{"id":3616,"date":"2014-05-19T10:53:53","date_gmt":"2014-05-19T08:53:53","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=3616"},"modified":"2014-05-19T10:55:54","modified_gmt":"2014-05-19T08:55:54","slug":"ein-wochenende-in-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/ein-wochenende-in-bonn\/","title":{"rendered":"Ein Wochenende in Bonn"},"content":{"rendered":"<p>Mittlerweile leben mehrere mir liebe Menschen in Bonn. Und da Bonn ja gar nicht so weit weg und der ICE ziemlich schnell ist, fahr ich da hin und wieder mal hin. Diesmal war der Anlass der Geburtstag einer Freundin, die ich aus Karlsruhe kenne. Da die Geburtstagsfeier schon am Nachmittag losgehen sollte und Kinder willkommen waren, hatte ich die Idee, mit den Jungs mit dem Zug hinzufahren. Der Herr Gartenhein war schon im Vorfeld ganz begeistert, weil wir dann mit einem Zug fahren, der &#8222;so schnell f\u00e4hrt wie ein Rennauto!&#8220; Da Zugfahren zwar schnell geht, aber auch ganz sch\u00f6n teuer ist (knapp 238 \u20ac h\u00e4tte die Hin- und R\u00fcckfahrt f\u00fcr 1 Erwachsenen und 2 Kindern unter 6 (=kostenlos) inkl. Familienreservierung gekostet), wollte ich meine schon lange rumliegenden bahn.bonus-Punkte in eine Freifahrt umwandeln. Meine Wunschverbindung mit dem ICE nach Siegburg und der Stra\u00dfenbahn nach Bonn-Beuel gab es nat\u00fcrlich nicht im Freifahrtkontingent. Aber immerhin bis Siegburg konnten wir umsonst (naja, nicht ganz. Die Reservierungen mussten wir bezahlen) fahren.<\/p>\n<p>Am Samstagmorgen fuhren wir mit der S-Bahn nach Stuttgart, wo wir in den ICE einstiegen. F\u00fcr die Hinfahrt hatten wir Pl\u00e4tze im Kleinkindabteil reserviert. Der Zug war (wie am Samstagvormittag \u00fcblich) nur m\u00e4\u00dfig gef\u00fcllt. Wir hatten im Kleinkindabteil den runden Tisch f\u00fcr uns und die Kinder haben sich gut mit malen, spielen, aus dem Fenster schauen, essen und aufs Klo gehen besch\u00e4ftigt. Au\u00dferdem gab es von der Bahn f\u00fcr jedes Kind einen Spielzeug-ICE geschenkt. In Siegburg waren wir p\u00fcnktlich und konnten sofort mit der Stra\u00dfenbahn weiter. Knapp zwanzig Minuten sp\u00e4ter nahm mein Schwesterchen uns an der Haltestelle in Empfang. W\u00e4hrend der Herr Gartenhein gleich begeistert die Wohnung erkundete, sa\u00df der Schl\u00f6kerich erst mal schmollend vor der T\u00fcr. Wir waren p\u00fcnktlich zu seiner Mittagschlafzeit angekommen und er wollte lieber gleich wieder nach Hause. Weder Schuhe noch Jacke hat er sich ausziehen lassen. Irgendwann konnte ich ihn mit Mittagschlaf locken. Allerdings sagte ihm keines der angebotenen Betten zu. Sogar ins Bad schaute er, ob da vielleicht sein Bett st\u00fcnde. Und so trank er nur eine Milch und lie\u00df den Mittagschlaf ausfallen.<br \/>\nBald nach uns kam dann eine liebe Schulfreundin mit ihrem winzigen T\u00f6chterchen zu Besuch. Wir sa\u00dfen auf dem Spielplatz und auf dem Balkon und redeten, bis wir uns gegen 16 Uhr schon verabschieden und zur Geburtstagsparty aufbrechen mussten. Die n\u00e4chsten Stunden verbrachten wir dann Kuchen essend, grillend, Musik h\u00f6rend und redend auf der Wiese mit zwei Spielpl\u00e4tzen direkt im Blick. Der Schl\u00f6kerich war auf dem Hinweg erst mal eingeschlafen und holte seinen verpassten Mittagschlaf nach. Der Herr Gartenhein war schneller mit den anderen Kindern unterwegs, als ich schauen konnte. Als der Schl\u00f6kerich ausgeschlafen hatte, st\u00fcrzte er sich mit ins Get\u00fcmmel. Solange sein Bruder dabei ist, hat er da keine Anschlussschwierigkeiten. Alleine ist er meistens eher sch\u00fcchtern. Wir waren auf der Party, bis es richtig dunkel war und fuhren dann mit der Stra\u00dfenbahn zur\u00fcck zur Wohnung meiner Schwester (die aber noch auf der Party blieb). Einmal umsteigen und ein gutes St\u00fcck laufen hatten wir vor uns. Der Herr Gartenhein war mehrmals kurz vorm Einschlafen (es war schon fast 23 Uhr!), hat den Heimweg aber wirklich gut gemeistert. Nach Umziehen und Z\u00e4hneputzen protestierte er noch, er k\u00f6nne nicht einschlafen und schlief zehn Sekunden sp\u00e4ter bereits tief und fest. Der Schl\u00f6kerich trank noch eine Einschlafmilch und schlief dann auch. Ich selbst hab&#8216; auch nur noch einen Anruf zuhause hinbekommen und mich dann zwischen die Jungs zum Schlafen gelegt. (Dabei hatte ich extra meinen ebook-Reader dabei um abends noch zu lesen.)<\/p>\n<p>Die Nacht war eher anstrengend, da der Herr Gartenhein zwar schlief wie ein Stein, der Schl\u00f6kerich sich aber w\u00e4lzte und jammerte. Zuviel Input und unbekanntes Bett nehme ich an. Immerhin schlief der Herr Gartenhein bis 8 Uhr und der Schl\u00f6kerich noch etwas l\u00e4nger. Nach Fr\u00fchst\u00fccken, duschen und Rumgammeln, kam dann nochmal die Geburtstagsfreundin mit Freund und Kindern vorbei und wir verbrachten entspannte Stunden auf dem Spielplatz vorm Haus und einem Eis, das der Schl\u00f6kerich mal wieder im Buggy verschlief, zum Abschluss. (Man merkt immer besonders deutlich, dass man in einer Gro\u00dfstadt ist, wenn man Eissorten wie Limette-Basilikum und Erdbeer-Parmesan bestellen kann.) Dann ging es mit den zwei m\u00fcden Jungs mit Stra\u00dfenbahn und ICE zur\u00fcck nach Stuttgart. Der Zug war brechend voll, was ich sehr anstrengend fand. Die Jungs haben sehr gut mitgemacht, haben gespielt, gemalt und gegessen. Der Schl\u00f6kerich stand immer wieder mal im Weg rum und hat gegen Ende angefangen fremde Menschen zum Spa\u00df zu hauen, aber sonst war alles gut. In Stuttgart kamen wir zu sp\u00e4t an, so dass ich mit Zweij\u00e4hrigen im Buggy, Baby im Bauch und Fastf\u00fcnfj\u00e4hrigem am Kinderwagengriff mal eben von Gleis 16 zu Gleis 4 rennen musste, um die Regionalbahn gerade eben so noch zu erwischen. Bemerkenswert waren die 6 M\u00e4nner, die mich anstarrten, als ich den Buggy samt Kind in den Zug hob und mich dann, als alle heil im Zug standen, fragten, ob sie mir helfen k\u00f6nnten. Bei was? Beim Stehen? Das schaff ich grade noch alleine. Der Schl\u00f6kerich hatte dann keine Lust mehr und weigerte sich ins Auto zu steigen, als wir zwanzig Minuten sp\u00e4ter den Zielbahnhof erreicht hatten. Ich nehme an, das ist dann wohl diese Trotzphase. Irgendwann waren wir aber doch zuhause, wo das Abendessen schon fast fertig auf dem Tisch stand, die W\u00e4sche gewaschen war und die Himbeeren im Garten eine Rankhilfe bekommen hatten. Die Kinder wurden noch gebadet und wanderten todm\u00fcde ins Bett. Ich schlief kurz danach auf dem Sofa ein, mit m\u00fcden F\u00fc\u00dfen und Beinen (ich bin gef\u00fchlt 20 Mal in den 5. Stock gelaufen, 10 Mal davon mit 13kg-Kind auf dem Arm). Und so entdeckte ich auch erst beim ins Bett wanken, dass D. auch schon den Bettanbau fertig gemacht hat. In der H\u00f6he haben wir uns etwas vermessen, so dass noch eine Latte untendran geschraubt werden muss. Aber ansonsten sieht es toll aus. Ich bin total begeistert und freue mich schon auf 40 cm mehr Platz.<br \/>\nSo im Nachhinein kann man das wohl eher in die Kategorie <a href=\"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/projekte-und-schnapsideen\/\" target=\"_blank\">Schnapsidee<\/a> einsortieren, in der 32. Schwangerschaftswoche noch alleine Bahnreisen mit zwei kleinen Kindern zu absolvieren. Aber irgendwie bin ich in der Hinsicht eher tiefenentspannt. Ich hab voll drauf vertraut, dass das mit meinen Jungs problemlos klappt. Und hat es ja auch. Nur etwas anstrengend war es eben. Aber sch\u00f6n und auf jeden Fall m\u00fcde Beine und Muskelkater (wohl vom 13kg-Kind schleppen) wert!<\/p>\n<p>Fazit: meine Jungs sind tolle Reise- und Partybegleiter und in Bonn ist es eigentlich echt sch\u00f6n und vor allem deutlich w\u00e4rmer als das Heckeng\u00e4u.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerweile leben mehrere mir liebe Menschen in Bonn. Und da Bonn ja gar nicht so weit weg und der ICE ziemlich schnell ist, fahr ich da hin und wieder mal hin. Diesmal war der Anlass der Geburtstag einer Freundin, die ich aus Karlsruhe kenne. 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