{"id":1711,"date":"2010-12-23T13:49:33","date_gmt":"2010-12-23T12:49:33","guid":{"rendered":"http:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/?p=1711"},"modified":"2010-12-23T13:49:33","modified_gmt":"2010-12-23T12:49:33","slug":"arbeiten-vor-weihnachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/alaskagirl.de\/wordpress\/arbeiten-vor-weihnachten\/","title":{"rendered":"Arbeiten vor Weihnachten."},"content":{"rendered":"<p>Ich arbeite heute noch. Nicht so lange wie sonst. Die ersten Kollegen haben sich bereits letzte Woche in den Weihnachtsurlaub verabschiedet. Heute w\u00e4ren wir laut Plan zu dritt gewesen und wollten die Einsamkeit mit einem Sekt begie\u00dfen. Leider ist die Sektspenderin krank geworden und mein anderer Kollege ist seit Stunden verschwunden und ich frage mich, ob er nochmal wieder kommt. Nun bin ich also allein. Es ist schon seltsam, dieses Arbeiten vor Weihnachten, bzw. das Nichtarbeiten. Schon zu Studienzeiten waren die Vorlesungen ab dem 20. Dezember sehr schlecht besucht. Und hier bei der Arbeit ist es jetzt genau das Gleiche. Die S-Bahnen morgens und abends sind auch ungewohnt leer. Ich bin \u00fcberhaupt nicht auf die Idee gekommen, den 23. schon komplett frei zu nehmen. In der Vergangenheit habe ich sogar einige Male am 24. (und am 31.) gearbeitet.<\/p>\n<p>Noch zu Schulzeiten haben wir bei einer Werkzeugfirma im Lager Inventur gemacht und an Heiligabend immer den halben Tag dort verbracht. Der Job war f\u00fcr damalige Sch\u00fclerjobverh\u00e4ltnisse ganz gut bezahlt. Und wir hatten immer eine Menge Spa\u00df dort. (Ich glaube die Lagerarbeiter auch mit uns). In Euroboxen sitzen und \u00f6lige Metallteile z\u00e4hlen klingt zwar nicht sehr spannend, aber f\u00fcr uns war es lustig. Wenn die anderen in der Mittagspause waren, haben wir Hubwagenrennen durch die G\u00e4nge gemacht und die riesigen S\u00e4cke mit Styroporflocken gewogen. Und wir haben st\u00e4ndig gelacht und uns vor dem Chef versteckt. &#8222;Pull vert&#8220; haben wir ihn genannt. Ich wei\u00df nicht mal, ob ich ihn jemals gesehen habe, aber die Legende sagte, er tr\u00fcge immer gr\u00fcne Pullover.<\/p>\n<p>Im Studium habe ich Briefe zugestellt und die m\u00fcssen in der Regel auch am 24. zugestellt werden. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich tats\u00e4chlich mal am 24. gearbeitet habe (je nachdem wie die Feiertage lagen, fiel die Arbeit auch aus), auf jeden Fall aber ab dem 27. und auch an Silvester. Ich habe es nie schlimm gefunden arbeiten zu &#8222;m\u00fcssen&#8220;, aber ich empfinde es jetzt als puren Luxus, dass ich ab morgen zwei Wochen frei habe. Zwei Wochen um sie mit meinen M\u00e4nnern zu verbringen, Familie und Freunde zu treffen, zu lesen, zu laufen und in der Wohnung zu werkeln. Noch immer ist mir nicht wirklich klar, warum f\u00fcr viele Menschen Weihnachten so stressig ist. Schlie\u00dflich kann man doch selbst entscheiden, ob man Stress m\u00f6chte oder nicht. Ich hab jetzt auch noch drei Weihnachtsp\u00e4ckchen zuhause liegen, die heute zur Post gehen und mit Sicherheit nicht p\u00fcnktlich ankommen. Aber ist das schlimm? Ich finde nicht. Man freut sich doch nicht weniger, nur weil es drei Tage sp\u00e4ter ankommt (vielleicht freut man sich sogar mehr, weil es dann nicht im Geschenkegew\u00fchl untergeht). Und in diesem Sinne, werde ich jetzt noch mein B\u00fcro aufr\u00e4umen und Kalender aufh\u00e4ngen und dann bin ich bereit f\u00fcr Weihnachten.<\/p>\n<p>Feiert sch\u00f6n!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich arbeite heute noch. Nicht so lange wie sonst. Die ersten Kollegen haben sich bereits letzte Woche in den Weihnachtsurlaub verabschiedet. Heute w\u00e4ren wir laut Plan zu dritt gewesen und wollten die Einsamkeit mit einem Sekt begie\u00dfen. 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