{"id":3735,"date":"2014-12-17T11:15:01","date_gmt":"2014-12-17T10:15:01","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=3735"},"modified":"2014-12-17T11:18:01","modified_gmt":"2014-12-17T10:18:01","slug":"windeln-wechseln-ist-kikifax","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/windeln-wechseln-ist-kikifax\/","title":{"rendered":"Windeln wechseln ist Kikifax"},"content":{"rendered":"<p>Neulich sprach ich mit einer lieben Freundin \u00fcbers Windeln wechseln. (Der Julijunge hatte gerade so eine Woche, wo jeden Tag einmal die Windel \u00fcberlief.) Sie meinte, ich solle nicht so viel Abschreckendes erz\u00e4hlen. Das und dieser eine Artikel vor einiger Zeit, wo die Autorin meinte, die ersten Wochen mit Baby seien bekannterma\u00dfen die schwierigsten, haben mich nun dazu gebracht, etwas \u00fcber die wirklich schwierigen Momente mit Babys\/Kindern zu schreiben. Windeln wechseln ist Kikifax. Ich brauche etwa drei Minuten, um eine durchschnittliche Babywindel (ohne \u00dcberlaufen!) zu wechseln, inklusive Strumpfhose und Hose an und ausziehen. Klar, ich hab da jetzt ein paar Jahre Routine. Und auch klar, dass es bei einem Kleinkind, das kurz vor der Stubenreinheit steht, l\u00e4nger dauert und, vor allem olfaktorisch, ein anderes Kaliber hat. Aber schlimm ist Windeln wechseln nicht, es ist einfach notwendig. Schlimmer finde ich pers\u00f6nlich ja, nachts vollgebrochene Betten zu reinigen.<br \/>\nDie ersten Wochen mit dem ersten Kind sind schwierig. Vor allem, weil man nicht daran gew\u00f6hnt ist, so fremdbestimmt zu sein und so oft und so fr\u00fch geweckt zu werden. Schon beim zweiten Kind, sind die ersten Wochen viel weniger anstrengend. Das Kind braucht ja nix au\u00dfer Nahrung und N\u00e4he. Und geweckt wird man ohnehin fr\u00fch. Es stimmt einfach nicht, dass die ersten Wochen die schwersten sind.<br \/>\nDie schwersten Zeiten sind n\u00e4mlich die, in denen die Kinder krank sind. Ich erinnere mich an eine Impfmasernnacht mit dem Herr Gartenhein. Man sitzt hilflos da, hofft dass der Fiebersaft bald wirkt und das Kind nicht mehr leidet. Und einmal hatte er Mittelohrentz\u00fcndung und Rota gleichzeitig und nicht mal Wasser blieb drin. An Ibuprofensaft war nicht zu denken. Das ganze endete in 5 Tagen Kinderkrankenhaus. Im Isolierzimmer mit 2 weiteren Magen-Darm- Kindern mit M\u00fcttern. Und dann waren da noch die Pseudokruppanf\u00e4lle, die, besonders beim ersten Mal, sehr be\u00e4ngstigend sein k\u00f6nnen. Oder als die Neurodermitis vom Schl\u00f6kerich so schlimm war, dass er nachts weinte und sich blutig kratzte. Diese Momente sind mir alle deutlich in Erinnerung. Und wenn ich daran denke, bin ich immer sehr froh, dass unsere Kinder alle nicht ernsthaft krank sind (ich klopf auf Holz!). Der Herr Gartenhein hatte mal so einen Knubbel deutlich sichtbar in der Halskuhle. War nur ein Lymphknoten. Als er uns und der Kinder\u00e4rztin pl\u00f6tzlich gr\u00f6\u00dfer vorkam und ich beim Hochfahren des Utraschallger\u00e4ts fragte, was denn w\u00e4re wenn, antwortete die \u00c4rztin, dann w\u00fcrde sie uns nach T\u00fcbingen \u00fcberweisen. Nicht in die n\u00e4chste Kinderklinik, sondern gleich in die Uniklinik. Mir war die paar Minuten bis zu &#8222;N\u00f6, genauso gro\u00df wie beim letzten Mal!&#8220; ganz schlecht.<br \/>\nVolle Windeln, vollgespuckte Betten, unterbrochene N\u00e4chte &#8211;  alles Kikifax. Die Sorge und das Mitleiden sind das Schwerste. Und das sagt einem vorher niemand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neulich sprach ich mit einer lieben Freundin \u00fcbers Windeln wechseln. (Der Julijunge hatte gerade so eine Woche, wo jeden Tag einmal die Windel \u00fcberlief.) Sie meinte, ich solle nicht so viel Abschreckendes erz\u00e4hlen. 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