Archive for the ‘ Dumm gelaufen ’ Category

Kindergarteneinstieg

Seit Anfang Mai haben wir hier offiziell ein Kindergartenkind. Der Kleine findet’s toll dort (es gibt Playmobil-Traktoren, was will man mehr), war aber noch nicht so oft dort. Die erste Woche war ja nur eine halbe und im Kindergarten waren schon länger geplante Aktionen, so dass der erste Tag der Freitag sein sollte. Da es hier aber wohl besonders viele Zecken gibt und unsere Katzen die in ihrem Fell mitreinschleppen und in der Wohnung verlieren, gab es für den Kleinen zusammen mit der U7a eine FSME-Impfung. Anfang Mai war die zweite und auf die hat er Fieber bekommen und einen Tag lang gekotzt. Also kein Kindergarten. In der nächsten Woche ging es dann also los. Gleich am zweiten Tag ist er alleine dageblieben. Da habe ich ihn dann noch etwas früher abgeholt, am Mittwoch war er dann bis zum Schluss. Und dann ist er am Mittwoch mit Fieber aus seinem Mittagsschlaf aufgewacht. Dazu gab es Husten und Schnupfen, nachts vollgekotze Betten und schließlich Ohrenschmerzen und ein geplatzes Trommelfell. Nach ein paar Tagen Antibiotika durfte er dann heute mal wieder in den Kindergarten gehen. Hoffentlich bringt er nicht gleich den nächsten Infekt mit nach Hause. Der Bruder hustet und schnieft auch schon. Ich hoffe es bleibt dabei. Noch eine Mittelohrentzündung brauchen wir grade nicht.

Funkwecker und ich

Seit beinahe zwei Jahren habe ich mich morgens von meinem Handy wecken lassen. Das war eigentlich sehr zuverlässig. Da wir aber keinen Nachttisch haben und ich auch meine Männer nicht mit Gedudel wecken wollte, hatte ich das Handy immer unter dem Kopfkissen liegen. Ob das so wirklich gesund ist, weiß ich nicht, weshalb ich die Anschaffung eines neuen Weckers sehr begrüßt habe. Bisher hatten wir wenig Glück mit unseren Funkweckern. Vor ein paar Jahren hatten wir ein Discountermodell, bei dem schon nach sehr kurzer Zeit die Snoozetaste nicht mehr funktionierte. Das war sehr nervig, weil man morgens im Halbschlaf den Wecker manuell 5 Minuten weiterstellen musste, wenn man noch weiterdösen wollte. Irgendwann hat er dann komplett den Geist aufgegeben. Der nächste Funkwecker hatte dann irgendein Problem mit dem Weckalarm, der sich nur durch Entfernen der Batterie ausstellen ließ. Irgendwann haben wir ihn entsorgt. Jetzt gab es neulich bei Aldi wieder einen Funkwecker, der seitdem im Schlafzimmer seine Dienste tut. Leider tut auch er das nicht sehr zuverlässig. Immer wieder kommt es vor, dass er sich in dem Moment, wo er anfängt zu piepsen selbst resettet. Statt den Alarm zu starten, kommt dann nur eine Folge aus drei Piepstönen und hinterher steht er auf 0:00. Nach ein paar Minuten hat er zwar sein Signal wieder und zeigt die richtige Uhrzeit an, die Alarmzeiten sind dann aber gelöscht. Im Normalfall werde ich auch von den drei Piepstönen wach. Heute morgen hat er aber meiner Meinung nach gar nicht gepiepst. Glücklicherweise bin ich auch so noch rechtzeitig aufgewacht. Tja, irgendwie klappt das nicht so mit den Funkweckern und mir. Vermutlich werde ich mich künftig wieder vom Handy wecken lassen müssen oder mal mehr als 5 Euro in einen Funkwecker investieren. Oder einfach drauf vertrauen, dass es die paar mal klappt, die ich noch aufstehen muss bis zu Mutterschutz und Elternzeit. Nen neuen Wecker bräuchte ich dann ja erst im September.

Verlustliste

So nach und nach zeigt sich, dass einiges den Umzug doch nicht unbeschadet überstanden hat:

  • Tür der Wickelkommode: Hatte ich bereits erwähnt. Ist immer noch nicht geleimt, weil ich hierfür gerne noch so nen dünnen Holzstreifen hätte. So’n ganz dünnes Sperrholz oder so. Bisher sind wir aber noch nicht zum Baumarkt gekommen. Der nächste ist nämlich in BB
  • Stereoreceiver der Stereoanlage: hab den DVD-Player angeschlossen, aber leider verstärkt der Verstärker nicht mehr. Den haben wir auch immer genutzt um den Ton vom Netbook abzuspielen, wenn wir Filme von dort geschaut haben. Geht dann wohl auch nicht mehr. Das bedeutet wohl ich muss mir mal ein HDMI-Kabel besorgen. Bisher auch noch nicht passiert, weil der nächste Elektrofachhandel ist in BB. Das weitere Vorgehen ist auch noch nicht geklärt. Lohnt es sich den Receiver zu ersetzen? Was mach ich denn sonst mit meinem Boxen? Da steht doch schon eine Pflanze drauf.
  • Wasserkocher: Tut nicht mehr. Nicht so wild, Wasser wird ja auch in der Mikrowelle oder auf dem Herd heiß.

t.b.c…

Von gutem Service

Wenn man ein Kind bekommt, steht man irgendwann vor der schwierigen Wahl eines Kinderwagens. Man liest Testberichte, man hört Meinungen von anderen Eltern (“Nimm bloß keinen mit lenkbaren Rädern, die schieben sich schlecht im Gelände!” oder “Nimm bloß keinen mit festen Rädern, damit kommst Du nicht durch die Stadt!”)  und man geht in Babyausrüstungsgeschäften probeschieben. Die Preise sind auch recht unterschiedlich. Wir haben uns damals für einen Mittelklassekinderwagen für gut 400 Euro entschieden, einen i’coo Peak 8. Der schob sich gut, war farblich neutral und ein Babysafe ließ sich auch darauf befestigen. Wir waren immer sehr zufrieden mit dem Wagen und nutzen ihn immer noch. Wir waren bestimmt auch überdurchschnittlich viel mit dem Wagen unterwegs, da wir ohne Auto leben und beinahe jeden Weg zu Fuß bewältigen. Nach etwas mehr als zwei Jahren hat es nun vor ein paar Wochen plötzlich geknackt und eines der Vorderräder ist abgebrochen. Das war an einer Hartplastikkappe befestigt, die gebrochen ist. Da wir den Kinderwagen gekauft haben, um ihn auch noch für weitere Kinder zu nutzen, waren wir etwas bestürzt. Auch wenn man den Preis auf die Nutzungsdauer von 2 Jahren umrechnet, war die Vorstellung einen neuen Wagen kaufen zu müssen, doch eher unangenehm. Wir haben also erstmal das Internet bemüht und nach Ersatzteilen gesucht, die aber dort nicht zu finden waren. Lediglich der Hinweis beim Babyausstatter ein Rad zu bestellen. Also hab ich am nächsten Tag (samstags) unseren Kleinen in den Buggy (den wir nicht oft verwenden, weil er sich viel schlechter schiebt (übrigens ein anderer Hersteller)) gepackt und bin zum nächsten Babyausstatter gelaufen. “Hauck (i’coo gehört zu Hauck) führen wir nicht, da können wir auch nix bestellen!” war die Aussage dort. Immerhin konnten die mir den Konkurrenzladen nennen, der Hauck-Kinderwägen führt. Also sind wir ins Babycenter in Böblingen gelaufen und haben dort erneut unser Problem geschildert. Die Dame an der Kasse wollte uns schon wieder wegschicken, weil wir den Wagen ja gar nicht bei ihnen gekauft hatten (da haben wir auch noch woanders gewohnt!), hat dann aber gemeint, wenn wir das Ersatzteil bezahlen, könnte sie es bestellen. Der zuständige Mitarbeiter kam dann auch schnell dazu, schrieb sich Modell und Farbe auf und versprach sich beim Hersteller zu erkundigen und mir dann Bescheid zu geben. Ich wies noch darauf hin, dass das Rad an der Stelle genietet war und ein Ersatzteil allein evtl. gar nicht reicht. Gleich am Montag vormittag erhielt ich den Anruf vom Babycenter. Leider würde der Hersteller kein Ersatzteil anbieten, da er dieses Modell nicht mehr verkaufe. Ich war nun wirklich enttäuscht, dass es für einen zwei Jahre alten Kinderwagen “made in Germany” keine Ersatzteile mehr geben sollte. Also schrieb ich dem Kundenservice des Herstellers und verfasste einen Kommentar auf dessen facebook-Seite. Etwa eine dreiviertel Stunde später, rief mich der Kundenservice zurück und erkundigte sich nach meinem Problem. Ich sollte ein Foto des Schadens schicken und bekam daraufhin ein paar Tage später einen Leihkinderwagen zugeschickt. In dessen Karton sollte ich unseren einschicken und er wurde repariert. Räder sind sicherheitsrelevant und werden vom Hersteller selbst ersetzt. Nun haben wir unseren Kinderwagen wieder und schicken den Leihwagen zurück zum Hersteller. Völlig unproblematisch und sehr nett! Lediglich die Plastikkappe wurde ersetzt, nichtmal das Rad musste getauscht werden. Wir freuen uns schon drauf unsere Nummer zwei im Frühjahr wieder im i’coo spazieren zu fahren. Ein Grund mehr also Hauck Kinderwagen weiter zu empfehlen.

Was ich hingegen nicht empfehlen kann ist das Babycenter in Böblingen. Der Kundenservice von Hauck versicherte mir sehr glaubhaft, dass es an jenem Montagmorgen keine Anfrage von irgendwem wegen eines Ersatzteils gegeben hatte. Das heißt, das Babycenter hat wohl gar nicht nachgefragt und nur mir erzählt, dass es kein Ersatzteil gäbe. Damit ich das Gefühl bekomme, sie hätten sich gekümmert und den nächsten Kinderwagen dann dort kaufe. Also nee, nicht mit mir!

Da will man mal

nett sein und gibt dem vorm Kühlschrank nach “Schlako” (Schokolade) verlangendem Sohn ein Stückchen, der leckeren, teuren, weißen schweizer Krokantschokolade und er will es nicht haben. Meiner Erklärung, dass das weiße Schokolade ist und sehr lecker, schenkte er keinen Glauben und antwortete hartnäckig: “Nein, Käse!” Schön, soll er weiter glauben weiße Schokolade sei Käse :-)

Flugfeld=Scherbenfeld

Wir haben das Privileg in einem wunderbar geplanten Neubaugebiet zu wohnen. Dazu gehört auch ein angelegter See und ein großer Spielplatz. See und Spielplatz haben sich seit den warmen Herbstwochen zu den Partylocations von Böbelfingen entwickelt. Bei wärmerem Wetter ist es der See, bei kühlerem Wetter der Spielplatz. Sogar heute, wo die Temperaturen schon eher winterlich sind, sieht man permanent kleine Gruppen von Jugendlichen zum Spielplatz pilgern. Schon vor halb acht waren beinahe 20 Jugendliche mit etlichen Wodkaflaschen da. Das Ordnungsamt fährt zwar allabendlich vorbei, führt aber bei den Jugendlichen nur zu Lachanfällen. Leider schaffen es die Jugendlichen nicht ihre leeren Flaschen festzuhalten, so dass jedes Wochenende der Spielplatz völlig zugemüllt wird und voller Scherben liegt. Ordnungsamt und Polizei entwickeln wohl ein Konzept dagegen, aber bisher tut sich einfach nichts. Nach einem normalen Freitagabend ohne besonders gutes Wetter sieht das dann so aus. Langsam macht es keinen Spaß mehr.

Aber wenn alles klappt, dann wohnen wir hier nicht mehr so lange.

Ohne Netz

Übers Wochenende kamen wir mal wieder ausgiebig in den Genuss, des hochwertigen Glasfasernetzes, an das wir angeschlossen sind. Es ging nämlich einfach gar nichts mehr. Zwei Tage komplett ohne Internet. Das klingt doch nach Zukunft, oder? Aufgrund des grandiosen Glasfasernetzes, können wir unseren Telefon- und Internetanbieter aus einer riesigen Auswahl von einem Einzigen auswählen. Das Fehlen der Konkurrenz äußert sich in unterschiedlicher Form. Z.B. darf man eine günstige Einrichtungsgebühr von nur 75 Euro (das waren früher 150 DM!) bezahlen. Dafür hat man dann die Netzwerkdosen direkt in der Wand und wenn man Glück hat, sind die einigermaßen sinnvoll entweder für Internet oder Telefon freigeschaltet. Die günstigste Internetverbindung  als Flatrate, allerdings ohne Telefonflat, kostet etwa 10 Euro mehr monatlich als der übliche Marktpreis (inkl. Telefonflat) ist. Klar, dafür ist die Verbindung auch hyperschnell, also auf dem Papier zumindest. An stundenweise Ausfälle der Internetverbindung haben wir uns inzwischen schon gewöhnt. Zwei Tage am Stück war nun vorerst der Rekord. Die auf den Rechnungen angegebene Störungshotline ist an Sonn- und Feiertagen nicht besetzt (nachts selbstverständlich auch nicht). Heute morgen hing ich dann auch eine Weile in der Warteschleife. Ich sei nicht die einzige, die angerufen hätte. Sie hätten da ein Problem. Ach tatsächlich? Jetzt bin ich mal gespannt, wie schnell sie das Problem lösen. Und dann werd ich mal beim Zweckverband nachfragen, ob sie wirklich weiterhin mit einem Internetanbieter werben wollen, der nicht in der Lage ist, die 30 bereits vorhandenen Wohnhäuser zuverlässig mit Internet zu versorgen und dessen Störungsstelle nicht rund um die Uhr besetzt ist.

Etikettenschwindel?

Wir sind Ende 2009 in einen Neubau gezogen, der damit beworben wurde, dass es sich hierbei um ein KfW 70 Haus nach Energiesparverordnung 2009 (EnEV)  handelt. Die Heizkosten für die Wohnungen waren entsprechend niedrig angesetzt. Letzte Woche flatterte uns nun die Nebenkostenabrechnung für 2010 ins Haus. Tja, vom Niedrigenergiehaus ist hier nichts mehr zu merken. Die tatsächlichen Heizkosten sind mehr als doppelt so hoch, wie die vorherige Schätzung des Vermieters. Da bei uns in der Regel den ganzen Tag jemand zuhause ist, war zu erwarten, dass unser Verbrauch etwas höher ist, als bei einem arbeitenden Pärchen. Aber doppelt so hoch? Vielmehr glaube ich, dass die Wohnbaugenossenschaft die Förderung eingestrichen und mit dem Energiestandard geworben hat und jetzt stillschweigend den Mietern eine Mietkostensteigerung (zusätzlich wurden nämlich noch die Mieten angehoben) um fast 10 % aufdrücken. Wir konnten bisher noch nicht mit den Nachbarn sprechen, ob deren Abrechnungen ähnlich wie unsere ausgefallen sind, aber der Preis einer neu ausgeschriebenen Wohnung im Nachbarhaus deutet darauf hin, dass auch hier die Heizkosten deutlich erhöht wurden. Wenn wir nicht schon auf Wohnungssuche wären, dann hätten wir spätestens jetzt damit angefangen. Obwohl die Wohngegend ein paar Vorteile bietet (Kindergarten untendrunter/nebenan, großer Spielplatz, viele Kinder) ist ein Quadratmeterpreis von über 12 Euro (warm) für uns zu viel und ein weiterer Punkt auf der Negativliste. Also falls jemand eine bezahlbare Wohnung im Großraum Stuttgart mit S-Bahnanbindung oder Nähe zur Uni übrig hat, immer her damit!

Sommer?

Es ist Juli und ich friere. Und ich versuche mich zu erinnern, wann der letzte Sommer war, den ich nicht damit verbracht habe, darauf zu warten, dass der Sommer endlich anfängt, bis mir irgendwann im September klar wurde, dass ich wohl erstmal aufhören kann zu warten. 2003 fällt mir ein. Da war’s heiß, so heiß, dass das Thermometer auch nachts nicht unter 30 °C anzeigte,  dass  man dreimal am Tag seine Klamotten durchgeschwitzt hat, dass man nachmittags nicht wusste, was man atmen soll und nachts nicht, mit was man sich zudecken sollte, so heiß, dass kuscheln beim Schlafen unmöglich war und die Baggerseen und Schwimmbäder sich nicht vor Besuchern retten konnten, so heiß, dass fast jeder jammerte. Ich hab’s geliebt. Ich wäre aber sogar mit ein bisschen weniger Sommer zufrieden. Einfach mal ein paar Wochen am Stück sonnig und warm. Im Moment ist es hier so kalt, dass ich kurz davor bin, die Heizung anzuschalten und die Fleecepullis auszupacken. Der Salat auf unserem Balkon sieht aus, als hätte er den ersten Frost mitmachen müssen. Das andere Gemüse ist kaum noch zu retten, nichtmal die Sommerblumen wollten kommen. Die Brombeeren, die langsam reif werden, sind so sauer, dass man sie nur mit 1:1 Zucker zu Marmelade verkochen kann. In meinem Schrank liegen jahrealte Sommerröcke, deren Tage,an denen sie getragen wurden, an einer Hand abzählbar sind. Die einzigen Sommersachen, die man brauchen kann, sind die Dreiviertelhosen. Die kann man nämlich dann an den schönen Tagen im März oder April mal anziehen. An die wird man immer erinnert, wenn man sich über das Wetter beschwert. “Aber im März, da war es ein paar Wochen schön.” Toll, wenn es im März schön ist, ist es aber trotzdem selten über 24 °C warm, Freibäder haben noch zu und die Baggerseen noch arktische Temperaturen. Auf warm im März kann ich gerne verzichten, wenn es dafür mal wieder einen Sommer gäbe. Klar, gab es auch diesen Sommer ein paar heiße Tage. Aber der Plan “Planschbecken für den Balkon” bleibt wohl weiterhin ein Plan. Naja, ich geh dann mal auf Stellensuche in Spanien oder so…

Ich bin keine Vertreterin, aber wenn ich Vertreterin wäre, würde ich wohl nicht zwei Tage vor einem vereinbarten Termin versichern, dass ich ein bestimmtes Gerät mitbringe, um dann doch nur mit einer Powerpoint-Präsentation aufzutauchen. Ich würde vermutlich auch nicht immer die Kollegen meiner Ansprechpartner anrufen und behaupten ich hätte den eigentlichen Ansprechpartner nicht erreicht. Vor allem nicht, wo die meisten Telefone anzeigen, wer wann angerufen hat, bzw. wer nicht. Ich würde bei einem weiteren Kundentermin auch nicht erst eine dreiviertel Stunde zu spät auftauchen und dann permanent zugeben, dass ich mich mit dem vorzustellenden Gerät kein bisschen auskenne und mir das Gerät dann vom Kunden erklären lassen. Und wenn ich mich mit dem Gerät schon nicht auskenne und keine Lust habe mich am Tag vorher damit zu beschäftigen, so würde ich mir doch wenigstens die Schlüsseldaten aus der Broschüre, wie z.B. die Akkulaufzeit, einprägen. Auch käme ich nicht auf die Idee den versammelten fünf Kunden nach einer halben Stunde eine Zigarettenpause vorzuschlagen und großzügig Zigaretten für alle anzubieten. Ich würde mir auch dann, wenn keine Frauen anwesend wären, Aussagen wie, das Gerät wäre “hausfrauenfreundlich”, weil es idiotensicher ist, verkneifen. Anzügliche und sexisitische Anspielungen beim Entfernen der Gummiummantelung des Geräts fielen mir nicht mal dann ein, wenn ich das Gerät guten Freunden statt fremden Menschen vorstellen würde. Aber Menschen sind eben unterschiedlich, obwohl ich dem Vertreter, der uns gestern besuchte, keine große Karriere in der Branche vorraussage.