{"id":5087,"date":"2018-11-05T23:55:09","date_gmt":"2018-11-05T22:55:09","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=5087"},"modified":"2018-11-06T07:29:15","modified_gmt":"2018-11-06T06:29:15","slug":"tagebuchbloggen-11-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/tagebuchbloggen-11-18\/","title":{"rendered":"Tagebuchbloggen 11\/18"},"content":{"rendered":"<p>Meine G\u00fcte, schon wieder ist der 5., war doch grade erst! <a target=\"_blank\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/bruellen.blogspot.com\/2018\/11\/wmdedgt1118.html\">Frau Br\u00fcllen<\/a> fragt, wie schon lange an jedem 5., was wir den ganzen Tag so machen.<\/p>\n<p>Der Wecker klingelt um 5:45 Uhr. Ich snooze ein paar Mal. Ist heute einfach zu fr\u00fch. Erster Schultag nach Ferien, erster Arbeitstag nach vier freien Tagen, die ich angeschlagen mit wenig tun verbracht habe. Heute dann wieder Alltag. Als erstes Aufbackbr\u00f6tchen in den Ofen, dann duschen. W\u00e4hrend die Br\u00f6tchen abk\u00fchlen, schneide ich Obst und Gem\u00fcse f\u00fcr vier Brotdosen. Am Ende kommen noch die abgek\u00fchlten und belegten\/bestrichenen Br\u00f6tchen dazu. Erst als alles fertig ist, f\u00e4llt mir ein, dass ich die Samosas aus dem K\u00fchlschrank mitnehmen wollte. Zu sp\u00e4t. Sohn1 und Sohn3 sind mit mir aufgestanden, Sohn2 wecke ich um sieben. Sohn1 und Sohn2 essen Br\u00f6tchen, Sohn3 die vorgestern gebackenen Kekse. Ich gehe um 7:15 Uhr und lasse die Jungs mit der Anweisung sich anzuziehen zur\u00fcck. Ab hier \u00fcbernimmt D. die Morgenschicht. Ich gehe zum Bus. Eine Kollegin steht \u00fcberraschend an meiner Bushaltestelle. Wir wechseln ein paar Worte. Im Bus schreibe ich auf, was die letzten Tage so gewesen ist. Seit ein paar Monaten verwende ich eine Tagebuch-App. Bus und S-Bahn sind einigerma\u00dfen p\u00fcnktlich. Auf dem Weg von der S-Bahn zum B\u00fcro spiele ich Pok\u00e9mon Go und kaufe beim Minisupermarkt auf dem Campus noch eine Milch.<\/p>\n<p>Um zwanzig nach acht bin ich im B\u00fcro. Ein Kollege hat auch eine Milch mitgebracht. Dann reicht sie immerhin eine Weile. Kurze Kollegengespr\u00e4che an der Kaffeemaschine. Zwei neue Kolleginnen aus anderen Abteilungen werden herumgef\u00fchrt und vorgestellt. Anschlie\u00dfend k\u00fcmmere ich mich um die heutige Teambesprechung. Tagesordnung hatte ich mir noch keine \u00fcberlegt, aber das geht auch jetzt noch. Ich bastel noch eine kleine Pr\u00e4sentation und schicke ein Update mit ge\u00e4ndertem Besprechungsraum an alle. Um zehn fangen wir an. Ich gebe ein paar Infos zu Projekten und Investitionen weiter, dann besprechen wir, was f\u00fcr ein bald anstehendes Audit noch zu tun ist und was bereits erledigt ist. Leider sind haupts\u00e4chlich meine Aufgaben noch unerledigt. Nach einer guten Stunde sind wir durch. Ich esse eine Mandarine und beantworte aufgelaufene Anrufe.<\/p>\n<p>Um viertel vor zw\u00f6lf gehen ich und eine Kollegin los zum Yogilates in der Mittagspause. Ich merke, dass ich noch nicht so richtig fit bin, aber es geht einigerma\u00dfen. Um 13 Uhr sind wir zur\u00fcck im B\u00fcro. Ich hole meinen Rechner und was zu schreiben und gehe f\u00fcr eine Telefonkonferenz in den R\u00fcckzugsraum (bei uns eigentlich nur Panic Room genannt). Bis ich das Einw\u00e4hlen kapiert habe, bin ich schon ein paar Minuten zu sp\u00e4t. Ist aber nicht so schlimm. Wir telekonferieren eine Stunde und es werden weitere Aufgaben verteilt. Der Termin f\u00fcr die n\u00e4chste Telko wird f\u00fcr Februar festgesetzt. Ich bin tats\u00e4chlich die einzige, die f\u00fcr den Tag schon einen anderen Termin im Kalender hat.<\/p>\n<p>Um 14 Uhr kann ich dann endlich mein Vesper essen. Ich fange an mich durch die Auditunterlagen zu arbeiten und es bleiben noch Fragen. Eine Mitarbeiterin ruft mit Neuigkeiten an, die ich gleich mit den anderen, die es betrifft bespreche.<\/p>\n<p>Um 16 Uhr f\u00e4llt mir ein, dass ich Punkt 1 auf meiner ToDo-Liste konsequent ignoriert habe und jetzt noch 45 Minuten Zeit habe, um aus nix eine Pr\u00e4sentation zu machen. Ich schaffe es in 47 Minuten und muss nur ein bisschen zur S-Bahn joggen. In der S-Bahn lese ich.<\/p>\n<p>Zuhause l\u00e4sst sich D. von Sohn3 beim Memory abzocken. Sohn2 schaut zu. Sohn1 berichtet, dass er Besuch hatte. Ich lasse mich beim Kaffee dann auch von Sohn3 beim Memory abzocken. Sohn1 h\u00f6rt Musik und Sohn2 holt sich seine Dosis Minecraft. Ich gehe mit Sohn1 nach oben, spiele aber nur halbaktiv mit. Er baut H\u00f6hlen, verkauft mir Sachen, erschreckt mich mit einer Halloweenmaske und findet eine alte Barbie unter dem Bett. Die muss er baden, sagt er. &#8222;Aber nicht hier oben!&#8220; bemerke ich, weil hier oben unter dem Waschbecken Holzboden ist und Barbie baden vermutlich nicht ohne Boden w\u00e4ssern geht. Erstaunlicherweise lenkt er sofort ein und will nach unten gehen. Ich sehe noch rechtzeitig, dass er das Mundwasser seines Bruders in der Hand hat und weise drauf hin, dass die Barbie darin nicht baden soll. Wieder lenkt er gleich ein und geht dann die Barbie baden.<\/p>\n<p>Gegen 19:30 gibt es Abendessen. Nudeln mit H\u00fchnchen f\u00fcr die Kinder und Tortilla f\u00fcr uns. Sehr lecker. Anschlie\u00dfend Hausaufgabenkontrolle. Sohn1 hat wunderbar mit 100.000er Zahlen gerechnet. Nur leider alle Plusaufgaben mit Minus. Also korrigiert er. Sohn2 liest Minis\u00e4tze vor. Dann Abendroutine. Um 20:45 liegen die Kinder im Bett. Sohn3 erz\u00e4hlt noch eine Weile, weil er heute Nachmittag eingeschlafen ist. Er war letzte Woche vom gleichen Virus wie ich befallen und ist wohl auch noch nicht 100 % fit.<\/p>\n<p>Im Montagskino kommt ein Krimi. Naja, da kann ich ja dann mal vor Mitternacht ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine G\u00fcte, schon wieder ist der 5., war doch grade erst! Frau Br\u00fcllen fragt, wie schon lange an jedem 5., was wir den ganzen Tag so machen. Der Wecker klingelt um 5:45 Uhr. Ich snooze ein paar Mal. Ist heute einfach zu fr\u00fch. 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