{"id":4498,"date":"2016-07-05T23:59:21","date_gmt":"2016-07-05T21:59:21","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=4498"},"modified":"2016-07-06T09:19:40","modified_gmt":"2016-07-06T07:19:40","slug":"tagebuchbloggen-0716","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/tagebuchbloggen-0716\/","title":{"rendered":"Tagebuchbloggen 07\/16"},"content":{"rendered":"<p>Es ist schon wieder so weit und <a href=\"http:\/\/bruellen.blogspot.de\/2016\/07\/wmdedgt-0716.html\" target=\"_blank\">Frau Br\u00fcllen<\/a> fragt, was wir den ganzen Tag so machen.<\/p>\n<p>Mein Wecker klingelt wie jeden Wochentag um 5:45 Uhr. Und ebenfalls wie (beinahe) jeden Tag bleibe ich noch liegen, bis der Wecker zehn Minuten sp\u00e4ter das zweite Mal klingelt. Wobei Wecker und klingeln beides nicht richtig ist, weil ich mich seit letzter Woche von meinem <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Garmin-v%C3%ADvosmart-Fitness-Tracker-Herzfrequenzmessung-Notifications\/dp\/B0177V0H52\/ref=sr_1_1?s=sports&amp;ie=UTF8&amp;qid=1467785947&amp;sr=1-1&amp;keywords=vivosmart+hr\" target=\"_blank\">v\u00edvosmart HR<\/a> durch diskrete Vibration am Handgelenk wecken lasse. Das ist besonders f\u00fcr die mit im Raum schlafenden von Vorteil, weil eben kein Wecker dudelt. Ich beginne mit der \u00fcblichen Morgenroutine: duschen, anziehen, Brote machen,&#8230; und wundere mich mal wieder, wo die Zeit hingegangen ist, als es schon wieder 7 Uhr ist. Eigentlich will ich n\u00e4mlich schon vor 7 Uhr im Auto sitzen, aber das wird wohl nichts mehr. Nach und nach sind auch die S\u00f6hne nach unten gekommen und lungern m\u00fcde herum. Ich gehe D., der noch mit der Snoozefunktion seines Weckers besch\u00e4ftigt ist, Bescheid sagen, dass ich gehe. Ab hier \u00fcbernimmt er die Morgenschicht zuhause und ich bin um kurz nach halb acht im B\u00fcro. Da gibt es dann erstmal Kaffee und ein Skyr zum Fr\u00fchst\u00fcck.<\/p>\n<p>Auf meiner ToDo-Liste stehen einige Dinge. Ich beginne mit der Reiseplanung f\u00fcr Konferenzbesuche in Prag und Dubrovnik im September und Oktober. Das ist nicht so einfach, weil es f\u00fcr die Tagungen noch kein Programm gibt und ich so nicht wei\u00df, wann ich da sein muss. Auch lerne ich, dass es weder Direktfl\u00fcge von S nach Prag, noch nach Dubrovnik gibt. Und die DB bietet auch keine Zugverbindungen nach Prag an. Ab N\u00fcrnberg mit dem Bus. Ich wei\u00df nicht, ob ich das machen will oder doch lieber mit Umsteigen fliegen soll. Ich entscheide, dass ich den Flughafentransfer in Dubrovnik f\u00fcr 95 \u20ac hin und zur\u00fcck zu teuer finde, wenn ich auch mit dem Expressbus f\u00fcr 10 \u20ac hin und zur\u00fcck fahren kann. Und dann schaue ich noch bei google streetview, wie meine Bushaltestelle in Dubrovnik aussieht. Am Ende lasse ich unsere Sekret\u00e4rin den Flug nach Dubrovnik buchen und lasse die Reiseplanung f\u00fcr Prag noch liegen und hoffe drauf, dass das Tagungsprogramm bald fertig ist. So ein bisschen spannend finde ich schon, dass ich gleich zweimal in L\u00e4nder mit anderer W\u00e4hrung fahre. Seit Jahren habe ich mit nichts au\u00dfer Euro (und ganz selten mal Schweizer Franken, aber das z\u00e4hlt nicht) bezahlt.<\/p>\n<p>Dann setze ich eine Internet-und Literaturrecherche fort, die ich f\u00fcr einen Projektantrag mache, lasse mir die Teilnahme an einem Workshop \u00fcbern\u00e4chste Woche genehmigen und versuche einen Platz f\u00fcr ein Paar Monate in einem Ofen mit geeigneter Temperatur (540\u00b0C) f\u00fcr einen Langzeitversuch zu bekommen. Au\u00dferdem frage ich bei Herstellern Hochtemperaturklebstoffe an. Und so geht der Vormittag zu Ende.<\/p>\n<p>Zum Mittag gibt es Reste von gestern. Anschlie\u00dfend sprechen meine Kolleginnen und ich eine Veranstaltung durch, die wir Donnerstag f\u00fcr Studenten anbieten. Obwohl es anschlie\u00dfend schon sp\u00e4t ist, drehe ich noch eine kurze Runde durch den Wald, um das Gehirn durch zu l\u00fcften. Dann verschicke ich die Anmeldung zu Workshop, denke immerhin kurz daran, dass ich in 10 Tagen eine Ver\u00f6ffentlichung fertig gestellt haben muss, die im Moment erst zwei Seiten lang ist. Das verschiebe ich dann aber auf morgen und gehe die am Vormittag gespeicherte Literatur durch, und suche ob ich die gew\u00fcnschten Informationen finde. Einige Zitate kopiere ich in einem Dokument zusammen.<\/p>\n<p>Um 16 Uhr packe ich zusammen. Google sagt 23 min Fahrzeit bis nach Hause. Leider stehe ich dann doch kurz im Stau und komme gerade p\u00fcntklich an, um die Kinder ins Auto zu laden und Sohn1 zum Schwimmen zu fahren. F\u00fcr einen Kaffee und zum Einpacken von Knabberkram f\u00fcr unterwegs reicht es aber noch. Um 16:53 sitzen alle im Auto. Sohn2 jammert, weil er ein Spielzeug mitnehmen wollte, aber in 3 Minuten keine Entscheidung treffen konnte, was er mitnehmen will. Um 16:57 erreichen wir das Schwimmbad. Sohn1 springt raus und l\u00e4uft davon. Als ich Sohn3 aus dem Sitz hebe, stelle ich fest, dass seine Windel voll ist. W\u00e4hrend ich ihn im Kofferraum wickele, \u00fcberlegen wir, was wir in der Stunde, die wir jetzt Zeit haben, machen wollen und ob wir mal den Spielplatz in der N\u00e4he suchen sollen. Da kommt dann auch schon Sohn1 zur\u00fcck gerannt: Badehose vergessen. Also alle wieder ins Auto, zur\u00fcck nach Hause, Badehose holen und wieder zum Schwimmbad. Um 17:15 sind wir zur\u00fcck am Schwimmbad und Sohn1 kann beim Schwimmen mitmachen. Ich \u00e4rgere mich nicht mal \u00fcber die vergessene Badehose. Ich finde es gut, dass Sohn1 selbst\u00e4ndig seine Sachen zusammenpackt und ich mich darum nicht k\u00fcmmern muss. Die Badehose wird er n\u00e4chstes Mal bestimmt nicht wieder vergessen.<\/p>\n<p>Ich bleibe mit Sohn2 und Sohn3 an der Schwimmhalle. Sohn2 meckert, weil er lieber zum Spielplatz wollte. Ich versuche die Stimmung mit Salzstangen und Keksen zu heben. Sohn3 kippt seine Wasserflasche aus und Sohn2 meckert, dass er genau da, wo es jetzt nass ist, sitzen wollte. Aus \u00c4rger begie\u00dft er Sohn3 mit Wasser. Ich will Sohn3 ein trockenes T-Shirt anziehen, aber der l\u00e4uft lieber mit freiem Oberk\u00f6rper weiter. Dann begie\u00dft Sohn3 Sohn2 mit Wasser, der sofort Hose und T-Shirt ausziehen muss, weil jeweils ein Tropfen Wasser darauf gelandet ist. Dann wird es ihm zu kalt und er schl\u00e4gt vor im Vorraum der Schwimmhalle zu warten. Also gehen wir nach drinnen und schauen dem Training zu.<\/p>\n<p>Um kurz nach sechs kommt Sohn1 als erster aus der Umkleidekabine. Die anderen Jungs haben ihn ge\u00e4rgert, weil seine Fu\u00dfn\u00e4gel lackiert sind und sie sagten, er sei ein M\u00e4dchen. Er hat ihnen dann erkl\u00e4rt, was die anatomischen Unterschiede zwischen Jungs und M\u00e4dels sind, aber das hat sie nicht beeindruckt. Sohn2 ist es pl\u00f6tzlich drau\u00dfen nicht mehr zu kalt und er nutzt jeden Umweg, klettert auf jede Bank und kriecht in jedes Geb\u00fcsch bis wir am Auto sind. Sohn3 nat\u00fcrlich immer hinterher. Der kippt dann noch die restlichen Salzstangen aus und dann sind wir endlich am Auto.<\/p>\n<p>Zuhause besorgt D. auf ausdr\u00fccklichen Wunsch von Sohn1 Abendessen beim D\u00f6nerladen. Anschlie\u00dfend malen Sohn1 und Sohn2 noch was, w\u00e4hrend Sohn3 in die Badewanne darf. Dann ist Schlafenszeit f\u00fcr die Jungs. Sohn3 schl\u00e4ft ausnahmsweise schon um 22 Uhr. Leider schlafe ich gleich mit ein, stehe aber eine Stunde sp\u00e4ter doch noch mal auf. Und dann ist der Tag auch schon rum.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schon wieder so weit und Frau Br\u00fcllen fragt, was wir den ganzen Tag so machen. Mein Wecker klingelt wie jeden Wochentag um 5:45 Uhr. Und ebenfalls wie (beinahe) jeden Tag bleibe ich noch liegen, bis der Wecker zehn Minuten sp\u00e4ter das zweite Mal klingelt. 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