{"id":4161,"date":"2015-10-05T20:13:36","date_gmt":"2015-10-05T18:13:36","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=4161"},"modified":"2015-10-05T22:29:42","modified_gmt":"2015-10-05T20:29:42","slug":"tagebuchbloggen-1015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/tagebuchbloggen-1015\/","title":{"rendered":"Tagebuchbloggen 10\/15"},"content":{"rendered":"<p>Mein Wecker klingelt nach wirren Tr\u00e4umen um 6:00. Ich bemerke positiv, dass der Julijunge nicht, wie seit Tagen, bereits vorher wach war und bleibe noch ein paar Minuten liegen. Leider wird der Julijunge sofort wach, als ich aufstehe. Um 6:08 sind der Julijunge und ich unten. Ich fange an Toast f\u00fcr die Vesperbrote zu toasten. Der Julijunge klettert auf den Hocker in der K\u00fcche (ein anstrengendes neues Feature) und begutachtet die Dinge auf der Arbeitsplatte. Ich packe die Brotdosen f\u00fcr mich und die Kinder. Der Julijunge verteilt derweil Puffreis auf dem Boden.<br \/>\nDer Herr Gartenhein kommt gegen 6:40 runter. Da bin ich mit Vesper richten und Puffreis aufsaugen schon fertig. Ich mache Kaffee und gehe duschen. Danach ziehe ich den Julijunge an und wecke den Schl\u00f6kerich. Der Herr Gartenhein fr\u00fchst\u00fcckt ein Mangolassi, der Julijunge eine Banane. Der Herr Gartenhein zieht sich an und macht sich zum Losgehen bereit. Um 7:25 verl\u00e4sst er als erster das Haus. Ich stelle fest, dass der Julijunge bei einer Klettertour auf den Esstisch ein Glas zerschmissen und bet\u00e4tige schon zum zweiten Mal den Staubsauger.<br \/>\nDer Schl\u00f6kerich fr\u00fchst\u00fcckt in Seelenruhe zwei Minimuffins und ich habe genug Zeit, meine Tasche zu packen und meine Haare zu f\u00f6nen. Dann ziehe ich den Schl\u00f6kerich an und wir lassen den vor Wut kreischenden Julijunge zuhause beim Papa.<br \/>\nUm 7:55 sitzen wir im Auto. D. hatte am Abend die Folie auf die Scheibe gelegt, so dass wir auch nicht kratzen m\u00fcssen.<br \/>\nIm Kindergarten geht es recht schnell, obwohl ich noch mit den Erzieherinnen kl\u00e4ren muss, ob der Schl\u00f6kerich vor seine Zahnarztermin noch kommen kann. Kann er.<br \/>\nUm 8:05 Sitze ich wieder im Auto und komme eine halbe Stunde sp\u00e4ter im B\u00fcro an. Vom 19km Stau war ich zum Gl\u00fcck nicht betroffen.<br \/>\nMein Arbeitstag beginnt mit Gleitzeitkorrekturen und einer Reisekostenabrechnung. Danach gibt es  noch schnell einen Kaffee, bevor ich mich auf den Weg zu einem anderen Institut mache, wo wir eine Telefonkonferenz durchf\u00fchren. Um 10:30 startet die Konferenz, um 11:45 bin ich zur\u00fcck an meinem Schreibtisch. Erstmal habe ich Hunger, esse mein Vesper und beantwortet dabei den Media Monday. Anschlie\u00dfend gehe ich eine Runde spazieren. Das mache ich nun schon eine Weile, damit ich wenigstens etwas Bewegung und frische Luft bekomme. Beim Spazieren gehen denke ich \u00fcber den morgigen Tag nach, der logistisch nicht ganz einfach wird. Au\u00dferdem sortiere ich meine weiteren Aufgaben nach Wichtigkeit. Die Sonne ist gerade hinter Wolken verschwunden, trotzdem sehen die bunten Bl\u00e4tter an den B\u00e4umen h\u00fcbsch aus. Der Herbst macht mich immer etwas wehm\u00fctig. Ich finde es traurig, wie die Pflanzen alle sterben, bevor der dunkle, kalte und graue Winter beginnt.<br \/>\nZur\u00fcck im B\u00fcro beginne ich mit dem Review eines Artikels f\u00fcr eine Fachzeitschrift, der morgen f\u00e4llig ist. Der Artikel ist in Ordnung,  ich habe trotzdem ein paar Anmerkungen und Fragen. Sprachlich hat er deutliche M\u00e4ngel. Ich schicke meine Kommentare ab und mache mir noch einen Kaffee. Dann schreibe ich das Protokoll der Telefonkonferenz und schicke es zum Absegnen an die Teilnehmer. Es geht um die Koordination eines Projektantrags. Anschlie\u00dfend schicke ich weitere Unterlagen und Terminvorschl\u00e4ge an alle Teilnehmer. Zu guter letzt setze ich mich an die \u00dcberarbeitung der Projektskizze. Um kurz nach f\u00fcnf packe ich meine Sachen zusammen und h\u00e4nge noch eine Runde in der Warteschleife der Autowerkstatt. Servicetermin absagen. Wir haben uns n\u00e4mlich ein neues Auto gekauft. D. schickt mir aktuelle Stauinfos. Wohl als Wink mit dem Zaunpfahl, dass ich mal nach Hause kommen soll. Ich nehme also die Ausweichstrecke \u00fcber die K\u00e4ffer und bin um 17:45 zuhause. Die Jungs sitzen vorm Computer. D. und ich besprechen bei Kaffee den morgigen Tag, dann geht D. Milch kaufen (die 6 Liter vom Freitag sind alle) und ich eise die Jungs vom Computer los.<br \/>\nBis zum Abendessen versuche ich den Julijunge vom Bl\u00f6dsinn machen abzuhalten, schaue mir die Hausaufgaben des Herr Gartenhein an, schlichte Streit. Der Herr Gartenhein ist schon deutlich m\u00fcde und regt sich \u00fcber alles auf, was der Schl\u00f6kerich nutzt um ihn gezielt zu provozieren. Nach dem Abendessen ist bettfertig Machen angesagt und um 21:00 (eine halbe Stunde nach dem Zeitplan) liegen alle im Bett. W\u00e4hrend der Julijunge einschl\u00e4ft, tippe ich diesen Post auf dem Handy. Jetzt sitze ich noch eine Runde mit D. auf dem Sofa und dann ist auch f\u00fcr mich Schlafenszeit. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Wecker klingelt nach wirren Tr\u00e4umen um 6:00. Ich bemerke positiv, dass der Julijunge nicht, wie seit Tagen, bereits vorher wach war und bleibe noch ein paar Minuten liegen. Leider wird der Julijunge sofort wach, als ich aufstehe. Um 6:08 sind der Julijunge und ich unten. Ich fange an Toast f\u00fcr die Vesperbrote zu toasten. 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