{"id":1771,"date":"2011-02-07T09:53:08","date_gmt":"2011-02-07T08:53:08","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=1771"},"modified":"2011-02-07T09:53:08","modified_gmt":"2011-02-07T08:53:08","slug":"lost-geschafft-spoilerfrei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/lost-geschafft-spoilerfrei\/","title":{"rendered":"Lost geschafft (Spoilerfrei)"},"content":{"rendered":"<p>Wir haben Lost gesehen. Alle sechs Staffeln in einem Monat. Effektiv an 27 Tagen, wenn man die Tage in der Kinderklinik abzieht. Macht einen Schnitt von etwa viereinhalb Folgen pro Tag. Ganz ordentlich, oder? Sechs Jahre damit zu warten, eine Serie anzuschauen, ist vielleicht seltsam, aber auf jeden Fall besser als jedes Jahr auf die neue Staffel zu warten. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die Fans, die sechs Jahre damit zugebracht haben, \u00fcber alles zu spekulieren, \u00fcber das Ende entt\u00e4uscht sind. Ich fand das Ende ok. Auch, wenn ich mir ein Ende gew\u00fcnscht h\u00e4tte, dass zwar alles aufkl\u00e4rt, aber einen alles Gesehene in Frage stellen l\u00e4sst. (Nein, ich habe keinen Vorschlag, was das h\u00e4tte sein k\u00f6nnen. Und dem Alternativvorschlag eines entt\u00e4uschten Fans, die Insel sei von Au\u00dferirdischen gemacht, kann ich nur mit Kopfsch\u00fctteln begegnen. War das jetzt doch gespoilter, dass Aliens nichts damit zu tun haben?) Aber es ist eben eine amerikanische Serie f\u00fcr ein breites Publikum. Das ist kein David Lynch, wo man am Ende mit einem Riesenfragezeichen im Gesicht da steht. Vielleicht ein paar kleine Fragezeichen, aber es bleibt wenig Spielraum f\u00fcr Interpretationen. Es ist eben, wie auch so oft in amerikanischen Filmen, dass sich am Ende einer hinstellt und einem erl\u00e4utert, was das alles bedeutet, auch wenn man vielleicht selbst schon drauf gekommen ist. Schlie\u00dflich soll&#8217;s ja auch jeder verstehen. In der Hinsicht war die ganze Serie zuschauerfreundlich. Manchmal war es verwirrend und manchmal hat man eine Weile auf Aufkl\u00e4rung gewartet, aber man musste sich nie wirklich konzentrieren, um der Handlung folgen zu k\u00f6nnen. Wenn Charaktere wieder eingef\u00fchrt wurden, die man vorher schonmal gesehen hat, wurde man in einer vorangegangenen Folge oder zur Beginn der Folge daran erinnert. &#8222;Und wer war das jetzt?&#8220;-Momente waren relativ selten. Ist aber auch gut so. Ich denke, \u00fcber 80 Stunden David-Lynch-Style w\u00fcrden einem den Verstand rauben.<br \/>\nLustig fand ich, dass relativ am Anfang mal thematisiert wurde, dass bei Raumschiff Enterprise immer irgendwelche unbekannten Crewmitglieder auftauchen, um dann in der gleichen Folge zu sterben. Genau so ist es n\u00e4mlich bei Lost auch. Jedes Mal, wenn die Frage aufkommt &#8222;Wer ist das jetzt eigentlich, der da pl\u00f6tzlich dabei steht?&#8220; ist die Antwort &#8222;Ach, ein Statist. Der stirbt bestimmt gleich&#8230; oh, schon tot.&#8220;<br \/>\nMir hat die zweite Staffel am besten gefallen. Die erste Staffel hatte manchmal L\u00e4ngen, die mit unn\u00f6tigen typischen Seriengespr\u00e4chen gef\u00fcllt wurden. Das waren dann die Momente in denen man dachte &#8222;Jetzt muss ich wirklich noch \u00fcber 100 Folgen anschauen, bis ich wei\u00df, was das alles soll?!&#8220; Die zweite Staffel war dann deutlich komprimierter. Und danach ist an Aufh\u00f6ren ohnehin nicht mehr zu denken.<br \/>\nEs bleibt nur die Frage: was schauen wir jetzt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben Lost gesehen. Alle sechs Staffeln in einem Monat. Effektiv an 27 Tagen, wenn man die Tage in der Kinderklinik abzieht. Macht einen Schnitt von etwa viereinhalb Folgen pro Tag. Ganz ordentlich, oder? 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