Tagebuchbloggen 12/16

Es ist das letzte Mal im Jahr der 5. und Frau Brüllen ruft mal wieder dazu auf, von unserem Tag zu berichten.

Mein Tag beginnt, als ich nach zweimal snoozen um 6:05 aufstehe. Im dunkeln gehe ich nach unten und schaue, ob D. daran gedacht hat, die Adventssäckchen zu füllen. Ich hatte es nämlich vergessen. Wir haben dieses Jahr die einfachste Variante eines Adventskalenders für die Kinder. Für jeden wurde ein Säckchen aufgehängt, in das wir täglich etwas hineintun. Rein kommen Süßigkeiten, Socken, Aufkleber und ein paar kleine Lego StarWars Raumschiffe und Figuren, die wir auf ebay gekauft haben. Es erspart die täglichen Diskussionen, ob man nicht ausnahmsweise noch ein zweites Päckchen öffnen darf. Gerade für kleine Kinder, die den Coutdown bis Weihnachten noch nicht verstehen, ist das sehr entspannend. Heute morgen ist das Säckchen noch leer und ich hole etwas zum Befüllen aus dem Keller. Danach dann duschen und Brote machen. Alles etwas entspannter heute, weil ich nicht vor sieben in den Berufsverkehr muss, sondern um acht im Kindergarten zum Adventssingen sein möchte. Außer der Reihe trinke ich den ersten Kaffee deshalb schon zuhause. Um viertel vor acht packe ich Sohn1 und Sohn2 samt Roller und Laufrad ins Auto und fahre zum Kindergarten. Sohn1 fährt mit dem Roller weiter zur Schule und Sohn2 und ich gehen in den Kindergarten. Im Stuhlkreis singen wir, knabbern Kekse und hören eine Nikolausgeschichte. Um halb neun ist das Adventsstündchen vorbei und ich könnte weiter fahren zur Arbeit. Allerdings kocht D. heute im Kindergarten und ich biete ihn an, ihn zusammen mit Sohn3 und den Zutaten zum Kindergarten zu fahren. Wegen knackiger -3 °C.

Etwa zwei Stunden später als üblich komme ich im Büro an. Hier erwartet mich als erstes die Bestätigung eines Schulungstermins im Januar und ich checke schon mal die Flug- und Bahnverbindungen für zwei Wochen Berlin. So richtig möchte ich mich damit aber noch nicht beschäftigen. Zwei Wochen sind nämlich ganz schön lang. Dann sichte ich mal die in den letzten Wochen, ach Monaten, liegen gebliebenen Sachen, da seit heute tatsächlich mal etwas Luft ist und nichts wirklich brennt. Ich bespreche mit den Kollegen die Möglichkeiten einer Masterarbeit und schreibe meiner Studentin eine email. Kollegen kommen vorbei und es werden Probleme bei der Umsetzung eines Abschiedsgeschenks besprochen. Dann ist schon Mittagszeit. Geht schnell, wenn man zwei Stunden später da ist. Ich esse meine mitgebrachten Reste von gestern und google ein bisschen nach Weihnachtsgeschenken. Außerdem trage ich die Kinder beim Toggo Adventskalendergewinnspiel ein.

Gegen 13 Uhr ziehe ich mich an für eine runde durch den sonnigen Winterwald, kombiniert mit ein bisschen Pokemons brüten. Leider ist es meinem Handy inzwischen draußen so kalt, dass der Akku sehr viel schneller schlapp macht und meine Powerbank ist leider kaputt. Es reicht aber um die Arena im Wald zu besetzen und ein halbes Ei auszubrüten. Am Nachmittag arbeite ich weiter liegengebliebenes ab und sortiere die Dateien aus dem Backup des alten Rechners auf meinen neuen Dienstlaptop. Um 16:15 fange ich an, meine Sachen zusammen zu packen. Google zeigt, dass die Autobahn mal wieder dicht ist und ich die Ausweichstrecke über die Dörfer nehmen muss. Da sind immerhin zum Glück alle Baustellen beseitigt und ich schaffe es wirklich in 30 Minuten Fahrzeit nach Hause.

Als ich zuhause ankomme ist es schon fast dunkel. Während ich die Windschutzscheibe gegen das nächtliche Zufrieren abdecke, fangen mich die Zeugen Jehovas ab. Sie sind extra gekommen, um mir ein Video zu zeigen, wie ein Ingenieur zum wahren Glauben gefunden hat. Ich kann darüber nur schmunzeln. Eigentlich tun mir die zwei Damen ja echt leid. Wieviel Zeit die dafür verwenden zu missionieren nur um sich einen Platz im ohnehin überfüllten Himmelreich zu sichern. Wir handeln das alles auf der Straße ab. Nachdem sie Sohn3 letztes Mal dieses Video gezeigt haben, will ich sie von den Kindern lieber fern halten.

Dann bin ich endlich zuhause. Ich schaue die Hausaufgaben (Schreibschrift, Lernwörter, Rechnen mit 10er Übergang) an. Gäbe es noch Noten fürs Schönschreiben, wäre Sohn1 ganz oben dabei. Weil heute Nacht der Nikolaus kommt, sollen die Kinder ihre Schuhe putzen. Sohn1 ist schnell fertig. Sohn2s Schuhe sind vom letzten Waldtag sehr schlammig. Da muss ich beim Putzen helfen. Danach liest Sohn1 mir noch 20 Minuten vor und darf anschließend 20 Minuten Tablet spielen. Er liest noch immer sehr langsam und durch konsequentes Üben soll das jetzt besser werden. Während D. einkaufen gegangen ist, zünde ich den Ofen an. Die Anzünder (diese Holzwolle-Wachs-Dinger) sind alle und so muss ich das ganz oldschool mit Papier machen. Mit den Anzündern geht es deutlich leichter. Nebenher spiele ich verstecken mit Sohn3. Als die 20 Minuten Tablet rum sind, steigen auch Sohn1 und Sohn2 ins Versteckspiel ein. Dann lasse ich Badewasser ein. Sohn2 hatte heute „ganz zufällig“ einen Badestern im Adventskalender. Sohn2 und Sohn3 baden, Sohn1 krabbelt durch die Wohnung und spielt Katze. D. kommt vom Einkaufen und bereitet das Abendessen vor, während ich die Badekinder einzeln aus der Wanne pflücke, föhne und anziehe. Sohn1 hüpft auch noch schnell in die Dusche.

Dann sitzen alle frisch gewaschen am Tisch und futtern die Reste der Spätzle, die D. heute im Kindergarten gekocht hat. Dazu gibt es Salat. Nach dem Essen ist dann auch schon Schlafenszeit. Einmal die Schuhe vor die Tür und Zähne putzen für alle. Sohn3 hat einen späten Mittagschlaf gemacht und ich muss mehrere Bücher vorlesen, bis er bereit ist zu schlafen. Ich schlafe auch ein bisschen mit ein. Als ich wieder nach unten komme, hat das Montagskino schon angefangen. Macht aber nichts. Der Film ist tatsächlich ganz spannend, wenn auch nichts besonderes und Krimi, also nicht mein Genre. Aber kann man durchaus anschauen. Als der Film zuende ist, füllen wir die Schuhe der Kinder mit Schokolade, Nüssen und Ninjago-Zeitschriften. Und dann ist der 5. Dezember vorbei.

Media Monday #283

​Der 1. Advent ist vorbei. Wir haben rechtzeitig einen Kranz besorgt und sogar ein paar Plätzchen gebacken. Sohn1 ist zur Feier des Wochenendes krank geworden. Jetzt ist Montag und hier sind meine Antworten zum Media Monday

1. Wenn ich daran denke, dass jetzt schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt freue ich mich auf ruhigere Zeiten und den Weihnachtsurlaub, der ja hier im Süden fast so lang wie ein Sommerurlaub ist.

2. Normalerweise mag ich Filme mit/von Tim Burton ja sehr gerne, aber mit Ed Wood hat er echt ins Klo gegriffen, denn ich habe da eine Videoabend in den 90ern in Erinnerung, bei dem wir einen Johnny Depp Film sehen wollten und wohl was anderes erwarteten. (Vielleicht ist er trotzdem gut? Ich setze ich ihn mal auf die Rewatchlist und schaue ihn, wenn ich in Rente bin.) 

3. Die Twilight-Saga ist eine der enttäuschendsten Verfilmungen überhaupt, denn die Bücher sind viel besser. Echt. 

4. Das Product Placement in Filmen stört mich nur am Rande. Eigentlich nur, wenn es um Autos geht, weil dann hat es meistens mit einer Verfolgungsjagd zu tun und die langweilen mich so, dass ich Zeit habe mich am Product Placement zu stören. 

5. Wenn es um hochwertige und großartige Serien geht haben die Streaminganbieter den Markt sehr positiv belebt. 

6. Unser Lost Marathon, als wir innerhalb von vier Wochen die komplette Serie schauten,  ist auch nach Jahren noch ein unerreichtes Serienerlebnis .

7. Zuletzt habe ich Willkommen bei den Rileys gesehen und das war wie schon beim ersten Mal gut , aber ich glaube ich hab den beim ersten Mal im Originalton gesehen.

Tagebuchbloggen 11/16

Schon wieder der 5., d.h. Frau Brüllen ruft zum Tagebuchbloggen auf. Los geht’s!  

Um 6:15 beschließt Sohn3 neben mir, dass es Morgen ist und er den Opa wecken will. Wir sind gerade zum Herbstferienabschluss bei Omiopa zu Besuch. Ich kann ihn noch 15 Minuten aufhalten, dann verlässt er das Zimmer und geht zu seinen Brüdern , die oben schon spielen. Ich hoffe darauf weiter schlafen zu dürfen , aber eine viertel Stunde später holt er mich ab und besteht darauf, dass ich aufstehe, obwohl die Omi schon wach ist. Ich versuche in Sohn2 Bett etwas weiter zu dösen, aber auch das will Sohn3 nicht. 

Gegen 7 gehen wir alle nach unten und Sohn1 und Sohn2 spielen 20 Minuten Tablet. Danach gibt es Frühstück. Der Opa wird abgeholt, weil er heute unterwegs ist. Die Kinder gehen mit Omi basteln und ich überlege, ob ich mit meiner immer noch andauernden Erkältung, wie geplant Joggen gehen soll,  obwohl es in regnet und windet. Nebenher checke ich, ob das Kinoprogramm was Gutes hergibt. Gibt es tatsächlich. Dann wecke ich D., weil ich joggen will und die Omi nicht mit allen drei Enkeln alleine lassen möchte . Und dann entscheide ich mich doch noch gegen das Joggen.  

Der weitere Vormittag trödelt so vor sich hin. Die Kinder basteln, spielen Lego und ich häkel ein Paar Runden an meiner Mütze. Sohn2 kauft mit Omi fürs Abendessen ein.  Zum Mittag essen wir Schokokuchen, Brötchen und Lasagne von gestern. Irgendwann entscheidet sich Sohn3 für einen Mittagsschlaf und wir liegen zusammen auf dem Sofa. Als er wieder wach ist, machen D.,  Sohn3 und ich uns für eine Shoppingrunde bereit. Aldi (Janoschkalender, Wurst),  Lidl (Käse), Sportgeschäft (nix) und real (Würstchen für Kartoffelsuppe) stehen auf dem Programm. Natürlich landen am Ende noch mehr Dinge in der Einkaufstasche. Sohn3 rennt sowohl im Aldi als auch im real davon und findet es lustig. Wir weniger. 

Als wir mit der Einkaufstour durch sind, ist es dunkel. Zuhause bereitet Omi das Essen  vor (Raclette auf Wunsch von Sohn1). Ich gehe mit Sohn3 oben spielen bis das Essen fertig ist.  Sohn1 und Sohn2 haben Spaß beim Raclette und Pizza backen, während Sohn3 erst still sitzen kann, als der Opa endlich wieder kommt. Die Kinder verschwinden nach oben als sie satt sind und die wir sitzen noch,bis Sohn3 runter kommt und eine neue Windel verlangt. Er ist der erste im Schlafanzug. Die anderen sind auch relativ schnell bettfertig. Sohn3 braucht Zeit zum Einschlafen, da er mittags lange geschlafen hat und sich beim Dauerregen nicht ordentlich austoben konnte. 

Gegen 22 Uhr schläft er fast und ich gehe nach unten. Wir entscheiden gegen Kino und tanken nur noch das Auto, bevor der Spritpreis zur Nacht steigt. Dann zeigen wir Omi und Opa unsere Urlaubsbilder und jetzt bin ich selbst bettreif. Im Kino wäre ich wohl eingeschlafen. Und das war unser gammeliger Hetbstsamstag. 

Manchmal ist eben viel

Gestern war mal wieder so ein Tag, wo sich Termine häufen und überschneiden. Ich war um viertel vor acht im Büro und hatte gerade ein paar Kleinigkeiten erledigt, als ein Besucher sich ankündigte. Ab 8:30 hatte ich also Besuch und machte eine kurze Institutsführung. Quasi direkt im Anschluss begann eine Sitzung. Hier musste ich mich nach dem Mittagessen vorzeitig entschuldigen, weil wir den ganzen Nachmittag Studentenpraktika zu betreuen hatten. Ohne Pause hatten wir drei Stunden die Studenten bei uns. Direkt im Anschluss musste ich nach Hause, wo die Jungs schon warteten. Ich bekam noch einen Kaffee zum Mitnehmen und dann erreichten wir gerade noch pünktlich den Kindergarten zum Laternenfest. D. ging nach der halben Laternenrunde mit Sohn3, der weder laufen noch zum Kindergarten wollte, nach Hause (Überraschung: nach Hause wollte er auch nicht). Sohn2 und ich aßen selbstgemachte Maultaschen (mit Kartoffelfüllung, sehr lecker!) und dann tobte Sohn2 noch rum, während ich gegen 18:30 das erste Mal entspannt sitzen konnte. Sohn1 war den nachmittag mit einem Freund unterwegs und kam dann zum Kindergarten. Zuhause war Sohn3 auf Papas Arm bereits eingeschlafen. Die anderen beiden wurden unter die Dusche und dann ins Bett gescheucht. Sohn3 wurde als letzter umgebettet. Und dann saß ich ziemlich platt auf dem Sofa. Mit Salat, Käsespätzle und D. Und das war ein schöner Abschluss eines anstrengenden Tages.

Wochenende in Bildern

Das Wochenende war sehr sonnig und wir waren sehr viel draußen unterwegs. Ich habe tatsächlich dran gedacht, ein paar Bilder zu machen, um beim Wochenende in Bildern mit zu machen.

Der Samstag startete mit einem gemeinamen Frühstück.

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Anschließend machte ich eine Runde Sport und dann wurden wir von einem Freund von Sohn1 abgeholt, um eine Runde in den Wald zu gehen.

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Die Kinder tobten durch den Wald bis sie lieber auf den Spielplatz wollten. Also wechselten wir dorthin. Sohn3 schlief im Buggy eine Runde ein. Auf dem Heimweg vom Spielplatz gab es noch ein paar Kastanien.

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Kurze Verschnaufpause zu Hause mit Nachmittagsessen und einer Runde Wäsche falten für mich.

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Gegen halb vier kam Sohn1s Freund zu uns. Da es da oft Streit mit Sohn2 gibt, schnappten wir alle und gingen zur Eisdiele. Dort rannten/fuhren die Kinder unter Ds Aufsicht herum, während ich eine Arena einnahm.

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Die Kinder wollten auch hier zum Spielplatz wechseln. Es waren noch ein paar andere Kinder da, mit denen sie fangen spielten. Außerdem wurden Äpfel direkt vom Baum gepflückt und verspeist.

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Bei rosa Wölkchen traten wir den Heimweg an. Gegen sieben waren wir zurück zu Hause. D. machte Abendessen.

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Als die Kinder im Bett waren, fingen wir an einen Film zu schauen. Leider wurde Sohn3 bald wach, der gerade mit Schnupfen und Husten kämpft. Bis er wieder schlief, war es zu spät für den Film.

Am Sonntag wollten die Kinder noch vor dem Frühstück den Film schauen, den sie am Freitag aus der Bücherei ausgeliehen hatten. Ich machte ihnen (pädagogisch ganz wertvoll) Popcorn dazu und mistete bei der Gelegenheit gleich den Süßkramschrank aus. Dann nutzte ich die Ruhe für eine Runde Sport, machte dann ein recht spätes Frühstück und stellte die Waschmaschine an. Beim Frühstück beschlossen wir in den Wildpark nach Pforzheim zu fahren. Erstmal spielte ich aber noch eine Runde Logi-Geister mit Sohn2 und drei Runden Henne Berta mit Sohn1 und Sohn2, während D. nochmal Kaffee machte.

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Bis alles gepackt und alle angezogen waren, war es früher Nachmittag. Die Kinder schliefen alle im Auto ein. Auf dem Fußweg zum Wildpark kamen wir an der Hochschule vorbei, wo ein Elefant auf der Wiese liegt.

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Wir verbrachten den ganzen Nachmittag im Wildpark. Der Park kostet keinen Eintritt, lediglich das Parken kostet 5 € pro Auto (unter der Woche 2 € pro Auto). Wir haben an der kostenlos an Hochschule geparkt, weil die Parkplätze beim Wildpark schon voll waren. Tierfutter kostet 2 € pro Packung. Wir entdeckten u.a. eine sehr faule Sau, die sich direkt vors Futterrohr legte.

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Sohn3 versuchte in die Gehege rein zu klettern und war dabei unglaublich schnell.

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Die lange Zunge dieser Kuh (?) sorgte für große Begeisterung.

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Wir blieben lange im Park. Die Kinder tobten im Wald und zerlegten morsche Baumstämme. Die Klettergerüste wurden beklettert und die Tiere angeschaut und gefüttert. Sohn1 war ein bisschen traurig, weil die Luchse sich nicht recht zeigen wollten. Sohn2 fütterte am liebsten die Wildschweine und Sohn3 fand die Hühner und Kaninchen am besten. Schließlich machten wir uns auf den Weg zum Auto.

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Ich hatte erst ganz am Ende das PokemonGo angeschaltet. Im Wildpark ist alles voll mit Pokestops und ich konnte meinen Beutel ordentlich mit Bällen füllen. (Sehr wichtig, wenn am auf dem Land wohnt, wo es wenig Pokestops gibt!) Außerdem fing ich in kürzester Zeit 15 Pokemon. Auf dem Weg zum Auto, levelte ich beim Elefant noch die Arena und setzte mich rein. Erstaunlicherweise sitze ich da heute immer noch drin. In S an der Uni wechseln die Arenen spätestens nach ein paar Stunden die Farbe.

Zuhause wurden alle Kinder gebadet/geduscht und die gewaschene Wäsche in die Schränke geräumt (für mich immer das offizielle Ende des Wochenendes). Zum Abendessen gab’s Pizza vom Pizzastein und dann ging es ohne größeren Aufstand in die Betten. Und diesmal konnten wir den am Vorabend begonnenen Film dann auch zu Ende schauen. Es war ein schönes sonniges Wochenende mit viel frischer Luft.

 

Media Monday #277

Ich fange mal wieder an den Media Monday zu beantworten. Mal sehen wie weit ich komme. 

1. Das Internet vermittelt an manchen Stellen ein völlig falsches Bild vom Leben mit Kindern, schließlich hat man da den Eindruck, andere Kinder würden ständig selig grinsend Naturspaziergänge mit den Eltern machen und hinterher mit pädagogisch wertvollen Wachsmalstiften ein Bild darüber malen. Wo ist die Unordnung und das Gemecker?! 

2. Ein spannendes Biopic ist Walk the Line. Und eine schöne Liebesgeschichte. 

3. Christopher Nolan hätte allein für seine durchängige Regiequalität eine Ehrung verdient, schließlich stehen beinahe alle der Filme, bei denen er Regisseur war, in den Top 250 der Imdb.

4. Guilty Pleasure in Serie: Dance Academy schaute ich ja wirklich gerne, obwohl es an echten Tanzschulen vermutlich ganz anders zu geht. Aber so ein bisschen Teenieflausch darf ja auch mal sein. (Und das Beste: Nächstes Jahr kommt der Film dazu!)

5. The Martian ist genau nach meinem Geschmack, immerhin zeigt es, dass wahre Helden nicht nur Kraft und Mut brauchen, sondern auch ein bisschen Naturwissenschaft und Technik beherrschen sollten. 

6. Den zweiten Teil von Gremlins habe ich als Kind vor dem ersten gesehen. Deshalb mag ich den noch immer lieber. 

7. Zuletzt habe ich Star Trek Beyond gesehen und das hat zwei Anläufe gebraucht, weil Sohn3 nach 37 Minuten Film am Samstagabend wach wurde und mit Husten und Schnupfen fast eine Stunde brauchte, bis er wieder schlief. Und danach war ich auch bettreif. Am Sonntag konnten wir ungestört bis zum Ende schauen. Und es hat Spaß gemacht.

Kaum zu glauben, aber ich bin bis zum Ende gekommen! 

Tagebuchbloggen 10/16

Gestern war der 5. Und ich reiche mal das Tagebuchbloggen nach.  Mein Wecker klingelt um 6:40 Uhr.  Ich bleibe noch etwas liegen und stehe 10 Minuten später auf. Ich bin auf einer Tagung und habe heute eine Sitzungsleitung. Deshalb muss ich um 8:00 beim Frühstück die Vortragenden treffen. Um 7:02 bin ich die erste am Pool und schwimme  25 min bei tollstem Panorama. 

Pünktlich um 8 sitze ich beim Frühstück und warte auf meine Vortragenden. Zwei von fünf tauchen auf. Ich bedaure, dass es in diesem Raum keine Pancakes zum Frühstück gibt. Stattdessen dann eben Marmeladenbrot.  

Um 9 starten die Vorträge. Ich höre interessante und weniger interessante. Um zwanzig nach zehn ist Kaffeepause. Da gibt es immerhin Vollautomatencappuccino statt Filterkaffee. Ich mache außerdem zwei weitere Vortragende ausfindig und gehe in die nächste Session. Draußen ist herrliches Wetter und ich schenke mir den letzten Vortrag vor der Mittagspause, ziehe mich um und suche einen Strand. Folgt man den Trampelpfaden durchs Gebüsch, muss man am Ende nur ein bisschen klettern und hat schon die herrlichsten Ministrände ganz für sich allein.  Ich steige also in die Adria, die noch wunderbar warm ist. Anschließend lasse ich mich von der Sonne trocknen, bevor ich mich auf den Rückweg mache, um noch was vom Mittagsbuffet zu bekommen.  Wunderbar erfrischt schicke ich die schönen Strandbilder per WhatsApp nach Hause. 

Die erste Nachmittagssession ist sehr interessant und ich muss mich schließlich aus Fachgesprächen verabschieden, um rechtzeitig zu meiner Session zu kommen. Der erste Vortrag ist sehr gut, der zweite schrecklich und zu lang. Das macht aber nichts, weil der dritte komplett ausfällt.  Nummer vier und fünf sind dann wieder gut. Dann ist auch der Nachmittag vorbei und ich gehe mich umziehen zum Galadinner. Um 18 Uhr werden wir mit Bussen in eine Kunstgalerie gebracht,  wo wir auf der Terrasse ein Dinner serviert kriegen.  Ich sitze am Tisch mit Finnen,  Schweden, Japanern und einem Tscheche. Die Kellner sorgen dafür dass die Gläser immer voll sind und ich versuche darauf zu achten, dass das Wasserglas öfter nachgefüllt wird als das Weinglas. Das Essen ist gut und zur Unterhaltung gibt es kroatische Folklore.  Gegen 22 Uhr wird es dann trotz Heizpilzen doch empfindlich kalt und ich fahre mit den anderen frierenden zurück zum Hotel,  wo ich mich sofort erstmal unter der Bettdecke aufwärme. Über WhatsApp wünschen D. und ich uns gute Nacht. Es war doch ein Recht anstrengender, wenn auch schöner, Tag. 

Bald hat das Rumreisen ein Ende und es gibt hier vielleicht wieder mehr zu lesen. Momentan bin ich in Dubrovnik, wo ich mich bei bestem Wetter in klimatisierten und abgedunkelten Räumen aufhalte. Ich freue mich aber sehr drauf, nach Ende der Veranstaltung die Stadtmauer abzulaufen und ein Paar GoT Locations zu finden. Heute morgen begann mein Tag mit einer Runde Schwimmen im Pool und einem riesigen Frühstücksbuffet, für das ich leider wegen vorheriger Trödelei nur 15 Minuten Zeit hatte. Morgen werde ich mehr einplanen! 

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Sohn1 war am Sonntag zu einem Geburtstag eingeladen, bei dem sie in ein großes Spaßbad gefahren sind. Nach dem Frühstück verabschiedete er sich und kam gegen 20 Uhr kurz nach Hause, um die Schwimmsachen gegen Zahnbürste und Schlafanzug zu tauschen. Er wollte spontan beim Geburtstagskind übernachten. Ich muss sagen, ich mag dieses größer und selbständiger werden ja sehr.  

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Ich hab gestern echt angefangen den Media Monday auszufüllen. Leider war der Tag plötzlich schon wieder vorbei. Vielleicht reiche ich noch nach. 

Schnipsel von unterwegs

Ich habe gerade viel zu tun uns bin viel unterwegs. Diesen Beitrag schreibe ich auf der Rückfahrt von einer Veranstaltung in München. 6 Uhr mit dem Bus los und 20:30 wieder zuhause. Morgen leider keineswegs eine ruhige Kugel bei der Arbeit, sondern Projektbesprechung mit auswärtigen Partnern. 

Letzte Woche war ich in Prag, ohne was von Prag zu sehen. Für eine Stunde in der Stadt habe ich mir von Tagungsprogramm freigenommen. Das war zu wenig! Das wichtigste aber: Meine vier Jungs waren nicht dabei. Da stehe ich vor diesen imposanten Gebäuden und denke daran, wie Sohn2 darüber staunen würde. Im grandiosen Spielzeugladen stelle ich mir vor, wie so kollektiv ausrasten. Und dann wünsche ich mir, sie wären schon älter (Städtereise mit Kleinkind stelle ich mir anstrengend vor) und die Tagungen besser mit Schulferien getaktet und wir reich genug, dass ich immer alle mitnehmen könnte. 

Zurück aus Prag, war am nächsten Tag Heckengäutag mit Zirkusvorstellung von Sohn1, der die ganze Woche den Zirkusworkshop der Ferienbetreuung besucht hat. Omi und Opa reisten spontan zum Zuschauen an. Den Sonntag verbrachten wir bei Sommerwetter im Freibad. 

Montag ging die Schule wieder los. Im Hausaufgabenheft stand „Buch einbinden“. Leider vergisst Sohn1 seit Montag das betreffende Buch mitzubringen. Macht aber nix. Ich hab ohnehin kein Einbindepapier. Am Dienstag waren wir am Spätnachmittag noch mal im Freibad. Einige Bäder haben schon geschlossen, dementsprechend voll sind die, die noch offen haben. Trotzdem haben wir die Zeit genossen. Am Abend wird es allerdings dann bald recht frisch. Der Sommer mit langen Abenden im Freibad ist wohl wirklich vorbei.  Am Mittwoch hatte Sohn1 dann keine Stimme mehr. War wohl zuviel Freibad. 

Morgen nach der Arbeit müssen wir die Geschenke für zwei Kindergeburtstag besorgen. Samstag ist Sohn1 dann auf einen Geburtstag unterwegs. Ich freue mich auf Durchatmen und schöne Zeit mit meinen Jungs.  

Tagebuchbloggen 09/16

Heute geht quasi der Alltag wieder, obwohl noch Ferien sind. Sohn1 hat Zirkusworkshop bei der Feria (so heißt hier die Ferienbetreuung), Sohn Kindergarten und ich muss zur Arbeit. Deshalb klingelt mein Wecker um 5:45 und um 6 stehe ich auf. Kurz ins Bad und dann Vesperboxen für zwei Kinder und mich packen. Ich trödele etwas, damit ich Sohn1 noch wecken kann. Um 6:50 wecke ich ihn und lasse ihn mit Nutellabrot allein, bis 15 Minuten später der Papa aufstehen wird.

Auf den Straßen merkt man auch, dass der Alltag wieder los geht. Trotzdem komme ich ohne nennenswerten Stau im Büro an. Ich hin die erste. Kaffee, Emails und Joghurt sind meine ersten Aktivitäten. Die monatliche Teambesprechung steht an und ich schaue, was ich mir dafür alles notiert hatte. Außerdem bastele ich meinen Vortrag weiter, den ich Donnerstag bei einer internationalen Fachtagung halten werde. Ja, ich bin mal wieder super früh dran. Da soll heute noch ein Probevortrag stattfinden. Dir Teambesprechung ist relativ schnell beendet, es sind noch einige in Urlaub oder krank. Der Probevortrag wird für nachmittags terminiert. Außerdem habe ich das Protokollschreiben gewonnen, aber das werde ich heute nicht mehr schaffen. Zwischendurch erfahre ich bei twitter, dass es zur Divergent-Trilogie noch ein viertes Buch gibt. Das brauche ich!

Nach der Besprechung gehe ich ans Finetuning des Vortrags und ergänze noch eine Folie. Außerdem muss ich mir einen Titel für einen Vortrag Anfang Dezember überlegen. Zwischendurch mache ich mir mein Mittagessen warm. Nudeln von gestern. Gegen 13 Uhr bin ich fertig mit Essen und Vortrag und gehe eine Runde spazieren um Pokemons zu jagen und das Gehirn zu lüften. Pünktlich zum Probevortrag bin ich wieder da. Ich kriege wertvolles Feedback von den Kollegen, dass ich anschließend gleich einarbeiten. Um kurz nach 16 Uhr bin ich auf dem Heimweg.

Zuhause werde ich freudig begrüßt. Ich stehe eine Weile mit D. in der Küche herum, trinke Kaffee und fülle die Spülmaschine. Anschließend scheuche ich die drei Jungs, weil Sohn1 noch auf einen Spielplatz im Nachbarkaff will. Ich packe alle ins Auto und wir fahren hin. Ich sitze auf de Bank und tippe kurz den Media Monday ein, während die Jungs klettern und rutschen. Sohn2 beschwert sich über seine Schuhe und seine Hose und zieht beides aus. Daraufhin will Sohn3 auch Schuhe und Hose ausziehen. Zum Glück ist es für sowas noch warm genug. Um kurz vor 19:30 versuche ich alle wieder ins Auto zu scheuchen, aber jeder will „nur noch einmal!“ irgendwas machen. Zuhause steht das Abendessen fast schon auf dem Tisch. D. hat auf Wunsch von Sohn1 Currywurst mit Pommes gemacht. Und Salat. Alle sind zufrieden. Anschließend scheuchen wir die müden Kinder nach oben. Nach Umziehen und Zähneputzen liest D. irgendein Buch mit einem Schneeball vor, über das alle kollektiv gackern. Sohn3 beschließt anschließend mal wieder, dass er nicht müde ist, noch was trinken will, aufs Klo muss, im anderen Bett schlafen will, nein doch nicht, oder doch und schläft schließlich doch irgendwann ein. Kurz nach 22 Uhr komme ich dann mit Hosenanzug, Rock und Blusen nach unten. Das ist alles frisch gewaschen und muss für die Tagung gebügelt werden. Weil ich schon bei der ersten Bluse so sehr fluche (ey, bügeln! So ein Mist!) übernimmt D. netterweise die restliche Bügelei. Dabei und anschließend verquatschen wir uns leider bis viel zu spät. Aber das muss auch mal sein.