Archive for the ‘ Allgemeines ’ Category

Tagebuchbloggen 01/18

Auch im neuen Jahr fragt Frau Brüllen an jedem 5. was wir den ganzen Tag gemacht haben. 

Ich wache um 7:45 mit Halsschmerzen auf. Das mit den Halsschmerzen ist doof, weil Sohn1 Scharlach hat und man Scharlach ja lieber nicht verschleppen sollte. Ich sollte also zum Arzt und das Abchecken lassen. Aber erst mal bleibe ich noch 15 Minuten liegen. Es ist nämlich noch still im Haus. Es sind Ferien und alle schlafen noch. Dann stehe ich aber doch auf und gehe unter die Dusche. Sohn1 kommt runter. Sohn2 ist wach, bleibt aber oben, weil er meint ich wüsste nicht, dass er sich mit seinem Tablet unter der Decke versteckt, um die kein-Tablet-vorm-Kindergarten-Regel zu umgehen. Sohn3 schläft noch. Ich mache die Brotdosen und treibe dann Sohn2 und den kürzlich erwachten Sohn3 zum Anziehen an. Sohn2 jammert über Schmerzen im Zahn, auf den er gestern im Kinderparadies bei Ikea gefallen war. Der Schneidezahn neben dem bereits abgebrochenen hat jetzt einen vertikalen Riss. Aber die Kinderzahnärztin hat noch Urlaub und da man bei Milchzähnen im Zweifel eh nix macht, muss das jetzt ein paar Tage warten.
Um 9:20 sind die Kinder im Kindergarten abgeliefert und ich laufe von dort zu meinem Arzt. Bis ich dran bin, kann ich lesen. Den Arzt, der mich untersucht, kenne ich noch nicht, aber er ist sehr nett. Schaut in meinen Hals und bescheinigt mir, dass der rot sei und angesichts der Streptokokken im Haus, soll ich doch mal lieber ein Antibiotikum nehmen. Ich rufe Sohn1 zuhause an, dass ich noch zur Apotheke gehe und dann heim komme. D. schläft vermutlich noch. Nach der Apotheke fahre ich „noch kurz“ beim Netto vorbei, um Zutaten für Waffeln zu besorgen. Leider ist morgen Feiertag und der Netto voll mit Menschen, weil man ab morgen nie wieder einkaufen kann.

Zuhause schicke ich Sohn1 unter die Dusche und habe dann eine Diskussion mit ihm, weil ich der Meinung bin, dass man durchaus duschen UND Hausaufgaben machen kann an EINEM Vormittag. Er duscht und ich mache mir was zu essen. Frühstück hatte ich nämlich noch nicht. Sohn1 will nichts. Er hatte ein Mangolassi und noch immer keinen Appetit. D. ist ebenfalls aufgestanden und macht Kaffee. Dann stürzt sich D. in die Einkaufshölle und ich packe meinen Computer aus. Ich muss aus Gründen meine Literaturliste auf den neuesten Stand bringen und ein paar Sachen schreiben. Sohn1 macht neben mir seine Deutschaufgaben, die er schon seit einem Monat mit sich rum trägt. Er flucht dabei, aber eigentlich ist es einfach. Um 13:10 fällt mir ein, dass ich vor dem Kinder abholen noch die neuen Ivar-Bretter im Kinderzimmer einbauen wollte und Waffelteig machen. Also baue ich die Bretter ein und rühre den Teig zusammen, der dann auf der Heizung geht, während ich die restlichen Söhne abhole. Sohn1 fährt mit, weil er gegenüber vom Kindergarten seinen Freund besuchen will. Im Kindergarten nehme ich dafür noch einen Freund von Sohn2 mit nach Hause.

Die Kinder spielen erst mal unten und ich baue die aktuelle Tüte von Sohn2 LegoSet zuende. Dann räume ich die Spülmaschine aus und wieder ein und fange an die Waffeln zu backen. Brav sitzen dann alle am Tisch und mampfen belgische Waffeln mit Puderzucker (oder Nutella). Ich versuche weiter am Computer zu arbeiten, was nur so mittelgut funktioniert, weil ein Teil der Dateien wohl auf meinem anderen Rechner liegen und ich das verschieben dann lieber auf Abends verschiebe. D. hat in der Zwischenzeit das Auto voll mit Wertstoffen und Altpapier gepackt und ist zum Wertstoffhof gefahren. Praktischerweise wird nämlich bei uns im Dezember kein Papiermüll abgeholt und wegen des Feiertags morgen auch erst nächsten Samstag.

Schließlich ist es 17:30 und ich suche die Bücher für die Bücherei zusammen. D. kommt um kurz vor sechs aus der Einkaufshölle des zweiten Supermarkts im Ort (ein Vollsortimentler) zurück. Schlangen an der Kasse durch den halben Laden. Ich packe alle anwesenden Kinder und die Büchereibücher ein. Sohn2s Freund wird zuhause abgeliefert, Sohn1 abgeholt und dann fahren wir zur Bücherei. Die Jahresgebühr ist fällig. Die Söhne suchen Bücher, ein Spiel und DVDs aus. Um kurz vor sieben sind wir wieder zuhause. Sohn3 will das neue Spiel ausprobieren. Ich spiele mit, aber die Regeln sind ihm egal. Also bewache ich hauptsächlich die Kleinteile. D. bereitet das Abendessen vor. Es gibt Raclette. Wir essen lang und erstaunlicherweise mit friedlichen Kindern. Gegen halb zehn bringen wir die Kinder ins Bett. Anschließend gibt es für uns zwei Folgen Broadchurch und dann ist der Tag auch schon vorbei. 

Ein Kind ist ein Kind 

Wir hatten die letzten Tage nur ein Kind zuhause. Die anderen sind bei Omi und Opa geblieben. Oft heißt es ja, ein Kind ist kein Kind, weil es mit einem Kind so viel weniger anstrengend ist. Allerdings ist auch ein Kind immer noch ein Kind. Ein paar Beispiele :

Ein Kind will auch um halb acht aufstehen und auf keinen Fall alleine nach unten gehen.

Ein Kind vermisst seine Brüder und fragt immer wieder nach, wo die seien und wann sie wieder kommen. 

Ein Kind muss auch ins Bett gebracht werden. 

Ein Kind will ständig mit Mama oder Papa spielen. 

Aber ein Kind ist eben nur eins und das heißt dann:

Wenn ein Kind früh wach ist, ist Platz auf dem Sofa zum Weiterdösen.

Wenn ein Kind Mittags einschläft ist Ruhe. 

Man kann ein Kind umziehen ohne zwei andere permanent ans Umziehen zu erinnern. 

Wenn ein Kind schläft, schlafen alle. 

Es meckert nur ein Kind übers Essen. 

Ein Kind streitet sich nicht!

Das macht es immerhin schon etwas weniger anstrengend, aber ein Kind ist trotzdem noch ein Kind und nicht keins.

Jahresrückblick 2018

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr? Weil es insgesamt sehr anstrengend war, diesmal nur eine 7.

Zugenommen oder abgenommen? Beides, aber insgesamt dann weder noch. 

Haare länger oder kürzer? Länger, ich war das ganze Jahr nicht beim Friseur. 

Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Immernoch Visus 1 ohne Sehhilfe

Mehr Kohle oder weniger? Gleich, weil der Wegfall des Betreuungsgelds die tarifliche Erhöhung ausgeglichen hat. 

Besseren Job oder schlechteren? Mehr Verantwortung bei gleicher Bezahlung. Ist das jetzt besser oder schlechter? 

Mehr ausgegeben oder weniger? Ich denke in etwa gleich. 

Dieses Jahr etwas gewonnen? Kann mich nicht erinnern. 

Mehr bewegt oder weniger? Schwer zu sagen. Die 10.000 Schritte schaffe ich an normalen Arbeitstagen immer. Seit September mache ich Step Aerobic und seit Oktober Yogilates. Aber meistens mach ich dann weniger am Wochenende. 

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr? Ich zähle da immer noch nicht mit. 

Davon war für Dich die Schlimmste? Die blöde Erkältung, die mich seit Mitte Dezember beschäftigt. 

Der hirnrissigste Plan? Vermutlich die Agenda für unseren Spieleabend nach Weihnachten, der von 17 Uhr bis 5 Uhr morgens geplant war. Dass wir dann um halb zwei noch mit einem unbekannten Spiel angefangen haben, war wirklich hirnrissig. Aber wir haben es durchgezogen und zuhause war ich dann um 5:11 Uhr. Also alles genau nach Plan. 

Die gefährlichste Unternehmung? Ohne Abendessen zu Fuß vom Hotel bis zum Y in Provo zu laufen (von 1300 auf 1800 Meter). Mit einer Tüte Chips und einer Flasche Wasser als Proviant. Aber es war schon toll da oben! 

Die teuerste Anschaffung? Wir haben wieder nicht wirklich was großes angeschafft. 

Das leckerste Essen? Kocht immer noch mein Mann. Und das täglich!

Das beeindruckendste Buch? Der vierte Teil der dunklen Turm Serie von Stephen King (Wizard and Glas) hat mich sehr beeindruckt. Teil eins  fand ich eher mau, Teil zwei fand ich spannend, aber mit Längen. Ebenso Teil drei. Und dann kommt Teil vier und ist so richtig, richtig gut. Warum nicht gleich so?! 

Der ergreifendste Film? Ergreifend ist nicht das richtige Wort, aber Mother war schon sehr krass. 

Die beste CD? Keine gekauft. 

Das schönste Konzert? Judith Holofernes

Die meiste Zeit verbracht mit? Erledigen

Die schönste Zeit verbracht mit? Meinen Jungs! 

Zum ersten Mal getan? In die USA geflogen, alleine im Kino gewesen. 

Nach langer Zeit wieder getan? Zwei kinderfreie Vormittage mit D. zuhause verbracht. 

Dinge, auf die Du gut hättest verzichten mögen? Doofe Menschen

Die wichtigste Sache, von der Du jemanden überzeugen wolltest? Drei Menschen davon mich einzustellen. Hat nicht geklappt. 

Das schönste Geschenk, das Du jemandem gemacht hast? Der Besuch im Legoland als Überraschung an Sohn1s Geburtstag. 

Das schönste Geschenk, das Dir jemand gemacht hat? D. meint das Waffeleisen  für belgische Waffeln😀

Der schönste Satz, den jemand zu Dir gesagt hat? „Wir hätten gerne alle ein bisschen von Deiner Gelassenheit!“  

Der schönste Satz, den Du zu jemandem gesagt hast? Keine Ahnung…

Dein Wort des Jahres? Kur

Dein Unwort des Jahres? Doof, Dummie, Blödian

2017 war mit 1 Wort…? Voll

Rückblicke 2016201520142012

Tagebuchbloggen 12/17

Schon wieder ist ein Monat vorbei. Die Zeit rast, heute Nacht kommt der Nikolaus und ich hab noch gar nicht wirklich über Weihnachtsgeschenke nachgedacht. Heute ist also mal wieder der fünfte und Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag gemacht haben.

Ich werde um zwanzig nach fünf geweckt, weil Sohn3 in mein Bett kriecht. Kurz danach höre ich Sohn1, der aufs Klo geht, dann checkt, ob schon jemand auf ist und wieder in sein Zimmer geht. Ich muss leider auch aufs Klo, versuche es aber noch mal mit hinlegen. Kurz nach dem mein Wecker um 5:45 klingelt, checkt Sohn1 noch mal, ob jemand wach ist. Sohn3 hat natürlich auch nicht mehr geschlafen. Ich frage mich, was mit denen nicht stimmt, aber vermutlich das gleiche, das mit mir nicht stimmt, wenn ich nach eins noch trotzig auf dem Sofa sitze und die Pharmaindustrie verfluche, dass es noch immer kein Medikament gibt, das Schlaf ersetzen kann. Weil ich hätte  ja noch so viel zu tun. Hab ich zwar alles nicht gemacht, aber ins Bett ging ich eben auch nicht. Um kurz nach sechs gehe ich runter, begleitet von Sohn1 und Sohn3. Als erstes mache ich den Backofen an und entscheide, wieviele Brötchen von welcher Sorte ich aufbacke. Dann gehe ich duschen, mache anschließend die Brotdosen fertig, verteile zwischendurch Nutellabrote, schicke Sohn1 seinen Schwimmbeutel suchen, erkläre Sohn3, dass jetzt nicht Tom und Jerry läuft und Sohn2, der inzwischen wach ist, dass Spekulatiuscreme auf warmem Toast halt flüssig ist. Am Ende sind alle Brotdosen, Schwimm- und Turnsachen gepackt und ich habe sogar eine Minute zum Haare fönen. Das ist schon gut. Vorletztes Mal hatte ich 20 Sekunden. Mütze und Schal um die nassen Haare und dann renne ich zum Bus.

In Bus und S-Bahn grübele ich ein bisschen über die Weihnachtsgeschenke. Die Kinder wünschen sich wenige große Dinge, die man schlecht auf die verschiedenen Schenkenden verteilen kann. Da weiß ich noch nicht wie wir das machen. Und über andere Geschenke habe ich bisher noch nicht wirklich nachgedacht.

Um zehn nach acht bin ich im Büro und mache mir mit dem letzten Schluck Milch den ersten Kaffee. Der Vormittag geht schnell vorbei und ich kann ein paar Dinge von der Liste streichen, die leider immer noch sehr lang ist. Ich lade Geld auf meine zweite SIM-Karte, die ich nutze, wenn ich im Ausland unterwegs bin, da meine übliche für die Datennutzung im Ausland nicht freigeschaltet ist und ich nächste Woche drei Tage in Luxemburg sein werde. (Diesen blöden Tarif muss ich auch unbedingt mal kündigen!) Gegen halb elf gehe ich nach unten ins Labor, weil  ich noch Messdaten und Bilder für einen Bericht brauche. Dummerweise ist niemand im Labor und mein Schlüssel liegt oben. Also nach mal zurück und den Schlüssel holen. Unterwegs treffe ich eine Kollegin und kann ihr gute Neuigkeiten überbringen. Dann packe ich ein paar bunte Bilder aus dem Messgerät auf einen Stick und gehe wieder nach oben. Um halb zwölf packe ich mein Vesper aus und mache etwas Pause am Schreibtisch. Eigentlich sollte ich jetzt los zum Yogilates, aber das fällt leider kurzfristig aus. Kurz danach erhalte ich die Nachricht, dass die Veranstaltung, bei der ich nächste Woche einen Vortrag halten sollte, den ich bisher vergeblich versucht habe zu delegieren, ebenfalls ausfällt. Immerhin etwas. Raus gehe ich dann aber auch noch, um eine neue Milch zu kaufen. Als ich zurück komme, habe ich eine Mail von einem Kollege, dass er meine Fahrkarte im Foyer gefunden hat. Die ist mir aus der Tasche gefallen. Zum Glück hat er sie gefunden. Die hätte ich sehr vermisst. 

Den Rest des Nachmittags verbringe ich damit, die Folien für eine Vorlesung, die ich morgen halten muss, zu überarbeiten. Der Termin war zwar lange angekündigt, aber bisher unbestätigt und traf mich somit gestern völlig überraschend. Morgen früh kann ich mir dann noch eine passende Übung überlegen.

Eigentlich wollte ich früher nach Hause, weil mir am Montag klar wurde, dass ich noch Plätzchen für den Kindergartenstand auf dem Weihnachtsmarkt backen muss. Bis Freitag früh. Und Donnerstag bin ich unterwegs. Und morgen ist Vorlesung. (Und schlafen wäre auch mal wieder gut.)

Ich schaffe es dann tatsächlich eine halbe Stunde früher zu gehen und die S-Bahn ist sogar fast pünktlich. Ich muss auch nur ein bisschen rennen, um sie noch zu erwischen. Mit zehn Minuten Verspätung komme ich zuhause an, wo mich ein wütender Dreijähriger empfängt. Er ist grade wach geworden von seinem Mittagsschlaf und ist empört, dass er nicht fernsehen darf. Ich schlage ihm vor mit mir zu backen. Wir räumen den Platz frei und rühren die doppelte Menge Nussplätzchenteig an. Dazu kriege ich einen Kaffee. Mit den restlichen Mandeln reichen die Zutaten grade so. Solange der Teig im Kühlschrank ruht, baut sich Sohn3 ein Haus und Sohn2 arbeitet mit einem Vorschulblock. Sohn1 ist gar nicht zuhause. Ich putze verschüttetes Mehl auf und stelle eine Maschine Wäsche an. D. geht einkaufen und wir fangen um 18:20 an mit Plätzchen ausstechen. Es klappt inzwischen auch mit Sohn3 ganz gut. Um 19:15 sind wir fast fertig. Sohn1 ist nach Hause gekommen und die Kinder setzen sich vor den Fernseher um Weihnachtsmann und Co. KG auf Toggo Plus anzuschauen. Ich mache die restlichen Plätzchen fertig und D. kocht das Abendessen. Vor dem Essen werden noch die Schuhe geputzt. Sohn3 ist das sehr suspekt und er kriegt einen Wutanfall. Nach dem Essen scheuchen wir die Kinder nach oben und ins Bett. Ich schaffe es, nicht mit einzuschlafen und stelle den Kinderfotokalender für 2018 bis auf die Dezemberfotos fertig und beginne Bilder für ‚Best of 2017‘-Bücher in den entsprechenden Ordner zu kopieren. Hier nutze ich die Funktion, die aus den Bildern eines Ordners automatisch ein Fotobuch erstellt. Da die Fotos aber sonst nach Monaten sortiert sind, muss ich die ausgewählten Bilder dafür zusammen in einen Ordner kopieren. Immer wieder lustig, auf was für Schmuckstücke man da trifft. D.  füllt derweil die Schuhe der Kinder mit Süßigkeiten. Dazu gibt es für jeden eine CD und 5 Euro von der Verwandtschaft. Um kurz nach Mitternacht verabschiede ich mich ins Bett. 

Media Monday #333

Ein graues verregnetes Wochenende liegt hinter uns. Den Samstag haben wir fast komplett im Indoorspielplatz verbracht. Die Kinder sind inzwischen in einem Alter, wo man als Eltern einfach sitzen und lesen kann. Am Sonntag war dann auch noch Sturm und zwei unserer Jungs waren den ganzen Tag im Schlafanzug. Der Montag startete dann mit einer Oberleitungsstörung bei der S-Bahn, was mich Zeit und Nerven kostete. Aber immerhin konnte ich so mal ausgiebig über den Media Monday nachdenken. 

1. Jetzt, wo die Tage kürzer werden und es draußen zusehends ungemütlicher wird jammere ich immer wieder über den Herbst. Wo andere mit Begriffen wie „gemütlich“, „lesen“ und „Tee“ um sich werfen, fällt mir nur „kalt“, „dunkel“ und „nass“ ein. Theoretisch haben manche Leute bei kalt, dunkel und nass wohl mehr Muße zum Lesen und Filmeschauen, aber bei mir ist das nicht wetterabhängig.

2. High School Musical bedient ja wirklich so ziemlich jedes Klischee, trotzdem werde ich wohl auch Teil 4 anschauen. 

3. Dieser Hype um das staffelweise „Verschlingen“ von Serien, auch als Binge Watching bekannt, ist sehr berechtigt. Es ist einfach die beste Form Serien zu konsumieren. Ich mein, ich lese ja Bücher auch nicht gezwungen kapitelweise. Wenn man sehen will wie es weiter geht, muss man einfach weiter schauen können. Schlimm genug, wenn man dann auf die nächste Staffel warten muss.

4. Stranger Things ist in meinen Augen so erfrischend anders, da die Kinder einfach so toll sind!

5. Ich glaube ja nicht, dass ich mich noch einmal für instagram oder pinterest  werde erwärmen können, denn ich finde Fotos fremder Menschen anschauen meistens eher langweilig. Und ich lese Informationen lieber als sie Fotos oder Videos zu entnehmen.

6. Twin Peaks ist so abgedreht, dass mir immer noch einiges unklar ist.

7. Zuletzt habe ich Happy Death Day geschaut und das war ganz gute Unterhaltung. 

Tagebuchbloggen 11/15

Wenn hier schon sonst nix kommt, dann wenigstens das Tagebuchbloggen. Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag gemacht haben. Hier ein ganz normaler fauler Sonntag. 

Um 7:00 weckt mich Sohn3. Wir sind bei meinen Eltern, wo Sohn1 und Sohn2 ein paar Tage Urlaub gemacht haben. Gegen halb zwei war Sohn3 wach geworden und hat irgendwas von ausgefallenen Zähnen geträumt. Er lag dann eine Weile wach neben mir und hat mit seiner Zunge seine Zähne befühlt. Dementsprechend müde bin ich um 7 noch. Netterweise steht er alleine auf und ich kann noch bis halb neun liegen bleiben. Es kommt auch nur so ca. drei Mal jemand rein und weckt mich wieder.

Um halb neun gibt es dann aber gleich Frühstück. Ich schreibe eine lieben Freundin eine Nachricht zum Geburtstag, weil mir leider erst gestern einfiel, dass ich ja gerne eine Karte geschrieben hätte. Aber dann schreibe ich eben mal wieder eine anlasslose Karte. Danach gehe ich duschen und lese mit Sohn1 zehn Minuten. War Hausaufgabe für die Ferien. Und dann vertrösten wir den Tag irgendwie mit lesen, quatschen, Kaffee trinken, spielen, mit streitenden Kindern, Lernwörtern schreiben, Koffer packen.

Gegen vier packe ich die Kinder ins Auto und wir fahren zurück nach Hause. Die Schneefallgrenze soll sinken und wir sind noch ohne Winterreifen unterwegs. Deshalb müssen wir schnell raus aus der Höhenlage.

Um kurz nach fünf sind wir zuhause. Die Söhne gewöhnen sich wieder ein, erzählen D. von ihrem Urlaub. D. macht Abendessen und um kurz nach 19 Uhr essen wir. Sohn2 und Sohn3 haben im Auto geschlafen, sind aber trotzdem schon wieder müde. Wir warten  noch, dass die Feuerwehrmann Sam Bettwäsche aus dem Trockner kommt, dann gehen die Kinder ins Bett. D. liest noch eine Runde mit Sohn1, während ich bei der Einschlafbegleitung von Sohn3 mein Buch fast zu Ende lese. Anschließend muss ich meinen Koffer für zwei Tage Berlin packen. Mir fiel beim einchecken auf, dass unsere Sekretärin mir den Flug ohne Gepäck gebucht hat. Also muss alles in den Handgepäcktrolley und ich muss dafür ein paar Flüssigkeiten in kleinere Verpackungen umfüllen. Während ich noch eine Bluse bügele, fangen wir an „King Arthur: Legend of the sword“ anzuschauen. Ich hatte irgendwo gesehen, dass der nicht so toll bewertet sei. Nachdem ich dann aber die Vorschau gesehen hatte, wollte ich ihn doch gerne sehen. Ich mochte bisher alle Filme von Guy Ritchie und es sah aus, als passt der da genau rein. Und er hat mir dann wirklich sehr gut gefallen. Anschließend muss ich dann noch schnell meine Bordkarten ausdrucken und sollte eigentlich ins Bett. Aber die Aussicht darauf, dass ich morgens eine halbe Stunde später los muss, macht mich übermütig und führt dazu, dass ich anderthalb Stunden später ins Bett gehe. Macht Sinn, oder? Und das war er, der 5. November. 

Media Monday #328

Schon wieder eine neue Woche. Wo geht nur die Zeit hin. Hier meine Antworten zum Media Monday.

1. Wenn dieser Tage die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Pforten öffnet denke ich: „Ach guck an. Das schon wieder.“

2. Das Schöne am Lesen ist ja, dass man es fast überall machen kann.

3. John Green ist wohl definitiv eine/r meiner LieblingsautorInnen, allein weil ich beinahe jedes seiner Bücher gelesen habe. Ich bin auch auf das neueste sehr gespannt.

4. Eine Buchreihe, der ich gerne eine Chance geben würde, habe ich mit „Die lange Erde“ (von Pratchett/Bexter) bereits letztes Jahr angefangen. Aber irgendwie kamen jetzt immer andere Bücher dazwischen, so dass sich das eher zum Langzeitprojekt entwickelt. Aber hey, beim dunklen Turm, den ich seit zwei Jahren lesen wollte, bin ich inzwischen auch schon bei Band 5. Irgendwann wird das schon.

5. We were liars könnte ich mir ja ziemlich gut als Verfilmung vorstellen, aber wenn, dann bitte bald und gut!

6. Ein regelrecht bewegendes Buch habe ich wohl schon länger nicht gelesen. Ich hatte lustige, spannende und interessante. Aber als bewegend würde ich jetzt gerade keins bezeichnen.

7. Zuletzt habe ich Mad Max: Fury Road und das war ganz ok, weil wenn man die Autoverfolgungsjagden ausblendet, dennoch eine (zwar kurze) ganz spannende Handlung übrig bleibt. D. bezeichnete das ganze als Fast & Furious in der Wüste. Ganz so schlimm fand ich es dann aber nicht, aber dennoch mit 8,1 Punkten in der imdb gnadenlos überbewertet.

Tagebuchbloggen 10/17

Es ist schon wieder so weit. Es ist der fünfte und somit wieder Tagebuchbloggen. Frau Brüllen fragt was wir den ganzen Tag machen. Hier meine Antwort.

Wie jeden Wochentag klingelt mein Wecker um 5:45. Ich bleibe noch kurz liegen und wälze dann Sohn3 von mir runter. Der war nachts wach geworden und hat lautstark nach Torte verlangt. Nachdem er sich beruhigt hatte, wollte er in unserem Bett weiter schlafen. Um 6 Uhr steige ich unter die Dusche. Sohn3 kommt kurz danach runter und legt sich mit vier Decken aufs Sofa. Netterweise gibt er eine ab, als Sohn1 runter kommt. Ich mache die Brotdosen für die Söhne und mich. Sohn1 frühstückt Nutellabrot, Sohn3 erstmal nur Milch. Um kurz nach sieben wecke ich Sohn2, der heute wegen der Vorschule auch schon früh im Kindergarten sein muss. Um viertel nach sieben verabschiede ich mich von den Kindern. D. s Wecker klingelt oben. Er wird gleich aufstehen. Ich stelle fest, dass es doch schon 7:18 ist und ich zum Bus um 7:21 lieber rennen muss. Der Bus fuhr den ganzen Sommer eine Umleitung, die jetzt weg ist. Deshalb kommt er wieder pünktlich. Ich kriege den Bus und lese während ich auf die S-Bahn warte „Elefant„. Es ist saukalt und ich ärgere mich, dass ich nicht die Winterjacke angezogen habe.

Ich lese auch in der S-Bahn und fange auf dem Fußweg zur Arbeit das nötige tägliche Pokemon. Um viertel nach acht bin ich im Büro. Da ist relativ wenig los, weil heute ein Kollege beerdigt wird und viele direkt von zuhause hin fahren. Ich unterhalte mich länger mit KollegInnen, bevor ich anfange einen Vortrag vorzubereiten, den ich für  nächste Woche brauche. Dazu esse ich eine Zimtschnecke vom Wochenende. Mein Frühstück. Ich weiß nicht so recht was ich erzählen soll und krame alte Vorträge zum recyclen aus. Allerdings würde ich gerne noch neue Ergebnisse zeigen und vergrabe mich in noch nicht ausgewerteten Messdaten. Um kurz vor zwölf habe ich wieder Hunger und esse mein Vesperbrot, während ich weiter Messdaten anschaue. Weil ich müde werde und Pause brauche, gehe ich eine halbe Stunde im Wald spazieren. Noch scheint die Sonne, aber es ist sehr windig. Wie immer bei den Herbststürmen muss ich daran denken, wie wir im Biounterricht das Ökosystem See behandelt haben. Da ist jetzt also Herbstvollzirkulation.

Frisch durchgepustet kann ich dann weiter machen. Ein Kollege hilft mir mit dem Auswerteprogramm und ich entscheide mich endlich, welche Ergebnisse ich zeigen will. Ich fange an schöne bunte Bilder aus den Daten zu erzeugen. Gleichzeitig fange ich an die Präsentation zusammenzuklicken. Ich kann einiges aus älteren Präsentationen übernehmen. Das wusste ich auch, deshalb bin ich auch eine Woche vor Vortrag noch tiefenentspannt.

16:45 verlasse ich das Büro und gehe zur S-Bahn. Um 18:36 komme ich mit dem Bus zuhause an. Sohn1 liegt mit Kopfschmerzen und Fieber auf dem Sofa. Sohn2 will erst mit mir was spielen, dann aber doch lieber mit Wasserfarben malen. Er macht ein Pustebild. Sohn3 malt erst mit, will dann aber lieber die Bügelperlen haben. Sohn1 gesellt sich dazu und fängt auch ein Bügelperlenbild an. D. bringt mir Kaffee und kurz sitzen alle am Tisch ohne Schreien und Streiten. Ich kann es kaum glauben.

Dann geht D. noch schnell einkaufen und ich kümmere mich um die Spülmaschine und im Kinderzimmer zerkrümelte Cracker. D. kocht Abendessen (Linsen und Spätzle),  Sohn3 tanzt dazu in der Küche. Nach dem Essen scheuchen wir die Kinder ins Bett. Sohn1 schläft schnell, Sohn3 erst spät, da er einen langen Mittagsschlaf hatte. Ich lese etwas weiter im Dunklen Turm, bin aber auch müde. Um kurz vor Mitternacht kommt Sohn1 noch mal runter. Er hat immer noch Fieber und jetzt auch noch Bauchweh. Er muss sich übergeben und kann dann wieder ins Bett. Ich hoffe er erholt sich schnell und gehe auch ins Bett. 

Tagebuchbloggen 07/17

Es ist schon wieder so weit: es ist der  5. und Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag machen. 

Mein 5. Juli startet, wie jeder normale Wochentag, mit dem Weckerklingeln um 5:45. Ich döse noch mal weg, weil wir gestern Abend noch „The Man in the High Castle“ zu Ende geschaut haben uns es spät wurde. Um sechs stehe ich auf und weiß, dass ich schon etwas spät dran bin. 

Als erstes packe ich Aufbackbrötchen in den Ofen und gehe dann duschen und mich fertig machen. Zwischendurch schneide ich drei Brötchen zum Abkühlen auf und toaste Softbröd. Dann packe ich drei Brotdosen, schneide Melone und mache Marmeladenbrote zum Frühstück für Sohn1. Um 6:45 bin ich fertig, wecke Sohn1 und ziehe meine Schuhe an. Sohn3 wird auch wach und will runter getragen werden. Um 6:54 verlasse ich das Haus und laufe zügig zur Bushaltestelle. Ich höre Sohn3, der mir empört hinterher schreit, weil ich gehe. Hilft aber nichts. Ich habe bereits den 6:51 Bus und den 6:56 Bus verpasst. Mit dem 6:59er kriege ich die S-Bahn um 7:15 nur mit Glück. Habe ich heute. Die fünfzehn Minuten S-Bahnfahrt nutze ich zum Lesen. 

Um 7:45 bin ich im Großraumbüro noch allein. Ich trinke den ersten Kaffee und fange mit den Vorträgen an, die ich für verschiedene Anlässe vorbereiten muss. Ich kann relativ konzentriert arbeiten und komme ordentlich weiter. Den ersten Vortrag kann ich gleich wegschicken. Der ist morgen schon dran. Um halb zwölf packe ich meine Brotdose aus. Eigentlich will ich anschließend gleich los und Milch besorgen, aber mir kommt ständig was dazwischen. Es wird fast halb zwei, bis ich los komme. Pokemon Go hängt mal wieder und ich muss es neu starten, um endlich  wieder einen Raidkampf zu machen. Ist erst mein zweiter, weil ich die jeden Tag sehe, auf später verschiebe und dann vergesse. Mit Milch bin ich gegen zwei zurück im Büro. Ich rede eine Weile mit unserer neuen Mitarbeiterin und bastel dann weiter an den Vorträgen. Um halb fünf bin ich dann wieder allein im Großraumbüro. Gerade als ich gehen will, kommt doch noch ein Kollege und verspricht mir bis morgen früh noch Software zu installieren. 

Um 17:20 bin ich wieder zuhause. Sohn1 will Hilfe bei den Hausaufgaben. Allerdings muss er zuerst seinen Stift finden. Auf dem Esstisch wartet schon ein Eiskaffee auf mich. Ich erzähle D. von meinem Tag und was schon wieder alles liegen geblieben ist. Dann helfe ich Sohn1 bei den Hausaufgaben und sammle die Wäsche ein. Zwei vollgepieselte Betten gab es in der Nacht. Milchshake am Abend war wohl keine gute Idee. Allerdings müssen erst Sohn1s Sandalen noch mal in die Maschine, weil er meint, die röchen nach Kuhpippi.  

Die Kinder schauen Feuerwehrmann Sam und während D. kocht, bestelle ich Unterwäsche bei Enamora und h&m für mich und die Kinder, weil es nur noch 3 Wochen bis zu unserer Kur sind und der Vorrat aufgestockt werden muss. Ein Punkt weniger auf der Liste. (Dabei fällt mir ein, dass ich Sohn1 noch in der Schule für den letzten Schultag abmelden muss.) Dann gibt es Essen. Sohn2 und Sohn3 machen lieber einen Aufstand („Ich will noch mal Feuerwehrmann Sam!“ und „Die Maultaschen sehen komisch aus. Und mir ist warm.“) und dürfen vorzeitig nach oben. Sohn2 schläft sofort ein. Wir essen in Ruhe mit Sohn1. Als der in der Dusche verschwindet, isst Sohn3 auch noch ein paar Maultaschen. D. schafft es Sohn2 umzuziehen. Ich tippe den Blogeintrag, während  Sohn3 sich weigert zu schlafen. Blöder Mittagsschlaf. Da wir mit der Serie durch sind, weiß ich nicht, was der Abend noch bringt. Aber vermutlich schlafe ich ohnehin bald ein. 

Unsere Ferien

Während sich die nördlichen Bundesländer bereits auf die Sommerferien vorbereiten, haben wir hier gerade die Pfingstferien hinter uns gebracht. In der ersten Ferienwoche waren Sohn1 und Sohn2 in der Ferienbetreuung (keine Sorge, wir nehmen da niemandem eine Platz weg, auch wenn wir die Betreuung nicht dringend brauchen. Hier kriegt im der Regel jedes Kind einen Platz in der Ferienbetreuung.). In der Betreuung wurde mit Tanzlehrer tanzen geübt. Freitagabend war dann das Jubiläumsfest der Ferienbetreuung und dort tanzten die Kinder uns dann was vor.

Da der Sommer endlich kommen wollte und Sohn1 aus seinen kurzen Hosen rausgewachsen war und Sohn2 sich weigert, andersfarbige Hosen als blaue anzuziehen, bräuchten wir neue kurze Hosen. Meine kurzen Hosen sind in der Mehrheit auch an die 10 Jahre alt. Sohn3 verweigert alle kurzen Hosen in seinem Schrank. Wir gingen also am Samstag mal eben auf große Einkaufstour. Sogar erfolgreich und mit anschließendem Spielplatzbesuch.

 

Sonntags stand Freibad auf dem Programm.
Am Montag startete mein Urlaub. Wir nutzen den Tag zum Erdbeerenpflücken und für eine große Einkaufsrunde.

Später war ich mit den Jungs noch bei der Post, Geburtstagskerzen kaufen und auf dem Spielplatz. Als die Kinder im Bett waren, verarbeitete D. den Großteil der Erdbeeren zu Marmelade. Ich buk den Geburtstagskuchen  für Sohn1 und packte die Geschenke ein. Viel zu spät waren wir im Bett.
An seinem Geburtstag war Sohn1 schon um halb sechs wach, wartete aber brav bis halb sieben, bevor er uns aus dem Bett scheuchte. In Rekordzeit wurden die Geschenke ausgepack und der Kuchen gefrühstückt. Ich machte ein paar belegte Brötchen und gegen neun Uhr saßen alle im Auto. Wir besuchten das Legoland Deutschland und hatten dort einen echt tollen Tag, der nicht ausreichte, um alles zu sehen. Wir waren aber auch lange auf Kletter- und Wasserspielplätzen. Wir blieben bis zum Schluss und die Kinder waren begeistert. Die Kinder schliefen bereits im Auto ein und mussten nur noch in die Betten gelegt werden. 

Ich war auch müde, musste aber noch Sachen für die Geburtstagsfeier am nächsten Tag vorbereiten.

Am Mittwoch starteten wir alle etwas langsamer. Ich bereitete die letzten Sachen für die Party vor und D. machte den Großeinkauf. Um 15 Uhr trafen wir die Gäste am Rathaus. Da gab es Geschenke auspacken, Zauberstäbe und Milchshakes für alle. Für jedes Kind gab es einen Rucksack (2€ bei Decathlon) mit Getränken und Snacks. Zuerst mussten wir zur Bushaltestelle und ins Nachbardorf fahren. Da ging es dann mit Karte und Kompass den Berg hoch zur Grillhütte. Ganz schön anstrengend. Zwischendurch verliefen wir uns etwas, so dass wir erst zwanzig Minuten vor Partyende am Grillplatz waren. Das machte aber nichts, da die abholenden Eltern einfach auch noch etwas die Abendstimmung auf dem Berg genossen und teilweise sogar noch etwas mit aßen. Die letzten Gäste gingen nach 20 Uhr. Zuhause ließen wir die Kinder noch aufbleiben und es wurde sehr spät bis alle im Bett waren.

Am Donnerstag ging es turbulent weiter. Wir packten unsere Koffer und fuhren zum 60. Geburtstag der Oma. Leider fiel das Grillen im Garten wegen Gewitters aus. Das machte es für mich dann etwas stressig, da die Kinder in der kleinen Wohnung, die nicht gerade kindersicher ist (Feuerzeuge, Kerzen, Medikamente in Kinderreichweite) doch stark beaufsichtigen werden mussten. Ich konnte erst etwas entspannen, als die Gäste gegangen waren. Und schon wieder waren alle spät im Bett.

Am nächsten Vormittag ging es dann weiter zu noch mehr Verwandtschaft. Das Wetter war wieder gut und die Kinder genossen den dort aufgestellten Pool. Wieder erst gegen Abend fuhren wir weiter. Einmal über den Schwarzwald. Die Kinder verschliefen einen Teil der Fahrt, um dann am Ziel bei Omi  und Opa wieder wach und hungrig zu sein. Bei Omi und Opa trafen wir auch mein Schwesterchen, das dort das lange Wochenende verbracht hat. Schon wieder waren die Kinder spät im Bett.

Das Wochenende war dann ruhig. Die Kinder spielen mit Omi und Opa, mit Lego und Tablet und insbesondere Sohn3 holte sich ausgiebig Exklusivzeit mit Omi und Opa. Am Sonntag bauten wir noch das Planschbecken auf und außer ein bisschen Entenkükengucken haben wir nicht viel gemacht. D. hat lecker gekocht und dann waren die Ferien zu Ende.