Movie Monday #18

Trotz des Brückentags ist wieder Movie Monday.

1. Der beste Film mit Steve Buscemi ist für mich Big Fish.
2. Schule ist für mich die beste Teenie-Komödie.
3. Der beste Film mit Tilda Swinton ist für mich Constantine.
4. Halloween feiern finde ich irgendwie albern, weil es hier keine Tradition hat und nur Nachahmen fremder Bräuche ist. Oder kennt hier jemand Samhain?
5. Für mein heimisches Kinoerlebnis habe ich mir folgende Ausstattung angeschafft: Nichts außergewöhnliches. Aber wir haben seit diesem Jahr einen neuen Fernseher: größer und flacher.
6. Jim Carrey geht mir oft auf die Nerven mit seiner Grimassenschneiderei, allerdings hat er auch den einen oder anderen guten Film gemacht.
7. Mein zu letzt gesehener Film war Anatomie des Grauens und der war sehr gut, weil unterhaltsam, spannend und schön gefilmt.

Movie Monday #17

Und schon wieder ist Movie Monday.

1. Der beste Film mit Dennis Quaid ist für mich Traffic – Die Macht des Kartells.
2. Der beste Filmpaar ist für mich Jordan und Angela. Ok, das ist ein Serienpaar, aber Claire Danes und Jared Leto würde ich gerne mal zusammen in einem Film sehen.
3. Der beste Film mit Reese Witherspoon ist für mich Pleasantville.
4. Asiatische Filme mag ich meistens nur, wenn sie gruselig oder blutig sind (oder beides).
5. Meine ersten DVDs war damals 1999 bei einem Discounter-PC dabei. Ich glaube es waren Das fünfte Element und Der Regenmacher.
6. Mystery ist mein lieblings Filmgenre.
7. Mein zu letzt gesehener Film war Tree of Life und der war ist meiner Meinung nach völlig überbewertet, weil er sich nicht entscheiden kann, ob er eine Geschichte erzählen oder kryptische Symbolbilder zeigen will. Mich konnten die Bilder von Sonneneruptionen, fließender Lava, herumschwebenden Quallen und Dinosauriern nicht wirklich begeistern und haben  im Film eher gestört als ihn zu verbessern. Mir kam es ein bisschen zu gewollt vor, so „Söht hör, öch mache einen sömbolöschen Fölm!!!“ (Wenn ich kryptische Symbolik will, dann schau ich lieber Lars von Trier.)

Neulich las ich irgendwo, dass unsere Bundeskanzlerin sich für den Nachwuchs unsere Familienministerin interessiert. Sie soll sogar nach dem Schlafverhalten gefragt haben. Und ich sitz da und muss grinsen. Meistens wird man von kinderlosen Menschen, die sich eigentlich gar nicht für fremde Kinder interessieren gefragt: „Schläft’s denn schon durch?“ Und zwar immer, egal ob das Kind zwei Wochen alt ist oder zwei Jahre. Was soll man darauf antworten? Sagt man ja, wird anerkennend genickt, sagt man nein, wird mitleidig genickt. Dabei ist beides völlig unangebracht. Ich erwarte weder von einem zwei Wochen alten noch von einem zwei Jahre alten Kind, dass es durchschläft. Klar ist es toll, wenn man nachts nicht mehr aufstehen muss, aber ich glaube die wenigsten Mütter (Väter schon eher) können am nächsten oder übernächsten Tag noch sagen, ob und wie oft sie aufgestanden sind. Gerade das Stillen passiert oft so im Halbschlaf, dass man sich kaum dran erinnert. Und später, wenn das Kind von Durst oder Alpträumen geweckt wird, ist das kurze Trösten und wieder hinlegen so alltäglich, dass man es nicht als Störung der Nachtruhe empfindet. Anders sind natürlich die Nächte mit krankem Kind, wo man mehrmals Schlafanzug und Bettwäsche wechselt oder ein vor Husten hysterisches Kind beruhigen muss. Aber das sind ja Ausnahmen. Auf die „Schläft’s denn schon durch?“-Frage antworte ich dann meistens: „Grundsätzlich schon, aber nicht immer. Aber ich schlafe auch nicht immer durch.“

Ade BB

Ich hatte es ja neulich schon angedeutet: wir haben es geschafft im Stuttgarter Wohnungskampf eine neue Bleibe zu finden. Anfang Dezember ziehen wir ein Stückchen raus aufs Land. Dafür aber in ein ganzes Häuschen zu einem Mietpreis, der unter dem für unsere jetzige Wohnung liegt. Leider nicht provisionsfrei, aber ohne Provision ist hier kaum was zu machen. Die Wohnbaugenossenschaften sind im Prinzip die einzigen, die provisionsfrei vermieten, aber auch hier sind größere Wohnungen sehr spärlich gesäht. Oder sie haben unmögliche Grundrisse oder Phantasiepreise. Für uns ist die Suche also erstmal vorbei. In Gedanken richten wir unser Häuschen schon ein und ich weiß nicht, über was ich mich am meisten freuen soll

den Keller: Vier Kellerräume! Wir können tatsächlich mal was auf Vorrat einkaufen und wenn wir ein Auto zur Verfügung haben mal eben den Keller mit Getränken vollpacken.

den Dachboden: Endlich weiß ich, wohin mit den unzähligen Pamperskartons mit gerade unpassender Kinderkleidung. Im Moment stehen die gefühlt überall: hinter der Wickelkommode, auf dem Schrank, im Schrank…

oder den Garten: Tür auf, Kind(er) raus und gut ist. Man muss nicht immer zum Spielplatz laufen, damit die Kinder frische Luft bekommen. Man kann die Kinder im Garten spielen lassen und trotzdem zuhause noch was erledigen. Und vor allem können wir Beeren anpflanzen. Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, da freu ich mich drauf. Und Gemüse, wie es uns beliebt. Außerdem können unsere Wohnungskatzen endlich zu Freigängern werden und der Kater erspart uns hoffentlich sein allmittägliches Jammerkonzert vor der Wohnungstür.

Ja, der Weg zur Arbeit wird dadurch etwas weiter und auch umständlicher, aber da ich nächstes Jahr voraussichtlich bis September zuhause sein werde, interessiert mich das erstmal nicht. Nach unserem Umzug Anfang Dezember sind es noch genau drei Wochen, die ich zur Arbeit fahren muss. Und wer weiß was im nächsten Jahr alles ist. Angeblich gibt’s ja ab 2013 das Betreuungsgeld und bei uns bricht der Reichtum aus. Dann gehören wir bald richtig zu den Schwaben und haben ein Auto vorm Haus stehen. Wir werden sehen…

Movie Monday #16

Heute mal wieder Movie Monday.

1. Der beste Film mit Sylvester Stallone ist für mich______________. Ich hab bisher keinen gesehen.
2. Der beste Zeichentrickfilm ist für mich Das letzte Einhorn.
3. Der beste Film mit Sandra Bullock ist für mich Während du schliefst.
4. Das Hollywood derzeit total auf Comicadaptionen abfährt kann ich nicht so richtig nachvollziehen, sind doch die wenigsten wirklich gut.
5. Woody Allen hat schon ein paar außergewöhnlich gute Filme gemacht.
6. Making Of’s von Filmen schaue ich nur sehr selten an.
7. Mein zu letzt gesehener Film war Planet der Affen: Prevolution und der war sehr gut, weil mich weder die Actionszenen noch die Tatsache, dass der Film sich nicht logisch an die anderen Filme der Serie anfügt, gestört haben.

Gestern sagt mein Arzt zu mir „… und dann möchte ich gerne noch mit Ihnen über Nabelschnurblut reden.“ Ich so: „Okeeeee…“ Da ist es also wieder, dieses Thema.
Er also weiter: „Was wissen Sie denn über Nabelschnurblut?“
Ich: “ Man kann das spenden oder privat einlagern lassen.“
Er: „Über die Spende müssten Sie sich selbst informieren in der Klinik, wo Sie entbinden möchten.“
Ich: „Mmh…“
Er: „Sie kennen ja bestimmt die blabla-Blutbank, die für das Einlagern über 2000 Euro will. Hier gibt es jetzt eine neue, die gab es vor zwei Jahren wahrscheinlich noch nicht. Viel tollerer und besserer und da kostet das nur 290 Euro.“
Ich: „Klingt fair.“ während mein Blick auf die Broschüre fällt, die in einem Ständer auf seinem Schreibtisch steht. „Nur 6 Euro im Monat“ sagt die.
Er: „Und dann halt noch 6 Euro pro Monat.“ (Womit wir bei 30jähriger Einlagerung trotz sich ändernder Gebühren wieder bei knapp 2000 Euro sind.)

Er erzählt noch, dass man in den nächsten 100 Jahren bestimmt drauf kommt, wie man Nieren und Haut wachsen lassen kann und dass auch mit 25%iger Wahrscheinlichkeit unser erstes Kind vom Nabelschnurblut des Zweiten profitieren kann. Er erzählt weiter, wie schade es wäre, dass nur so wenige Leute Nabelschnurblut einlagern, weil je mehr eingelagert würde, umso mehr Fälle, wo es was nutzt, gäbe es.

Stellen wir uns nun vor, wir sind im Jahr 2042 und mein Sohn braucht eine neue Niere.

Szenario 1: Wir haben seinerzeit Nabelschnurblut bei einer privaten Blutbank einlagern lassen. Leider sind die Forschungen noch immer nicht so weit, dass man eine Niere aus den Stammzellen herstellen kann. Auch deshalb, weil zwar viel Blut eingelagert wird, aber kaum welches für Forschung zur Verfügung steht.

Szenario 2: Wir haben seinerzeit Nabelschnurblut bei einer privaten Blutbank einlagern lassen. Man kann daraus inzwischen neue Organe wachsen lassen, aber leider waren die Bedingungen für die Einlagerung vor 40 Jahren noch so wenig ausgereift, dass 99 % der damals eingelagerten Proben unbrauchbar sind.

Szenario 3: Wir haben seinerzeit Nabelschnurblut gespendet (z.B. über die DKMS). Das Blut wurde vor 15 Jahren bereits für einen anderen Empfänger verwendet und wir müssen nach ebenfalls geeigneten fremden Stammzellen suchen. Dank der flächendeckenden Entnahme und Einlagerung von Nabelschnurblut, können die passenden Stammzellen gefunden werden und eine Niere wird hergestellt.

Ich kann mir noch unzählige andere Szenarien ausdenken. Treffend zusammen gefasst hat es D.: „Ich kann also entweder kostenlos Nabelschnurblut spenden und wenn mein Kind es braucht, kann es ihm vielleicht helfen. Oder ich kann dafür viel Geld bezahlen und wenn mein Kind Stammzellen braucht, kann ihm vielleicht damit geholfen werden.“ Man weiß einfach nicht, was sich in der Forschung in den nächsten Jahren tun wird. Liest man Zukunftsprognosen von vor 50 Jahren, gibt es welche, die zutreffen und andere, von denen wir noch immer meilenweit entfernt sind. Im Prinzip ist die Nabelschnurbluteinlagerung eine Versicherung gegen den Tod des eigenen Kindes. Nur ist bei einer Versicherung normalerweise klar definiert, was die Versicherungsleistungen sind. Da ist nicht von vielleicht oder vermutlich die Rede. Oder würde jemand gerne folgende Hausratsversicherung abschließen: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass in den nächsten Jahrzehnten das Zeitreisen erfunden wird. Sie geben mir nun einmalig 290 Euro und weiterhin 6 Euro jeden Monat und ich werde im Versicherungsfall, falls es möglich sein sollte, in einer Zeitmaschine in Ihre Wohnung reisen und alle wertvollen Gegenstände retten.

Ich ärgere mich, dass mein Arzt mir ein Werbegespräch als Informationsgespräch verkauft. Hätte er mich informieren wollen, hätte er nicht auf eine Nabelschnurbank hingewiesen, sondern auf alle am Markt tätigen. Und er hätte vor allem auch auf die Möglichkeit der kostenlosen Spende eingehen sollen. Aber er weiß ja nicht, dass ich weiß, dass er pro verkaufter Einlagerung eine nette Provision kassiert. Allen meinen Freundinnen soll ich erzählen von den tollen Möglichkeiten der Einlagerung. So, dann mach ich das mal:

Liebe werdenden Eltern,

es gibt die Möglichkeit Nabelschnurblut zu spenden. Das ist kostenlos und völlig ungefährlich und schmerzfrei für Mutter und Kind. Leider ist die Entnahme nicht an allen Kliniken möglich. Ihr könnt Euch bei den zuständigen Stellen, z.B. dem DRK oder der DKMS erkundigen, ob Euer Entbindungskrankenhaus Entnahmestelle ist. Je mehr Nabelschnurblut gespendet wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Euren Kindern damit geholfen werden kann.

Movie Monday #15

Diese Woche mal wieder pünktlich: der Movie Monday.

1. Der beste Film mit Christopher Walken ist für mich Catch me if you can.
2. Mockbuster finde ich völlig überflüssig.
3. Der beste Film mit Jamie Lee Curtis ist für mich My Girl.
4. Das Erscheinen von ? (es gibt tatsächlich keinen Film, auf den ich warte) kann ich kaum erwarten.
5. Filme, die fast bzw. komplett ohne Musik hinterlegt sind (z.B. No Country for Old Men), wirken oft härter und kühler.
6. Onlinevideotheken (z.B. Maxdome) nutze ich nicht, weil mir die Auswahl für den Preis zu begrenzt ist.
7. Mein zu letzt gesehener Film war Wir sind was wir sind und der war nicht so besonders, weil die Handlung so langsam fortschreitet, dass man sich ständig wünscht, dass endlich jemand gefressen oder verhaftet wird oder einem jemand erklärt, was das eigentlich soll, stattdessen aber nur der cholerische Bruder zum 100. Mal jemanden verprügelt. Und dann ist der Film auch schon vorbei. Der Film wirft Fragen auf, die er nicht beantwortet, was einem letzendlich aber auch egal ist.

Flugfeld=Scherbenfeld

Wir haben das Privileg in einem wunderbar geplanten Neubaugebiet zu wohnen. Dazu gehört auch ein angelegter See und ein großer Spielplatz. See und Spielplatz haben sich seit den warmen Herbstwochen zu den Partylocations von Böbelfingen entwickelt. Bei wärmerem Wetter ist es der See, bei kühlerem Wetter der Spielplatz. Sogar heute, wo die Temperaturen schon eher winterlich sind, sieht man permanent kleine Gruppen von Jugendlichen zum Spielplatz pilgern. Schon vor halb acht waren beinahe 20 Jugendliche mit etlichen Wodkaflaschen da. Das Ordnungsamt fährt zwar allabendlich vorbei, führt aber bei den Jugendlichen nur zu Lachanfällen. Leider schaffen es die Jugendlichen nicht ihre leeren Flaschen festzuhalten, so dass jedes Wochenende der Spielplatz völlig zugemüllt wird und voller Scherben liegt. Ordnungsamt und Polizei entwickeln wohl ein Konzept dagegen, aber bisher tut sich einfach nichts. Nach einem normalen Freitagabend ohne besonders gutes Wetter sieht das dann so aus. Langsam macht es keinen Spaß mehr.

Aber wenn alles klappt, dann wohnen wir hier nicht mehr so lange.

Movie Monday #14

Aufgrund des Internetausfalls einen Tag später erst der Movie Monday.

1. Der beste Film mit John Cusack ist für mich Identität.
2. Das Akteure in Horrorfilmen oft unlogisch handeln, gehört doch irgendwie dazu.
3. Der beste Film mit Kate Beckinsale ist für mich Weil es Dich gibt.
4. Weibliche Darsteller haben meistens Brüste.
5. Logikfehler in Filmen kann ich je nach Genre mehr oder weniger gut tolerieren.
6. Wolfgang Petersen hat Brad Pitt damals für Troja eindeutig zu viele Muskeln verpasst.
7. Mein zu letzt gesehener Film war Die Päpstin und der war gut, weil tatsächlich die relevante Handlung des Buches in unter zwei Stunden gepackt wurde.

Ohne Netz

Übers Wochenende kamen wir mal wieder ausgiebig in den Genuss, des hochwertigen Glasfasernetzes, an das wir angeschlossen sind. Es ging nämlich einfach gar nichts mehr. Zwei Tage komplett ohne Internet. Das klingt doch nach Zukunft, oder? Aufgrund des grandiosen Glasfasernetzes, können wir unseren Telefon- und Internetanbieter aus einer riesigen Auswahl von einem Einzigen auswählen. Das Fehlen der Konkurrenz äußert sich in unterschiedlicher Form. Z.B. darf man eine günstige Einrichtungsgebühr von nur 75 Euro (das waren früher 150 DM!) bezahlen. Dafür hat man dann die Netzwerkdosen direkt in der Wand und wenn man Glück hat, sind die einigermaßen sinnvoll entweder für Internet oder Telefon freigeschaltet. Die günstigste Internetverbindung  als Flatrate, allerdings ohne Telefonflat, kostet etwa 10 Euro mehr monatlich als der übliche Marktpreis (inkl. Telefonflat) ist. Klar, dafür ist die Verbindung auch hyperschnell, also auf dem Papier zumindest. An stundenweise Ausfälle der Internetverbindung haben wir uns inzwischen schon gewöhnt. Zwei Tage am Stück war nun vorerst der Rekord. Die auf den Rechnungen angegebene Störungshotline ist an Sonn- und Feiertagen nicht besetzt (nachts selbstverständlich auch nicht). Heute morgen hing ich dann auch eine Weile in der Warteschleife. Ich sei nicht die einzige, die angerufen hätte. Sie hätten da ein Problem. Ach tatsächlich? Jetzt bin ich mal gespannt, wie schnell sie das Problem lösen. Und dann werd ich mal beim Zweckverband nachfragen, ob sie wirklich weiterhin mit einem Internetanbieter werben wollen, der nicht in der Lage ist, die 30 bereits vorhandenen Wohnhäuser zuverlässig mit Internet zu versorgen und dessen Störungsstelle nicht rund um die Uhr besetzt ist.