{"id":3749,"date":"2015-01-03T22:34:58","date_gmt":"2015-01-03T21:34:58","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=3749"},"modified":"2015-01-04T08:26:34","modified_gmt":"2015-01-04T07:26:34","slug":"feiertage-und-katastrophen-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/feiertage-und-katastrophen-teil-1\/","title":{"rendered":"Feiertage und Katastrophen &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Die Feiertage, bis auf den 6. Januar, liegen inzwischen hinter uns. Unser Heiligabend lief im Gro\u00dfen und Ganzen <a href=\"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/unser-weihnachten\/\" target=\"_blank\">wie geplant<\/a>. Den Weihnachtsbaum haben wir schon am Abend vorher aufgestellt, weil ich akute Paranoia hatte, dass irgendwas fehlt. Klappte aber problemlos. Der Kirchgang mit Krippenspiel war ganz nett. Das Kind, das zur Orgel vor dem Altar tanzte, war meins, und das, das am Krippenspieltisch was malen wollte, auch. Und das, das in die Gebetspause laut forderte &#8222;wieda Hause gehen&#8220; auch. Alles der Schl\u00f6kerich. Der schlief auf der f\u00fcnfmin\u00fctigen Autofahrt auch prompt ein, w\u00e4hrend ich mit dem Herr Gartenhein diskutierte, dass wir alle gleichzeitig ins Wohnzimmer gehen, weil ich es nicht nett finde, wenn der, der als erster die Schuhe aus hat (also er selbst), reinst\u00fcrmt und den anderen dann erz\u00e4hlt, ob der Weihnachtsmann da war. Dann gab&#8217;s Geschenke und Pfannkuchen. Der Herr Gartenhein stritt ab, sich die bestellt zu haben und a\u00df nur W\u00fcrstchen. Machte aber nix. So gab&#8217;s sp\u00e4t Abends noch Nachtischpfannkuchen f\u00fcr uns. Dann schauten die Kinder Cars, ich brachte den Julijunge ins Bett und baute dann die neue Lego Feuerwehr auf. Der Herr Gartenhein hielt bis 23 Uhr durch und wollte dann doch ins Bett.<br \/>\nAm 25. packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren zu meinen Eltern, wo erneut beschert wurde. Am fr\u00fchen Abend traf ich noch kurz einen alten Freund, was aber viel zu kurz war, so dass ich die wichtigen Neuigkeiten erst \u00fcber zwei Ecken und letztendlich \u00fcber Whatsapp erhielt.<br \/>\nAm 26. war ich mit einer lieben Freundin zum Spazierengehen mit Babys verabredet. Geplant war, dass die Babys schlafen. Da ihres nicht wollte, gingen wir gleich zum Kaffeetrinken \u00fcber und sa\u00dfen Stunden im Cafe. Als wir dann nach drau\u00dfen gingen und noch kurz weiter redeten, schliefen beide Babys ein, so dass aus dem &#8222;kurz&#8220; eine weitere Stunde wurde. Abends gab&#8217;s dann das verschobene traditionelle Heiligabendracletteessen mit der Familie.<br \/>\nAm 27. lagen schon nach den Aufstehen zwanzig Zentimeter Schnee. Die Kinder st\u00fcrzten sich gleich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck in die Schneeberge. Wir mussten leider auch raus und schlitterten zum Autohaus, da das Auto ein kaputtes Licht vermeldet hatte. F\u00fcr den Nachmittag hatten wir den Kindern Schwimmbad versprochen. Da der Schl\u00f6kerich am Vortag pl\u00f6tzlich Fieber bekommen hatte, ging ich mit dem Herr Gartenhein alleine. Das ist inzwischen relativ entspannt, da er sich mit Schwimmfl\u00fcgeln sicher im Wasser bewegt und sowieso lieber alleine rutscht. Zuhause gab&#8217;s leckere Enchiladas.<br \/>\nAm 28. war ich f\u00fcr den sp\u00e4ten Vormittag erneut mit Schulfreunden verabredet. Ich hatte das Treffen extra so gelegt, dass wir noch im Hellen nach Hause fahren k\u00f6nnen. Um vier hatten wir das Auto voll und rechneten mit einer entspannten Stunde Autobahnfahrt. Wegen der rapide gesunkenen Temperaturen, wollten die Eisplacken auf der Frontscheibe aber nicht wegtauen und der Scheibenwischer machte jedes mal ein furchtbares Kratzger\u00e4usch. Also hielten wir noch mal an, um zu kratzen. Dabei wurden alle drei Kinder wach. Als wir weiterfuhren, wollte der Julijunge nicht mehr schlafen und schrie ganz au\u00dfer sich. Bei der n\u00e4chsten Gelegenheit hielten wir wieder an und ich stillte ihn. Kurz nachdem wir wieder auf der Stra\u00dfe waren, fuhren wir in einen Stau. Etwa 20 km weg von zuhause. Der Julijunge wollte im Stop and Go nicht mehr einschlafen und der n\u00e4chste Parkplatz war noch drei Kilometer weit weg. D. holte ihn dann aus seinem Sitz und behielt ihn bis zum Parkplatz auf seinem Scho\u00df. Als wir am Parkplatz ankamen, war es schon.stockfinster. Wir hatten alle nicht besonders gut, bzw. gar nicht Mittag gegessen und kramten nun alles aus, was wir finden konnten. Ein Liter Milch, drei P\u00e4ckchen Biowurst und die Reste unserer bunten Teller. Vom roten Kreuz gab es noch einen Tee und eine Br\u00fche dazu. Aus dem Radio und von der Polizei erfuhren wir, dass der Sch\u00f6nbuchtunnel gesperrt war und das auch noch bis zum Folgetag bleiben sollte. An der Ausfahrt Herrenberg, der n\u00e4chsten Ausfahrt und noch sieben Kilometer entfernt, wurde der gesamte Verkehr ausgeleitet. Wir sa\u00dfen noch eine Weile auf dem Parkplatz und beobachteten das Nichtflie\u00dfen des Verkehrs. Letztendlich half alles nichts und wir mussten wieder rein in den Stau. Wir hatten die Sitzordung umorganisiert, so dass D. neben dem Julijunge sitzen konnte. Gl\u00fccklicherweise schliefen die Kinder schnell ein. Gegen Mitternacht waren wir zuhause. Nach acht Stunden f\u00fcr 108 Kilometer. Mein Kupplungsbein f\u00fchlte sich an wie Pudding, drau\u00dfen waren -13,5\u00b0C, aber gl\u00fccklicherweise nur 25 Zentimeter Schnee, so dass ich tats\u00e4chlich einen annehmbaren Schneehaufen fand, um das Auto zu parken. Aus dieser Staufahrt haben wir so einiges gelernt. Auch vor vermeintlich kurzen Fahrten was essen, etwas zu trinken mitnehmen, volltanken und Windeln f\u00fcr die Kinder dabei haben. F\u00fcr den Schl\u00f6kerich h\u00e4tten wir im Fall keine frische gehabt.<br \/>\nTbc&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Feiertage, bis auf den 6. Januar, liegen inzwischen hinter uns. Unser Heiligabend lief im Gro\u00dfen und Ganzen wie geplant. Den Weihnachtsbaum haben wir schon am Abend vorher aufgestellt, weil ich akute Paranoia hatte, dass irgendwas fehlt. Klappte aber problemlos. Der Kirchgang mit Krippenspiel war ganz nett. 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