{"id":3555,"date":"2014-03-17T12:06:40","date_gmt":"2014-03-17T11:06:40","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=3555"},"modified":"2014-03-17T12:06:51","modified_gmt":"2014-03-17T11:06:51","slug":"ein-langes-wochendende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/ein-langes-wochendende\/","title":{"rendered":"Ein langes Wochenende"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich am Dienstagabend relativ spontan beschlossen hatte am Mittwochabend nach KA zu fahren um eine alte Freundin aus dem Studium zu treffen, die dort an einer Tagung teilnahm, habe ich ebenso spontan am Donnerstag und Freitag Urlaub genommen. Aufgrund des anstehenden Mutterschutzes und der folgenden Elternzeit, habe ich f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate eine komfortables Urlaubspolster, so dass spontan frei nehmen eigentlich kein Problem ist. Au\u00dferdem war letzte Woche meine Versuchsreihe abgeschlossen, so dass ich auch nicht mehr zum regelm\u00e4\u00dfigen Proben instrumentieren anwesend sein musste.<\/p>\n<p>Am Donnerstag lieferte ich den Herr Gartenhein wie immer beim Kindergarten ab und gammelte dann mit dem Schl\u00f6kerich zu Hause rum, w\u00e4hrend D. noch schlief. Mal drinnen, mal drau\u00dfen. Zwischendurch mal W\u00e4sche waschen und aufh\u00e4ngen und Sp\u00fclmaschine einr\u00e4umen. Der Schl\u00f6kerich hatte seltsamen Ausschlag, war nicht ganz fit und irgendwann m\u00fcde. Ich sowieso, weil ich erst um halb drei nach Hause gekommen war. D. stand auf und der Schl\u00f6kerich und ich legten uns hin und erwachten p\u00fcnktlich um den Herr Gartenhein wieder abzuholen. Er hatte drauf bestanden, dass ich ihn abhole, wenn ich schon frei habe. Am Nachmittag haben wir flei\u00dfig im Garten gewerkelt. Unkraut gezupft, Laub von der Erdbeeren entfernt (ok, ich muss zugeben, das meiste davon hat D. gemacht. Ich hab derweil f\u00fcr die Kinder Seifenblasen gemacht.) Dann machten wir uns auf zum Baumarkt und Gartencenter um ein paar Dinge f\u00fcr die weitere Gartenarbeit zu besorgen. Der Schl\u00f6kerich bekam unterwegs Fieber, so dass wir noch einen Abstecher zur Apotheke machten. Bis wir wieder zuhause waren, war es Abendessen- und Bettzeit.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte der Schl\u00f6kerich immer noch Fieber, aber f\u00fcr den Nachmittag war ohnehin die U7 angesetzt. Ich hab spontan versucht noch einen Friseurtermin auszumachen, aber da war keine Chance. Also hab ich das Fahrrad vom Herr Gartenhein repariert. Da war ein Ventil kaputt. (Bei Kinderr\u00e4dern R\u00e4der ausbauen ist \u00fcbrigens kein Vergn\u00fcgen!). Den Mittagschlaf wollte der Schl\u00f6kerich schon um halb elf antreten und als D. mir anbot mich dazu zu legen, sagte ich nicht nein. D. fing in der Zeit an den Rasen zu vertikutieren (von Hand). Ich war beeindruckt von den Unmengen Moos, die er da rausholte. Dann verabschiedete ich mich mit dem Schl\u00f6kerich zur U7, w\u00e4hrend D. den Herr Gartenhein abholte. Bei der U7 war alles soweit in Ordnung, der fiebrige Ausschlag allerdings leider Scharlach. &#8222;Von anderen Kindern fernhalten&#8220; sollten wir ihn, was uns den geplanten Ausflug zum Kindersachenflohmarkt vom Wochenendprogramm streichen lie\u00df. Aber erst mal ging es weiter mit Gartenarbeit. Nachdem D. den halben Rasen von Hand vertikutiert habe, hatte ich etwas Mitleid und hab am Abend die Baum\u00e4rkte abtelefoniert, ob irgendwo noch ein elektrischer Vertikutierer zu leihen sei. Und wir hatten Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Am Samstag morgen fuhr ich mit beiden Jungs zum Baumarkt und holte den Vertikutierer ab, der erstaunlichweise (mit halb umgeklappter R\u00fcckbank) sogar in unser Auto passte. Da das Wetter gar nicht mehr toll fr\u00fchlingshaft war, fing D. gleich an zu vertikutieren, w\u00e4hrend ich versuchte die Kinder vom Schabernack machen abzuhalten. Ein Riesenberg Moos t\u00fcrmte sich auf unserer Terrasse auf und gleich stellte sich die Frage, wohin mit dem Zeug? Wir haben keine Biotonne, weil unser zwei Komposthaufen v\u00f6llig ausreichend sind. Und reingepasst h\u00e4tte es da eh nicht. Gr\u00fcngut kann man bei uns auf den H\u00e4ckselplatz fahren, allerdings soll dort kein Moos oder Grasschnitt hin. Daf\u00fcr g\u00e4be es, laut Homepage des Abfallamtes, auf jedem Wertstoffhof S\u00e4cke. Zum Wertstoffhof mussten wir eh, also hab ich den Wertstoffm\u00fcll und die Jungs eingeladen und hab mich nach dem M\u00fcllabladen nach den S\u00e4cken erkundigt. Die kompetenten Mitarbeiter wussten von nix. Der eine meinte, da h\u00e4tte ich jetzt halt Pech mit dem Moos, das k\u00f6nnte nirgends hin und der andere meinte, ich solle es halt auf dem H\u00e4ckselplatz abladen, was wir jetzt wohl tun werden. P\u00fcnktlich vor dem ersten Regen war dann auch der Rasen fertig vertikutiert und das Moos in S\u00e4cke verpackt. Der Schl\u00f6kerich verabschiedete sich zum Mittagsschlaf und ich fuhr mit dem Herr Gartenhein zum Kindersachenflohmarkt. Wir kauften etwas Playmobil, Playmobil123, ein Fernglas und einen chinesischen Drache. Der Herr Gartenhein hatte dann keine Lust mehr da zu bleiben, so dass ich ihn noch schnell nach Hause brachte, bevor ich zum Kuchenverkauf eingeteilt war. Ich hatte mich extra f\u00fcr die letzte Schicht eingetragen, weil man dann immer Kuchenreste mit nach Hause nehmen darf. Zuhause konnten wir also noch Kaffee trinken und Kuchen essen, bevor ich mit dem Herr Gartenhein den Vertikutierer zur\u00fcckbrachte und noch eine kleine Tour durch diverse L\u00e4den (Gartencenter f\u00fcr Rasensamen, Aldi f\u00fcr Biowurst f\u00fcr die Kinder, Biomammut zum Flaschen abgeben und Limonade (Now) kaufen) machte. P\u00fcnktlich zum Abendessen waren wir zuhause und danach durften die m\u00fcden Jungs ins Bett.<\/p>\n<p>Am Sonntag weckte mich der Schl\u00f6kerich erst um halb sieben, was mich, nach Wochen mit Weckzeiten vor sechs Uhr, wirklich begeisterte. Der Fr\u00fchling war immer noch nicht zur\u00fcck. Und so verarbeitete ich erst mal einen Teil des blauen Marzipans, dass vom Geburtstagskuchen letzte Woche \u00fcbrig geblieben war, zu sch\u00f6nen bunten Apfel-Marzipan-Muffins. Mit nur einem Ei im Haus, hat man nicht wirklich viel Auswahl bei Kuchenrezepten. Der Schl\u00f6kerich wollte Saft pressen, r\u00e4umte die Saftpresse aus dem Schrank und versuchte mit einem Kindermesser eine Zitrone zu halbieren. Da wir aber sogar noch Saftorangen da hatten, konnten wir leckeren Orangensaft machen. Die Kinder schrien nach Fr\u00fchst\u00fcck und gegen 10 gab es ein Familienfr\u00fchst\u00fcck mit Aufbackbaguette und Orangensaft (und allen Familienmitgliedern). Dann Puzzeln, Playmobil, Toben, W\u00e4sche und viel guten Kaffee. Und dann Mittagschlaf f\u00fcr alle die wollten und sollten. Und als wir wieder wach wurden, war tats\u00e4chlich der Fr\u00fchling wieder da und D. schon flei\u00dfig im Garten beim Bl\u00fcmchen pflanzen. Also gab es einen Gartennachmittag f\u00fcr die Jungs. Als es gegen Abend k\u00fchler wurde, scheuchten wir sie rein zum Haareschneiden. F\u00fcr den Schl\u00f6kerich war es erst der zweite Haarschnitt seines Lebens und er fand es nicht so lustig. Aber jetzt sieht er wieder was. Der Herr Gartenhein bekam gleich seine Sommerfrisur. (Der Opa wird wieder jammern, weil er ihm zu kahlrasiert aussieht.) Er ist begeistert, weil er bei seinen Strubbelhaaren immer jammert, wenn irgendwo was absteht (was eigentlich immer der Fall ist) und jetzt einfach alles kurz ist. Zum Haareschneiden gab es Madagaskar, dann Badewanne (um die Haare abzuwaschen) und Abendessen. Und so ging das lange Wochenende zu Ende.<\/p>\n<p>Ich hab gelernt, dass man das echt \u00f6fter machen sollte. Spontan und vor allem wetterbedingt Urlaub nehmen. Es lohnt sich wirklich!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich am Dienstagabend relativ spontan beschlossen hatte am Mittwochabend nach KA zu fahren um eine alte Freundin aus dem Studium zu treffen, die dort an einer Tagung teilnahm, habe ich ebenso spontan am Donnerstag und Freitag Urlaub genommen. 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