1 ist von alleine aufgestanden), Brotdosen packen, Mittagessen f\u00fcr Sohn1 abbestellen (er bleibt wegen Magen-Darm zuhause), Kinder mit Fr\u00fchst\u00fcck versorgen, Tasche packen, D. wecken und um 7:20 los zum Bus. Leider schon wieder etwas knapp, da der Bus schon um 7:23 f\u00e4hrt. Aber der morgendliche Sprint zur Bushaltestelle geh\u00f6rt schon fast dazu. (Ab Herbst muss Sohn1 zum selben Bus. Ich hoffe er geht dann zwei Minuten vor mir los.) Im Bus mache ich die Bestellung f\u00fcr den Biolieferdienst fertig, die bis um 9:00 dort sein muss. \u00c4pfel und Karotten gehen grade kiloweise weg bei uns. Bus und S-Bahn sind einigerma\u00dfen p\u00fcnktlich. Auf dem Fu\u00dfweg zum B\u00fcro freue ich mich \u00fcber blauen Himmel und Sonne.<\/p>\n<p>Im B\u00fcro um 8:15 kriege ich dann den ersten Kaffee. Kurze Fachgespr\u00e4che mit dem Kollegen \u00fcber Pok\u00e9mon Go. Dann schreibe ich ein paar emails und gehe eine Pr\u00e4sentation f\u00fcr den Nachmittag durch. Um 10 habe ich eine Telefonkonferenz, f\u00fcr die ich mich in den Besprechungsraum zur\u00fcckziehe. Nach eine knappen Stunde ist die erfolgreich abgeschlossen. Ich leite ein paar Informationen an Kollegen weiter und kl\u00e4re Termine ab.<\/p>\n<p>Um 11:45 gehe ich mit einer Kollegin los zum Pilates. Eigentlich sind wir f\u00fcr den Yogilateskurs angemeldet, aber der fiel gestern aus. Also heute mal Pilates. Das ist so als blutige Anf\u00e4ngerin eher herausfordernd und es wird wohl keine Wiederholung geben. Ich bleib beim Yogilates. Anschlie\u00dfend esse ich mein Vesper und klicke dabei ein letztes Mal meinen Vortrag durch. Dann beginnt eine Besprechung, im Laufe derer ich mein geplantes Projekt vorstellen soll. Es wird diskutiert, Bedarf f\u00fcr ein zweites Projekt festgestellt und ein drittes angeregt. Jetzt m\u00fcsste nur jemand die ganzen Antr\u00e4ge schreiben. Nach meinem Projekt wird ein weiteres besprochen. Erst gegen 16 Uhr ist Besprechung beendet und ich hole mir meinen Nachmittagskaffee. Ich schreibe noch ein paar emails, erg\u00e4nze die ToDo-Liste und kann sogar was Erledigtes streichen.<\/p>\n<p>Um 16:50 mache ich mich mit einer Kollegin auf den Weg zur S-Bahn. Ich erz\u00e4hle ihr, dass ich inzwischen so sensibilisiert bin f\u00fcr die &#8222;Weichmacher&#8220; in der Sprache (h\u00e4tte, k\u00f6nnte, w\u00fcrde, vielleicht, &#8230;), dass mir bei meiner eigenen Pr\u00e4sentation selbst aufgefallen ist, dass ich &#8222;das w\u00e4re mein Vorschlag&#8220; statt &#8222;das ist mein Vorschlag&#8220; gesagt habe. Grade gestern hatten wir bei einem Treffen mit anderen ehemaligen Teilnehmerinnen eines Mentoring-Programms, mit denen ich mich regelm\u00e4\u00dfig treffe, dar\u00fcber gesprochen. (\u00dcbrigens M\u00e4dels, falls Euch jemand Mentoring\/Coaching\/Networking zur Frauenf\u00f6rderung anbietet, macht das! Es bringt&#8217;s voll!)<\/p>\n<p>S-Bahn und Bus nach Hause. Es ist noch hell! Zuhause rede ich erst eine Weile mit D. Dann kommt Sohn1 und braucht Hilfe bei den Hausaufgaben. Deutsch Grammatik. Die vier F\u00e4lle. \u00c4hm, ja. Damit habe ich mich das letzte Mal besch\u00e4ftigt, als ich in der 4. Klasse war. Auf Grammatik wurde bei uns damals im Gymnasium keinen gro\u00dfen Wert gelegt (oder es wurde erwartet, dass wir das so k\u00f6nnen. Deshalb kann ich auch keine Kommasetzung). Wir qu\u00e4len uns also durch S\u00e4tze und unterstreichen, formulieren Fragen und leiden. Bei der Durchsicht von Sohn2s Hausaufgaben, fallen mjr auch ein paar Sachen auf, die er noch andern soll. Zum Beispiel hat er bei einer Aufgabe einfach zweimal 0+0=0 und die Umkehraufgabe 0-0=0 geschrieben. Das ist zwar richtig und auch gar nicht dumm, aber auch ganz offensichtlich ein Zeichen f\u00fcr &#8222;Ich hatte keinen Bock!&#8220;. Also muss er sich noch zwei andere Aufgaben ausdenken. Sohn3 hat derweil zehn Bilder von Wohnmobilen gemalt. Damit hat er am Wochenende angefangen. Anfangs hat er sich ewig mit einem Bild besch\u00e4ftigt und sehr detailliert gemalt. Inzwischen produziert er die am Flie\u00dfband, weil er am besten findet, sie anschlie\u00dfend mit Rei\u00dfn\u00e4geln, die er mit seinen Holzh\u00e4mmerchen in die Wand haut, aufzuh\u00e4ngen. Seine W\u00e4nde sind jetzt fast voll. Deshalb muss ich beim Aufh\u00e4ngen assistieren.<\/p>\n<p>D. bereitet das Abendessen vor. Ich suche ein bisschen Ruhe im Schlafzimmer bis das Essen fertig ist. Anschlie\u00dfend bringen wir die Kinder ins Bett. Sohn3 verk\u00fcndet keine Einschlafbegleitung zu wollen und ich verabschiedet mich zum Haarewaschen. Eigentlich mach ich das morgens, aber meistens fehlt mir da die Zeit zum ordentlich trocknen und es ist im Moment einfach zu kalt, um mit nassen Haaren loszugehen. Als ich fertig bin, will Sohn3 doch Einschlafbegleitung. War ja klar. Also lege ich mich ein bisschen daneben. Als er schl\u00e4ft gehe ich runter und wir schauen ein bisschen Fu\u00dfball. Ins Bett gehe ich mal wieder zu sp\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schon wieder soweit und Frau Br\u00fcllen fragt, wie jeden 5., was wir den ganzen Tag so machen. Mein 5. Februar startet mit dem Ignorieren des Weckers um 5:45. Um 6:15 stehe ich bei der dritten Iteration des Weckers dann auf. 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