Schub, schub, schubidu

Der Schlökerich hat einen Entwicklungsschub gemacht. Das war wohl der Grund für die unruhigen Nächte letzte Woche. Seit ein paar Tagen ist er plötzlich viel mehr Kind und kaum noch Baby. Autos werden nicht mehr in den Mund gesteckt, sondern über den Boden geschoben. Beim Abendessen versucht er nicht mehr auf den Tisch zu klettern, wenn er mehr zu essen will, sondern er hebt die Hand, begleitet von einem fragenden „Mh?“. Er kommt mit Büchern auf den Schoß geklettert. Er zeigt mit seinem Finger auf Dinge und sagt „da“. Er löffelt selbst Joghurt. Er will keine Milch trinken, wenn wir anderen Kekse essen. Er ruft begeistert „Mama“ wenn ich nach Hause komme und läuft auf mich zu. Und das beste überhaupt: er hat jetzt zwei Nächte hintereinander in seinem Bett geschlafen. Ich hoffe das bleibt so. Ich schlafe einfach besser, wenn ich mehr als 30 cm Platz im Bett habe.

Media Monday #94

Und schon wieder ist Media Monday.

1. Morgan Freeman gefiel mir am besten in Robin Hood – König der Diebe.

2. Francis Ford Coppola hat mit Die Outsider seine beste Regiearbeit abgelegt. Der Pate ist mir noch immer unbekannt.

3. Nicole Kidman gefiel mir am besten in Unterwegs nach Cold Mountain.

4. Stereotype Charaktere hat Douglas Adams in seinem Buch „Die letzten ihrer Art“ („Last chance to see“) ganz wunderbar beschrieben. Ich zitiere:

If they were going to be like that, then I just wished they hadn’t actually been German. It was too easy. Too obvious. It was like coming across an Irishman who actually was stupid, a mother-in-law who actually was fat, or an American businessman who actually did have a middle initial and smoked a cigar. You feel as if you are unwillingly performing in a music-hall sketch and wishing you could rewrite the script. If Helmut and Kurt had been Brazilian or Chinese or Latvian or anything else at all, they could then have behaved in exactly the same way and it would have been surprising and intriguing and, more to the point from my perspective, much easier to write about. Writers should not be in the business of propping up stereotypes. I wondered what to do about it, decided that they could simply be Latvians if I wanted, and then at last drifted off peacefully to worrying about my boots.

5. Verschachtelte Geschichten mit Vor- und Rückblenden find ich gut.

6. Global Warming ist meiner Meinung nach mehr als nur überbewertet, denn ich friere trotzdem noch.

7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist Ziemlich beste Freunde: Ein zweites Leben von Philippe Pozzo di Borgo (als Hörbuch) und das war sehr gut, weil man eigentlich denkt, jemand, der nach einem Unfall gelähmt ist, hat schon genug Pech im Leben gehabt. Es ist wirklich beeindruckend, wie jemand, der genug Unglück für mindestens zwei Leben erlebt hat, noch so viel Lebensfreude findet.

Plötzlich ist Frühling

Ich hab ja kaum noch dran geglaubt, aber plötzlich ist er da, der Frühling. Und wir haben die ersten warmen Tage wirklich genossen. Am Freitag nachmittag waren die Jungs schon im Garten, obwohl es noch gar nicht so warm war. Der Herr Gartenhein baggerte im Sand, der Schlökerich planschte im Brackwasser in der anderen Hälfte der Sandmuschel. Da war er ziemlich schnell nass, weswegen ich ihm nach dem Umziehen Buddelhose und Regenjacke anzog. Als ich dann mal kurz drinnen war, erwartete er mich beim Wiedernachdraußenkommen im Brackwasser sitzend. Gefühlte Minuten lief das Wasser aus seiner Buddelhose, als ich ihn rausgehoben hatte. So wasserdicht sind die dann doch nicht. Für das nasse Kind gab es dann eine außerplanmäßige Dusche.

Am Samstag hatten wir erstmal das übliche Programm mit Wertstoffhof (das Böbelfinger Müllsystem…) und einkaufen hinter uns gebracht. Mit dabei waren 50 kg neuer Sand für die Kinder. Der wurde zuhause dann gleich eingefüllt und bespielt. Das Wasser aus der zweiten Sandmuschelhälfte haben wir vorsichtshalber ausgeleert, damit ich nicht schon wieder ein komplett nasses Kind umziehen muss. Die Nachbarn haben einen neuen Zaun gezogen, was der Herr Gartenhein sehr spannend fand und sich fast die ganze Zeit im Nachbargarten aufhielt. Da im Garten erstaunlicherweise das erste was wächst das Unkraut ist, hab ich hier und da ein bisschen was rausgezupft und abgeschnitten. Zwischendurch sind der Herr Gartenhein und ich ein bisschen mit seinem Fahrrad neuen Fahrrad rausgegangen. Fahren üben. Ich musste noch festhalten, aber ich glaube er könnte es. Er muss allerdings noch ein bisschen die Koordination von Treten und Bremsen lernen. Aber für den ersten Versuch war es wirklich gut. Und so ging der Samstag dann irgendwie zu Ende.

Am Sonntag sah das Wetter auch wieder ganz gut aus. Der Vormittag war ruhig. Während der Schlökerich mit dem Papa noch ein Vormittagsschläfchen machte, backte ich einen Himbeerschmandkuchen, und säte Tomaten und Kürbisse zum Vorziehen in Töpfchen. Dann vergnügten sich die Jungs auf der Terrasse. Des Schlökerichs neuestes Spiel war „Abhauen in den Nachbargarten“. Alle Absperrversuche konnten ihn nicht hindern. Erst eine Schüssel Wasser zum Planschen hielt ihn auf der Terrasse. Ich wurstelte ein bisschen im Garten, säte Pflücksalat, Basilikum, Schnittlauch und das Päckchen „Bienenweide“, das irgendwann in unserer Biokiste war. Bettwäsche habe ich auch gleich gewaschen, wenn das Wetter schon mal so toll ist. (Ich hoffe die Nachbarn sind nicht so fromm: erst Gartenarbeit und dann auch noch Wäsche waschen am heiligen Sonntag?!). Statt Mittagessen gab es Kuchen und danach packten wir die Jungs ein und fuhren ins Nachbarkaff zum Schafschurfest. Der Herr Gartenhein war hellauf begeistert von der Veranstaltung. Geduldig hat er zwanzig Minuten gewartet bis die Scherer ihre Pause beendet hatten. Das Scheren selbst war dann nicht so spannend. Sieht ja auch nicht viel anders aus, als wenn der Papa mit dem Langhaarschneider seine Haare schneidet. Aber es gab noch anderes: Oldtimer-Traktoren zum Draufsitzen, Bauernhofeis (leider schon ausverkauft), eine Burg aus Strohballen und ganz frisch geborene Lämmchen. Genau richtig für den Herr Gartenhein. Wir konnten auf der Bank sitzen und ihm beim Toben zuschauen. Der Schlökerich hat sich sogar irgendwann entschlossen noch ein Nickerchen auf Papas Rücken einzulegen. Zuhause durften die Jungs noch in die Wanne (Stroh bis in die Unterhose!) und D. hat leckeres Abendessen gekocht. Und weil das alles doch recht anstrengend war, bin ich auch ziemlich schnell auf dem Sofa bei „The Frighteners“ eingeschlafen, obwohl der gar nicht so schlecht angefangen hat. Und so war es, unser erstes Frühlingswochenende.

Das einzig Dumme daran, dass der Frühling sich doch noch entschieden hat, nicht gleich wieder in Herbst und Winter überzugehen, ist, dass ich mir nun doch noch Sommerreifen kaufen muss.

Unruhige Nächte

Ich weiß nicht was den Schlökerich umtreibt, aber er schläft nachts schlecht. Abends braucht er lange bis er einschläft und wenn er nachts wach wird, findet er auch nicht mehr in den Schlaf. An Müdigkeit mangelt es ihm nicht. Wenn ihm abends die Augen schon fast zufallen, reibt er sie sich, setzt sich hin und fängt an Geschichten zu erzählen. Und so kann er damit schon mal eine Stunde verbringen, bevor er endlich seine Augen zumacht. Versucht man ihn wach hinzulegen und den Raum zu verlassen, weint er verzweifelt.

Der Herr Gartenhein war in seinem Schlafverhalten ganz anders, obwohl wir eigentlich nichts anders gemacht haben. Beide haben die ersten Monate tagsüber am liebsten mit Körperkontakt geschlafen. Der Herr Gartenhein hat sein erstes Lebensjahr fast nur wach verbracht. Schon früh hat er ausschließlich im fahrenden Kinderwagen oder nach dem Stillen mal ein Stündchen geschlafen. Später haben wir uns mit ihm hingelegt und ihn festgehalten, bis er geschlafen hat. Mittagschlaf war nie länger als eine Stunde. Aber schon mit gerade einem Jahr hat er manchmal den Mittagschlaf komplett verweigert. Abends war es dafür einfach. Milch getrunken, Augen zu und geschlafen. Mit einem halben Jahr hat er meistens durchgeschlafen und schon mit vier Monaten wollte er nicht mehr in unserem Bett schlafen.

Der Schlökerich schläft tagsüber meistens problemlos. Man legt sich mit ihm hin, er quakt vielleicht noch kurz und schläft dann ein. Wenn er schläft, kann man meistens auch aufstehen ohne dass er wach wird. Oder er schläft auf dem Heimweg vom Kindergarten im Kinderwagen ein. Dann lassen wir ihn draußen stehen und er schläft dort weiter. Abends hält er sich dann krampfhaft wach. Er ist von Anfang an nicht beim Stillen oder Milch trinken eingeschlafen und das passiert ihm auch jetzt nur sehr selten. Beim Einschlafen hat er gerne Körperkontakt oder er möchte einen Anfassen. In seinem Bett hat er zwar auch schon ganze Nächte durchgeschlafen, im Moment wird er schnell wach, wenn er in seinem Bett liegt und jammert dann. In unserem Bett schläft er dann meistens sofort wieder ein. In den letzten Tagen klappt das nun nicht mehr so gut. Diese Nacht hat er sich ab vier Uhr unruhig hin und her gewälzt, gejammert, Schnuller gesucht. Und ich bin dann natürlich auch wach. Um fünf hab ich ihm eine Milch warm gemacht. Nachdem er die getrunken hatte, war er ganz ruhig und ich dachte er schläft ein. Aber schon nach ein paar Minuten ging das Rumgewälze weiter. Um kurz vor sechs habe ich ihn dann mit runter genommen und mit tiefen Augenringen im Wohnzimmer rumlaufen lassen während ich geduscht habe und die Brotdosen für den Herr Gartenhein und mich fertig gemacht habe. Um kurz nach sieben hab ich ihn dann wieder ins Bett gebracht, wo er sofort eingeschlafen ist (und vermutlich noch bis mindestens zehn süß schlummert). Vorgestern nacht hatten wir schon das gleiche Spiel. Da ist er allerdings pünktlich zu meinem Weckerklingeln wieder süß eingeschlummert. Wenn er so weitermacht bin ich in Zukunft die erste die abends im Bett liegt.

Ich weiß nicht, was man machen kann. Irgendwelche Alleineinschlaftrainings sind ja sehr umstritten. Und eigentlich glaube ich auch nicht, dass das was anderes ist als Dressur. Klar hören die Kinder irgendwann auf zu weinen, wenn keiner kommt. Aber eigentlich möchte ich nicht, dass meine Kinder denken ich würde ihr Weinen ignorieren. Und es gibt auch ganz klar Unterschiede zwischen weinen und jammern. Jammern würde ich ihn schon lassen. Einschlafen und allein schlafen lernen die Kinder irgendwann. Auch Kinder, die die ersten Jahre im Familienbett verbringen, schlafen irgendwann im eigenen Bett, ohne dass man sie ausquartiert hat. Und ebenso wenig, wie man Kindern laufen oder sprechen beibringen kann, kann man ihnen Einschlafen beibringen. Man würde Eltern deren Kind noch nicht läuft ja auch nicht raten das Kind einfach nicht mehr zu tragen, dann würde es schon selbst laufen. Demnach bleibt nur zu hoffen, dass der Schlökerich das Einschlafen bald gelernt hat. Oder dass es nur eine Phase ist. (Vielleicht liegt auch irgendwas in der Luft (der Frühling vielleicht?). Der Herr Gartenhein war in den letzten Nächten auch immer einmal kurz wach, obwohl er eigentlich durchschläft.)

Mama Ing.

Da freut sich das Ingenieursherz, wenn der Nachwuchs schon mit einem Jahr ganz von selbst drauf gekommen ist, in welchem Winkel er seine Wasserflasche auf den Boden drücken muss, dass sich die Öffnung am Trinklernsauger öffnet und eine große Pfütze auf dem Boden entsteht. „Ganz die Mama!“ möchte man stolzgeschwängert ausrufen. Und dann holt man doch nur ein Handtuch um die Pfütze aufzuwischen. (Aber natürlich erst, wenn die Flasche ganz leer ist. Soll ja auch ein Erfolgserlebnis haben, der kleine Mann.)

Media Monday #93

Und mal wieder Media Monday.

1. Liam Neeson gefiel mir am besten in Schindlers Liste.

2. Wim Wenders hat mit Buena Vista Social Club seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich keinen anderen seiner Filme kenne.

3. Kathy Bates gefiel mir am besten in Grüne Tomaten.

4. Suchtverhalten filmisch dargestellt ist nirgends so grausam abschreckend wie in Requiem for a Dream.

5. Bücher konsumiere ich am ehesten auf deutsch oder englisch in Papierform oder als Hörbuch.

6. Wenn sich ein Blog oder eine Seite dem Thema Film widmet, dann interessiert mich besonders dann die Meinung des Autors, wenn dieser einen ähnlichen Filmgeschmack hat wie ich.

7. Auf taz.de habe ich in der letzten Woche einen tollen Artikel zum ZDF Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ gelesen, den ich von dem her interessant fand, da er kritisiert die Begeisterung der Jugend würde nicht genügend dargestellt. Vor nicht all zu langer Zeit habe ich im D-Radio Kultur einen anderen Historiker zu dem Dreiteiler reden gehört, der bemängelte, dass 1941 niemand mehr so begeistert in den Krieg gezogen sei. Und da ich selbst nicht dabei war und in Geschichte eine Niete, weiß ich jetzt nicht, ob sie zu wenig oder zu sehr begeistert waren. (Es ist einfach ein Jammer, dass man nicht alles wissen kann.)

Wie alt ist denn die Kleine?

Am Mittwoch wurde mir diese Frage gleich zweimal gestellt. Warum der Schlökerich gerne für ein Mädchen gehalten wird, weiß ich auch nicht. Vielleicht, weil er so goldige große braune Augen hat? Oder weil sich seine Haare hinter den Ohren locken? Oder weil das winzige Fleckchen rosa auf seiner beigen Jacke jedem sofort ins Auge springt? Oder weil es einfach besser ins Bild passt, Sohn und Tochter zu haben statt zwei Söhne? Oder einfach weil er so unglaublich goldig ist? Schließlich hatten wir auch beim Herr Gartenhein den Satz „Der ist so hübsch, der könnt glatt ein Mädchen sein!“ zu hören bekommen. Ja, goldig ist er, der Schlökerich. Mit seinen knapp 13 Monaten ist er auch schon erstaunlich klar in seinen Äußerungen. Er zeigt auf Dinge, die er haben will, zeigt in Richtungen in die er getragen werden will und regt sich furchtbar auf, wenn er nicht kriegt was er will. Und da ist er sehr hartnäckig. Gestern saß er zeternd auf meinem Schoß, weil er gerne mit einem Löffel in der (noch gefüllten) Keksdose rühren wollte und ich ihn nicht gelassen habe. Da lässt er sich dann auch nicht ablenken. Außerdem entdeckt er grade Ursache und Wirkung. Licht an, Licht aus findet er unglaublich spannend. Und da man ja kleinen Kindern bei der Erforschung physikalischer Grundprinzipien nicht im Wege stehen will, steh ich dann eben immer mal wieder mit dem Schlökerich vor den Lichtschaltern und lasse ihn das Licht an und ausschalten. Wenn er schon für ein Mädchen gehalten wird, dann doch zumindest für ein technikinteressiertes.

Karfreitag

Es gibt Worte, die treiben einem als Eltern den Schweiß auf die Stirn. Eins davon ist Kindergartenferien. Das heißt dann nämlich, dass man ein Kind zuhause rumhängen hat, was seine Spielkameraden, seine tägliche Bespaßung und Bewegung an der frischen Luft vermisst. Feiertage sind da auch nicht viel anders. Der Trick ist: man muss sich drauf einlassen. Frau Frische Brise berichtete schon. Und so ist dann an solchen Tagen manches anders als sonst. Den Karfreitag haben wir ganz gut rumgekriegt. Der Herr Gartenhein hat lange mit seinen Autos gespielt, die Kikaninchen-Webseite erkundet und sich erstaunlich wenig mit seinem Bruder gestritten. Wir haben es sogar geschafft im Wohnzimmer zu saugen (da hatte irgendjemand Backerbsen ausgeschüttet und zertreten), Muffins zu backen und uns zum gemeinsamen Brötchenverspeisen mittags um den Tisch zu versammeln. Der Schlökerich hat zur Feier des Tages ein Freudenfeuer entzündet. Während wir alle am Tisch saßen, marschierte er kurz in die Küche und drehte eine Herdplatte voll auf. Darauf lag vom Backen noch ein Holzbrett, das dann, gemütlich nach Holzfeuer duftend, einen großen schwarzen Fleck bekam. Die Wohnung riecht noch immer ein bisschen nach Holzfeuer, aber weiter ist zum Glück nichts passiert. Ein Schlawiner, der Schlökerich! Ich fürchte ja, es ist blasphemisch, aber wir haben tatsächlich schon am Karfreitag Eier gefärbt. Am Samstag ist in der Regel weniger Zeit für sowas. Mit Kaltfarben mit Zauberstift, mit dem man angeblich die Farbe wieder weg malen kann. Naja, für Dreijährige ist das nicht wirklich geeignet (falls es überhaupt funktioniert). Wir haben dann lieber wieder die Lebensmittelfarbenfilzstifte vom letzten Jahr genommen. Vom Feiertag waren alle durcheinander, so dass der Herr Gartenhein nach 17 Uhr noch einen Mittagschlaf machen wollte und der Schlökerich erschöpft um 18:30 kurz die Augen zuklappte. Und so haben wir schon den ersten der Osterfeiertage trotz Dauerbeschneiung rumgebracht.

Media Monday #91

Wenn ich schon sonst nichts schreibe, dann wenigstens zum Media Monday.

1. Hugh Jackman gefiel mir am besten in The Fountain.

2. Ridley Scott hat mit Königreich der Himmel seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich gar nicht viele seiner Filme kenne.

3. Natalie Portman gefiel mir am besten in Leon – Der Profi.

4. ________ hat den epischsten Zweikampf zu bieten, wenn ________ aufeinandertreffen. Epische Zweikämpfe sind bei mir vermutlich wie Autoverfolgungsjagden. Ich kann mich nicht dran erinnern.

5. Der Plot eines guten Films ist nur ein Teil des Ganzen.

6. Jared Leto wird mir immer in seiner Serienrolle als Jordan Catalano in Erinnerung bleiben, weil „I just like how he’s always leaning. Against stuff. He leans great.“ Tatsächlich verbinde ich die meisten Serienschauspieler mit den Rollen, in denen ich sie kennengelernt habe. Auch nach der letzten Staffel Fringe ist  Peter Bishop (Joshua Jackson) noch immer ein bisschen Pacey Witter. James Marsden bleibt immer Ricky Beckett, Frankie Muniz bleibt Malcolm usw.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Unsere Mütter, unsere Väter (ZDF Mediathek) und der war tatsächlich so gut, wie er überall besprochen wurde, weil er nicht aussah wie eine Fernsehproduktion, weil mich die Handlung gefesselt hat, dass ich tatsächlich ungeduldig war weiter zu schauen (und das, obwohl es um Krieg ging) und weil Tom Schilling mit über 30 erstaunlicherweise endlich nicht mehr aussieht wie 12.

Media Monday #90

Heute ist auch bei mir wieder Media Monday.

1. Christian Bale gefiel mir am besten in The Machinist, wobei das echt schwierig ist, weil er (abgesehen von Corellis Mandoline) eigentlich überall sehr gut ist.

2. David Fincher hat mit Fight Club seine beste Regiearbeit abgelegt, weil eben!

3. Scarlett Johansson gefiel mir am besten in Lost in Translation.

4. Der irische Film ist mir weitgehend unbekannt, wobei ich Ondine jedem nur wärmstens empfehlen kann.

5. Vom deutschen Film würde ich mir in den nächsten Jahren wünschen, dass er ein bisschen weniger klamaukig daher kommt.

6. Autoverfolgungsjagden langweilen mich unendlich.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Das Schwein von Gaza und der war sehr gut.