{"id":4617,"date":"2016-12-05T23:59:34","date_gmt":"2016-12-05T22:59:34","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=4617"},"modified":"2016-12-06T08:48:52","modified_gmt":"2016-12-06T07:48:52","slug":"tagebuchbloggen-1216","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/tagebuchbloggen-1216\/","title":{"rendered":"Tagebuchbloggen 12\/16"},"content":{"rendered":"<p>Es ist das letzte Mal im Jahr der 5. und <a href=\"http:\/\/bruellen.blogspot.de\/2016\/12\/wmdedgt-1216.html\" target=\"_blank\">Frau Br\u00fcllen <\/a>ruft mal wieder dazu auf, von unserem Tag zu berichten.<\/p>\n<p>Mein Tag beginnt, als ich nach zweimal snoozen um 6:05 aufstehe. Im dunkeln gehe ich nach unten und schaue, ob D. daran gedacht hat, die Adventss\u00e4ckchen zu f\u00fcllen. Ich hatte es n\u00e4mlich vergessen. Wir haben dieses Jahr die einfachste Variante eines Adventskalenders f\u00fcr die Kinder. F\u00fcr jeden wurde ein S\u00e4ckchen aufgeh\u00e4ngt, in das wir t\u00e4glich etwas hineintun. Rein kommen S\u00fc\u00dfigkeiten, Socken, Aufkleber und ein paar kleine Lego StarWars Raumschiffe und Figuren, die wir auf ebay gekauft haben. Es erspart die t\u00e4glichen Diskussionen, ob man nicht ausnahmsweise noch ein zweites P\u00e4ckchen \u00f6ffnen darf. Gerade f\u00fcr kleine Kinder, die den Coutdown bis Weihnachten noch nicht verstehen, ist das sehr entspannend. Heute morgen ist das S\u00e4ckchen noch leer und ich hole etwas zum Bef\u00fcllen aus dem Keller. Danach dann duschen und Brote machen. Alles etwas entspannter heute, weil ich nicht vor sieben in den Berufsverkehr muss, sondern um acht im Kindergarten zum Adventssingen sein m\u00f6chte. Au\u00dfer der Reihe trinke ich den ersten Kaffee deshalb schon zuhause. Um viertel vor acht packe ich Sohn1 und Sohn2 samt Roller und Laufrad ins Auto und fahre zum Kindergarten. Sohn1 f\u00e4hrt mit dem Roller weiter zur Schule und Sohn2 und ich gehen in den Kindergarten. Im Stuhlkreis singen wir, knabbern Kekse und h\u00f6ren eine Nikolausgeschichte. Um halb neun ist das Adventsst\u00fcndchen vorbei und ich k\u00f6nnte weiter fahren zur Arbeit. Allerdings kocht D. heute im Kindergarten und ich biete ihn an, ihn zusammen mit Sohn3 und den Zutaten zum Kindergarten zu fahren. Wegen knackiger -3 \u00b0C.<\/p>\n<p>Etwa zwei Stunden sp\u00e4ter als \u00fcblich komme ich im B\u00fcro an. Hier erwartet mich als erstes die Best\u00e4tigung eines Schulungstermins im Januar und ich checke schon mal die Flug- und Bahnverbindungen f\u00fcr zwei Wochen Berlin. So richtig m\u00f6chte ich mich damit aber noch nicht besch\u00e4ftigen. Zwei Wochen sind n\u00e4mlich ganz sch\u00f6n lang. Dann sichte ich mal die in den letzten Wochen, ach Monaten, liegen gebliebenen Sachen, da seit heute tats\u00e4chlich mal etwas Luft ist und nichts wirklich brennt. Ich bespreche mit den Kollegen die M\u00f6glichkeiten einer Masterarbeit und schreibe meiner Studentin eine email. Kollegen kommen vorbei und es werden Probleme bei der Umsetzung eines Abschiedsgeschenks besprochen. Dann ist schon Mittagszeit. Geht schnell, wenn man zwei Stunden sp\u00e4ter da ist. Ich esse meine mitgebrachten Reste von gestern und google ein bisschen nach Weihnachtsgeschenken. Au\u00dferdem trage ich die Kinder beim Toggo Adventskalendergewinnspiel ein.<\/p>\n<p>Gegen 13 Uhr ziehe ich mich an f\u00fcr eine runde durch den sonnigen Winterwald, kombiniert mit ein bisschen Pokemons br\u00fcten. Leider ist es meinem Handy inzwischen drau\u00dfen so kalt, dass der Akku sehr viel schneller schlapp macht und meine Powerbank ist leider kaputt. Es reicht aber um die Arena im Wald zu besetzen und ein halbes Ei auszubr\u00fcten. Am Nachmittag arbeite ich weiter liegengebliebenes ab und sortiere die Dateien aus dem Backup des alten Rechners auf meinen neuen Dienstlaptop. Um 16:15 fange ich an, meine Sachen zusammen zu packen. Google zeigt, dass die Autobahn mal wieder dicht ist und ich die Ausweichstrecke \u00fcber die D\u00f6rfer nehmen muss. Da sind immerhin zum Gl\u00fcck alle Baustellen beseitigt und ich schaffe es wirklich in 30 Minuten Fahrzeit nach Hause.<\/p>\n<p>Als ich zuhause ankomme ist es schon fast dunkel. W\u00e4hrend ich die Windschutzscheibe gegen das n\u00e4chtliche Zufrieren abdecke, fangen mich die Zeugen Jehovas ab. Sie sind extra gekommen, um mir ein Video zu zeigen, wie ein Ingenieur zum wahren Glauben gefunden hat. Ich kann dar\u00fcber nur schmunzeln. Eigentlich tun mir die zwei Damen ja echt leid. Wieviel Zeit die daf\u00fcr verwenden zu missionieren nur um sich einen Platz im ohnehin \u00fcberf\u00fcllten Himmelreich zu sichern. Wir handeln das alles auf der Stra\u00dfe ab. Nachdem sie Sohn3 letztes Mal <a href=\"https:\/\/www.jw.org\/de\/bibel-und-praxis\/familie\/kinder\/werde-jehovas-freund\/kinderfilme\/ein-mann-eine-frau-ehe\/\" target=\"_blank\">dieses Video<\/a> gezeigt haben, will ich sie von den Kindern lieber fern halten.<\/p>\n<p>Dann bin ich endlich zuhause. Ich schaue die Hausaufgaben (Schreibschrift, Lernw\u00f6rter, Rechnen mit 10er \u00dcbergang) an. G\u00e4be es noch Noten f\u00fcrs Sch\u00f6nschreiben, w\u00e4re Sohn1 ganz oben dabei. Weil heute Nacht der Nikolaus kommt, sollen die Kinder ihre Schuhe putzen. Sohn1 ist schnell fertig. Sohn2s Schuhe sind vom letzten Waldtag sehr schlammig. Da muss ich beim Putzen helfen. Danach liest Sohn1 mir noch 20 Minuten vor und darf anschlie\u00dfend 20 Minuten Tablet spielen. Er liest noch immer sehr langsam und durch konsequentes \u00dcben soll das jetzt besser werden. W\u00e4hrend D. einkaufen gegangen ist, z\u00fcnde ich den Ofen an. Die Anz\u00fcnder (diese Holzwolle-Wachs-Dinger) sind alle und so muss ich das ganz oldschool mit Papier machen. Mit den Anz\u00fcndern geht es deutlich leichter. Nebenher spiele ich verstecken mit Sohn3. Als die 20 Minuten Tablet rum sind, steigen auch Sohn1 und Sohn2 ins Versteckspiel ein. Dann lasse ich Badewasser ein. Sohn2 hatte heute &#8222;ganz zuf\u00e4llig&#8220; einen Badestern im Adventskalender. Sohn2 und Sohn3 baden, Sohn1 krabbelt durch die Wohnung und spielt Katze. D. kommt vom Einkaufen und bereitet das Abendessen vor, w\u00e4hrend ich die Badekinder einzeln aus der Wanne pfl\u00fccke, f\u00f6hne und anziehe. Sohn1 h\u00fcpft auch noch schnell in die Dusche.<\/p>\n<p>Dann sitzen alle frisch gewaschen am Tisch und futtern die Reste der Sp\u00e4tzle, die D. heute im Kindergarten gekocht hat. Dazu gibt es Salat. Nach dem Essen ist dann auch schon Schlafenszeit. Einmal die Schuhe vor die T\u00fcr und Z\u00e4hne putzen f\u00fcr alle. Sohn3 hat einen sp\u00e4ten Mittagschlaf gemacht und ich muss mehrere B\u00fccher vorlesen, bis er bereit ist zu schlafen. Ich schlafe auch ein bisschen mit ein. Als ich wieder nach unten komme, hat das Montagskino schon angefangen. Macht aber nichts. <a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0365907\/?ref_=fn_al_tt_1\" target=\"_blank\">Der Film<\/a> ist tats\u00e4chlich ganz spannend, wenn auch nichts besonderes und Krimi, also nicht mein Genre. Aber kann man durchaus anschauen. Als der Film zuende ist, f\u00fcllen wir die Schuhe der Kinder mit Schokolade, N\u00fcssen und Ninjago-Zeitschriften. Und dann ist der 5. Dezember vorbei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist das letzte Mal im Jahr der 5. und Frau Br\u00fcllen ruft mal wieder dazu auf, von unserem Tag zu berichten. Mein Tag beginnt, als ich nach zweimal snoozen um 6:05 aufstehe. Im dunkeln gehe ich nach unten und schaue, ob D. daran gedacht hat, die Adventss\u00e4ckchen zu f\u00fcllen. 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