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Tagebuchbloggen 06/18

Nachdem ich den letzten Tagebuchfünften verpasst habe, bin ich heute wieder dabei. Frau Brüllen fragt was wir den ganzen Tag so machen. Mein Tag folgt nun.

Mein Wecker klingelt um 5:45 Uhr. Sohn3 liegt neben mir. Keine Ahnung wann der kam. Ich snooze noch und stehe um kurz nach 6 auf, suche Klamotten und Sportzeug zusammen und gehe nach unten. Da packe ich Aufbacklaugenbrötchen in den Ofen. Das Salz hält nicht gut, aber ich finde das Salz ohnehin überflüssig. Dann gehe ich ins Bad. Die Brötchen kühlen ab, während ich die Spülmaschine ausräume und die Sachen reinräume, die am Abend nicht mehr reingepasst haben. Dann mache ich die Brotdosen für die Kinder und koche Tee. Sportsachen brauchen die Jungs im Kindergarten heute auch. Um zehn vor sieben wecke ich Sohn1 und decke den Frühstückstisch. Um 7:02 sitzen wir zusammen am Tisch. Die anderen schlafen noch. Sohn1 und ich frühstücken zusammen und sprechen über seine Berufswünsche. Schornsteinfeger oder Elektriker fände er gut. Um 7:15 ziehe ich meine Schuhe an. Sohn3 kommt die Treppe runter und findet doof, dass ich los muss. Drei Minuten später renne ich zum Bus.

Pokemon Go weigert sich zu starten. Also ohne Pokestop in die S-Bahn. Lesen. Pokemon Go startet immer noch nicht, also lausche ich beim Fußweg zum Büro dem Vogelgezwitscher. Im Büro dann Kaffee und Emails. Ich schreibe gerade an einem Projektabschlussbericht. Der muss Ende August fertig sein. Da kommt noch mein Urlaub dazwischen. Und weil so ein Bericht über eine dreijähriges Projekt eher 120 Seiten hat als 12, bin ich gar nicht so früh dran mit schreiben. Ich mache also ein paar bunte Bilder aus Messdaten. Dann schaue ich noch mal kurz in meine Präsentation für die Teambesprechung, die um 10 starten soll. Um 10 vor 10 klingelt mein Telefon und ein Projektpartner braucht Zuarbeit für eine Veröffentlichung. Wir verabreden uns zum Telefonieren am Nachmittag. Dann Teambeprechung. Ich informiere die Kollegen übers interferometrische Röntgen. Danach besprechen wir organisatorisches. Es dauert tatsächlich bis 12 Uhr und wir müssen los zum Yogilates. Die Trainerin verspätet sich und wir haben nur eine halbe Stunde Sport, dafür aber intensiv. Zurück im Büro esse ich mein Vesper. Dann erzeuge ich ein paar bunte Bilder für den Projektpartner. Anschließend mache ich mit dem Abschlussbericht weiter. Ich vermute, wenn ich alle Bilder einfüge, wird der Bericht 300 Seiten lang. Mal sehen wie ich das mache. Das Telefonat mit dem Projektpartner bringt keine neuen Aufgaben für mich. Um die letzte Datei auszuwerten, muss ich den Rechner wechseln, weil meiner wohl nicht genug Speicher hat.

Feierabend. Um 16:50 verlasse ich das Gebäude. Pokemon Go läuft inzwischen und ich kann die täglichen Aufgaben erledigen. Die Sonne scheint und es fängt an zu regnen. Ich schaue nach oben und sehe, dass da eine schwarze Wolke über mir hängt, die einfach mal regnet. Nebendran Sonne. Ich fühle mich etwas verarscht. Die Regenjacke steckt in der Tasche, aber ich habe keine Zeit sie anzuziehen. Bin zu knapp losgelaufen. Ein bisschen nass komme ich an der S-Bahn an. Um 17:40 bin ich zuhause. Sohn1 ist bei einem Freund, Sohn2 spielt seine Zeit auf dem Tablet und Sohn3 schaut Peppa Wutz. Sie waren mit D. unterwegs beim Autohaus, wo wir endlich die Sommerreifen drauf bekommen haben.

Eine Maschine Wäsche schalte ich an. Dann Kaffee. Sohn3 will Kiki Ricky spielen. Ich verliere, weil er die Regeln neu erfindet. Dann gehen wir nach oben, wo er eine Runde Staubsauger mit dem Ikea-Kriechtunnel spielt. Sohn2 kommt dazu und die beiden fangen an zu streiten. Ich gehe runter. D. kocht das Essen. Sohn3 will in die Wanne und setzt das Bad unter Wasser. Sohn1 kommt nach Hause und sortiert neue Fußballbilder ein. Nächste Woche wollen sie ins Theater. Er muss morgen 7,50€ mitbringen. D. bietet sich als Begleitperson an. Ich räume ein wenig auf. Mit drei Kindern im Haushalt kann man eigentlich immer irgendwas aufräumen. Sohn2 isst Johannisbeeren vom Strauch und pflanzt die Kerne im Garten ein.

Sohn3 ist fertig mit Baden und will mit mir spielen. Ich habe keine Lust zu toben. Schließlich einigen wir uns darauf, dass er auf dem Bett nach meinen Anweisungen turnt. Sohn2 kommt dazu und macht auch mit.

Zum Abendessen gibt es sehr leckere Enchiladas. Die Wäsche ist fertig und wird aufgehängt. Dann bringe ich die zwei kleinen Söhne ins Bett, während Sohn1 noch duscht. Bei der Einschlafbegleitung lese ich mein Buch zuende. Jetzt schauen wir noch einen Film.

Tagebuchbloggen 03/18

Nachdem ich den letzten Tagebuch-Fünften krankheitsbedingt verpasst habe, bin ich heute wieder dabei, wenn Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag so machen. Es folgt mein 5. März.

Um 5:40 klingelt mein Wecker. Ich stehe nicht auf und döse weitere zehn Minuten. Beim nächsten Klingeln stehe ich immer noch nicht auf, aber kurz vorm dritten Klingeln ist Sohn3 neben mir wach und hat Durst. Wir gehen dann gemeinsam runter. Ich steige erst mal unter die Dusche und grübele dann, wieviel Toast ich wohl machen muss. Im Kindergarten ist Kochtag , also brauchen die Kinder nicht so viel. Sohn2 geht erst nach 10 Uhr hin, weil vorher Schulanmeldung ist. Und was nehm ich mir eigentlich mit? Dann stelle ich fest, dass ich am Samstag die Spülmaschine zwar eingeräumt, aber nicht angeschaltet hatte. Wir waren erst Sonntagabend von einem Verwandtschaftsbesuchswochenende nach Hause gekommen. Also schalte ich erst mal die Spülmaschine an. Dann fällt mir ein, dass die Kingergartensöhne heute jeweils vier ausgeblasene Eier mitbringen sollen. Also blase ich mal eben noch acht Eier aus und koche die leeren Hüllen aus. Dann muss ich Sohn1 wecken. Ich fange an die Vesperbrote zu belegen, da verkündet er, dass er Bauchweh hat. Gut, bleibt er halt daheim. Ich schreibe der Mutter eines seiner Laufgefährten, dass er nicht kommt und packe mir das bereits belegte Brot in meine Brotdose. Dann packe ich die anderen Dosen und gehe nach oben, um D. zu wecken und Shirt gegen Bluse zu tauschen.

Um 7:46 (eine halbe Stunde später als üblich, die auszublasenden Eier waren Schuld!) verlasse ich das Haus und nehme den Bus zur S-Bahn. In der S-Bahn lese ich. Um zwanzig vor neun bin ich im Büro. Dort gibt es den ersten Kaffee und ein Stück Linzer Torte zum Frühstück. Ich kann kurz mit den Kollegen reden und muss mich dann auf einen Termin um 10 Uhr vorbereiten. Um kurz nach 10 sitzen wir dann zu zehnt da und diskutieren über ein neues Gerät. Das ganze dauert bis 13 Uhr. Zwischendurch erhalte ich über WhatsApp Infos über die Schulanmeldung und das Bauchweh Kind. Alles gut soweit.

Nachdem ich mein Vesper gegessen und dabei beim Media Monday reingeschaut habe, kümmere ich mich um ein paar verpasste Anrufe und um 14 Uhr steht bereits die nächste Besprechung an. Die geht dann bis knapp 16 Uhr. Immerhin mit Eis. D. schickt auch Bilder von Kindern in der Eisdiele.

Ich habe dann noch kurz Zeit, um mir anzuschauen, was an meinem für eine Tagung eingereichten Paper geändert werden muss und welche Paper noch Reviewer brauchen. Ich verschiebe das letztendlich auf morgen und packe zusammen. Auf dem Weg zur S-Bahn denke ich über den kommenden Tag nach und mir wird klar, dass ich ja unterwegs sein werde. Ich bin froh über meine Weitsicht, dass ich mein Zugticket gleich morgens in die Tasche gesteckt habe. Jetzt hätte ich es vergessen. Leider habe ich auch mein Notebook nicht dabei zum Arbeiten im Zug, aber das ist dann eben so.

Um 17 Uhr sitze ich in der S-Bahn und verblogge den bisherigen Tag. Zuhause erwacht Sohn3 von einem späten Mittagsschlaf und kreischt zehn Minuten hysterisch. Irgendwann beruhigt er sich. Dann gibt es einen Kaffee und ein Stück Kuchen, das vom Familienfest übrig ist (Es ist viel Kuchen und irgendwer muss den ja essen. Außerdem geh ich gleich noch zum Sport.) Sohn1 diktiere ich dann noch mal seine 50 Lernwörter für den Test übermorgen. Er wendet tatsächlich die gelernten Rechtschreibstrategien an und schreibt nur ein Wort auch nach Nachdenken falsch. Ich hoffe er merkt sich das dann alles für den Test am Mittwoch.

Dann habe ich noch 20 Minuten Zeit, um mit Sohn2 seine Schulanmeldung zu besprechen und mit Sohn3 Lego zu bauen. Leider will er nicht einsehen, dass ich nicht zwei große Legosets, deren Teile überall in den Kisten verteilt sind, in der kurzen Zeit wieder aufbauen kann.

Um kurz vor sieben schmeiße ich noch eine Maschine Wäsche an und ziehe mich um zum Step Aerobic & Bodyforming. Mit einer Sporthose, die grade übers Knie geht, steige ich ins Auto und bin wieder erstaunt, wie warm das plötzlich ist. Noch vor dem Wochenende bin ich morgens bei – 8°C fast eingefroren. Um 19:30 beginnt der Kurs. Nach einem halben Jahr Kurs fällt mir auch das Durchhalten nicht mehr so schwer. Zu Beginn des Kurses war das noch anders.

Wieder zuhause kriege ich noch Abendessen (Pfannkuchen aus den ausgeblasenen Eiern und für uns Erwachsene noch Reste vom Familienfest) und dann bringen wir die Kinder ins Bett. Sohn3 hatte ja leider noch Mittagsschlaf und will einfach nicht schlafen. Ich breche die Einschlafbegleitung um 22:25 ab und gehe mich um die Wäsche kümmern, die in den Trockner muss. Anschließend springe ich unter die Dusche und bestelle in Absprache mit D. noch die letzten Geburtstagsgeschenke für Sohn2. Am Freitag wird er 6!

Gegen Mitternacht stelle ich meinen Wecker auf 5 Uhr (ich muss morgen leider schon um 5:56 den Bus nehmen) und gehe ins Bett. Und das war, mein 5. März.

Tagebuchbloggen 10/17

Es ist schon wieder so weit. Es ist der fünfte und somit wieder Tagebuchbloggen. Frau Brüllen fragt was wir den ganzen Tag machen. Hier meine Antwort.

Wie jeden Wochentag klingelt mein Wecker um 5:45. Ich bleibe noch kurz liegen und wälze dann Sohn3 von mir runter. Der war nachts wach geworden und hat lautstark nach Torte verlangt. Nachdem er sich beruhigt hatte, wollte er in unserem Bett weiter schlafen. Um 6 Uhr steige ich unter die Dusche. Sohn3 kommt kurz danach runter und legt sich mit vier Decken aufs Sofa. Netterweise gibt er eine ab, als Sohn1 runter kommt. Ich mache die Brotdosen für die Söhne und mich. Sohn1 frühstückt Nutellabrot, Sohn3 erstmal nur Milch. Um kurz nach sieben wecke ich Sohn2, der heute wegen der Vorschule auch schon früh im Kindergarten sein muss. Um viertel nach sieben verabschiede ich mich von den Kindern. D. s Wecker klingelt oben. Er wird gleich aufstehen. Ich stelle fest, dass es doch schon 7:18 ist und ich zum Bus um 7:21 lieber rennen muss. Der Bus fuhr den ganzen Sommer eine Umleitung, die jetzt weg ist. Deshalb kommt er wieder pünktlich. Ich kriege den Bus und lese während ich auf die S-Bahn warte „Elefant„. Es ist saukalt und ich ärgere mich, dass ich nicht die Winterjacke angezogen habe.

Ich lese auch in der S-Bahn und fange auf dem Fußweg zur Arbeit das nötige tägliche Pokemon. Um viertel nach acht bin ich im Büro. Da ist relativ wenig los, weil heute ein Kollege beerdigt wird und viele direkt von zuhause hin fahren. Ich unterhalte mich länger mit KollegInnen, bevor ich anfange einen Vortrag vorzubereiten, den ich für  nächste Woche brauche. Dazu esse ich eine Zimtschnecke vom Wochenende. Mein Frühstück. Ich weiß nicht so recht was ich erzählen soll und krame alte Vorträge zum recyclen aus. Allerdings würde ich gerne noch neue Ergebnisse zeigen und vergrabe mich in noch nicht ausgewerteten Messdaten. Um kurz vor zwölf habe ich wieder Hunger und esse mein Vesperbrot, während ich weiter Messdaten anschaue. Weil ich müde werde und Pause brauche, gehe ich eine halbe Stunde im Wald spazieren. Noch scheint die Sonne, aber es ist sehr windig. Wie immer bei den Herbststürmen muss ich daran denken, wie wir im Biounterricht das Ökosystem See behandelt haben. Da ist jetzt also Herbstvollzirkulation.

Frisch durchgepustet kann ich dann weiter machen. Ein Kollege hilft mir mit dem Auswerteprogramm und ich entscheide mich endlich, welche Ergebnisse ich zeigen will. Ich fange an schöne bunte Bilder aus den Daten zu erzeugen. Gleichzeitig fange ich an die Präsentation zusammenzuklicken. Ich kann einiges aus älteren Präsentationen übernehmen. Das wusste ich auch, deshalb bin ich auch eine Woche vor Vortrag noch tiefenentspannt.

16:45 verlasse ich das Büro und gehe zur S-Bahn. Um 18:36 komme ich mit dem Bus zuhause an. Sohn1 liegt mit Kopfschmerzen und Fieber auf dem Sofa. Sohn2 will erst mit mir was spielen, dann aber doch lieber mit Wasserfarben malen. Er macht ein Pustebild. Sohn3 malt erst mit, will dann aber lieber die Bügelperlen haben. Sohn1 gesellt sich dazu und fängt auch ein Bügelperlenbild an. D. bringt mir Kaffee und kurz sitzen alle am Tisch ohne Schreien und Streiten. Ich kann es kaum glauben.

Dann geht D. noch schnell einkaufen und ich kümmere mich um die Spülmaschine und im Kinderzimmer zerkrümelte Cracker. D. kocht Abendessen (Linsen und Spätzle),  Sohn3 tanzt dazu in der Küche. Nach dem Essen scheuchen wir die Kinder ins Bett. Sohn1 schläft schnell, Sohn3 erst spät, da er einen langen Mittagsschlaf hatte. Ich lese etwas weiter im Dunklen Turm, bin aber auch müde. Um kurz vor Mitternacht kommt Sohn1 noch mal runter. Er hat immer noch Fieber und jetzt auch noch Bauchweh. Er muss sich übergeben und kann dann wieder ins Bett. Ich hoffe er erholt sich schnell und gehe auch ins Bett. 

Tagebuchbloggen 09/17

Es ist mal wieder der 5. und Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag gemacht haben. Da ich schon den August verpasst habe, kommt hier mein Tagebuchfünfter in der Urlaubsversion aus Südfrankreich.

Ich werde gegen sieben von Sohn2 geweckt, der Nasenbluten hat. Zum Glück ist das schnell vorbei. Ich sehe, dass der Himmel sich rosa verfärbt hat und es kurz vor Sonnenaufgang ist. Ich überlege kurz, ob ich den Fotoapparat holen soll und kitschige Sonnenaufgangsbilder machen soll, entscheide mich dann aber wegen akuter Müdigkeit dagegen und lege mich wieder ins Bett. Etwa eine Stunde später weckt mich Sohn3 und will leider, dass ich mit aufstehe. Also stehe ich auf. Omi ist schon auf und deckt den Frühstückstisch. Sohn3 weckt netterweise auch noch gleich den Opa. Omi und Opa machen heute einen Ausflug ohne uns. Nach dem Frühstück motiviere ich Sohn1 zum Lesen und wir lesen zusammen einen halben Asterix-Comic. Dann gehe ich duschen und stelle eine Ladung Wäsche an. Omi und Opa sind abfahrbereit. Da D. noch schläft, muss ich unser Auto, dass vor der Garage steht, in der Opas Auto steht, raus- und wieder reinfahren. Das ist alles sehr eng und ohne Rückfahrkamera hätte ich das nicht hinbekommen. Die Kinder durften das Hoftor mit der Fernbedienung aufmachen und kommen gerade zurück, als ich einparke. Wir gehen wieder rein. D. ist inzwischen auch wach und frühstückt. Ich lese Sohn2 und Sohn3 Bücher vor und spiele eine Runde Mensch-ärger-dich-nicht mit Sohn2. Sohn3 malt derweil ein Bild von einem Boot, auf dem wir alle mit drauf sind. Mit Whirlpool und U-Boot. Was man halt so braucht. Dann ist die Wäsche fertig und ich hänge sie auf.

Inzwischen ist es schon Mittag geworden. Die Kinder essen Würstchen. Ich finde einen Pfannkuchen im Kühlschrank und esse ihn mit Banane und Quark. Die Kinder fangen an zu streiten. Eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen heute. Also packen wir ein paar Sachen zusammen und fahren zu einem Spielplatz im Ort, den die Kinder noch vom letzten Jahr kennen und gerne besuchen wollten. Sie spielen dort eine Weile, während wir auf der Bank sitzen und den Pinienduft genießen. Dann laufen wir zum Hafen, um ein Eis zu kaufen. Eis ist in Frankreich sehr teuer. Eine Kugel in der Eisdiele kostet 2,50 €. Die Kinder wollen aber ohnehin lieber Calippo, was es im Supermarkt nicht zu kaufen gibt. Wir waren in jedem Supermarkt im Ort und überall gab es nur Magnum und Cornetto in der Großpackung. Kein Calippo, Capri, Flutschfinger. Die Jungs essen also jeder ein Calippo Cola und wir stöbern im Souvenirshop nach Postkarten. Seife nehmen wir dann auch noch mit. Allerdings ist der Souvenirshop nicht mehr wirklich besetzt und wird von der Kneipe nebenan mitbetreut. Seit Montag ist hier nämlich absolut Nachsaison. In Frankreich sind die Ferien vorbei und lediglich noch Rentner und Süddeutsche hier. Deshalb müssen wir sehr lange warten, bis uns jemand abkassiert. Da Sohn3 sich mit Colacalippo übergossen hat, fahren wir anschließend zurück, wo kurz nach uns auch Omi und Opa wieder da sind.

Wir trinken Kaffee und essen noch was. Die Söhne streiten sich schon wieder ununterbrochen, deshalb packen wir sie schnell wieder ein und fahren zum Strand. Wir suchen einen Strand am Ende der Lagune aus. Dort ist ein sehr großer Bereich mit sehr flachem Wasser quasi für uns allein. Nachsaison. Ein Riesenbecken mit maximal 30 cm Wassertiefe, was durch die Sonne wunderbar warm wurde. Wie das Babybecken im Schwimmbad. Die Kinder toben im Wasser, suchen Muscheln, tote Krebse und Treibholz. Man könnte hier vermutlich innerhalb von Minuten genug lebende Muscheln für ein Abendessen sammeln. Wenn man Muscheln mögen würde. Währen die Kinder friedlich spielen, kann ich sogar etwas lesen.

Gegen 18 Uhr machen wir uns auf den Heimweg. Wir fahren noch beim Supermarkt vorbei, wo D. schnell noch ein paar Sachen fürs Abendessen besorgt. Zuhause verschwindet Sohn1 unter der Dusche. Ich lasse den Badeanzug gleich an und gehe eine halbe Stunde in der Lagune schwimmen. Einmal hin und zurück dauert etwa 25 Minuten. Von uns aus ist man in zwei Minuten zum Strand gelaufen. Man könnte sogar direkt vor dem Haus ins Wasser, aber dann müsste man durch Seegrasfelder waten und das finde ich irgendwie gruselig. Beim Schwimmen habe ich einen tollen Blick auf die Berge und auf die Lagune. Die Sonne verschwindet hinter den Wolken und mit ihr auch der Wind. Die Lagune ist beinahe windstill und ich habe sie komplett für mich, abgesehen von ein paar Möwen, die auf dem Wasser treiben. Ich bin aktuell so gar nicht auf den Herbst vorbereitet, in den wir am Wochenende zurück fahren müssen.

Nach dem Schwimmen kann ich noch duschen, bevor es Abendessen gibt. Anschließend sollen die Kinder ins Bett. Sohn1 will noch eine Postkarte schreiben, Sohn3 weigert sich ins Bett zu gehen. Schließlich liegen sie aber doch alle in den Betten. Sohn3 schläft schnell, aber ich schlafe kurz mit ein. Dann muss ich aber wieder aufstehen und ein Paper, das ich in den letzten Wochen geschrieben hatte, beim Herausgeber hochzuladen. Da ist heute Deadline. Meine Koautoren haben mir noch Input geliefert, den ich gestern abend bereits eingefügt hatte. Jetzt fehlt nur noch die Endkontrolle. Dummerweise muss ich auch noch ein Formular dazu unterschreiben. Also eigentlich ausdrucken, unterschreiben und wieder einscannen. Geht nicht im Urlaub. Also suche ich meine für solche Fälle bereits eingescannte Unterschrift und kann das Formular doch noch unterschreiben. Und so geht dann auch der 5. September zuende.

Tagebuchbloggen 06/15

Da habe ich vor lauter Pfingsten fast verpasst, dass ja auch schon wieder der 5. ist und Frau Brüllen wissen will, was wir den ganzen Tag so machen.

Es ist Feiertag. Sohn1 und Sohn2 höre ich nacheinander aufstehen und nach unten gehen. Bisher weckt mich niemand. Irgendwann kriecht Sohn3 zu uns in Bett und will ausgiebig durchgekuschelt und hinter dem Ohr gekrault werden. Als er dann beschließt ich soll aufstehen, ist es schon fast 8 Uhr. Unten räume ich erst mal die Spülmaschine ein und räume ein bisschen in der Küche auf. Draußen ist es grau und kalt. Ich backe Brötchen auf und koche auf Wunsch von Sohn3 Eier. Außerdem schneide ich Melone und putze Erdbeeren und decke den Tisch für fünf. Dann frage ich D., ob er mit uns frühstücken oder lieber weiter schlafen will. Er will mit frühstücken. Dann sitzen wir alle zusammen am Tisch. Zum Frühstück haben wir das nur am Wochenende. Oder eben am Feiertag. Anschließend stürzen die Kinder sich aufs Tablet. Ich gehe duschen und D. checkt die Wetter- und Weltlage. Wir überlegen was wir machen. Der Pfingstmarkt im Nachbarort, auf dem wir in den fünf Jahren, die wir hier wohnen, noch nie waren, wäre ganz schön gewesen. Wenn es inzwischen nicht in Strömen gießen würde. Ich schlage vor nach Kornwestheim zur Ravensburger Kinderwelt zu fahren. Da haben wir mit dem Landesfamilienpass einmal freien Eintritt für die ganze Familie. Vorher sind aber noch mal Waschmaschine und Spülmaschine dran. Bis die Kinder angezogen sind, dauert es auch immer noch eine Weile.

Gegen 13 Uhr sitzen wir dann alle im Auto. Aufgrund einer geänderten Straßenführung sind wir auf der falschen Straße und fahren einen Umweg. Ein bisschen stockenden Verkehr auf der A8 müssen wir auch noch mitnehmen. Um 13:45 Uhr sind wir aber schließlich in Kornwestheim. Die Kinder haben im Auto ein Nickerchen gemacht. Wir parken im Parkhaus und müssen ein paar Meter zur Kinderwelt laufen. Unterwegs kaufen wir beim Bäcker noch etwas zum Essen. Die Ravensburger Kinderwelt ist kein klassischer Indoorspielplatz. Es gibt ein bisschen was zum Fahren, ein bisschen was zum Klettern, viele Spiele und Bücher. Der Gastronomiebereich ist ungewohnt klein und selbst mitgebrachtes Essen essen ist kein Problem. Die Kinder rennen, toben und spielen tatsächlich bis 18 Uhr. Bei der Tombola gewinnen wir noch zwei Puzzlebälle. Die Tombola ist toll. Ein Los kostet 3 €, jedes Los gewinnt. Die kleinsten Preise sind z.B. die Puzzlebälle oder Kartenspiele, deren Kaufpreis im Laden über 3 € liegt. Letztes Mal haben wir „Das verrückte Labyrinth“ gewonnen. Zwar auf finnisch, aber das stört ja nicht. Die Hauptpreise sind Jahreskarten für die Kinderwelt oder ein TipToi-Starterset. Man kann also für die 3 € nur gewinnen.

Der Weg zum Auto dauert, weil die Kinder trödeln und sich noch teilweise an Wasserfontänen nass machen. Um viertel vor sieben sitzen wir im Auto. Auf der Autobahn fällt mir auf, dass Sohn2 ziemlich verkrampft und mit großen Augen da sitzt. Deshalb frage ich ihn kurz vor der nächsten Raststätte, ob er vielleicht aufs Klo muss. Muss er. Wir fahren raus und Sohn1 geht dann auch gleich mit. Zum Glück dürfen die Kinder bei Sanifair umsonst durch. Unser letztes Bargeld haben wir an der Tombola ausgegeben. Mit der kurzen Pause sind wir dann um kurz nach halb acht zuhause. Wieder nix mit „Ihr geht heute mal früh ins Bett!“ D. fängt an zu kochen, Sohn1 und Sohn2 verschwinden mit ihren Puzzlebällen nach oben. Sohn3 und ich kümmern uns um die Wäsche (abnehmen, falten, sortieren, in die Schränke räumen und nasse Wäsche aufhängen). Sohn1 hat seinen Puzzleball fertig gepuzzelt und ist sauer, weil ich ihn drauf hinweise, dass er noch etwas lesen muss für die Buchpräsentation, die er nach den Ferien in der Schule machen soll. D. hat die Spätzle fertig, da platzt die Auflaufform plötzlich. Spätzle mit Glasscherben sind eher nicht so lecker, also besorgt er Pizza. Während Sohn2 in der Küche die Scherben bestaunt, zerstört Sohn3 seinen Puzzleball. Ich schimpfe und baue den Ball soweit, wie Sohn2 war, wieder auf. Den Rest schafft er selbst. Dann nötige ich die Kinder zum Schlafanzüge anziehen. D. kommt mit der Pizza und die Kinder mampfen und streiten sich um die Pizza Margherita, weil Salamipizza offensichtlich plötzlich niemand mehr mag. Anschließen scheuchen wir sie zum Zähneputzen, weil morgen die Ferienbetreuung bereits um 8 anfängt und es jetzt schon sehr spät geworden ist. Sohn3 hat ja leider mittags im Auto geschlafen und muss sich im Bett noch rumwälzen und Feuerwehrmann Sam rezitieren. Irgendwann schläft er auch.

Ich stolpere müde nach unten, weil ich noch die Geburtstagseinladungen für den 8. Geburtstag von Sohn1 basteln muss. Es soll ein Harry Potter Geburtstag werden. Aber irgendwie passt das noch nicht mit dem Konzept zusammen, was ich für die Party habe. Ich stöbere im Internet ein bisschen rum und merke mal wieder, wie sehr ich Pinterest hasse. Schließlich lade ich eine Harry Potter Schrift und das Hogwarts-Logo runter und drucke einen Einladungstext mit den Eckdaten auf vorher ausgedrucktem „alten Papier“ aus. Ich leg den kompletten Stapel auch nur ein mal falsch rum in den Drucker. Dann ist es auch schon Mitternacht. Ich schaue noch, ob der Wecker richtig eingestellt ist und verabschiede mich ins Bett.

Tagebuchbloggen 05/17

Heute ist mal wieder der fünfte und das bedeutet Frau Brüllen fragt, was ich den ganzen Tag mache. 

Mein Tag beginnt um 5:40 mit dem Weckvibrieren am Handgelenk. Sohn3 neben mir war erst vor Kurzem wach und liegt auf meinem Arm. Ich ziehe den Arm unter ihm weg und döse etwas weiter. Nach den zweiten Weckerklingeln stehe ich auf. Als erstes checke ich in der Küche die Brotsituation. Wenn ich noch was aufbacken muss, sollte das als erstes passieren. Es ist aber noch genug Brot da. Ich schiebe zwei Scheiben Toast in den Toaster und gehe duschen. Sohn3 steht auf, während ich dusche. Er setzt sich aufs Sofa und ich soll ihm seine Kuscheldecke holen. Dann fange ich an die Brotdose zu befüllen. Bauernbrot mit Salami und Joghurt/Quark für die Söhne (für Sohn2 noch Toast mit Biscoffaufstrich), Vollkornbrot mit Frischkäse und Kresse für mich. Dann schnipple ich mir noch Gemüse dazu und die restlichen Erdbeeren von gestern für Sohn1. Inzwischen sind alle Söhne wach. Sohn1 kriegt ein Nutellabrot, die anderen beiden wollen noch nichts. Dann habe ich noch Zeit die Spülmaschine auszuräumen (aber nicht mehr zum Einräumen), bevor ich um 6:45 das Haus verlasse. Eigentlich um 6:47, weil ich versuche noch schnell PokemonGo zu starten. Das zickt nämlich seit einer Weile und weigert sich aus den mobilen Netz zu starten. Leider reicht die Zeit nicht, und ich muss zum Bus rennen, der um 6:51 fährt. Um 7:00 stehe ich im Nachbarkaff an der S-Bahn. Auf der Fahrt lese ich „Three body problem“ zuende. 

Um viertel vor acht bin ich bei der Arbeit. Heute ziehen wir in neue Büroräume, weshalb ich gestern meinen Laptop im Labor abgestellt habe. Da gehe ich zuerst hin. Die Kollegen sind teilweise schon da. Wir gehen nach oben, um zu schauen, wie weit der Umzug ist. Noch nicht sehr weit, weil die neuen Räume noch abgenommen werden. Wir räumen also hier und da noch Zeug zusammen und sammeln uns gerade wieder im Labor, als gegen 10 die Freigabe kommt. Als erstes kommen die Rechner. Wir verkabeln alles und dann sind auch schon die Kisten da. Kurz vor 12 habe ich meinen neuen Arbeitsplatz fertig bezogen. Leider fehlen noch essentielle Dinge, wie Kaffeemaschine und Kühlschrank, also laufe ich noch ein paar mal vom fünften in den zehnten Stock. Dann fange ich an, einen alten Vortrag für die nächste Tagung zu überarbeiten. Die EDV kommt vorbei und will noch ein paar Sachen anders verkabelt haben, also kriechen wir noch mal unter den Tischen rum. Eine ehemalige Kollegin ruft an und gerade als ich nach Hause gehen will, wird beschlossen, die Flasche Sekt aus dem Kühlschrank zu vernichten. Also fahre ich eine S-Bahn und zwei Gläser (hey, die waren voll klein) Sekt  später. In der S-Bahn spiele ich an den Handyeinstellungen, kann aber PokemonGo noch immer nicht starten. Um kurz vor halb sechs bin ich zuhause. Sohn3 fährt vor dem Haus Laufrad, Sohn2 schaut Ninjago, D. werkelt im Vorgarten und Sohn1 ist unterwegs. Ich suche fällige Büchereibücher, schalte die Spülmaschine an, nehme Sohn3 und mache mich auf den Weg zur Bücherei. Am Ende unserer Straße will er nicht mehr Laufrad fahren, sondern Dreirad, nein Laufrad, nein, das ist zu weit, usw. Ich hole schließlich das Dreirad und er lässt sich unter geringem Protest damit zur Bücherei schieben. Ich stöbere ein bisschen und leihe hauptsächlich für die Kinder Bücher aus. Leider habe ich ein fälliges Buch vergessen, aber wir sollen es einfach nächste Woche bringen. Um kurz vor sieben machen wir uns auf den Heimweg. Sohn3 verlangt ein Eis, ich kaufe mir auch eine Kugel. Gegen halb acht sind wir wieder zuhause, wo das Essen beinahe fertig ist. Ich habe nicht so recht Hunger und esse nur Salat. Anschließend versuchen wir die Kinder ins Bett zu scheuchen. Sohn2 hat von „Ich will noch lange weiter spielen“  und „Ich bin zu müde zum Umziehen“ gerade mal fünf Minuten gebraucht. Mit Sohn3 streite ich noch ordentlich, weil er meint, es sei Zeit zum Hopsen und Toben und ich meine nicht. Jetzt liege ich hier und Sohn3 ist eben eingeschlafen. Gleich probiere ich noch mal einen Pokestop zu erreichen und dann werde ich das Handy mal sichern und resetten. So wie es aussieht, bin ich ohnehin bald mal ohne, weil der Mikro-SIM-Slot nicht tut und ich das Handy einschicken muss. Ich würde nämlich gerne die DualSim Funktion nutzen,damit ich einen flexibleren Datentarif  mit Roaming verwenden kann, ohne Nummer und Netz zu wechseln. Was macht man denn da so, wenn das Handy in Reparatur ist? Einen billigen Ersatz besorgen? Ein altes reaktivieren? Und so endet für mich dann dieser fünfte Mai. 

Tagebuchbloggen 04/17

Wie immer am 5. eines Monats, fragt Frau Brüllen, was wir den ganzen Tag machen. Hier mein 5. April. 

Mein Tag beginnt um heute um 5:00 mit dem Weckerklingeln. 45 Minuten früher als sonst. Ich bleibe noch kurz liegen, nachdem ich meinen Arm unter Sohn3 herausgezogen habe. Sohn1s Schulranzen nehme ich gleich mit runter. Alle schlummern selig. Ich gehe nach unten und schiebe als erstes zwei Scheiben Toast in den Toaster. Als ich dann unter der Dusche stehe, ruft Sohn3. Er ist erkältet, hatte Nachts Fieber und unruhig geschlafen. Er findet mich unter der Dusche und legt sich auf den Badvorleger. Als ich fertig bin, fordert er, dass ich mich anziehen soll. Das mache ich auch und schiebe dann die nächste Ladung Toast in den Toaster. Dann setzte ich mich mit Sohn3 fünf Minuten zum Kuscheln aufs Sofa. Er protestiert, aber um 5:45 verschwinde ich wieder in der Küche. Ich packe die Brotdosen für die andern beiden Söhne und mache auf Verlangen einen Nutellatoast für Sohn3. Ich soll ihn zusammenklappen. Ich frage drei Mal nach und klappe den Toast zusammen. Sohn3 heult. Ich mache ihm einen anderen Toast. Ebenfalls zugeklappt. Der ist dann ok. Was tut man nicht für den lieben Frieden morgens vor 6:00. 

Um 6:10 packe ich meine Tasche und ziehe mich businesstauglich um. Das mache ich immer erst direkt vorm Losgehen. Bin ja nicht erst seit gestern Kleinkindmutter. Ich wecke um 6:15 Sohn1, versorge ihn mit Nutellatoast und gehe los zum Bus. Zügiges Gehen reicht, um den Bus um 6:27 zu kriegen. Am Bus treffe ich eine andere Mutter aus dem Kindergarten, die ebenfalls unterwegs zur Arbeit ist. Frühschicht bei h&m. Wir unterhalten uns im Bus über die Baustellensituation auf der Strecke. In BB geht sie zur Arbeit und ich zum Zug. 

Die Zugfahrt läuft reibungslos. Umsteigen in Stuttgart und Mannheim. Ich kann sogar zwischendurch einen Kaffee kaufen. Die Zugfahrt nutze ich, um dienstliche Emails zu beantworten, die anstehende Projektbesprechung durchzugehen und Änderungen in ein Paper einzuarbeiten, was Ende der Woche abgeben werden muss. Ganz am Schluss komme ich sogar noch dazu, die Masterarbeit meiner Studentin halb durch zu sehen. Ich bin mal wieder ehrlich erstaunt, was sie so still vor sich hin schafft! Um 10:15 komme ich ihn Saarbrücken an und bin so pünktlich, dass ich den Bus, der eine Minute nach Zugankunft fahren sollte, noch bekomme. Die Sonne scheint und Saarbrücken ist schon ein bisschen schnuckelig. Ich erfülle dasn Tagessoll bei PokemonGo, fange ein Pokemon, drehe am Pokestop und hole das Geld ab. 

Zur Besprechung bin ich die erste. Die anderen Kollegen mit weiterem Weg kommen ein paar Minuten zu spät. Wir kämpfen zunächst mit der Technik, sind aber vor dem Mittagessen durch damit, über den Projektstand zu informieren. Zu Mittag gehen wir in ein nahegelegenes Restaurant. Das Essen ist so naja und die Bedienung auch nur so naja freundlich. Nach dem Mittag werden organisatorische Dinge besprochen und der Projektplan angepasst. Die Projektlaufzeit wurde verlängert (was weder Drama noch Problem ist), weil es personelle Engpässe gab, die u.A. auch daher kommen, dass zwei Väter im Projekt Elternzeit genommen haben und/oder ihre Arbeitszeit reduziert haben. Schaut her, es geht also doch! 

Bis nächste Woche soll die Kurzfassung eines Beitrags für eine Tagung erstellt werden. Hier legen wir Thema und Vortragende (ich) fest. Zwischendurch schickt D. Fotos von den Söhnen. 2/3 schlafen. Als letzten Punkt auf der Tagesordnung besichtigen wir die Räumlichkeiten beim Projektpartner und ich komme dazu, endlich einer alten Studienkollegin meine Doktorarbeit mit Widmung zu überreichen. Das vergesse ich schon seit zwei Jahren immer wieder. Wir reden kurz und tauschen Neuigkeiten aus.

Um 17 Uhr ist das Treffen wie geplant beendet. Ich fahre zum Bahnhof und wieder klappen alle Anschlüsse reibungslos. Ich kann mir sogar noch etwas zu Essen kaufen. Diesmal nutze ich die Zugfahrt teilweise zum Schlafen und teilweise dafür, diesen Beitrag zu schreiben. 

Auf den Bus muss ich 25 Minuten warten. Ich stöbere in den Mängelexemplaren des Buchladens und bin kurz versucht, Silver Linings zu kaufen. Aber eigentlich will ich das lieber auf englisch lesen und außerdem vielleicht auch lieber digital. Weil wo soll ich das denn hinterher hinstellen? 

Um 21:20 bin ich zuhause. Die Kinder schlafen, D. berichtet mir von ihrem Tag. Dann schauen wir eine Doku über Obama im Fernsehen, bis Sohn3 wach wird und nach mir ruft. Und das war er, mein 5. April. 

Tagebuchbloggen 03/17

Kaum dreht man sich einmal um, ist schon wieder der 5. und Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag machen. Weil März  und Februar kalendarisch identisch sind, ist es schon wieder ein Sonntag.

Ich werde gegen halb sieben wach, weil Sohn1 aufsteht und aufs Klo geht. Kurz danach steht er in unserer Tür und ich erlaube ihm, nach unten zu gehen. Kurz danach höre ich auch Sohn2 nach unten tapsen. Sohn3 wälzt sich ein paar Mal, schläft dann aber weiter. Ich auch. Bis nach halb acht. Dann gehen wir runter. Die Jungs beschweren sich, dass noch das Geschirr vom Abendessen auf dem Tisch steht, also räume ich das ab und die Spülmaschine ein und spüle noch ein paar Teile weg, die nicht in die Maschine dürfen. Dann gehe ich duschen, schalte die Kaffeemaschine an und wecke D. Anschließend decke ich den Tisch. Die Kinder haben jeweils schon einen Apfel und so spare ich mir das volle Angebot und decke  eher spartanisch. Um ca 9:30 sitzen alle am Tisch. D. hat Kaffee gemacht und Sohn3 schon die erste Windelsäuberung hinter sich. Wir haben nicht viel Zeit, weil wir heute noch zu einem 85. Geburtstag in der Verwandtschaft fahren. Nach dem Frühstück schicke ich die Kinder zum anziehen und suche mir selbst ein Outfit aus. D. macht den Geschenkkorb fertig und springt unter die Dusche. Ich packe Wechselsachen und Windeln ein, stecke die Nachts gewaschene Wäsche in den Trockner und wickel  die Geschenke mit Hilfe von Sohn2 in Folie. Zwischendurch treibe ich die Kinder an, suche Hosen und Pullis raus, erinnere ans Socken anziehen und Haare kämmen. Um viertel vor 11 sitzen dann alle im Auto.

Die Fahrt verläuft reibungslos und überpünktlich kommen wir noch vor 12 im Restaurant an. Nach Begrüßung und Geschenkübergabe setzen wir uns. Die Kinder kriegen Limo und wir Sekt. Bis wie die vier Gänge verspeist haben, dauert es fast vier Stunden. Zwischendurch rennen die Kinder auf dem Hof und im Restaurant herum. Trotz der langen Wartezeit aufs Essen, bleiben die Kinder sehr entspannt. Nach dem Nachtisch wechseln wir die Location für Kaffee und Kuchen. Ich versuche zwischendurch meinen Wochenbonus bei PokemonGo abzuholen, aber das Spiel startet einfach nicht. Ob es am schlechten Netz oder an schlechten Servern liegt, weiß ich nicht. Ich tröste mich mit Frankfurter Kranz. Es gibt noch mehr guten Kuchen, aber ich bin vom Mittagessen noch zu satt.

Die Kinder toben sich in der Wohnung aus, testen die Videosprechanlage und das Klavier. Die Erwachsenen sitzen und schwätzen. Gegen Abend essen sich die Kinder mit Obst satt, während wir noch immer das Mittagessen und den Kuchen verdauen. Vor 20 Uhr fahren wir zurück. Die Kinder schlafen im Auto ein und werden zuhause nur noch in die Betten gepackt. Den PokemonGo Wochenbonus kriegen wir auch noch. Ich liege noch etwas neben dem schlummernden Sohn3 und lese mein aktuelles Buch (Himmelsfern) das gerade sehr spannend ist. Um kurz nach 22 Uhr gehe ich nach unten und bastel noch schnell die Einladungen zu Sohn2s Monsterparty, die in einer Woche stattfinden soll. Zum Glück habe ich irgendwann bunte Klappkarten bei Tchibo gekauft und hatte noch Wackelaugen.

In unter 45 Minuten sind 5 Karten gebastelt und geschrieben. Jetzt tippe ich diesen Beitrag und anschließend werde ich mich ins Bett verabschieden. Morgen beginnt eine anstrengende Arbeitswoche mit Vertreterbesuchen, Dienstreise und Sohn2s 5. Geburtstag.

Tagebuchbloggen 02/17

Es ist schon wieder der 5. und Frau Brüllen will wissen, was wir den ganzen Tag machen.

Ich werde gegen sieben das erste Mal geweckt, als Sohn1 aufsteht. Ich bleibe liegen und werde um acht das nächste Mal geweckt, als Sohn3 neben mir aus dem Bett krabbelt. Zusammen mit Sohn2 geht er nach unten und ich Gas bekommen die vage Hoffnung weiter schlafen zu können. Zwei Minuten später ist er wieder da und fragt, wo ich mich versteckt hätte. Ich stehe dann mit auf. Die Kinder hängen auf dem Sofa rum. Eigentlich will ich noch nicht Frühstück machen und verteile Erdbeeren, Milch und Laugenstangen. Dann widme ich mich den drei Maschinenladungen Wäsche, die gefaltet werden wollen und der Spülmaschine. Nachdem Sohn3 eine frische Winde gekriegt hat, gehen wir in den Keller und starten die nächste Maschine Wäsche. Da die Kinder noch immer laut nach Essen verlangen, decke ich den Tisch. D. darf heute ausschlafen und wir wecken ihn ausnahmsweise nicht zum Frühstück. Es ist kurz nach halb zehn. Die Kinder verlangen nach Kakao, also mache ich drei kleine Gläser Kakao aus dem letzten Rest Pulver. Zwei Minuten später wische ich ein Glas Kakao vom Tisch auf, das Sohn1 beim Brötchenschneiden umgehauen hat. Der Rest des Frühstücks verläuft ohne weiteres Aufwischen. Ich sitze etwas länger am Tisch, trinke einen zweiten Tee und lese ein bisschen im Internet. Ich stehe schließlich auf und suche mir mein heutiges Sportprogramm aus. Ich wähle knappe 40 Minuten in nicht ganz so anstrengend. Die Kinder dürfen Scooby Doo und die Sendung mit der Maus anschauen. Ein paar Mal muss ich das Turnen unterbrechen und Sohn3 Spiele anreichen: Kakerlakak, Kakerlaloop und LogiGeister. Ich bin vor der Sendung mit der Maus fertig und kann so auch noch in Ruhe duschen. Es ist 12 Uhr und ich fühle mich angenehm entspannt.

Ich schicke die Kinder nach oben zum Papa wecken. Sohn2 bleibt unten, weil er aus einer alten Verpackung einen Roboter basteln will. Ich stelle fest, dass wir kein gelbes Papier mehr haben. Dafür finde ich verschiedenes Papier mit Metallglanz und biete ihm seine Musterpapiere an, die er gestern beim Aldi mitgenommen hat. Er ist zufrieden mit der Auswahl und bastelt drauf los. D. kommt runter und macht Kaffee. Ich gehe mal wieder eine Runde in den Keller und packe Wäsche aus der Maschine in den Trockner und neue Wäsche in die Maschine. Es ist die letzte reguläre Maschine Wäsche für diese Woche. (Ich zähle nicht mit, aber ich schätze ich wasche ca. acht Maschinen Wäsche jede Woche). Danach habe ich nur noch die gestern neu gekauften Bettdecken zu waschen. Inzwischen benutzen alle Kinder normal große Bettdecken und wir haben nur drei davon. Ein Backup ist da schon ganz gut und Aldi hatte gerade welche.
D. bereitet die Badewanne vor. Die beiden Kleinen sollen baden, bevor sie sich anziehen. Dann ist das immerhin schon mal erledigt. Sohn2 bastelt nach dem Baden gleich weiter, Sohn3 wird müde. Ich überlege einen Kuchen zu backen und google nach Rezepten, die zu unserem Vorrat passen. Ich entscheide mich schließlich für Orangen-Marmorkuchen, den eigentlich alle gerne essen. Sohn3 ist inzwischen auf meinem Arm eingeschlafen. Ich übergebe ihn an D. und gehe mit Sohn2 in die Küche. Er hilft beim Backen und schleckt die Schüsseln aus. Sohn1 hat schreckliche Langeweile, da ruft überraschend ein Freund an. Sein Freund will ihn abholen und draußen Fahrrad/Roller fahren. Kurz danach steht er vor der Tür und sie beschließen lieber oben zu spielen. So richtig gut passt es mir nicht in den Kram, statt ein Kind weniger plötzlich eins mehr da zu haben. Immerhin spielen sie erst mal oben und ich kann in der Ruhe sogar ein paar Seiten lesen.

Der Kuchen ist fertig, die Kinder essen noch warm die ersten Stücke. Ich bin nicht ganz zufrieden, da das Öl, das noch da war, nicht wirklich geschmacksneutral ist und ich es total rausschmecke. Da bin ich aber wohl die einzige. Irgendwann ist Sohn3 dann auch wieder wach. Ich spiele mit Sohn2 ein paar Runden Magikus. Die zwei großen Jungs scheue ich gegen fünf dann doch noch nach draußen und sie wechseln die Location. Die zwei kleine spielen ein bisschen im Garten. Als es anfängt zu regnen kommen sie wieder rein. D. räumt in der Küche auf und bereitet das Essen vor. Ich falte mal wieder Wäsche und wasche noch die neuen Bettdecken. In einem unbeobachteten Moment stehle ich mich raus und laufe zum Pokestop um den Wochenbonus für Pokestops und Pokemons abzuholen. Dann hole ich Sohn3 bei seinem Freund wieder ab und verquatsche mich eine halbe Stunde mit der Mutter. Sohn1 hat eine Riesentüte Tiersticker mitgebracht, die die Söhne gleich anfangen zu sortieren. Ich verräume die gewaschene Wäsche (mein persönliches Ritual zum Beenden des Wochenendes) in die Kinderschränke und scheuche Sohn1 unter die Dusche. Dann sitzen alle beim Abendessen. Es gibt Hähnchenflügel mit D.s Currywürzmischung. Dazu Nudeln und Feldsalat. Die Kinder fressen um die Wette und sind enttäuscht, als alles weg ist. Beim Händewaschen setzt Sohn3 noch mal das ganze Bad unter Wasser, so dass ich doch noch eine Maschine Waschlappen und Handtücher zu waschen habe. Gegen 20:30 scheuchen wir alle ins Bett. Sohn1 beklagt sich lautstark, dass wir nicht sofort, die Möbel in seinem Zimmer umstellen, nur weil ihm das eben eingefallen ist. Sohn3 ist nicht richtig müde und wir schauen drei Bücher an, bevor er endlich zum Einschlafen bereit ist. Ich schlafe nur kurz mit ein und gehe dann wieder nach unten, wo wir die letzten beiden Folgen der ersten Staffel Wayward Pines anschauen. Danach treibt mich die Vernunft ins Bett. D. kümmert sich um Wäschetrockner und Spülmaschine. Und so geht der 5. Februar zu Ende.

Tagebuchbloggen 12/16

Es ist das letzte Mal im Jahr der 5. und Frau Brüllen ruft mal wieder dazu auf, von unserem Tag zu berichten.

Mein Tag beginnt, als ich nach zweimal snoozen um 6:05 aufstehe. Im dunkeln gehe ich nach unten und schaue, ob D. daran gedacht hat, die Adventssäckchen zu füllen. Ich hatte es nämlich vergessen. Wir haben dieses Jahr die einfachste Variante eines Adventskalenders für die Kinder. Für jeden wurde ein Säckchen aufgehängt, in das wir täglich etwas hineintun. Rein kommen Süßigkeiten, Socken, Aufkleber und ein paar kleine Lego StarWars Raumschiffe und Figuren, die wir auf ebay gekauft haben. Es erspart die täglichen Diskussionen, ob man nicht ausnahmsweise noch ein zweites Päckchen öffnen darf. Gerade für kleine Kinder, die den Coutdown bis Weihnachten noch nicht verstehen, ist das sehr entspannend. Heute morgen ist das Säckchen noch leer und ich hole etwas zum Befüllen aus dem Keller. Danach dann duschen und Brote machen. Alles etwas entspannter heute, weil ich nicht vor sieben in den Berufsverkehr muss, sondern um acht im Kindergarten zum Adventssingen sein möchte. Außer der Reihe trinke ich den ersten Kaffee deshalb schon zuhause. Um viertel vor acht packe ich Sohn1 und Sohn2 samt Roller und Laufrad ins Auto und fahre zum Kindergarten. Sohn1 fährt mit dem Roller weiter zur Schule und Sohn2 und ich gehen in den Kindergarten. Im Stuhlkreis singen wir, knabbern Kekse und hören eine Nikolausgeschichte. Um halb neun ist das Adventsstündchen vorbei und ich könnte weiter fahren zur Arbeit. Allerdings kocht D. heute im Kindergarten und ich biete ihn an, ihn zusammen mit Sohn3 und den Zutaten zum Kindergarten zu fahren. Wegen knackiger -3 °C.

Etwa zwei Stunden später als üblich komme ich im Büro an. Hier erwartet mich als erstes die Bestätigung eines Schulungstermins im Januar und ich checke schon mal die Flug- und Bahnverbindungen für zwei Wochen Berlin. So richtig möchte ich mich damit aber noch nicht beschäftigen. Zwei Wochen sind nämlich ganz schön lang. Dann sichte ich mal die in den letzten Wochen, ach Monaten, liegen gebliebenen Sachen, da seit heute tatsächlich mal etwas Luft ist und nichts wirklich brennt. Ich bespreche mit den Kollegen die Möglichkeiten einer Masterarbeit und schreibe meiner Studentin eine email. Kollegen kommen vorbei und es werden Probleme bei der Umsetzung eines Abschiedsgeschenks besprochen. Dann ist schon Mittagszeit. Geht schnell, wenn man zwei Stunden später da ist. Ich esse meine mitgebrachten Reste von gestern und google ein bisschen nach Weihnachtsgeschenken. Außerdem trage ich die Kinder beim Toggo Adventskalendergewinnspiel ein.

Gegen 13 Uhr ziehe ich mich an für eine runde durch den sonnigen Winterwald, kombiniert mit ein bisschen Pokemons brüten. Leider ist es meinem Handy inzwischen draußen so kalt, dass der Akku sehr viel schneller schlapp macht und meine Powerbank ist leider kaputt. Es reicht aber um die Arena im Wald zu besetzen und ein halbes Ei auszubrüten. Am Nachmittag arbeite ich weiter liegengebliebenes ab und sortiere die Dateien aus dem Backup des alten Rechners auf meinen neuen Dienstlaptop. Um 16:15 fange ich an, meine Sachen zusammen zu packen. Google zeigt, dass die Autobahn mal wieder dicht ist und ich die Ausweichstrecke über die Dörfer nehmen muss. Da sind immerhin zum Glück alle Baustellen beseitigt und ich schaffe es wirklich in 30 Minuten Fahrzeit nach Hause.

Als ich zuhause ankomme ist es schon fast dunkel. Während ich die Windschutzscheibe gegen das nächtliche Zufrieren abdecke, fangen mich die Zeugen Jehovas ab. Sie sind extra gekommen, um mir ein Video zu zeigen, wie ein Ingenieur zum wahren Glauben gefunden hat. Ich kann darüber nur schmunzeln. Eigentlich tun mir die zwei Damen ja echt leid. Wieviel Zeit die dafür verwenden zu missionieren nur um sich einen Platz im ohnehin überfüllten Himmelreich zu sichern. Wir handeln das alles auf der Straße ab. Nachdem sie Sohn3 letztes Mal dieses Video gezeigt haben, will ich sie von den Kindern lieber fern halten.

Dann bin ich endlich zuhause. Ich schaue die Hausaufgaben (Schreibschrift, Lernwörter, Rechnen mit 10er Übergang) an. Gäbe es noch Noten fürs Schönschreiben, wäre Sohn1 ganz oben dabei. Weil heute Nacht der Nikolaus kommt, sollen die Kinder ihre Schuhe putzen. Sohn1 ist schnell fertig. Sohn2s Schuhe sind vom letzten Waldtag sehr schlammig. Da muss ich beim Putzen helfen. Danach liest Sohn1 mir noch 20 Minuten vor und darf anschließend 20 Minuten Tablet spielen. Er liest noch immer sehr langsam und durch konsequentes Üben soll das jetzt besser werden. Während D. einkaufen gegangen ist, zünde ich den Ofen an. Die Anzünder (diese Holzwolle-Wachs-Dinger) sind alle und so muss ich das ganz oldschool mit Papier machen. Mit den Anzündern geht es deutlich leichter. Nebenher spiele ich verstecken mit Sohn3. Als die 20 Minuten Tablet rum sind, steigen auch Sohn1 und Sohn2 ins Versteckspiel ein. Dann lasse ich Badewasser ein. Sohn2 hatte heute „ganz zufällig“ einen Badestern im Adventskalender. Sohn2 und Sohn3 baden, Sohn1 krabbelt durch die Wohnung und spielt Katze. D. kommt vom Einkaufen und bereitet das Abendessen vor, während ich die Badekinder einzeln aus der Wanne pflücke, föhne und anziehe. Sohn1 hüpft auch noch schnell in die Dusche.

Dann sitzen alle frisch gewaschen am Tisch und futtern die Reste der Spätzle, die D. heute im Kindergarten gekocht hat. Dazu gibt es Salat. Nach dem Essen ist dann auch schon Schlafenszeit. Einmal die Schuhe vor die Tür und Zähne putzen für alle. Sohn3 hat einen späten Mittagschlaf gemacht und ich muss mehrere Bücher vorlesen, bis er bereit ist zu schlafen. Ich schlafe auch ein bisschen mit ein. Als ich wieder nach unten komme, hat das Montagskino schon angefangen. Macht aber nichts. Der Film ist tatsächlich ganz spannend, wenn auch nichts besonderes und Krimi, also nicht mein Genre. Aber kann man durchaus anschauen. Als der Film zuende ist, füllen wir die Schuhe der Kinder mit Schokolade, Nüssen und Ninjago-Zeitschriften. Und dann ist der 5. Dezember vorbei.