{"id":3641,"date":"2014-06-21T11:08:51","date_gmt":"2014-06-21T09:08:51","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=3641"},"modified":"2014-06-21T11:08:51","modified_gmt":"2014-06-21T09:08:51","slug":"alltag-in-schnipseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/alltag-in-schnipseln\/","title":{"rendered":"Alltag in Schnipseln"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li>37. Schwangerschaftswoche und ich gammele hier so vor mich hin. Wir haben die U9 des Herrn Gartenhein erledigt. Alles super, nur der H\u00f6rtest wurde verschoben, wegen Schnupfens und deshalb beeintr\u00e4chtigten H\u00f6rverm\u00f6gens. Beim n\u00e4chsten Mal dann. Am n\u00e4chsten Tag war dann Entwicklungsgespr\u00e4ch im Kindergarten. Ich habe zwei Stunden Lobreden auf den Herr Gartenhein geh\u00f6rt. Ordentlich, h\u00f6flich, toller Wortschatz, sozial, usw. Es stellte sich nur die Frage, warum wir nicht das Kind, von dem die Erzieherin redete, mit nach Hause nehmen, sondern unsern Sohn, der zuhause nicht ganz so h\u00f6flich und ordentlich ist. Und &#8222;Mama! Hunger!&#8220; finde ich nun auch nicht so gew\u00e4hlt in der Ausdrucksweise. Nunja, aber besser so, als andersrum, oder nicht?<\/li>\n<li>\u00dcber Pfingsten haben wir die hei\u00dfen Tage gut rumgebracht. Wir waren zweimal im Freibad. Durch den Mittags schlafenden Schl\u00f6kerich und einem verordneten Mittagschlaf f\u00fcr den Herr Gartenhein (und mich), waren wir immer erst gegen 17 Uhr im Schwimmbad. Das ist toll, weil dann die ersten schon nach Hause gehen. Wir blieben bis nach 20 Uhr und waren am Ende allein im Kleinkindbecken. Die Jungs sind immer noch richtige Wasserratten. Der Herr Gartenhein ist vom Einmeterbrett gesprungen, bis es die Bademeisterin verboten hat (&#8222;Doch nicht mit Schwimmfl\u00fcgeln!&#8220;). Rutschen kann er auch ganz alleine und paddelt mit seinen Schwimmfl\u00fcgeln schnell zum Rand. Und 50 m im Hundekraul gehen auch schon gut mit den Schwimmfl\u00fcgeln. Der Schl\u00f6kerich hielt sich anfangs an mich geklammert. Wir waren l\u00e4nger nicht im Schwimmbad gewesen und er musste sich erst wieder dran gew\u00f6hnen. Am Ende lie\u00df er sich aber schon wieder ohne festhalten im Wasser treiben. Und im Kleinkindbecken war das eh alles kein Problem. Der Herr Gartenhein war auch ganz begeistert vom Kletterger\u00fcst auf dem Spielplatz. Au\u00dferdem gab es Eis und Pommes. Wir fanden&#8217;s alle toll. Erstaunlicherweise hat sich auch Schl\u00f6kerichs Neurodermitis nicht verschlechtert durch Sonne, Chlorwasser und Sonnencreme. Schade, dass im Moment kein Badewetter mehr ist. Zeit h\u00e4tte ich ja.<\/li>\n<li>Am Pfingstmontag war au\u00dferdem <a href=\"http:\/\/www.muehlen-dgm-ev.de\/dmt\/\" target=\"_blank\">M\u00fchlentag<\/a>. Im Nachbarort war eine alte Gips- und Sandm\u00fchle mit Schmiede zu besichtigen. Die Mahlvor\u00fchrung, wo ein Pferd den schweren M\u00fchlstein im Kreis zieht, haben wir verpasst, weil Rentner den Eingang blockierten und keinen Platz f\u00fcr Kinder machten und die Vorf\u00fchrung nicht wiederholt wurde. Schade. Daf\u00fcr haben wir ausgiebig die Schmiede angeschaut. Ein Schmied hat dort live kleine Hufeisen geschmiedet, die man auch f\u00fcr 3 Euro (zum Erhalt der M\u00fchle und Schmiede) erwerben konnte. Der Herr Gartenhein musste nat\u00fcrlich eins haben.<\/li>\n<li>Au\u00dferdem waren wir auf dem Erdbeerfeld und haben 3,8 kg Bioerdbeeren gepfl\u00fcckt. Das hat mit den Jungs erstaunlich gut geklappt. Ich hatte bef\u00fcrchtet, dass einer von uns nur mit Beaufsichtigen besch\u00e4ftigt ist, aber die haben echt gut mitgemacht. Und sogar ich konnte ganz gut mitpfl\u00fccken. Hocken geht mit dem Bauch gar nicht gut, aber auf dem Stroh konnte man sehr gut knien.<br \/>\nAus den Erdbeeren wurde Marmelade und Eis.<\/li>\n<li>Unser Garten hat uns dieses Jahr auch wieder reich mit Erdbeeren beliefert. Zwischen 300 g und 700 g haben wir jeden Tag gepl\u00fcckt und meistens mit Sahne zum Nachtisch gleich verputzt. Jetzt wird es langsam weniger. Daf\u00fcr sind die Johannisbeeren langsam reif. Mal sehen, was wir damit machen.<\/li>\n<li>Der Herr Gartenhein hat an Fronleichnam versp\u00e4teten Geburtstagsbesuch von Omi und Opa bekommen, die das hei\u00dfersehnte Lego Bergwerk mitbrachten und au\u00dferdem ein Keyboard, was uns jetzt mit seiner Musik erfreut. Zum Gl\u00fcck kann man das relativ leise stellen. Dann ist es wirklich zu ertragen.<\/li>\n<li>Mir geht es, abgesehen von den \u00fcblichen Schwangerschaftwehwehchen ganz gut. Abends wei\u00df ich oft nicht mehr, wie ich sitzen oder liegen soll, weil das Kind entweder schmerzhaft an die Rippen dr\u00fcckt oder nervend auf meiner Blase sitzt. Die Turnereien im Bauch sind auch schon meistens eher unangenehm. Seit ein paar Tagen hab ich auch etwas Sodbrennen, was aber noch auszuhalten ist. Auch R\u00fcckenschmerzen nerven mich hin und wieder. Trotz 37. Woche bin ich diesmal noch nicht im Wartemodus. Nach den Erfahrung mit meinen termin\u00fcberschreitenden Jungs, habe ich beschlossen vor der 41. Woche nicht anzufangen zu warten. Das k\u00f6nnte eine \u00dcberraschung werden. Aber dann ist es eben so. Kliniktasche ist noch nicht gepackt und auch noch nicht geplant, wann wir zu meinen Eltern \u00fcbersiedeln, wo wir das Kind eigentlich kriegen wollen.<\/li>\n<li>Au\u00dferdem wartet auch noch der ganze Formularkrieg mit Kindergeld, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, usw. Nervig ist diesmal, dass ich, f\u00fcr mich \u00fcberraschend, anfang des Jahres aus der Pflichtversicherung gerutscht und nun freiwillig gesetzlich versichert bin. Da hat man dann leider einen anderen Status, als als Pflichtversicherte und muss in Mutterschutz und Elternzeit weiterhin Krankenkassenbeitr\u00e4ge bezahlen. Leider hat mein Arbeitgeber das bei der Berechnung des Mutterschaftsgeldzuschlags wohl vergessen und jetzt muss ich dem Geld auch noch hinterherrennen. Au\u00dferdem schm\u00e4lert es unser Elterngeld, was allein ohnehin nur knapp ausreichend ist. Vermutlich sind wir wieder f\u00fcr ein paar Monate wohngeldberechtigt (ja, der Weg von &#8222;reich&#8220; zu &#8222;arm&#8220; ist sehr kurz), aber das wird sich zeigen. Meine Hoffnung bis zur Kindergarteneingew\u00f6hnung des Schl\u00f6kerichs im M\u00e4rz zuhause bleiben zu k\u00f6nnen, ist damit aber gestorben. Vermutlich wird mein Arbeitsalltag dann sp\u00e4testens zum ersten Februar wieder beginnen. Eventuell lohnt es sich sogar, schon fr\u00fcher mit sehr wenig Stunden anzufangen, weil ich dann sofort wieder pflichtversichert bin und der selbst zu zahlende Beitrag deutlich geringer wird. Dummerweise wissen wir ja nicht, wie unser Kind sein wird. Beim Herr Gartenhein w\u00e4re arbeiten schwer m\u00f6glich gewesen, weil er st\u00e4ndig wach war und alle zwei Stunden Hunger hatte. Der Schl\u00f6kerich war da gen\u00fcgsamer und hat es schon fr\u00fch mehr als vier Stunden ohne Nahrung ausgehalten. Aber wir werden sehen und f\u00fcr uns eine L\u00f6sung finden.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>37. Schwangerschaftswoche und ich gammele hier so vor mich hin. Wir haben die U9 des Herrn Gartenhein erledigt. Alles super, nur der H\u00f6rtest wurde verschoben, wegen Schnupfens und deshalb beeintr\u00e4chtigten H\u00f6rverm\u00f6gens. Beim n\u00e4chsten Mal dann. Am n\u00e4chsten Tag war dann Entwicklungsgespr\u00e4ch im Kindergarten. 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