{"id":4796,"date":"2017-08-25T08:44:19","date_gmt":"2017-08-25T06:44:19","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=4796"},"modified":"2017-08-24T09:19:49","modified_gmt":"2017-08-24T07:19:49","slug":"nach-der-reise-ist-vor-der-reise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/nach-der-reise-ist-vor-der-reise\/","title":{"rendered":"Nach der Reise ist vor der Reise\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag liegt schon lange in meinem Entw\u00fcrfeordner und sollte eigentlich bereits vor meiner Kur hochgeladen sein. Dann hatte ich keine Zeit und dann war das Internet zu schlecht. Jetzt eben mit Versp\u00e4tung. Und der Titel passt trotzdem noch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_20170717_193154-e1503556821429.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4801 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/IMG_20170717_193154-300x225.jpg?resize=288%2C216\" alt=\"\" width=\"288\" height=\"216\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich war im Juli eine Woche in den USA, genauer gesagt in Utah, noch genauer in Provo. Das war mein erstes Mal in den USA und ich war schon ein bisschen aufgeregt, wegen des langen Flugs, und wegen so weit weg und \u00fcberhaupt. Ich muss sagen, Provo ist nicht gerade die beste Wahl f\u00fcr erste USA-Erfahrungen. Da gibt es n\u00e4mlich eigentlich nichts. Nur die Berge rundrum sind gigantisch. Ich habe mir, wie ich das gewohnt bin, die Stadt in der Zeit nach der Tagung erlaufen. Ich habe mir zwei von drei Superm\u00e4rkten angeschaut und das Einkaufszentrum. Der erste Eindruck war: trostlos. Im Bild oben sieht man den Blick von einer Br\u00fccke auf den Bahnhof. Au\u00dfer der Center Street (Bild unten), die tats\u00e4chlich ganz h\u00fcbsch ist und dem Mormonen Tempel gibt es einfach nichts. Man sieht nur selten jemanden drau\u00dfen zu Fu\u00df unterwegs (na gut, es h\u00e4tte auch durchgehend \u00fcber 32\u00b0C).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170717_194354-e1503556842565.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4824 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170717_194354-225x300.jpg?resize=183%2C244\" alt=\"\" width=\"183\" height=\"244\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem ich am ersten Abend das Einkaufszentrum erkundet hatte und am zweiten Abend das Conference Dinner statt fand, nutzte ich den dritten Tag dann zu einer kleinen Wanderung. Im Konferenzprogramm wurde der Weg zu dem gro\u00dfen Universit\u00e4tsbuchstaben auf halber H\u00f6he (im Bild von Weitem zu sehen) am Berg als Family Tour angepriesen. Klang also ganz machbar. Ich machte mich mit anderthalb Litern Wasser und einer kleinen T\u00fcte Chips auf den Weg. Ich musste allerdings erst mal mehr als vier Kilometer zum Startpunkt der Tour laufen. Und der Startpunkt lag auch schon deutlich h\u00f6her am Hang als mein Startpunkt. Nach einer guten Dreiviertelstunde war ich am Startpunkt angekommen. Von da ging es dann relativ steil bergauf. Und dass ich mich zwischen 1300 und 1800 H\u00f6henmetern bewegte, merkte ich auch. Es war ganz sch\u00f6n anstrengend (Im Bild sieht man es deutlich. Das habe ich nach dem Abstieg gemacht). Aber oben war es dann gigantisch! Der Blick \u00fcber die ganze Stadt, auf den See und die Sonne, die gegen\u00fcber hinter den Bergen unterging, war den Aufstieg wirklich wert. Ich sa\u00df da eine Weile, a\u00df meine Chips und machte mich dann wieder auf den R\u00fcckweg, weil ich ungern im Dunkeln wieder runter stolpern wollte. Auf dem R\u00fcckweg konnte ich \u00a0weiter das Lichtspiel auf den Bergen bestaunen. Ich kam am Ende sehr zufrieden und mit 27000 Schritten auf dem Schrittz\u00e4hler wieder im Hotel an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170719_201546-e1503557530280.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4822 size-medium alignnone\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170719_201546-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170718_154135-e1503557498375.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4823 size-medium alignnone\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170718_154135-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170719_193754-e1503557823823.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4842 size-medium alignnone\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170719_193754-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170719_203253-e1503557547942.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4821 size-medium alignnone\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170719_203253-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hatte ich mich dann etwas mit Provo ausges\u00f6hnt. Ich war am Vortag auch durch die besseren Gegenden gelaufen und an der Mormonenuni vorbei. Es gibt sie doch, die sch\u00f6neren Ecken in Provo. An diesem Tag machte ich mich auf die Suche nach dem Walmart, der irgendwo sein sollte. Bewaffnet mit Karte zog ich los. Eigentlich ist es ja nicht so schwierig in einer quadratisch aufgebauten Stadt. Sollte man meinen. Nur flie\u00dft da auch ein Fluss und Fl\u00fcsse haben die unangenehme Angewohnheit, nicht entlang geometrischer Linien zu flie\u00dfen. Deshalb sollte ich die einzige schr\u00e4ge Stra\u00dfe laufen. Dummerweise war da der Gehweg gesperrt und es gab keinen Weg drumherum. Ich bog also vorher ab und versuchte anderswo mein Gl\u00fcck. Ich fand das Einkaufszentrum Riverside, dass wieder eher in die Kategorie trostlos fiel, und erreichte schlie\u00dflich die Stadtgrenze. Direkt an Provo schlie\u00dft sich Orem an. Ich lief bereits die ganze Zeit an einer Buslinie entlang und wollte dann mit dem Bus zur\u00fcck fahren. Und grade als ich mich tats\u00e4chlich zur Umkehr entschlossen hatte, sah ich in der Ferne das Einkaufszentrum von Orem. Das wollte ich mir dann doch noch anschauen. Und so hatte ich doch noch 1 h in einer Mall, die nicht trostlos wirkte. Anschlie\u00dfend war ich so beschwingt, dass ich doch zu Fu\u00df zur\u00fcck wollte. Einen anderen Weg. Aber, oh Wunder, auch hier war der Fu\u00dfweg gesperrt. Auf beiden Seiten der Stra\u00dfe. Und kein Weg drumherum. Also doch zur\u00fcck zur Bushaltestelle. Da hing leider kein Fahrplan. Den sollte man \u00a0sich per SMS schicken lassen. Offensichtlich funktioniert das nicht mit ausl\u00e4ndischen Handys. Also hoffte ich einfach darauf, dass der Bus, den ich vorher gesehen hatte, im Halbstundentakt f\u00fchre (was er nicht tat) oder zumindest \u00fcberhaupt irgendwann (was er zum Gl\u00fcck tat). Und so hatte ich das Erlebnis Bus fahren in USA auch hinter mir.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag konnte ich dann auf dem Weg zum Flughafen \u00a0auch noch das Zugfahren ausprobieren. Und ein bisschen was von Salt Lake City sehen. Unten im Bild ist der Mormonentempel von Salt Lake City zu sehen. Nach Provos Trostlosigkeit war das dann sehr beeindruckend. Am sp\u00e4ten Nachmittag stieg ich dann wieder ins Flugzeug und konnte dort die &#8222;Wir fliegen erst los, wenn neun Leute aussteigen und den Abendflug \u00fcber London nehmen. Freiwillige kriegen 1500 Dollar&#8220; Erfahrung machen. Die fanden sich zwar schnell, aber bis deren Gep\u00e4ck dann ausgeladen war, war fast eine Stunde rum. Irgendwie war ihnen aufgefallen, dass es zu hei\u00df drau\u00dfen ist und das Flugzeug dann leichter sein muss und neun Leute zu viel drin sind. Nunja. 14 Stunden sp\u00e4ter war ich dann wieder in Stuttgart und konnte meine Jungs knuddeln!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170721_104953.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-4825 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/alaskagirl.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG_20170721_104953-225x300.jpg?resize=225%2C300\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a>Und weil das Reisen so sch\u00f6n war, ging es am Mittwoch danach gleich in die Kur. Vorher musste ich noch ein paar Termine bei der Arbeit erledigen und dann feierten wir mit einigen G\u00e4sten Sohn3s dritten Geburtstag. Jetzt ist meine Arbeitswoche auch schon wieder beendet und am Wochenende geht es dann in Urlaub. Wenn wir vorher noch die W\u00e4sche gewaschen kriegen. Weil so ganz unstressig w\u00e4re ja zu einfach, oder?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Beitrag liegt schon lange in meinem Entw\u00fcrfeordner und sollte eigentlich bereits vor meiner Kur hochgeladen sein. Dann hatte ich keine Zeit und dann war das Internet zu schlecht. Jetzt eben mit Versp\u00e4tung. Und der Titel passt trotzdem noch. 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