Sonntag, 9. März, 2008

So, das Wochenende ist jetzt fast zuende. Schön war’s mit meinem Schwesterchen. Freitag waren wir tatsächlich im Culteum. Die Musik war richtig gut, aber leider war ein bisschen wenig los. Ich hoffe das ändert sich bald mal wieder, da würde ich nämlich gerne öfter hingehen. Am Samstag haben wir dann erstmal ausgeschlafen und lange gefrühstückt. Da mussten wir uns dann schon richtig beeilen, dass wir, bevor die zumachen, noch wenigstens in einen Gotenladen gehen konnten. Gekauft haben wir nix, ist ja immer alles so teuer dort. Meine Schwester wollte Schuhe mit Katzen vornedrauf kaufen, aber die waren in ihrer Größe ausverkauft. Statt Gotenschuhe wollte sie dann Skaterschuhe und wir haben’s mal beim Titus-Shop probiert. Mein Schwester hat nichts gefunden, aber ich habe jetzt neue Schuhe, nämlich die auf dem Bild. In Natur sind die Totenköpfe allerdings kaum zu sehen. Außerdem habe ich mir noch ne rot-schwarz-karierte Armeetasche gekauft, weil meine Schwester genau so eine hatte und ich davon total begeistert war. Im gleichen Laden hat sich meine Schwester dann doch noch Schuhe gekauft. Schwarze Lederchucks mit Totenköpfen drauf. D. hat zuhause die Hände überm Kopf zusammen geschlagen. Totenköpfe kann er nämlich nicht mehr sehen. Alles in allem also ein erfolgreicher Shopping-Samstag, wahrscheinlich, weil ich gar nichts kaufen wollte. Ansonsten war rumgammeln, essen und Filme schauen angesagt. Jetzt ist mein Schwesterchen wieder weg und ich werde gleich noch eine kleine Runde laufen gehen, bevor ich noch ein paar Zeilen an meiner Diss schreibe.
Freitag, 7. März, 2008
Meine Schwester kommt uns besuchen. Der fällt in der Quadratestadt die Decke auf den Kopf und dann verbringt sie eben mal ein Wochenende in der Fächerstadt. Gestern spontan entschieden und heute abend wird sie schon bei uns sein. Ich bin zwar total müde, aber wir werden trotzdem das Nachtleben unsicher machen. Abtanzen zu Spiegelscherben im Culteum. Da war ich auch lange nicht und ich freu mich drauf.
Freitag, 14. Dezember, 2007
Vor vier Tagen noch völlig unweihnachtlich und planlos, bin ich inzwischen mit den Geschenken durch. Ich hab’s geschafft mir was zu wünschen, was keine Digitalkamera oder Saber-Rider-Box ist, weil wir uns ja nichts Großes schenken, und habe alle Geschenke, bis auf eins, was ich heute auf dem Heimweg noch besorge, schon zusammen. Eins liegt noch in der Packstation und die restlichen werden sich heute oder morgen dort auch einfinden. Weihnachtsstress was ist das? Es gibt doch Internet und lange Donnerstage. Gestern abend nach dem Sport hab ich schnell was für meinen Neffe besorgt. Der ist noch so klein, dass er noch nicht weiß, dass die weichen Geschenke die schlechten sind, also kriegt er Klamotten. Und da stand ich dann gestern abend in der Kinderabteilung und fand alles so toll, dass ich am liebsten den Laden leergekauft hätte. Ich hab’s aber geschafft mich zu entscheiden und habe sogar auf das saugeile knallgelbe SpongeBob-T-Shirt verzichtet, obwohl das in der Größe so goldig aussah. Ich dachte, dafür hat meine Schwester dann gar kein Verständnis. Die hat bestimmt noch nie SpongeBob gesehen. Zuhause angekommen zeigte ich D. gleich meinen Einkauf. Seine Kommilitonin, die gerade zu Besuch war, fragte gleich ob ich schwanger sei. Äh nein, bin ich nicht. Es wäre auch ganz schön abwegig dann jetzt schon Klamotten in Größe 92 zu kaufen, oder nicht? Da ich ja nicht schwanger bin, wurde ich auch gleich zu einem Killer-Miller überredet, eine von D.s Cocktail-Kreationen aus der letzten Saison. Sehr gut, so ein Killer-Miller. Beim nächsten Besuch bei uns könnt ihr gerne danach fragen. Besonders leicht ging dann auch die Arbeit von der Hand, die ich mit nach Hause gebracht hatte. Jetzt muss ich’s gleich noch mal durchschauen. Nicht, dass ich da in der Alkoholeuphorie Dinge fehlinterpretiert habe…
Montag, 12. November, 2007
Das KSC-Spiel war ja nicht der einzige Grund, warum wir uns nach Bremen aufgemacht hatten. Meine große Schwester wohnt dort und da haben wir uns dann für das Wochenende eingenistet. Schön war’s, obwohl mein Neffe sich standhaft geweigert hat “KSC” zu sagen. Naja, das nächste Mal probieren wir weiter. Mein Neffe ist ein ganz Lieber, der sich lieber freut als ärgert. Laufen kann er schon wirklich gut, obwohl das ziemlich anstrengend sein muss mit so kurzen Beinen. Am Sprechen versucht er sich gerade. Seine Essgewohnheiten sind zwar etwas seltsam, erst Pudding, dann Würstchen, dann wieder Pudding oder einfach mal Ziegenkäse pur, aber er wird schon wissen was gut für ihn ist.
D. hat im Stadion so laut gesungen, dass ihm bereits nach zwanzig Minuten der Hals weh tat. Ich meinte, er müsse ja nicht so schreien, worauf hin er anfing in voller Lautstärke zu klatschen, statt zu singen. “Da tun Dir bestimmt die Hände weh, später.” war mein Kommentar dazu. Später zuhause wollten wir noch einen Film schauen. D. hatte sich ungünstig zum Fernseher positioniert und war von den Katzen belagert. Da er die nicht vertreiben wollte, musste er fast den ganzen Film lang den Kopf verdrehen. Beim Schlafengehen stöhnte er dann über seinen Rücken und meinte er hätte wohl irgendwie komisch gesessen. Ach nee, wirklich? Hab’ ich nicht mehrmals gesagt er soll sich doch zu uns rüber setzen? Als nächstes jammerte er dann über seine Hände. Ach, die tun weh? So eine Überraschung. Meine Schwester kam noch mal kurz ins Zimmer um zu schauen, warum wir beide so lachen und erzählte die Geschichte dann gleich ihrem Mann. Der meinte nur: “Wenn man mit einer C. verheiratet ist, muss man sich daran gewöhnen verspottet zu werden.”