{"id":4896,"date":"2017-12-05T22:59:55","date_gmt":"2017-12-05T21:59:55","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=4896"},"modified":"2017-12-06T07:36:58","modified_gmt":"2017-12-06T06:36:58","slug":"tagebuchbloggen-1217","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/tagebuchbloggen-1217\/","title":{"rendered":"Tagebuchbloggen 12\/17"},"content":{"rendered":"<p>Schon wieder ist ein Monat vorbei. Die Zeit rast, heute Nacht kommt der Nikolaus und ich hab noch gar nicht wirklich \u00fcber Weihnachtsgeschenke nachgedacht. Heute ist also mal wieder der f\u00fcnfte und&nbsp;<a href=\"http:\/\/bruellen.blogspot.de\/2017\/12\/wmdedgt-1217.html?m=1\">Frau Br\u00fcllen<\/a>&nbsp;fragt, was wir den ganzen Tag gemacht haben.<\/p>\n<p>Ich werde um zwanzig nach f\u00fcnf geweckt, weil Sohn3 in mein Bett kriecht. Kurz danach h\u00f6re ich Sohn1, der aufs Klo geht, dann checkt, ob schon jemand auf ist und wieder in sein Zimmer geht. Ich muss leider auch aufs Klo, versuche es aber noch mal mit hinlegen. Kurz nach dem mein Wecker um 5:45 klingelt, checkt Sohn1 noch mal, ob jemand wach ist. Sohn3 hat nat\u00fcrlich auch nicht mehr geschlafen. Ich frage mich, was mit denen nicht stimmt, aber vermutlich das gleiche, das mit mir nicht stimmt, wenn ich nach eins noch trotzig auf dem Sofa sitze und die Pharmaindustrie verfluche, dass es noch immer kein Medikament gibt, das Schlaf ersetzen kann. Weil ich h\u00e4tte&nbsp; ja noch so viel zu tun. Hab ich zwar alles nicht gemacht, aber ins Bett ging ich eben auch nicht. Um kurz nach sechs gehe ich runter, begleitet von Sohn1 und Sohn3. Als erstes mache ich den Backofen an und entscheide, wieviele Br\u00f6tchen von welcher Sorte ich aufbacke. Dann gehe ich duschen, mache anschlie\u00dfend die Brotdosen fertig, verteile zwischendurch Nutellabrote, schicke Sohn1 seinen Schwimmbeutel suchen, erkl\u00e4re Sohn3, dass jetzt nicht Tom und Jerry l\u00e4uft und Sohn2, der inzwischen wach ist, dass Spekulatiuscreme auf warmem Toast halt fl\u00fcssig ist. Am Ende sind alle Brotdosen, Schwimm- und Turnsachen gepackt und ich habe sogar eine Minute zum Haare f\u00f6nen. Das ist schon gut. Vorletztes Mal hatte ich 20 Sekunden. M\u00fctze und Schal um die nassen Haare und dann renne ich zum Bus.<\/p>\n<p>In Bus und S-Bahn gr\u00fcbele ich ein bisschen \u00fcber die Weihnachtsgeschenke. Die Kinder w\u00fcnschen sich wenige gro\u00dfe Dinge, die man schlecht auf die verschiedenen Schenkenden verteilen kann. Da wei\u00df ich noch nicht wie wir das machen. Und \u00fcber andere Geschenke habe ich bisher noch nicht wirklich nachgedacht.<\/p>\n<p>Um zehn nach acht bin ich im B\u00fcro und mache mir mit dem letzten Schluck Milch den ersten Kaffee. Der Vormittag geht schnell vorbei und ich kann ein paar Dinge von der Liste streichen, die leider immer noch sehr lang ist. Ich lade Geld auf meine zweite SIM-Karte, die ich nutze, wenn ich im Ausland unterwegs bin, da meine \u00fcbliche f\u00fcr die Datennutzung im Ausland nicht freigeschaltet ist und ich n\u00e4chste Woche drei Tage in Luxemburg sein werde. (Diesen bl\u00f6den Tarif muss ich auch unbedingt mal k\u00fcndigen!) Gegen halb elf gehe ich nach unten ins Labor, weil&nbsp; ich noch Messdaten und Bilder f\u00fcr einen Bericht brauche. Dummerweise ist niemand im Labor und mein Schl\u00fcssel liegt oben. Also nach mal zur\u00fcck und den Schl\u00fcssel holen. Unterwegs treffe ich eine Kollegin und kann ihr gute Neuigkeiten \u00fcberbringen. Dann packe ich ein paar bunte Bilder aus dem Messger\u00e4t auf einen Stick und gehe wieder nach oben. Um halb zw\u00f6lf packe ich mein Vesper aus und mache etwas Pause am Schreibtisch. Eigentlich sollte ich jetzt los zum Yogilates, aber das f\u00e4llt leider kurzfristig aus. Kurz danach erhalte ich die Nachricht, dass die Veranstaltung, bei der ich n\u00e4chste Woche einen Vortrag halten sollte, den ich bisher vergeblich versucht habe zu delegieren, ebenfalls ausf\u00e4llt. Immerhin etwas. Raus gehe ich dann aber auch noch, um eine neue Milch zu kaufen. Als ich zur\u00fcck komme, habe ich eine Mail von einem Kollege, dass er meine Fahrkarte im Foyer gefunden hat. Die ist mir aus der Tasche gefallen. Zum Gl\u00fcck hat er sie gefunden. Die h\u00e4tte ich sehr vermisst.&nbsp;<\/p>\n<p>Den Rest des Nachmittags verbringe ich damit, die Folien f\u00fcr eine Vorlesung, die ich morgen halten muss, zu \u00fcberarbeiten. Der Termin war zwar lange angek\u00fcndigt, aber bisher unbest\u00e4tigt und traf mich somit gestern v\u00f6llig \u00fcberraschend. Morgen fr\u00fch kann ich mir dann noch eine passende \u00dcbung \u00fcberlegen.<\/p>\n<p>Eigentlich wollte ich fr\u00fcher nach Hause, weil mir am Montag klar wurde, dass ich noch Pl\u00e4tzchen f\u00fcr den Kindergartenstand auf dem Weihnachtsmarkt backen muss. Bis Freitag fr\u00fch. Und Donnerstag bin ich unterwegs. Und morgen ist Vorlesung. (Und schlafen w\u00e4re auch mal wieder gut.)<\/p>\n<p>Ich schaffe es dann tats\u00e4chlich eine halbe Stunde fr\u00fcher zu gehen und die S-Bahn ist sogar fast p\u00fcnktlich. Ich muss auch nur ein bisschen rennen, um sie noch zu erwischen. Mit zehn Minuten Versp\u00e4tung komme ich zuhause an, wo mich ein w\u00fctender Dreij\u00e4hriger empf\u00e4ngt. Er ist grade wach geworden von seinem Mittagsschlaf und ist emp\u00f6rt, dass er nicht fernsehen darf. Ich schlage ihm vor mit mir zu backen. Wir r\u00e4umen den Platz frei und r\u00fchren die doppelte Menge&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.chefkoch.de\/rezepte\/1310501235824667\/Nussplaetzchen.html\">Nusspl\u00e4tzchenteig<\/a>&nbsp;an. Dazu kriege ich einen Kaffee. Mit den restlichen Mandeln reichen die Zutaten grade so. Solange der Teig im K\u00fchlschrank ruht, baut sich Sohn3 ein Haus und Sohn2 arbeitet mit einem Vorschulblock. Sohn1 ist gar nicht zuhause. Ich putze versch\u00fcttetes Mehl auf und stelle eine Maschine W\u00e4sche an. D. geht einkaufen und wir fangen um 18:20 an mit Pl\u00e4tzchen ausstechen. Es klappt inzwischen auch mit Sohn3 ganz gut. Um 19:15 sind wir fast fertig. Sohn1 ist nach Hause gekommen und die Kinder setzen sich vor den Fernseher um Weihnachtsmann und Co. KG auf Toggo Plus anzuschauen. Ich mache die restlichen Pl\u00e4tzchen fertig und D. kocht das Abendessen. Vor dem Essen werden noch die Schuhe geputzt. Sohn3 ist das sehr suspekt und er kriegt einen Wutanfall. Nach dem Essen scheuchen wir die Kinder nach oben und ins Bett. Ich schaffe es, nicht mit einzuschlafen und stelle den Kinderfotokalender f\u00fcr 2018 bis auf die Dezemberfotos fertig und beginne Bilder f\u00fcr &#8218;Best of 2017&#8216;-B\u00fccher in den entsprechenden Ordner zu kopieren. Hier nutze ich die Funktion, die aus den Bildern eines Ordners automatisch ein Fotobuch erstellt. Da die Fotos aber sonst nach Monaten sortiert sind, muss ich die ausgew\u00e4hlten Bilder daf\u00fcr zusammen in einen Ordner kopieren. Immer wieder lustig, auf was f\u00fcr Schmuckst\u00fccke man da trifft. D.&nbsp; f\u00fcllt derweil die Schuhe der Kinder mit S\u00fc\u00dfigkeiten. Dazu gibt es f\u00fcr jeden eine CD und 5 Euro von der Verwandtschaft. Um kurz nach Mitternacht verabschiede ich mich ins Bett.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon wieder ist ein Monat vorbei. 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