{"id":3008,"date":"2013-05-05T23:59:38","date_gmt":"2013-05-05T21:59:38","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=3008"},"modified":"2013-05-06T14:51:47","modified_gmt":"2013-05-06T12:51:47","slug":"tagebuchbloggen-im-mai","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/tagebuchbloggen-im-mai\/","title":{"rendered":"Tagebuchbloggen im Mai"},"content":{"rendered":"<p>Immer am 5. eines Monats ruft <a href=\"http:\/\/bruellen.blogspot.de\/2013\/05\/tagebuch-5-im-mai.html\" target=\"_blank\">Frau Br\u00fcllen zum Tagebuchbloggen<\/a> auf.<\/p>\n<p><strong>6:50<\/strong> Ich werde geweckt, weil der Herr Gartenhein in seinem Zimmer rumort. Ich stehe leise auf, damit meine zwei Bettgenossen nicht wach werden. Der Herr Gartenhein will sich gleich anziehen. Unten will der Herr Gartenhein gerne Cars anschauen, bevor ich \u00fcberhaupt die Augen richtig aufkriege. Ich sage nein und bin schon Minuten nach dem Aufstehen die bl\u00f6de Mama. Stattdessen malt er dann in seinem Gr\u00fcffelomalbuch, w\u00e4hrend ich die Sp\u00fclmaschine einr\u00e4ume und duschen gehe. Ich stelle die zwei W\u00e4schest\u00e4nder mit der W\u00e4sche vom Samstag auf die Terrasse, da die Sonne sich den Weg durch den Nebel gebahnt hat. Dann decke ich den Tisch f\u00fcr uns beide und wir fr\u00fchst\u00fccken zusammen Br\u00f6tchen mit Ei und Senf-Honig-Feige-Aufstrich. Danach darf der Herr Gartenhein ein bisschen auf Kikaninchen.de Spiele spielen und ich schreibe einen Text als Hochzeitsgeschenk f\u00fcr die Hochzeit eines Freundes am n\u00e4chsten Wochenende. Um <strong>viertel nach neun<\/strong> meldet sich der Schl\u00f6kerich durchs Babyphon. Ich hole ihn ab, ziehe ihn an und wir gehen wieder nach unten. Auch er fr\u00fchst\u00fcckt ein Ei und nagt ein bisschen an einer Laugenstange und einem Apfel. Dann beschlie\u00dfe ich, dass es warm genug ist zum drau\u00dfen sein und \u00f6ffne die Terrassent\u00fcr. Schneller als man schauen kann, sind beide Jungs drau\u00dfen. Ich r\u00e4ume auf der Terrasse Zeug hin und her, zupfe Unkraut aus dem Blumenbeet, entferne einen toten Wurzelbrocken einer Staude und fange halbherzig an, die Gr\u00fcngutreste in einen Beutel f\u00fcr den H\u00e4ckselplatz zu packen, um Platz zu schaffen um unseren neu erworbenen zweiten Kompost zu installieren. Dann beschlie\u00dfe ich, dass das keine T\u00e4tigkeit f\u00fcr den heiligen Sonntag ist. Zwischendurch pfl\u00fccke ich den Schl\u00f6kerich aus den Brennnesseln und aus dem Blumenbeet, assistiere dem Herr Gartenhein beim Wurzeln ausgraben, nehme dem Schl\u00f6kerich eine Weinbergschnecke weg, da sie sein Lutschen nicht so gut findet (brrrr, ja das ist echt eklig!), sauge im Wohnzimmer den vom Schl\u00f6kerich reingetragenen Dreck weg. Dann r\u00e4ume ich M\u00fcll weg (morgen ist M\u00fcllabfuhr), wische den Gartentisch ab und packe die St\u00fchle aus. Dann stecke ich schnell zwei Gartenstuhlkissen in die Waschmaschine, obwohl ich schon bef\u00fcrchte, dass sie nicht mehr sch\u00f6n werden. Die Jungs essen Apfel (der Herr Gartenhein 3 St\u00fcck!), Birne und Banane am frisch geputzen Tisch.<\/p>\n<p>Dann ist es schon <strong>Mittag<\/strong>. D. macht Kaffee, der Herr Gartenhein malt wieder. Ich beschlie\u00dfe Rhabarber zu ernten und ein Crumble zu machen. Der Herr Gartenhein schneidet den Rhabarber (mit einem schwei\u00dftreibend scharfen Messer, aber D. macht die Aufsicht) und bemerkt, dass ihn noch keine S\u00e4ure an den H\u00e4nden piekst, w\u00e4hrend der Schl\u00f6kerich sein Mittagessen zu sich nimmt. Der Herr Gartenhein nimmt D. mit zum Gr\u00fcffelomalbuch und ich mache schnell die Streusel f\u00fcrs Crumble. Aber der Schl\u00f6kerich jammert noch immer. Als er schlie\u00dflich beim Klettern vom Stuhl purzelt, verfrachte ich ihn ins Bett. Als er schl\u00e4ft will der Herr Gartenhein auch ins Bett. Also bringe ich ihn ins Bett, hole die Stuhlkissen aus der Waschmaschine (der Schleudergang hat ihnen nicht gut getan) und bef\u00fclle die Maschine neu. (Die Tonne leert sich. Dank der Sonne endlich mal nur noch W\u00e4sche f\u00fcr zwei Ladungen im Keller!)\u00a0 Dann lege auch ich mich hin, w\u00e4hrend D. dem KSC beim Gewinnen zu schaut und verspricht das Crumble dann ofenfertig zu machen.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagschlaf (ca <strong>16 Uhr<\/strong>) ist das Crumble, von D. perfekt getimt, fertig.\u00a0 Wir essen Crumble, die Kinder Eis. Danach geht&#8217;s wieder in den Garten. Ich falte einen St\u00e4nder voll W\u00e4sche und h\u00e4nge ihn mit nasser W\u00e4sche wieder voll, s\u00e4he im Blumenbeet Sonnenblumen und eine Blumenmischung. Die Kinder gie\u00dfen den Garten (obwohl es ja eigentlich genug geregnet hat in den letzten Tagen). Um <strong>viertel nach sechs<\/strong> verfrachte ich die Jungs in die Badewanne, w\u00e4hrend D. den Grill sauber macht, damit ich ihn morgen einem Kollege mitbringen kann. Danach kocht D. und ich bespa\u00dfe die Jungs. Inzwischen sind beide m\u00fcde und hungrig, da ist es manchmal etwas anstrengend. Gegen <strong>20 Uhr<\/strong> gibt es Abendessen. Nudeln (Vollkorn Fettuchine) mit Spargel und Zucchini. Sehr lecker. Finden auch die Jungs. Nach dem Essen rufen die Schlafanz\u00fcge und Bettchen. Ich bringe den Herr Gartenhein ins Bett, D. den Schl\u00f6kerich. Ich bin schneller wieder unten und versorge noch den restlichen M\u00fcll in der Tonne und schiebe sie an die Stra\u00dfe. Als D. auch wieder unten ist, schauen wir noch einen Film. Schon den zweiten dieses Wochenende. Endlich mal wieder. Gegen Mitternacht verabschiede ich mich ins Bett und \u00fcberlasse D. das dreckige Geschirr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer am 5. eines Monats ruft Frau Br\u00fcllen zum Tagebuchbloggen auf. 6:50 Ich werde geweckt, weil der Herr Gartenhein in seinem Zimmer rumort. Ich stehe leise auf, damit meine zwei Bettgenossen nicht wach werden. Der Herr Gartenhein will sich gleich anziehen. 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