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	<title>alasKAgirl &#187; Alltag</title>
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		<title>Mysterium Nachtspeicheröfen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe in den letzten 12 Jahren in vielen verschiedenen Wohnungen gewohnt und viele verschiedene Heizungsarten kennengelernt: Gasetagenheizung, Gaseinzelöfen, Öleinzelöfen, Ölzentralheizung und Fußbodenheizung über Fernwärme. In unserem Haus haben wir jetzt Nachtspeicheröfen und zum Zuheizen noch zwei Holz-/Kohleöfen. Diese Nachtspeicheröfen sind mir ein Rätsel. Zum einen kann man am Ofen einstellen, wieviel er speichern soll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe in den letzten 12 Jahren in vielen verschiedenen Wohnungen gewohnt und viele verschiedene Heizungsarten kennengelernt: Gasetagenheizung, Gaseinzelöfen, Öleinzelöfen, Ölzentralheizung und Fußbodenheizung über Fernwärme. In unserem Haus haben wir jetzt Nachtspeicheröfen und zum Zuheizen noch zwei Holz-/Kohleöfen. Diese Nachtspeicheröfen sind mir ein Rätsel. Zum einen kann man am Ofen einstellen, wieviel er speichern soll. Da gibt es verschiedene Stufen. Dann gibt es in jedem Zimmer ein Thermostat, wo man die gewünschte Raumtemperatur einstellen kann. Aber irgendwie sind die Öfen immer warm, egal was man da einstellt. Nur wenn die Temperatur unter den eingestellten Wert fällt, fängt der Ofen an zu brummen. Was auch immer das dann heißt. Und auch nur, wenn die unbeschrifteten Schalter am Thermostat umgelegt sind. Anleitungen dazu haben wir keine. Das allwissende Internet hatte auch nur folgenden Tipp auf Lager: &#8220;Stell irgendwas ein und hoffe, dass es warm ist.&#8221; Nachtspeicheröfen scheinen auch im weltweiten Netz ein Mysterium zu sein. Bisher fahren wir damit ganz gut und das Wohnzimmer beheizen wir fast täglich mit Holz. (Wir haben es gerne warm.) Im oberen Stockwerk halten wir uns nicht so viel auf, aber bisher war es auch dort immer warm genug. Nun stand ich neulich mit unserem Vormieter vor den Sicherungen und Stromzählern, weil der nochmal den Stand ablesen wollte. Da fiel eine Abdeckung ab und er erklärte mir, dass die darunter befindlichen Drehrädchen zum Einstellen der Nachtspeicheröfen wären, dass man da aber lieber die Finger davon lassen soll. Das hätte ein Elektriker eingestellt und da sollte man nicht dran rumpfuschen. Nun frag ich mich, was ich eigentlich mit der Einstellerei am Ofen und am Thermostat für einen Einfluss habe? Entscheidet die Schaltung am Sicherungskasten nicht ohnehin, wann wieviel geheizt wird. Ich bin verwirrt. Kein Wunder sind Nachtspeicheröfen ein Auslaufmodell. Ich geh dann mal Holz nachlegen&#8230;</p>
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		<title>Noch 4 Wochen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute sind es noch vier Wochen bis zum errechneten Entbindungstermin. Das heißt ich bin schon seit zwei Wochen zuhause und in Mutterschutz. Ich hab es sogar schon geschafft unsere Steuererklärung von 2010 fast fertig zu machen. Vielleicht haben wir Glück und kriegen doch noch ein bisschen was wieder statt nachzahlen zu müssen. Der Kleine hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute sind es noch vier Wochen bis zum errechneten Entbindungstermin. Das heißt ich bin schon seit zwei Wochen zuhause und in Mutterschutz. Ich hab es sogar schon geschafft unsere Steuererklärung von 2010 fast fertig zu machen. Vielleicht haben wir Glück und kriegen doch noch ein bisschen was wieder statt nachzahlen zu müssen. Der Kleine hat seine Schlafgewohnheiten netterweise meiner Anwesenheit angepasst und schläft im Moment immer bis nach acht Uhr. Schön wäre es, wenn das Wetter sich auch ein bisschen angepasst hätte. Immer nur grau und Regen. Neulich morgens schien die Sonne. Der Kleine zeigte ganz ungläubig auf den Himmel und sagte: &#8220;Hey Mama, was&#8217;n das?&#8221; &#8211; &#8220;Das, mein Sohn, ist blauer Himmel.&#8221; Jetzt ist wieder alles beim alten, grau in grau und jeden Tag fragt man sich aufs neue, mit was man den Kleinen den ganzen Tag beschäftigen soll.</p>
<p>Wir werkeln immer mal wieder ein bisschen im Haus. Lampen und Bilder müssen noch aufgehängt werden. Fürs Bad fehlt noch ein Spiegel und Beleuchtung. Gestern haben wir uns den Lampen in der Küche gewidmet. Unsere Vormieter haben die Verkabelung in der Küche geändert und statt einem Anschluss an der Decke, gibt es vier Anschlüsse in der Wand. Zwei Lampen habe ich erfolgreich verkabelt. Bei der dritten habe ich mir dann einen Stromschlag geholt. Keine Ahnung warum hier auf einem Kabel noch Strom war, wo die Kabel am gleichen Kreislauf hängen, wie die Kabel der anderen Lampen, deren Strom erfolgreich abgeschaltet war. Hier sieht man mal wieder, dass unsere Vormieter bei der Renovierung zwar vieles gut gemeint, aber leider wenig Ahnung und zwei linke Hände haben. (Das sieht man auch an anderen Stellen in der Küche.) Naja, da saß ich nun, stromgeschockt in der 36. Woche. Wir haben als erstes google befragt, ob das schlimm ist. Antwort war, vermutlich nicht. Ich hab dann trotzdem mal im Kreißsaal angerufen und die meinten ich solle doch lieber mal vorbei kommen. Also machte ich mich auf in die Klinik. Um 19:44 Uhr lag ich verkabelt am CTG und war sehr guter Dinge um 20:44 Uhr den Bus nach Hause nehmen zu können. Nunja, ich hatte nicht mit dem Klinikalltag gerechnet. Nach dem CTG ließ die Ärztin eine halbe Stunde auf sich warten. Während der Anamnese musste sie kurz ein Kind auf die Welt bringen und ich wartet wieder. Beim Ultraschall musste sie dann ein weiteres Kind auf die Welt holen und ich wartete wieder. Und so durfte ich dann erst um 22 Uhr die Klinik mit der Aussage &#8220;alles bestens!&#8221; wieder verlassen. Immerhin hab ich so ganz nebenbei erfahren, dass der Muttermund schon etwas offen ist. Am Dienstag beim Arzttermin war noch alles zu, gestern dann ein Zentimeter offen. Der Kleine Mann im Bauch hat wohl vor unsere Pläne durcheinander zu schmeißen und doch als Schwabe geboren zu werden. Geplant ist in zwei Wochen das Schwabenland zu verlassen und ihn die Heimat zu reisen. Mal sehen ob er sich noch so lange geduldet. (Ich erzähle ihm schon täglich, was der 21.02.2012 für ein grandios tolles Datum wäre!) Ich hab jedenfalls beschlossen, dass es wohl nicht verkehrt wäre doch mal einen Klinikkoffer zu packen. Nur weil der erste kleine Mann neun Tage zu spät kam, muss das ja sein Bruder nicht nachmachen.</p>
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		<title>Weihnachtsurlaub beendet</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 18:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schwangerenblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie reicht es langsam mit dem Schmuddelwinter. Seit Wochen ist es grau. So kinderlos kann einem das ja egal sein. Da verkriecht man sich mit nem guten Buch aufs Sofa und ignoriert alles. Wenn man aber ein Kind hat, dass bewegt werden will und das am liebsten an der frischen Luft, muss man sich ständig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie reicht es langsam mit dem Schmuddelwinter. Seit Wochen ist es grau. So kinderlos kann einem das ja egal sein. Da verkriecht man sich mit nem guten Buch aufs Sofa und ignoriert alles. Wenn man aber ein Kind hat, dass bewegt werden will und das am liebsten an der frischen Luft, muss man sich ständig neues Bespaßungsprogramm ausdenken. So haben wir jetzt in meinem Weihnachtsurlaub das Entertainmentprogramm auf dem Land in Richtung Calw ausprobiert. Erstaunlicherweise kommt man da mit öffentlichen Verkehrsmitteln einfacher hin als zu vergleichbaren Angeboten in Böbelfingen.</p>
<p>Z.B. waren wir in Calw im <a href="http://www.kipa-calw.de/" target="_blank">Kinderparadies</a>. War mein erstes Mal auf dem (im?) Indoorspielplatz. Auf den ersten Blick fand ich die Halle eher klein, was aber doch ein Vorteil ist, weil man sein Kind nicht so leicht aus den Augen verliert. Der Kleine fand&#8217;s weltklasse. Die hatten da einen großen Dinosaurier, dem man in den Mund klettern konnte. Den Mund hat er dann zugemacht. Davon erzählt er uns jetzt täglich und jedesmal muss ich ihm mitteilen, dass wir leider keinen Dinosaurier zum Reinklettern haben. Außerdem fand er die Autorennspiele toll, wo man nach Geldeinwurf rennen gegeneinander fahren kann. Mit Pedalen und Lenkrad. Ewig konnte er da sitzen und schalten und lenken (an die Pedale kam er gar nicht ran). Es hat ihn nicht mal gestört, dass wir kein Geld eingeworfen haben. Auch gut war der Ballpool im Kleinkindbereich. Allerdings fand ich erstaunlich, wieviele Leute nicht lesen können. Im Kleinkindbereich war auch ein Trampolin, auf dem groß stand, dass es nur bis drei Jahre ist. Wenn ich dann noch Mütter sehe, die versuchen darauf zu springen, kann ich nur den Kopf schütteln. Außerdem wurde darum gebeten, den Bereich so zu verlassen, dass andere auch dort spielen können. Wir sind ja weiß Gott nicht die Ordentlichsten, aber wenn mein Sohn zehn Minuten lang voll Wonne Bälle aus dem Ballpool wirft, dann darf er die auch hinterher wieder einsammeln und zurückwerfen. Komischerweise waren wir wohl die einzigen mit der Einstellung. Naja, wir werden trotzdem mal wieder kommen. Der Kleine tobt sich aus und wir trinken gemütlich nen Kaffee dazu. Die Eintrittspreise fand ich mit 8 Euro für uns drei noch ganz ok.</p>
<p>Außerdem waren wir in Gechingen im Hallenbad beim Planschitag. Gechingen ist ein ziemliches Dorf und dementsprechend ist auch das Hallenbad winzig. Im einzigen Becken kann der Boden im Nichtschwimmerbereich verstellt werden. Einmal in der Woche stellen sie den für zweieinhalb Stunden auf dreißig Zentimeter und es ist Planschitag. Eine Rutsche gibt es dann und viele Wasserfahrzeuge zum Drauf- und Reinsitzen. Uns hat es Spaß gemacht, obwohl es aufgrund des späten Mittagsschlafes unsere Kleinen recht kurz war. Nächstes Mal müssen wir da um Punkt 16 Uhr auf der Matte stehen.</p>
<p>Vorgestern habe ich meine Männer dann zum Fasnetsauftakt geschleppt. Hier im Dorf gibt es verschiedene Narren, die sich zum Maskenabstauben getroffen haben. War eher eine kleine Veranstaltung, aber es gab Guggenmusik. Der Kleine war begeistert, als vier Neuhexen zur Taufe zwanzig Meter durch die Aid schwimmen mussten. Er wollte auch gerne die Rutsche ins Wasser probieren und schwimmen, obwohl es saukalt war und dann auch noch anfing zu regnen. Ja, man muss die Kinder früh heranführen an die Fasnet, sonst werden sie mal Fasnachtsmuffel. Dieses Jahr darf der Kleine sogar mal die richtige Fasnet in meiner Heimat kennenlernen, wenn sein Brüderchen sich nicht entscheidet viel früher zu kommen.</p>
<p>Ansonsten waren wir im Regen auf dem Spielplatz im Sand baggern, auf der Terrasse Fussball spielen, in der Bücherei, mit dem Bus beim Baumarkt, Verpackungsmüll zum Wertstoffhof bringen und was man eben so treibt den ganzen Tag. Ab morgen muss ich wieder arbeiten und D. muss das Bespaßungsprogramm alleine stemmen. Gleich zu Beginn hab ich wieder zwei sehr lange Tage, wo ich aufgrund von Geburtsvorbereitungskurs und Arzttermin sehr spät nach Hause komme. Aber immerhin ist das Ende in Sicht. Nur noch eine Woche bis zum Mutterschutz! Wird auch langsam Zeit. Der Kleine Mann im Bauch ist nämlich ein ordentlicher Treter (kann mich nicht erinnern, dass es in der ersten Schwangerschaft so arg war) und die schon aus der ersten Schwangerschaft bekannten Hüftschmerzen wecken mich nachts mehrmals auf. Da bin ich dann doch froh, dass ich bald wieder Urlaub habe.</p>
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		<title>Feiertage</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 15:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weihnachten ist vorbei. Ich habe die letzten Tage zuhause in der Heimat verbracht und mich weitestgehend vom Computer ferngehalten. Ich habe mit der Familie gefeiert, Freunde getroffen, meistens schlecht aber dafür lange geschlafen, zugeschaut wie unser Kleiner (der bald der Große sein wird) sich mit seiner Cousine um Spielzeug gestritten hat, bin im Schwimmbad gefühlte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten ist vorbei. Ich habe die letzten Tage zuhause in der Heimat verbracht und mich weitestgehend vom Computer ferngehalten. Ich habe mit der Familie gefeiert, Freunde getroffen, meistens schlecht aber dafür lange geschlafen, zugeschaut wie unser Kleiner (der bald der Große sein wird) sich mit seiner Cousine um Spielzeug gestritten hat, bin im Schwimmbad gefühlte 150 mal die Treppe zur Wasserrutsche hochgestiegen (und natürlich aus runtergerutscht) und seit gestern wieder zurück in unserem Häuschen. Der Kleine hat heute freundlicherweise bis fast 9 Uhr geschlafen (er war wohl geschafft von den letzten Tagen) und macht jetzt noch einen späten Mittagsschlaf. Heute abend schmeißt D. den Grill an, den er extra noch besorgt hat. Vor dem Umzug hatte er angekündigt an Silvester auf der Terrasse zu grillen. Heute regnet es zwar in einer Tour, aber wir werden es wohl trotzdem wagen. Ich hatte zwar eher an Käsefondue gedacht, aber wir sind uns nicht sicher wieviel  von Schnaps und Wein im Käse hinterher noch drin ist und der Zwerg im Bauch soll davon ja noch ein paar Jahre ferngehalten werden. Der Zwerg im Bauch tritt ordentlich. Manchmal frage ich mich, wie das noch knapp zwei Monate so weitergehen soll.</p>
<p>Ich wünsche Euch allen ein schönes Silvesterfest. Wir lesen uns im neuen Jahr!</p>
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		<title>Urlaubsreif</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 12:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzten Wochen waren irgendwie doch anstrengend. Seit Ende Oktober hatte ich fast im Zweiwochenrhythmus irgendwelche Auswärtstermine. Entweder waren die mit einer Auswärtsübernachtung verbunden oder mit Aufstehen vor fünf Uhr morgens, manchmal auch mit beidem. Dazu kamen dann noch die regelmäßigen Arzttermine, die Arbeits- und Freizeit rauben, Weihnachtsfeiern und der Geburtsvorbereitungskurs. Bei der Arbeit liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Wochen waren irgendwie doch anstrengend. Seit Ende Oktober hatte ich fast im Zweiwochenrhythmus irgendwelche Auswärtstermine. Entweder waren die mit einer Auswärtsübernachtung verbunden oder mit Aufstehen vor fünf Uhr morgens, manchmal auch mit beidem. Dazu kamen dann noch die regelmäßigen Arzttermine, die Arbeits- und Freizeit rauben, Weihnachtsfeiern und der Geburtsvorbereitungskurs. Bei der Arbeit liegt auch nicht gerade wenig, was noch vor meinem Mutterschutz erledigt sein möchte. Halbjahres-, Jahres- und Abschlussberichte (so ein Mist, als würde da nicht überall das Gleiche drinstehen) und dann auch noch ein Student, der seine Arbeit betreut haben möchte und sich dabei einen Tick zu studentisch verhält. Achja, und dann war da ja noch der Umzug. Glücklicherweise habe ich einen fleißigen Mann, der, während ich nur dick und müde rumsitze, alle Regale aufgebaut, Kisten an ihren Bestimmungsort getragen, sämtliche Küchenkisten ausgepackt, alleine die Möbel im Schlafzimmer gerückt, das Babyzimmer bewohnbar gemacht, den Schornsteinfeger bestellt und empfangen, Beerensträucher besorgt und eingepflanzt hat und durch perfekte Bedienung unseres Holzofens immer ein warmes Haus schafft. Und das alles schafft er mit dem kleinen Mann dabei, der abwechselnd Apfel, Nisse (Nüsse), Noknok (Joghurt), Wuass (Wurst), Beeze (Brezel) und Schlako (Schokolade) verlangt, grundsätzlich mit den Werkzeugen spielen will, die gefährlich sind oder die man gerade braucht und zwischendurch berichtet, dass seine &#8220;Winne stink&#8221; oder er &#8220;nochma Biena&#8221; spielen will. Nicht zu vergessen die alterstypischen Wut- und Tränenausbrüche aus unerfindlichen Gründen. Obwohl ich also viel rumsitze und meistens auch dran denke, dass ich zwei Minuten mehr für die Wege zur S-Bahn einplanen sollte, weil ich doch nicht mehr ganz so schnell zu Fuß unterwegs bin, sehne ich mich gerade nach Ruhe und nach Zuhause sein. Der Kleine schläft zur Zeit morgens so lange, dass ich schon aus dem Haus bin, wenn er wach wird. Wenn ich dann auch noch zwei Tage aus irgendwelchen Gründen abends später komme, habe ich am Wochenende das Bedürfnis auch mal was Schönes mit ihm zu machen. Und so kam es, dass wir dieses Jahr doch noch was gebacken haben. Eigentlich war die Weihnachtsbäckerei in diesem Jahr gestrichen worden. Aber da die Küche schon in so hervorragendem Zustand ist und wir seit neuestem sogar ein Wellholz besitzen, wollte ich dem Kleinen mal zeigen, dass man damit auch anderes als Pizza backen kann. Unsere schlecht ausgerüstete Backküche gab sogar alles her, um ganz einfache <a href="http://www.chefkoch.de/rezepte/1310501235824667/Nussplaetzchen.html" target="_blank">Nussplätzchen</a> zu backen. Zwei Bleche hat der Kleine begeistert ausgestochen, den Rest hab ich dann alleine gemacht. Ging schnell, wir hatten Spaß und die Kekse sind so unglaublich lecker. Mein Traum wäre jetzt noch eine Schokoverzierung, aber dafür hatten wir nichts da. Aber auch so sind die Kekse sehr gut. Schmecken sehr ähnlich wie die Nussstängeli von Migros (falls die jemand kennt) nur nicht so hart. Bin mal gespannt, wie lange die reichen. Ich vermute nicht allzu lange. Diese Woche ist schon Weihnachten. Um meine verbleibenden Arbeitstage bis zum Mutterschutz abzuzählen, braucht man bald keine zwei Hände mehr. Ich freu mich drauf.</p>
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		<title>3. Advent</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 21:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ein Sonntag nicht anfangen sollte: um 7:38 tapsen kleine Füße ins Schlafzimmer. Ich schlage die Decke zurück um mit dem kleinen Zwerg im warmen Bett noch ein bisschen zu kuscheln. Er legt sich dazu und ich stelle sofort fest: er ist nass. Also erstmal zum Wickeltisch, wickeln und anziehen, und das alles mit Augen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ein Sonntag nicht anfangen sollte:</p>
<p>um 7:38 tapsen kleine Füße ins Schlafzimmer. Ich schlage die Decke zurück um mit dem kleinen Zwerg im warmen Bett noch ein bisschen zu kuscheln. Er legt sich dazu und ich stelle sofort fest: er ist nass. Also erstmal zum Wickeltisch, wickeln und anziehen, und das alles mit Augen, die ich noch kaum aufkriege. Gut, denke ich, legen wir uns unten noch ne Runde aufs Sofa zum Wachkuscheln und Weiterdösen. Tja, Pech gehabt. Auf das Sofa hat sich nachts eine der Katzen erbrochen. Also heißt es erstmal Sofa säubern. Danach bin ich dann wach genug, dass ich aufs Wachkuscheln und Rumgammeln auf dem Sofa verzichten kann. </p>
<p>Die Wohnung wird so langsam. Gestern haben wir die Regale in Wohn- und Kinderzimmer an der Wand fixiert. Heute habe ich Bücher, DVDs und CDs eingeräumt und eine Seite des Schrankzimmers ist mit Regalen ausgestattet und eingeräumt. Die Kisten leeren sich also langsam. Außerdem war der Schornsteinfeger diese Woche da, hat unsere Öfen kontrolliert und Tipps zum Anheizen gegeben. Ich kämpfe noch immer etwas mit einer Erkältung. Im Moment versuche ich die Heiserkeit mit Salbeitee zu bekämpfen, aber so langsam glaube ich ja, dass meine Stimme jetzt einfach immer so klingt. Immerhin habe ich am Mittwoch damit auf einer Tagung einen Vortrag gehalten. Allzu schlimm ist es wohl nicht. </p>
<p>Morgen stürze ich mich dann in die seltsame Welt der Geburtsvorbereitungskurse. Dicke Frauen sitzen bei gedämpftem Licht auf Sportmatten und beraten über die besten Gebärpositionen. Die wirklich wichtigen Dinge bleiben meist ungesagt, aber die kriegt man ja noch früh genug selbst mit. </p>
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		<title>Auf dem Spielplatz</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 09:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jung sein]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Wohngebiet gibt es einen großen Spielplatz auf dem wir viel Zeit verbringen. Meistens kommen wir erst am frühen Abend, da der Spielplatz den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt. Der Kleine kennt den Weg schon von alleine und hat ein paar Freunde dort. Das Miteinander der Kinder klappt hier meistens sehr gut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem Wohngebiet gibt es einen großen Spielplatz auf dem wir viel Zeit verbringen. Meistens kommen wir erst am frühen Abend, da der Spielplatz den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt. Der Kleine kennt den Weg schon von alleine und hat ein paar Freunde dort. Das Miteinander der Kinder klappt hier meistens sehr gut, auch wenn die Kinder zwischen anderthalb und zehn Jahre alt sind. Spielzeug wird getauscht und geteilt und es wird Rücksicht genommen. Ganz anders ist das alles am Wochenende. Da kommen sehr viele Familien, die den Spielplatz als Station oder Ziel ihres Wochenendausfluges nutzen. Hier sind erstaunlich oft doofe Kinder dabei. An einem heißen Tag neulich steuerte unser Kleiner gleich auf die Wasserrinne im Sandkasten zu. Dort hopst er gerne in die von anderen Kindern gegrabenen Tümpel und schaufelt Sand hin und her. Nur war da diesmal schon ein anderer kleiner Junge. Der kriegte sofort die Panik in die Augen, als er sah, dass da jemand in &#8220;seiner&#8221; Wasserrinne spielen wollte. Er hat sich dann in der folgenden Zeit immer in einem Abstand von unter einem Meter zu unserem Kleinen aufgehalten und ihm regelmäßig mitgeteilt, an welchen Stellen er graben darf und an welchen Stellen nicht. Dabei hat der Junge dort nirgends etwas gebaut gehabt. Manchmal bauen ältere Kinder ganz kunstvolle Wasserlandschaften und da weisen wir den Kleinen dann darauf hin, dass er nichts kaputt machen soll. Aber bei einem Junge, der einfach nur die Wasserrinne bewacht, damit niemand sonst damit spielt, sehe ich keine Veranlassung meinen Sohn vom Buddeln abzuhalten. Die Eltern des Jungen wiesen ihn auch immer wieder darauf hin, dass das nicht seine Rinne wäre und andere Kinder da genauso spielen können. Schließlich meinte die Mutter, sie hoffe, dass ihm mal jemand für sein Verhalten eine reinhaut. Das fand ich schon etwas hart. Naja, sie sind dann einfach gegangen und der Kleine konnte plantschen wo er wollte.</p>
<p>Als nächstes kam dann Sammy. Sammy wohnt sogar auch irgendwo in unserem Wohngebiet, lässt sich aber nur sehr selten auf dem Spielplatz sehen. Der Kleine spielte immernoch in der Wasserrinne und inzwischen war auch eine seiner großen Freundinnen gekommen. Sie schaufelten Sand und Wasser und kochten Suppe. Sammy kam dann dazu, hat sich das kurz angeschaut und dann erstmal eine Schaufel Wasser über das Mädchen gekippt. Die brachte das an den Rand ihrer Fassung, weil sie weder schmutzige noch nasse Klamotten mag. Sammys Mutter wies ihn darauf hin, dass sie doch ausgemacht hätten, dass er sowas nicht macht. Sammy war wenig beeindruckt und kippte wenig später eine Schaufel Wasser über unseren Kleinen, der das aber nur mit einem empörten &#8220;Heee!&#8221; kommentierte. Sammy spielte dann eine Weile mit seinem Wassereimer und die beiden anderen kochten weiter Suppe. Irgendwann war Sammy wohl wieder langweilig und er kippte einen ganzen Eimer Wasser über das Mädchen, die daraufhin anfing zu weinen und sich nicht beruhigen wollte. Sammys Mutter kündigte an nach Hause zu gehen, wenn er damit nicht aufhörte. Aber auch als unser kleiner einen Eimer Matschwasser abbekam, bewegte sich die Mutter nicht von ihrem Fleck. Das erstaunlichste an Sammy war aber, mit welcher Boshaftigkeit er die Wasseraktionen startete. Das war kein Nassspritzen zum Spaß, sondern ein Nassspritzen, damit der andere sich ärgert. Wenn seine Mutter rief er solle aufhören, murmelte er mit ernstem Gesicht und so, dass seine Mutter es nicht hörte &#8220;Nein!&#8221;. Später nahm Sammy sich dann den Bagger des Kleinen. Ich dachte mir nichts dabei, da Spielzeug verleihen unter den Kindern sonst kein Problem ist und normalerweise ja auch die Eltern drauf schauen, dass das Spielzeug nicht mutwillig beschädigt oder weggetragen wird. Während wir dann an anderer Stelle auf dem Spielplatz waren, hat Sammy ausgiebig mit dem Bagger gespielt. Ich kam gerade zurück, als er mit dem Bagger auf den Rutschenturm klettern wollte. Dreimal habe ich ihm mitgeteilt, dass ich nicht möchte, dass er mit dem Bagger da hoch geht. Da oben ist nämlich nichts zum baggern und irgendwie hatte ich die Befürchtung, dass er lediglich die Flugeigenschaften des Baggers aus drei Metern Höhe testen wollte. Es ist zwar nur ein Second Hand Bagger, aber der Kleine liebt ihn. Und neu kosten die Dinger 40 Euro, also kein Ein-Euro-Made-in-China-Wegwerfplastikprodukt. Widerwillig gab er den Bagger dann her. Die Ladeklappe war abgerissen und der Laderaum mit Matsch zuzementiert. Glücklichweise habe ich die Klappe gleich wiedergefunden, aber etwas geärgert habe ich mich schon. Über Sammy, der so wenig sorgsam mit fremdem Spielzeug umgeht und über die Mutter, der es völlig egal war, was ihr Sohn treibt. Ich bedaure es nicht, dass Sammy nicht öfter auf dem Spielplatz ist.</p>
<p>Wenn ich mir diese Kinder so anschaue, dann entsteht bei mir der Eindruck, dass einigen einfach Spielplatzerfahrung fehlt. Sie haben nie gelernt Spielraum und eigenes Spielzeug zu teilen. Sie kennen den Umgang mit kleineren Kindern nicht. Im Kindergarten ist es ja nicht das Gleiche. Da sind immer die Erzieher da, die eingreifen und das Spielzeug gehört dem Kindergarten. Und es bestärkt mich darin, dass unser Kleiner Sozialverhalten sehr gut auf dem Spielplatz lernen kann und es kein Mangel ist, dass er erst mit zweieinhalb in den Kindergarten kommt.</p>
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		<title>Wohnung suchen in S</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 08:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo gibt es eigentlich bezahlbaren Wohnraum für Familien im Großraum Stuttgart? Wir beobachten den Wohnungsmarkt ständig, weil wir längerfristig gerne was größeres und/oder besser gelegenes hätten. Und wenn man nicht ständig schaut, verpasst man vermutlich das einzige gute Angebot. Der Wohnungsmarkt hier ist schrecklich. Schrecklich teuer und von Maklern dominiert. Beinahe die einzigen provisionsfreien Wohnungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo gibt es eigentlich bezahlbaren Wohnraum für Familien im Großraum Stuttgart? Wir beobachten den Wohnungsmarkt ständig, weil wir längerfristig gerne was größeres und/oder besser gelegenes hätten. Und wenn man nicht ständig schaut, verpasst man vermutlich das einzige gute Angebot. Der Wohnungsmarkt hier ist schrecklich. Schrecklich teuer und von Maklern dominiert. Beinahe die einzigen provisionsfreien Wohnungen bekommt man über Wohnbaugenossenschaften. Die Makler sind dann teilweise noch sehr dreist, wie z.B. das &#8220;nette Maklerteam&#8221;. Die inserieren Wohnungen in Toplagen zu bezahlbaren Preisen immer ohne genauere Informationen oder Fotos, aber stets mit dem Hinweis auf die &#8220;nette Maklerprovision&#8221;. Wenn man den Erfahrungsberichten im Netz glauben darf, sind die inserierten Wohnungen immer leider nicht mehr frei, wenn man anruft, aber man könnte etwas vergleichbares gezeigt bekommen, was gerade eben erst reinkam. Und dann zeigt der Makler den Leuten Wohnungen, die sie sich nie hätten anschauen wollen. Ich hab ja keine Ahnung, wie oft er mit der Masche Erfolg hat, aber wenn man sich die Menge der Inserate anschaut, lohnt es sich wohl. Noch mehr ärgert mich aber das Verhalten der Vermieter. Die nehmen sich das Recht heraus über meinen Lebensstil zu entscheiden in einer Form, wie es ihnen nicht zusteht. Der Deal beim Wohnung mieten ist doch der: ich gebe jemandem Geld dafür, dass ich seine Wohnung benutze. Dass die Wohnung benutzt wird, führt zwangsläufig dazu, dass sie an Wert verliert und bestimmte Dinge irgendwann erneuert werden müssen, aber genau deshalb bezahle ich ja für die Nutzung. Viele Vermieter schließen Haustierhaltung von vorneherein aus. Ich verstehe das nicht. Solange man keine Elefanten züchtet, sollte dem Vermieter doch egal sein, ob man ein Haustier hat oder nicht. Solange die Nachbarn nicht gestört werden, sollte es doch auch den Vermieter nicht stören. Für eventuelle Schäden in der Wohnung durch die Tiere, habe man ja schließlich eine Haftpflichtversicherung, die übringens von vielen Vermietern ohnehin gefordert wird. Vermieter holen Schufa-Auskünfte ein, obwohl sie das eigentlich nicht dürfen. Bzw. muss man dem nicht zustimmen, aber dann bekommt man eben die Wohnung nicht. Manche Vermieter wollen in ihren Wohnungen nur Nichtraucher. Vielleicht weil sie Angst haben Böden schneller tauschen zu müssen und öfter zu streichen. Aber das Streichen drücken sie ja ohnehin den Mietern auf. Und wo heutzutage fast überall das Rauchen verboten ist, darf man dann nicht mal mehr seine eigene Wohnung dazu nutzen. Die Höhe finde ich aber die Wohnungsanzeigen, in denen steht, dass nur an kinderlose Paare oder Paare mit maximal einem Kind vermietet wird. Und das bei großen Wohnungen mit vier oder fünf Zimmern, wo ich mich frage, was das kinderlose Paar mit der riesigen Wohnung will. Bei unserer vorletzten Wohnung war unsere härteste Konkurrenz eine alleinerziehende Mutter mit drei Kindern. Die hat dann die Wohnung nicht bekommen, weil die Vermieter der Meinung waren, die Wohnung wäre dafür nicht gut geschnitten. Außerdem wollte die Mutter das Wohnzimmer als Kinderzimmer, das Schlafzimmer als Wohnzimmer und das Kinderzimmer als Schlafzimmer nutzen. Das missfiel den Vermietern und so haben wir (das kinderlose Paar) die Wohnung bekommen. Damals war das gut für uns, aber mir hat es nicht gefallen, wie der Vermieter über die Lebensweise der Frau entscheiden wollte. Man unterschreibt mit dem Mietvertrag schließlich nicht einen Vertrag, in dem steht, wie welche Räume zu nutzen sind. Familien mit mehr als einem Kind als Mieter auszusortieren finde ich sehr diskriminierend. Manchmal wird das mit der Hausgemeinschaft begründet. So nach dem Motto: hier gibt es keine Familien mit vielen Kindern, da passt eine Familie mit mehreren Kindern nicht dazu. Der Schritt dahin, dass Ausländer, Homosexuelle oder Menschen mit der falschen Nasengröße von vorneherein als Mieter ausgeschlossen werden, ist da nicht mehr weit. Passt eben nicht in die Hausgemeinschaft. Vielleicht feiert aber das kinderlose Paar mit dem großen Einkommen, am Wochenende rauschende Fetischpartys in der Wohnung und passt viel schlechter in die Hausgemeinschaft als die Familie mit zwei wohlerzogenen Kindern. (Oder noch schlimmer: sie machen die Kehrwoche nicht!) Klar kann ich Vermietern nicht vorschreiben, wem sie ihre Wohnung geben, aber vielleicht sollten die Vermieter sich wieder auf ihre eigentliche Aufgabe besinnen, nämlich Wohnraum gegen Geld zur Verfügung stellen, ohne dabei entscheiden zu wollen, wie ich in der Wohnung lebe.</p>
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		<title>Spanienbericht</title>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 07:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind also wieder zurück aus dem Urlaub. Die zwölf Tage sind viel zu schnell vergangen. Anfangs hatten wir Regen, ganz untypisch für Mai an der Costa del Sol. In der zweiten Woche gab&#8217;s dann auch viel Sonne und wir haben viel gesehen: den Zoo in Fuengirola: Der Zoo ist zwar sehr klein und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind also wieder zurück aus dem Urlaub. Die zwölf Tage sind viel zu schnell vergangen. Anfangs hatten wir Regen, ganz untypisch für Mai an der Costa del Sol. In der zweiten Woche gab&#8217;s dann auch viel Sonne und wir haben viel gesehen:</p>
<ul>
<li>den Zoo in Fuengirola: Der Zoo ist zwar sehr klein und der Eintrittspreis von 16 Euro kommt einem etwas überhöht vor, dafür ist der Zoo sehr neu und schön. Da kann die Wilhelma sich mal was abschauen.</li>
<li>die Kindernotaufnahme im Krankenhaus der Costa del Sol: ein röchelndes Kleinkind nachts kann einen schon beunruhigen. Im Krankenhaus hat er sich so vorbildlich verhalten, dass ich es kaum glauben konnte. Kein Gejammer bei der Untersuchung. Nicht mal beim in den Hals und in die Ohren schauen. War eine Halsentzündung, die den Hals ein bisschen eng macht und mit einem Schnupfen zusammen schon mal dazu führen kann, dass schlecht Luft durchkommt. Hat er aber ganz gut weggesteckt. Wir hatten länger mit dem Schnupfen zu kämpfen, den wir natürlich auch bekommen haben.</li>
<li>Playa el Bombo und den Spielplatz in La Cala: alles fußläufig zu erreichen.</li>
<li>die Berge ein Stück im Land: ich bin mitgefahren, als meine Tante Wasser holen gefahren ist. In den Bergen ist eine Quelle und da füllen sie sich Literweise Wasser ab. Sehr still war es in den Bergen. Da fällt einem erstmal auf, wie laut es an der Küste durch das Meer und vor allem die Autobahn an der Küste entlang ist.</li>
<li>Cabopino: auch an der völlig verbauten Costa del Sol gibt es einen Strand mit Dünen dahinter. Hier hört man auch die Autobahn nicht, der Sand ist schön fein und weiß und es geht sehr flach ins Wasser.</li>
<li>Tarifa: Mittelmeer und Atlantik gleichzeitig sehen kann man in Tarifa. Der Atlantikstrand ist atemberaubend. Wenn das Wasser nur etwas wärmer wäre und der Wind weniger stark. Afrika kann man auch sehen von Tarifa aus.</li>
<li>den Tivoli in Benalmadena: Vor einigen Jahren waren wir mal Last Minute zu viert an der Costa del Sol. Damals haben wir den Vergnügungspark Tivoli besucht. Sehr klein, aber irgendwie lustig. Den wollten wir uns nochmal anschauen. Wir hatten sogar Freikarten für den Eintritt. Allerdings kann man mit dem Eintritt allein nichts anfangen, weil man für die Fahrgeschäfte wieder extra zahlen muss. Der Kleine hat das System nicht so richtig verstanden. Er wollte nach der Fahrt nicht mehr aussteigen aus dem Karussel, sondern sich lieber einen anderen Sitzplatz suchen. Und dass er zu klein für die Achterbahn und das Riesenrad ist, wollte er auch nicht einsehen. Nächstes Mal dann.</li>
<li>Marbella bei Regen: Hier haben wir einen meiner Kollegen getroffen. Es gab immer wieder Regengüsse. Der Kleine hat sich beim Rutschen die Hose so durchweicht, dass wir ihm eine neue kaufen mussten. Wir sind nämlich Rabeneltern und hatten keine zweite Hose dabei. Aber wer kann schon sagen, dass er eine Hose aus Marbella hat?!</li>
</ul>
<p>Außerdem sind wir viel gelaufen, haben viele Supermärkte und Internetcafés kennengelernt. Der Kleine hat sich aus der CD-Sammlung seiner Uromi Klaus &amp; Klaus als Favorit ausgewählt. Nach drei Tagen wurde es sehr nervig und nach vier Tagen war es nicht mehr zu ertragen. Ich hab ihm anderes angeboten (auch Weihnachtslieder), aber erst als meine Tante die Beach Boys brachte, war er zufrieden. Beach Boys höre ich sogar gerne, von Klaus &amp; Klaus habe ich für den Rest meines Lebens genug. Meine Männer sind beide schön braun geworden, ich nur ein bisschen. Fliegen mit Kind hat wieder ganz gut geklappt. Sogar der Abflug um 5:50 Uhr ging reibungslos. Auf dem Hinflug hat der Kleine etwas geschlafen, auf dem Rückflug hat er brav gesessen und ist erst im Landeanflug eingenickt. Jetzt sind wir wieder zuhause. Die Katzen haben wir auch schon abgeholt. Die Katze jammert ganz kläglich. Ich glaube, sie wäre lieber in der Katzenpension geblieben, wo es keine Kleinkinder gibt. Ich hoffe sie gewöhnt sich schnell wieder ein.</p>
<p>Auf dem Balkon hängen drei Maschinen Wäsche, die vierte mach ich gleich an. Drei Kästen Salat haben wir gestern gepflanzt, außerdem Paprika und Melone. Mal sehen was draus wird. Heute nachmittag fliege ich gleich wieder weg zu einer Tagung. Also mal wieder Koffer packen.</p>
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		<title>Gespräche an der S-Bahnhaltestelle</title>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 06:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AnJu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Frau kommt mit einer Fahrkarte auf eine andere Frau zu und sagt: &#8220;Du, ich hab mal so ä Viererkärtle gnomme.&#8221; Die andere antwortet: &#8220;Warum das denn!? Wir fliegen dieses Jahr doch nicht mehr.&#8221; Wenn man auf Menschen trifft, die nur dann öffentliche Verkehrsmittel benutzen, wenn sie zu geizig sind die Parkgebühren am Flughafen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Frau kommt mit einer Fahrkarte auf eine andere Frau zu und sagt: &#8220;Du, ich hab mal so ä Viererkärtle gnomme.&#8221; Die andere antwortet: &#8220;Warum das denn!? Wir fliegen dieses Jahr doch nicht mehr.&#8221; Wenn man auf Menschen trifft, die nur dann öffentliche Verkehrsmittel benutzen, wenn sie zu geizig sind die Parkgebühren am Flughafen zu bezahlen, kann man sicher sein, wieder in S zu sein.</p>
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