{"id":3839,"date":"2015-03-05T20:54:18","date_gmt":"2015-03-05T19:54:18","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=3839"},"modified":"2015-03-05T21:32:51","modified_gmt":"2015-03-05T20:32:51","slug":"tagebuch-5-im-marz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/tagebuch-5-im-marz\/","title":{"rendered":"Tagebuch 5 im M\u00e4rz"},"content":{"rendered":"<p>Beinahe h\u00e4tte ich vergessen, dass heute <a href=\"http:\/\/bruellen.blogspot.de\/2015\/03\/wmdedgt-0315.html?m=1\">Tagebuchbloggen<\/a> ist, aber zum Gl\u00fcck wurde ich auf Twitter daran erinnert.<br \/>\nMein Tag beginnt um 6:15 mit dem Weckerklingeln. Ungew\u00f6hnlicherweise wird der Julijunge mit wach. Allerdings hat der auch eine Mittelohrentz\u00fcndung, da kann schon mal ungew\u00f6hnliches passieren. Ich versuche ihn wieder in den Schlaf zu stillen, was nicht klappt. Also nehme ich ihn mit. Der Schl\u00f6kerich ist auch schon wach. Ich versuche zwischen Rotznasen und vollen Windeln meine Aufgaben zu erledigen. Au\u00dferdem braucht der Julijunge ein Antibiotikum, was ihm offensichtlich nicht schmeckt. Da ich selbst auch noch krank gemeldet bin, ist es zeitlich nicht ganz so eng wie sonst. Irgendwann, der Herr Gartenhein ist inzwischen auch wach, sind alle angezogen und die Brotdosen gepackt. Der Julijunge hat einen ersten Ablegeversuch boykottiert und krabbelt mir lieber n\u00f6lend hinterher. Als ich mich zum Losgehen fertig machen will, heult er und gleichzeitig sch\u00fcttet der Schl\u00f6kerich seine Fr\u00fchst\u00fccksflocken \u00fcber sich und den Tisch. Mir platzt der Kragen, ich schimpfe, ziehe ihn um und lege das immer noch heulende Baby zum Papa ins Bett, wo es, oh Wunder, innerhalb von zwei Minuten einschl\u00e4ft. Ich bugsiere die anderes zum Auto und zum Kindergarten. Der Herr Gartenhein verschwindet sofort in der Bauecke. Der Schl\u00f6kerich ist etwas verunsichert, da weder seine Bezugs- noch seine Lieblingserzieherin da ist. Ich soll bleiben. Also bleibe ich und schaue zu, wie er ein Murmelbild macht. Nach einer halben Stunde gehe ich.<br \/>\nZuhause ist alles still und ich beschlie\u00dfen mich mit meiner Erk\u00e4ltung wieder zu D. und Baby ins Bett zu legen. Ein doofer Hustenreiz treibt mich dann nach unten. Ein Bonbon aus der Fasnachtst\u00fcte hilft. Ich lege mich aufs Sofa, wo ich \u00fcber zwei Stunden selig schlummere und dann mit angeschaltetem Fernseher weiterd\u00f6se. Um halb eins meldet sich das Babyfon. Fast vier Stunden hat der Julijunge geschlafen!<br \/>\nIch koche Kaffee f\u00fcr uns und mache Brei f\u00fcr den Julijungen warm. Den isst er mit demonstrativem &#8222;Der Hunger treibt&#8217;s rein&#8220;-Gesicht. Ich habe Erbarmen und gebe ihm stattdessen Obst, was er deutlich lieber mag.<br \/>\nD. serviert mir den Kaffee mit leckerem Milchschaum und ich mache mir einen Toast. Dann ist es Zeit den Schl\u00f6kerich abzuholen. Der Herr Gartenhein ist mit einem Freund nach Hause gegangen. Der Schl\u00f6kerich ist nach dem Kindergarten total platt und will gleich ins Bett. D. k\u00fcmmert sich ums kranke Baby und ich mich um die W\u00e4sche. Der Julijunge hatte wegen ausgelaufener Windeln und mehrmaligen Erbechens gesamter Mahlzeiten (wegen der Mittelohrentz\u00fcndung) nur noch einen Body in der Kommode. Ich mache noch einen Kaffee und stelle fest, dass es schon fast Zeit zum Turnen ist. Ich packe einen Apfel und N\u00fcsse ein und wecke den Schl\u00f6kerich. Gegen 16 Uhr bin ich mit dem Schl\u00f6kerich unterwegs zum Turnen. D. und das Jammerbaby bleiben Zuhause. Gegen halb sechs sind wir wieder zur\u00fcck. D. \u00fcbergibt mir das Jammerbaby und geht einkaufen. Ich warte, dass der Herr Gartenhein gebracht wird und versuche etwas aufzur\u00e4umen. Es sieht n\u00e4mlich aus, wie es eben aussieht, wenn einer seit zwei Tagen krank ist und der andere seit zwei Tagen ein krankes Baby rumschleppt.<br \/>\nDer Herr Gartenhein wird gebracht. Erstmal gibt es ein gro\u00dfes Drama, weil er seinen Rucksack vergessen hat und morgen UNM\u00d6GLICH mit dem alten gehen kann. Der Schl\u00f6kerich fordert eine versprochene Runde Schnappt Hubi! ein und dann schauen beide KiKa, w\u00e4hrend D. kocht und der Julijunge den Abendbrei verweigert. Ich lade noch eine Maschine W\u00e4sche in den Trockner, lege eine Trocknerladung zusammen und verr\u00e4ume die Kinderw\u00e4sche. Die Mutter des Kindergartenfreunds ruft an. Sie bringt den Rucksack morgen fr\u00fch vorbei. Dann gibt es Essen. Nudeln f\u00fcr die Kinder, Enchiladas von gestern f\u00fcr uns. Ich bringe anschlie\u00dfend den Julijunge nach oben, wo er nach dem Stillen erst noch eine Runde turnen will. Nachdem er sitzen und krabbeln kann, versucht er es nun mit hochziehen und stehen. Mit gerade mal sieben Monaten, ist er da der schnellste unserer Jungs.<br \/>\nInzwischen ist er neben mir eingeschlafen, w\u00e4hrend ich das hier auf dem Handy tippe und lausche, wie D. die gro\u00dfen Jungs ins Bett bringt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beinahe h\u00e4tte ich vergessen, dass heute Tagebuchbloggen ist, aber zum Gl\u00fcck wurde ich auf Twitter daran erinnert. Mein Tag beginnt um 6:15 mit dem Weckerklingeln. Ungew\u00f6hnlicherweise wird der Julijunge mit wach. Allerdings hat der auch eine Mittelohrentz\u00fcndung, da kann schon mal ungew\u00f6hnliches passieren. Ich versuche ihn wieder in den Schlaf zu stillen, was nicht klappt. 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