Was ist eigentlich aus dem guten alten Zeichentrick geworden? Warum muss heute immer alles 3D-animiert sein? Ich meine hiermit nicht die aufwändig gestalteten Animationskinofilme, sondern die Kinderserien, die im Fernsehen laufen. Selbst der Kinderkanal ist voll davon. Wenn man weder Zeit noch Geld für eine anständige §D-Animation hat, sollte man es doch einfach bei 2d belassen. Im Fernsehen wird man mit Figuren konfrontiert, die aussehen, als würden sie sich unter Wasser bewegen (Jane und der Drache, Nouky und seine Freunde, Au Schwarte!), die keine Mimik haben (Jonalu) oder soviel Mimik, dass jeder Gesichtsausdruck eine hässliche Fratze wird (Jane und der Drache). Schaut man im Vergleich dazu die Pixar- oder Dreamworksanimationen an (auch die, die schon 10 Jahre alt sind), fühlt man sich, als würde man gerade eine Orchidee mit einem Komposthaufen vergleichen. Irgendwie bin ich da doch froh, dass unser kleiner völlig zufrieden mit Pingu, dem kleinen Maulwurf und der Maus auf dem Mars bei Youtube ist. Diese 3D-Animationsserien könnte ich nicht ertragen, nicht mal mit Söhnchen auf dem Schoß.
Archive for the ‘ Fernsehen ’ Category
Lost geschafft (Spoilerfrei)
Author: AnJuFeb 7
Wir haben Lost gesehen. Alle sechs Staffeln in einem Monat. Effektiv an 27 Tagen, wenn man die Tage in der Kinderklinik abzieht. Macht einen Schnitt von etwa viereinhalb Folgen pro Tag. Ganz ordentlich, oder? Sechs Jahre damit zu warten, eine Serie anzuschauen, ist vielleicht seltsam, aber auf jeden Fall besser als jedes Jahr auf die neue Staffel zu warten. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die Fans, die sechs Jahre damit zugebracht haben, über alles zu spekulieren, über das Ende enttäuscht sind. Ich fand das Ende ok. Auch, wenn ich mir ein Ende gewünscht hätte, dass zwar alles aufklärt, aber einen alles Gesehene in Frage stellen lässt. (Nein, ich habe keinen Vorschlag, was das hätte sein können. Und dem Alternativvorschlag eines enttäuschten Fans, die Insel sei von Außerirdischen gemacht, kann ich nur mit Kopfschütteln begegnen. War das jetzt doch gespoilter, dass Aliens nichts damit zu tun haben?) Aber es ist eben eine amerikanische Serie für ein breites Publikum. Das ist kein David Lynch, wo man am Ende mit einem Riesenfragezeichen im Gesicht da steht. Vielleicht ein paar kleine Fragezeichen, aber es bleibt wenig Spielraum für Interpretationen. Es ist eben, wie auch so oft in amerikanischen Filmen, dass sich am Ende einer hinstellt und einem erläutert, was das alles bedeutet, auch wenn man vielleicht selbst schon drauf gekommen ist. Schließlich soll’s ja auch jeder verstehen. In der Hinsicht war die ganze Serie zuschauerfreundlich. Manchmal war es verwirrend und manchmal hat man eine Weile auf Aufklärung gewartet, aber man musste sich nie wirklich konzentrieren, um der Handlung folgen zu können. Wenn Charaktere wieder eingeführt wurden, die man vorher schonmal gesehen hat, wurde man in einer vorangegangenen Folge oder zur Beginn der Folge daran erinnert. “Und wer war das jetzt?”-Momente waren relativ selten. Ist aber auch gut so. Ich denke, über 80 Stunden David-Lynch-Style würden einem den Verstand rauben.
Lustig fand ich, dass relativ am Anfang mal thematisiert wurde, dass bei Raumschiff Enterprise immer irgendwelche unbekannten Crewmitglieder auftauchen, um dann in der gleichen Folge zu sterben. Genau so ist es nämlich bei Lost auch. Jedes Mal, wenn die Frage aufkommt “Wer ist das jetzt eigentlich, der da plötzlich dabei steht?” ist die Antwort “Ach, ein Statist. Der stirbt bestimmt gleich… oh, schon tot.”
Mir hat die zweite Staffel am besten gefallen. Die erste Staffel hatte manchmal Längen, die mit unnötigen typischen Seriengesprächen gefüllt wurden. Das waren dann die Momente in denen man dachte “Jetzt muss ich wirklich noch über 100 Folgen anschauen, bis ich weiß, was das alles soll?!” Die zweite Staffel war dann deutlich komprimierter. Und danach ist an Aufhören ohnehin nicht mehr zu denken.
Es bleibt nur die Frage: was schauen wir jetzt?
Vampire früher
Author: AnJuDez 12
Vampire konnten auch schon nett sein, als sie noch nicht geglitzert haben. Vielleicht erinnert sich ja noch jemand hier dran.
Closer to the edge
Author: AnJuNov 11
Manchmal wenn ich ein Lied zum ersten Mal höer, haut es mich fast von den Füßen. Es gibt Lieder, da fängt von Anfang an sofort alles an zu kribbeln, wenn sie losgehen. Vielleicht so, als wäre man in die Lieder verliebt (oder ist man das vielleicht?). Eins davon ist bei mir zum Beispiel der VNV Nation Remix von Destillat. Und dann gibt es Lieder, die schleichen sich so durch die Hintertür ein, die plötzlich beim fünfzigsten Hören kribbeln. Eins davon ist Closer to the edge von 30 Seconds to Mars. Während ich das Album “A beautiful lie” liebe und Attack nicht nur in meiner nicht repräsentativen last.fm Playlist ganz oben steht, haben mich die neuen Sachen nicht so begeistert. Closer to the edge habe ich das erste mal im Auto gehört und dachte sofort, das klingt wie 30 Seconds to Mars. Aber so richtig vom Hocker gerissen hat’s mich nicht. Dann fand ich das Video (siehe unten) toll und je öfter das Lied im Radio kam umso lieber mochte ich es (vielleicht auch deshalb, weil alles andere was da so kam beinahe unhörbar war). Und jetzt ist es so ein Kribbel-Lied geworden. Vorgestern waren 30 Seconds to Mars bei Stefan Raab. Da war richtig was los, und wenn man das Video sieht, wünscht man sich ein bisschen dabei gewesen zu sein (müsst ihr Euch bei Pro7 anschauen, youtube hat es nicht).
KIKA nachts
Author: AnJuOkt 14
Mit Kabelfernsehen oder auch mit DVB-T kommt man nicht in den Genuss das Nachtprogramm von KIKA anzuschauen, weil nach Sendeschluss ein anderer Sender läuft. Bei uns z.B. ZDF Neo. Im Urlaub hatten wir Satellitenfernsehen und da kommt auf KIKA nach Sendeschluss Anti-Call-In-TV mit Bernd dem Brot. Sehr gut. Ich finde jeder sollte das sehen!
Wettermacher
Author: AnJuJul 29
Kachelmann ist also ein Wettermoderator. Das sagt zumindest das Internet. moderare heißt (laut wikipedia, ich hatte ja nie Latein) mäßigen, steuern, lenken. Soll das also heißen, der Kachelmann macht nicht nur die Ansage der Wettervorhersage, sondern er lenkt das Wetter? Na dann weiß ich ja jetzt, bei wem ich mich über den Regen beschweren kann.
Manchmal sollte man jemanden fragen, der sich damit auskennt
Author: AnJuJul 19
Wenn man in den Medien einen Bericht zu einem Thema mit dem man sich zufällig auskennt sieht oder liest, stellt man oft fest, dass einiges nur halbrichtig bis hin zu grottenfalsch dargestellt wird. So ging es mir letzten Donnerstag bei einem Kontraste-Beitrag über Atomkraft. Es geht um den Betrieb von vier Siedewasserreaktoren in Deutschland. Ein baugleicher Reaktor in Österreich wurde nie in Betrieb genommen. Im Beitrag wird suggeriert, dies wäre aufgrund von Sicherheitsmängeln der Fall gewesen. Tatsächlich wurde die Inbetriebnahme durch einen Volksentscheid verhindert, der, wenn man wikipedia glauben darf, mehr von der politischen Situation im Land als von Sicherheitsbedenken beeinflusst war. Der Bericht bedient sich Bildzeitungsterminologie, spricht von Billigreaktoren, was ich für einen serösen Beitrag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht angebracht finde. Prof. Kromp von der Universität Wien, den ich nicht kenne und über dessen Kompetenzen ich mir deshalb kein Urteil erlauben mag, erläutert einen möglichen Störfall eines Siedewasserreaktors, der, träte er so auf, zum Super-GAU führen würde. Es geht dabei um eine Schweißverbindung, die am unteren Ende des Reaktordruckbehälter sitzt. Im Reaktordruckbehälter befinden sich die Brennstäbe, dass die Sicherheit des Behälters gewährleistet sein muss, steht also außer Frage. Die regelmäßigen Überprüfungen werden vom TÜV durchgeführt. Der Bericht geht nun auf die Verflechtungen der TÜV Süd AG mit den Betreibern der Kraftwerke ein und unterstellt unterschwellig der TÜV würde die Prüfungen nicht sorgfältig genug durchführen, bzw. Mängel verschweigen, da er ja sein Geld mit der Überwachung der Kraftwerke verdient und demzufolge kein Interesse am Abschalten eines Kraftwerks hat. Ich weiß nicht inwieweit der TÜV von den Betreibern beeinflusst wird, ich bin aber sicher, dass auch der TÜV kein Interesse an einem GAU hat und deshalb gehe ich nicht davon aus, dass sicherheitsrelevante Mängel verschwiegen werden. Außerdem kriegt die zuständige Behörde alle Daten und auch die Prüfberichte des TÜV vorgelegt. Eine Mauschelei zwischen TÜV und Betreiber ist hier also schwierig. Dass das Umweltministerium sich einen TÜV-Mitarbeiter zum Interview mitnimmt, stellt der Beitrag als Bevormundung dar. Man muss aber dazu sagen, dass die Prüfung von sicherheitrelevanten Bereichen im Kernkraftwerk nun nicht so trivial ist, dass sich jeder Pressemitarbeiter des Umweltministeriums damit auskennt. Warum soll er also nicht jemand mitnehmen, der sich damit auskennt? Dass das Interview abgebrochen wurde, zeigt lediglich die Medienunerfahrenheit der Interviewten. Wie wenig einfach die Schweißnahtprüfung ist, zeigt sich dann zum Ende des Berichtes. Zumindest so kompliziert, dass sich keiner der drei Autoren die Mühe gemacht hat, sich damit auseinanderzusetzen. Es wird darauf hingewiesen, dass der TÜV die Schweißnaht nur alle vier Jahre und auch nur von außen prüft. Ja, das ist so. Die Prüfung erfolgt allerdings genau nach dem Regelwerk des Kerntechnischen Ausschusses (KTA), der sich je zu gleichen Teilen aus Betreibern, Herstellern, Behörden, Gutachtern (und es gibt noch andere als den TÜV) und sonstigen zusammensetzt. Es ist also keineswegs eine Entscheidung des TÜV, die Prüfungen alle vier Jahre durchzuführen, sondern eine gemeinsame Entscheidung aller Mitglieder des KTA. Wie die Schweißnahtprüfung vorzunehmen ist, kann außerdem jeder auf der Homepage des KTA im Regelwerk nachlesen. Eine Schweißnaht von außen mit Ultraschall zu prüfen erlaubt eine 100%ige Prüfung der Naht. Es ist in der Regel nicht notwenig zusätzlich von innen zu prüfen, was im Beitrag gesagt wurde. Genau aus diesem Grund verwendet man Ultraschallverfahren in kerntechnischen Anlagen.
Man kann ja zur Kernenergie stehen wie man will. Ich bin selbst kein Befürworter der Laufzeitverlängerungen. Trotzdem mag ich solche mediale Panikmache nicht. Eine aufgebauschte Geschichte, ohne viel Detailwissen, nichts anderes war der Beitrag. Dabei gibt es zum Thema Kernenergie genug andere Themen, die diskussionswürdig sind, z.B. die Endlagerung, unser Müll in Russland und der Uranabbau in Australien. Auch wundert man sich, dass hier quasi über nichts berichtet wird, die Medien sich 2001, als wir nur knapp am GAU vorbeischrammten, weitestgehend (vom Spiegel abgesehen) nicht darum gekümmnert haben. Die in diesem Beitrag genannte Schweißnaht hatte mit dem Störfall in Brunsbüttel übrigens nichts zu tun.
Fernsehen, öffentlich-rechtlich
Author: AnJuJun 21
Also normalerweise schrei ich ja nicht rum ” Und sowas von unseren Gebühren?!”. Schon gar nicht, seit wir (inzwischen seit über 6 Monaten) ausschließlich öffentlich rechtlich schauen. Manchmal kommen da sogar ganz gute Filme. Neulich kamen Matchpoint und Die Schwester der Königin. Auch auf unbekanntere Filme stößt man manchmal. Michael Hanekes Caché haben wir da eines abends gesehen. Alisa das Meermädchen war auch so ein Film, den wir sonst wahrscheinlich nie gesehen hätten. Man kann also durchaus zufrieden sein mit dem öffentlich rechtlichen Fernsehen.
Im Moment nimmt allerdings die Qualität rapide ab. Wie ihr wisst, ist ja gerade WM. Es kommt also ständig Fussball. Ist ja auch nett, dass man sich die Spiele (fast) alle anschauen kann, aber diese ständige Vor- und Nachberichterstattung geht mir doch gehörig auf den Geist. Seit letzten Freitag im Morgenmagazin über das Frühstück der deutschen Nationalmannschaft philosophiert wurde, läuft das Morgenmagazin ohne mich. Da ging es darum, dass die Mannschaft vor dem Spiel noch bruncht. Da haben sie mal nachgeschaut, was denn dieses “Brunch” wohl ist und sie kamen zu dem Schluss, dass man da zum Frühstück schon Mittagessen isst. Also morgens um neun Nudeln mit Soße. Da musste dann natürlich drüber geredet werden, ob das wohl so die perfekte Grundlage vorm Spiel sei, Nudeln zum Frühstück. Was soll man dazu noch sagen?
Damit die stundenlangen Analysen vor und nach den Spielen nicht ganz so langweilig sind, bedient man sich da verschiedener Experten. Ist ja schön und gut, aber warum um Himmels Willen ist Franziska van Almsick mit dabei in Südafrika? Einfach weil sie auch Fussball spielt mal ihr Geld mit Sport verdient hat? Können die mich dann nächstes Mal auch mitnehmen? Ich hab auch schon mal, äh, die Tour de France geschaut. Reicht das?
Aber der absolute Tiefpunkt ist dann immer bei Waldis WM-Club erreicht. Da sitzen dann in fröhlicher Runde lauter unlustige Leute und versuchen Witze über den Spieltag zu reißen. Und am allerschlimmsten ist Matze Knop. Der verkleidet sich dann immer als irgendein Fussballprominenter und imitiert den. Ohne Einblendung kann man den Prominenten meistens nicht mal erkennen und die Imitation ist schlechter als die Otto-Imitationen unseres ehemaligen Nachbarsjungen. Aber Matze Knop kann ich eh nicht leiden. Der arbeitet für Bild.de, muss man noch mehr sagen? Nein, aber man kann. Bei der Show “Frag doch mal die Maus”, die vor ein paar Monaten lief, hat er doch tatsächlich gemeint, eine Luftmatratze müsste leichter sein als ein Stück Zucker, weil ein Stück Zucker ja nicht schwimmt. Ich konnte wirklich nicht erkennen ob das ein Witz war oder ob er das ernst meinte. Ich fürchte ja, er weiß wirklich nicht, warum ein Stück Zucker untergeht, eine Luftmatratze aber schwimmt, obwohl sie soviel wiegt wie eine Tafel Schokolade. Mittelstufenphysik scheint bei der ARD kein Einstellungskriterium zu sein. Da muss dann auch ich mal schimpfen “Und sowas von unseren Gebühren!?!“
Serienfluch
Author: AnJuJun 14
Ich habe früher gerne Serien geschaut. Alles mögliche. Ich glaube ich kenne fast alles, was so in den 90ern im Fernsehen lief. Da konnte man dann schon früh Schauspieler kennen lernen, die später mit anderen Serien oder in Kinofilmen bekannt wurden. Zum Beispiel hab ich schon mit 13 Leonardo diCaprio bei “Unser lautes Heim” (Growing Pains) angehimmelt und mir damals (auch) wegen ihm Gilbert Grape angeschaut. Allerdings ist es oft so, dass man die Schauspieler später schwer von ihren Serienrollen trennen kann. Da fällt einem dann immer diese erste Rolle wieder ein, wenn man sie sieht. Katie Holmes ist für mich immernoch Joey Potter aus Dawson’s Creek. Und was macht der Pacey (auch Dawson’s Creek) eigentlich bei Fringe? Bei Matthew Fox denken wohl auch die meisten an Lost, ich denke an Party of Five. Und Abraham Benrubi bleibt einfach Larry Kubiac aus Parker Lewis. Tiffani-Amber Thiessen ist irgendwann als Valerie Malone bei “Beverly Hills, 90210” eingestiegen, aber für mich war sie weiter die Kelly aus “California High School” (Saved by the bell). Am schlimmsten ist es aber mit James Marsden. Der hat in der Serie “Tierisch viel Familie” (Second Noah) den Ricky Beckett gespielt. Die Serie ging zwar nur über zwei Staffeln und ich hab sie vor über 12 Jahren gesehen, aber trotzdem fällt sie mir sofort ein, wenn ich James Marsden sehe. Ich denke, das ist auch der Grund, warum ich mich nie für die X-Men Filme begeistern konnte. Da saß ich im Kino und dachte “Cyclops, was ein Mist. Das ist doch Ricky Beckett!”. (Noch dazu bin ich fast wahnsinnig geworden, weil mir nicht einfallen wollte, aus welchem Film ich Anna Paquin kannte. War natürlich “Das Piano”.) .
Wenn ich mir das so durchlese, glaube ich, ich habe die 90er Jahre komplett vor dem Fernseher verbracht. Und mir würden da noch ein Haufen anderer Serien einfallen. Wenn ich mal in Rente bin, da schau ich die mir alle nochmal auf DVD (oder dem Medium, auf dem man dann Filme speichert) an
Eurovision Song Contest
Author: AnJuMai 30
Ich hab die letzten Jahre immer mal wieder den Eurovision Song Contest angeschaut. Meistens dann, wenn Probenwochenende hatten und es nach der Probe im Fernsehen lief. Dieses Jahr haben wir es dann mit voller Absicht angeschaut. Von den Castings im Vorfeld habe ich nichts mitbekommen, nur am Ende den Song gehört. Da habe ich gleich gesagt, ich glaube Deutschland blamiert sich dieses Jahr nicht so wie sonst. Deshalb fand ich das ganz spannend. Und es hat tatsächlich Spaß gemacht die Show anzuschauen. Lenas Auftritt habe ich leider verpasst, weil ich grade den Schnuller im Babybett suchen musste, aber es war ja wohl ganz ordentlich. Sogar angerufen habe ich. Für die Türkei. Das fand ich nämlich gut und die sind auch verdient Zweite geworden. Die Ukraine fand ich auch ganz gut. Einige der anderen Platzierungen konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Zum Beispiel fand ich die Dänen furchtbar. Der Kommentator hat immer was von den dänischen Roxette erzählt. Wahrscheinlich hat’s mir deshalb nicht gefallen. Roxette war noch nie so mein Ding. Den letzten Platz für England konnte ich auch nicht so nachvollziehen. Meiner Meinung nach waren da einige deutlich schlechter, z.B. Serbien, Russland, Weißrussland, Israel, Belgien, Armenien. Rumänien hätte ich auch nicht auf Platz 3 gesetzt. Naja, sieht so aus, als hätte ich keinen gesamteuropäischen Musikgeschmack. Es hat Spaß gemacht die Show anzuschauen. Da ist man ja gar nicht mehr dran gewöhnt sich eine Samstagabendshow anzuschauen, die nicht von unzähligen Werbepausen und blödem Gelaber in die Länge gezogen wird.






