Montag, 6. September, 2010

Versteckte Kritik

Eigentlich glaube ich schon, dass ich in der Lage bin Kritik auch anzunehmen. Besonders wenn Kritik begründet geäußert wird. Also z.B. “Ich hab gehört, dass das nicht so gut sein soll und zwar aus folgenden Gründen.” Dann kann ich mir die Gründe anhören und mir überlegen, ob das plausibel ist. Ich kann mir schon vorstellen, dass es nicht so einfach ist, Kritik so zu äußern. Besonders nicht gegenüber jungen Eltern, die grundsätzlich meinen, die Weisheit für sich gepachtet zu haben. Ich kann aber nicht haben, wenn Kritik in der Form geäußert wird: “Es gibt Leute, die machen das anders, aber das muss eben jeder selbst wissen…”. Da kann ich dann nur sagen “Ja, das muss jeder selbst wissen. Und wir machen das eben so und ich glaube das ist auch gut so.”


von AnJu in Alltag, Kinder

Montag, 6. September, 2010

Stolz

9 Wochen: -10 kg, 3 Löcher im Gürtel

Und ich kann nicht mal behaupten, dass das besonders schwierig war. Mal sehen ob es auch so einfach weitergeht.


von AnJu in Alltag

Dienstag, 20. Juli, 2010

Fliegen fangen

Es ist Sommer. Sobald man irgendwo Obst liegen hat, sind sie da, die Fruchtfliegen. Weil die irgendwie nervig sind, hätte man sie gerne weg. Dafür hatten wir schon Fliegenfallen, die man ans Fenster klebt. Der Erfolg war eher mäßig. Jetzt haben wir beim nahegelegenen Discounter eine Fruchtfliegenfalle erstanden. Dabei handelt es sich lediglich um ein Fläschchen mit einer Flüssigkeit, die nach Essig riecht, und einem darüber befestigten Klebepapier. Das Klebepapier ist rundgebogen und auf der nichtklebrigen Aussenseite ist nettes Obst aufgemalt. Nach zwei Tagen kann man die angeklebten/eingefangen Fruchtfliegen noch immer problemlos an zwei Händen abzählen. Drumherum fliegen munter die Kollegen der Angeklebten. Also nicht so richtig effektiv die Falle. In einem über Nacht stehengelassenen halben Glas Orangensaft befinden sich deutlich mehr tote Fliegen. Das meiner Meinung nach beste Mittel gegen Fruchtfliegen ist ein Staubsauger. Man saugt sie einfach überall dort ab, wo sie sitzen. Sogar aus der Luft kann man sie saugen. Das Gute daran ist, dass die Fliegen sofort weg sind und man nicht stundenlang (vergeblich) wartet, dass sie sich auf eine Falle setzen oder im O-Saft ersaufen. Und man spart Geld für teure Fallen, einen Staubsager hat man ja sowieso.


von AnJu in Alltag

Dienstag, 29. Juni, 2010

Kinderkunst

Mit einem Kleinkind sollte man sich selbst morgens erst unmittelbar bevor man das Haus verlässt anziehen. Sonst entdeckt man regelmäßig im Büro kleine Kunstwerke auf der Kleidung. Heute haben wir Himbeerjoghurthandabdruck auf der Schulter des schwarzen T-Shirts. Auch sehr beliebt sind Bananenfingerschlieren auf der Hose. Und das wo ich immer schon aufpasse, dass er nicht meine frisch angezogenen Klamotten beschmiert. Nutzt irgendwie nix.


von AnJu in Alltag, Kinder

Sonntag, 20. Juni, 2010

Baustelle

Ich freu mich ja, dass sie bei uns endlich mit dem Bau der Bahnhofsunterführung begonnen haben, aber dass ausgerechnet am Wochenende die Bohrpfähle gemacht werden müssen ist dann doch nicht so toll. Dafür stehen hier zwei beeindruckend große Maschinen und machen einen Heidenlärm. Ungefähr so als würde im Nachbarraum jemand mit einem Kochtopf und einem Kochlöffel muzisieren. Und das von 7 Uhr morgens bis Mitternacht. Kein Wunder, dass der Kleine da nicht schlafen konnte gestern abend. Ich hoffe die sind damit bald fertig.


von AnJu in Alltag

Freitag, 21. Mai, 2010

Lederpflege mal anders

Der Kleine hat heute irgendwie seine Gesichtscreme aufgekriegt und sie großflächig in seinem Gesicht, auf seiner Hose, dem Ledersofa und dem Bettlaken verteilt. Die ganze Wohnung riecht nach Babycreme und das Sofa ist schön geschmeidig :-)


von AnJu in Alltag

Samstag, 8. Mai, 2010

Schnullerbaby

Da hat sich der Kleine doch seit fast 11 Monaten standhaft geweigert Schnuller zu benutzen, um jetzt unvermittelt damit anzufangen. Wir sind eigentlich keine Schnullergegner und haben ihm nie verboten dran rumzunuckeln. Wir hatten auch ein paar hier herumfahren, die er aber eher als Spielzeug verwendet und mal zum Spaß ein paar Minuten drauf rumgelutscht hat. Einen davon hat er vor ca. einer Woche ausgegraben und seitdem schnullert er wie ein Weltmeister. Will einem zum Einschlafen nachmittags und abends. Eigentlich ist es ja ganz angenehm, weil er sich vorm Einschlafen weniger beschwert, sondern einfach zufrieden nuckelt. Doof dabei ist nur, dass er auch wenn er nachts wach wird, seinen Schnuller will und den dann im Dunkeln nicht findet. Und so ist aus unserem seit Ende Januar durchschlafenden Baby ein Schnullerbaby geworden, dass nachts gegen 2 laut wird, weil es seinen Schnuller nicht findet. Da denkt man dann immer: “Junge, Du konntest doch schon mal alleine wieder einschlafen. Mach das doch einfach wieder so und ich hab nachts meine Ruhe.” Vielleicht liegt es aber auch an seinem fünften Zähnchen, was sich gerade durchdrückt. Oder es liegt  daran, dass er gerade so viel neues lernt. Zwei Schritte schafft er jetzt schon ohne sich festzuhalten. Mit Festhalten und mit seinem Lauflernwagen kann er es schon wie ein Profi. Und dass er beim Trinken die Flasche kippen muss, das hat er jetzt wohl auch kapiert. Manchmal ist es schon schwer vorstellbar, dass der kleine Junge, der sich lachend auf unserem Bett rumkugelt und schon soviel er selbst ist, tatsächlich noch vor zehn Monaten dieses kleine Baby war, das nur schlafen, essen und schauen konnte.


von AnJu in Alltag, Schwangerenblog

Dienstag, 23. Februar, 2010

Schnee

Ich muss ja zugeben, dass ich den vielen Schnee schon irgendwie schön fand. Besonders wenn die Sonne so schön drauf geglitzert hat. Da kann man dann nasse Füße, Schneeränder an den Hosen und Schwerstarbeit beim Kinderwagenschieben schon mal vergessen. Aber als dann gestern der Wind so schön lau wehte, die Sonne schon richtig warm gemacht hat im Gesicht, die Vögelchen zwitscherten und man endlich wieder grün statt weiß sehen konnte, da hab ich mich schon drauf gefreut, dass es endlich Frühling und Sommer wird.


von AnJu in Alltag

Samstag, 16. Januar, 2010

Erste Woche

Die erste Arbeitswoche liegt nun hinter mir. Ging sehr schnell vorbei. Aber es ist ja auch alles neu. Erstmal musste ich mein altes Büro aus und mein neues einräumen. Das war ein Vergnügen bei 25 cm Schnee. Mal eben schnell rüberschieben war da nicht. Da musste schon ein Dienstwagen her. Und mit dem bin ich dann schön durch den Matsch geglitscht. Hat aber alles geklappt. Mein neues Büro ist nicht so schön wie das alte. Liegt aber daran, dass das Gebäude viel älter ist. Dafür ist der Blick schöner. Die Arbeit ist noch ein Buch mit sieben Siegeln. Wenn die anderen von Austeniten reden, nicke ich immer wissend. Da wird mir dann klar, was ich alles noch lernen muss. Naja, in nem halben Jahr, wenn mein Projekt startet, hab ich das dann alles drauf ;-)


von AnJu in Alltag

Sonntag, 3. Januar, 2010

Zwischenstand

Wir sind dabei das Chaos zu lichten. Die Küche wird jeden Tag benutzbarer. Hoffe bald ist alles fertig.


von AnJu in Alltag