Archive for the ‘ Allgemeines ’ Category

Zehn Monate

Lieber Schlökerich,

schon wieder bist Du einen Monat älter geworden. Im letzten Monat hast Du einiges gelernt. Du läufst nun sehr sicher an den Möbeln entlang und bist auch ein großer Kletterer. Da kann es schon mal passieren, dass du jammerst, weil man Dich aus einer Sprudelkiste retten muss. Die Treppe kommst Du auch schon Stufe für Stufe nach oben, so dass wir immer drauf achten müssen, dass die Tür zum Flur geschlossen ist. Die Dusche findest Du nach wie vor interessant und auch die Verteilerdosen in Flur und Wohnzimmer. Und auch das Davorstellen einer Kommode hilft nur bedingt, da Du genau weißt, dass die Dose da ist und Du versuchst Dein Ärmchen hinter die Kommode zu zwängen. Eine Deiner neuen Leidenschaften ist das Schranktüren öffnen. Der Schrank unter der Spüle ist dafür perfekt, findest Du. Aufmachen, Sachen ausräumen und am Siphon rütteln. Mama und Papa finden das nicht so toll. Auch kann es passieren, dass Du Dich aus dem Wohnzimmer schleichst, um dann die nur einen Spalt geöffnete Spülmaschinentür runterzuklappen und drauf rum klettern (warum fahren Babys so auf Spülmaschinen ab?). Du hast immer einen Haufen Schabernack im Kopf. Neulich hast Du innerhalb von zehn Sekunden eine ganze Rolle Klopapier abgewickelt. Ist ja auch herrlich, wie sich das auf den Boden ringelt. Zu Weihnachten und zum neuen Jahr hast Du endlich Deine zwei ersten Zähnchen bekommen. Besonders der erste hat Dich sehr gequält. Beim Essen willst Du immer mit am Tisch sitzen und kriegst dann auch was ab (Kartoffeln, Gurke, …). Das wird dann abgelutscht, zerkleinert, zermatscht und wieder in den Mund gesteckt. Oder auf den Boden geworfen. Und wenn Du nichts mehr hast, versuchst Du den Esstisch zu entern. Einfach aufstehen im Hochstuhl und auf den Tisch krabbeln. Abends strapazierst Du meine Nerven oft sehr, wenn Du, trotz offensichtlicher Müdigkeit, nicht schlafen willst. Da wird im Bett rumgekrabbelt, gehampelt, erzählt, der Schnuller durch die Gegend geworfen, am Lampenkabel gezerrt. Du schläfst auch immer noch in unserem Bett ein. Meistens lässt Du Dich später in Dein Bett legen und schläfst dort dann bis morgens zwischen sechs und sieben. Wenn ich Dich dann zu uns rübernehme, schläfst Du oft nochmal ein. Brabbeln kannst Du ganz toll. Mein Favorit ist ja „mamamama“. Klar, dass Du damit nur mich meinen kannst 😉 !

Media Monday #60

Trotz Sommerpause mach ich mal wieder mit bei Media Monday.

1. Ben Stiller gefiel mir am besten in Glauben ist alles!.

2. Susanne Bier hat mit einem ihrer Filme ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil ich keinen kenne. Aber ich mag ihren Name.

3. Ashley Johnson gefiel mir am besten in Was Frauen wollen. Bei The Help hat sie wohl auch mitgemacht, aber da ist sie mir nicht aufgefallen.

4. Wenn ihr die Wahl habt: Lieber Vampire/Werwölfe/Zombies o. ä. oder Außerirdische? Ich finde so pauschal kann man das nicht sagen. Ich hab schon gute und saublöde Filme mit Vampiren/Werwölfen/Zombies und Außerirdischen gesehen. Zombies sind vielleicht am schlechtesten, weil die immer nix können außer irre, blöd und blutrünstig zu sein.

5. Filme oder Bücher, die überwiegend in der Wildnis spielen finde ich besser als Filme mit Autoverfolgungsjagden.

6. Mein liebster schwedischer Film ist vielleicht So finster die Nacht.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Freeway und der war ganz gut, weil Reese Witherspoon mal nicht das nette Mädchen gespielt hat wie sonst immer.

Frage Nr. 1 wurde gesponsert von Pew Pew Pew, Nr. 2 von Zeilenkino und Nr. 3 von Watched.

Geburtstag

Neulich hatte ich Geburtstag. Am Tag davor war ich noch mit dem Schlökerich bei der U4. Frisch geimpft hing er dann den Rest des Tages jammernd auf meinen Arm rum und ließ sich abends Zeit mit dem Einschlafen. Ihm taten wohl die Einstichstellen an den Beinen weh. Jedenfalls hat er immer wie am Spieß gebrüllt, wenn man aus Versehen dagegen gekommen ist. Von Mitternacht bis zwei Uhr lag er dann nochmal brabbelnd und pupsend neben mir im Bett. Dementsprechend wenig stand mir der Sinn nach Geburtstagfeiern am nächsten Tag. Viel mehr befürchtete ich, dass mein dringend nötiges Vormittagsschläfchen durch Gratulationsanrufe gestört werden würde. Am Morgen stand ich dann noch immer ohne große Geburtstagslust auf. Im Wohnzimmer wartete dann allerdings ein gedeckter Geburtstagstisch auf mich. Mit Kuchen, Kerzen, Luftballons und Geschenken. Da hat D. mitten in der Nacht Kuchen gebacken, damit ich das nicht mitbekomme. Einen Nusskuchen, der fast nur aus Nüssen bestanden hat. Genau das richtige für mich, die immer behauptet, dass mit Nüssen alles besser schmeckt. Und im Garten war dann die nächste Überraschung. Da stand ein neu gepflanzter Rosenstock. Jeden Tag freue ich mich an der wunderschönen Rose und bewundere die Blüte (ein paar Knospen sind auch noch dran). Und plötzlich war ich dann auch in Geburtstagsstimmung und bereit alle Gratulationsanrufe anzunehmen. (Nur meine Schwester hatte leider Pech, weil sie gerade angerufen hat, als der Schlökerich am Einschlafen war und ich nicht aufstehen konnte.) Am Abend gab’s dann noch ein herrliches Geburtstagsessen. Eine Kombination aus lauter Dingen, in die ich mich einzeln schon reinlegen könnte: Süßkartoffel (mit Feta überbacken), rotes Linsenpüree, Ente und Couscous mit Gemüse. Und dank des Stillappetits konnte ich meine Portion sogar aufessen. Trotzdem war noch soviel übrig, dass wir nochmal davon essen konnte. Und so war mein Geburtstag dann insgesamt sehr toll!

Drei Monate

Der Bruder ist nun schon drei Monate alt. Aus dem Neugeborenen ist ein richtiges Baby geworden. Wie schon sein großer Bruder, gehört er eher zur großen und kräftigen Sorte. Demnächst müssen wir wohl die Klamotten in 68 auspacken. Meistens ist er ein freundliches Baby, dass viel lächelt und lacht. Das Anlächeln konnte er schon mit zwei Wochen, inzwischen lacht er auch gerne mal laut. Er greift auch schon zielgerichtet nach seinem Spielzeug im Dschungel, hält sich bei Stillen am T-Shirt fest und zieht sich schon mal sein Spucktuch übers Gesicht. Auf die Seite drehen konnte er sich auch schon mit zwei Wochen. Inzwischen übt er, sich auf den Bauch zu drehen. Da ist aber noch der Arm im Weg. Seit er sich auf die Seite rollen kann, will er auch am liebsten so schlafen. Nachts turnt er schon ganz schön in seinem Bett. Heute nacht wurde er wach, weil er um 90° gedreht da lag und seine Füße in unser Bett streckte (wir haben eine Seite des Gitterbetts entfernt). Eben habe ich nachgeschaut, all das ist ziemlich genau so, wie es beim Kleinen damals auch war. Mit dem Greifen ist er ein bisschen früher dran. Manche Dinge sind aber auch deutlich anders als beim Kleinen. Während den Kleinen beim Stillen beinahe nichts gestört hat (man konnte ihm problemlos Milchschorf aus den Haaren zupfen, die Findernägel schneiden oder die Ohren putzen), kann der Bruder Störungen nicht gut vertragen. Schon gar nicht, wenn er müde ist. Da kann schon mal der nebendran plappernde Kleine einen hysterischen Schreianfall auslösen. Dafür spielt er oft sehr lange und sehr gut alleine. D.h. man kann ihn wach ablegen, was beim Kleinen lange nicht wirklich gut ging. Den Kinderwagen haben wir erst einmal benutzt, ansonsten trage ich noch immer. Ist meistens einfach praktischer. Busfahren ist mit der Babytrage viel einfacher als mit dem Kinderwagen. Der Weg zum Kindergarten endet an einer Treppe, die ich mit dem Kinderwagen auch nicht hochgehen wollen würde. (Der Alternativweg ist mit dem Kleinen auf dem Laufrad zu gefährlich, weil er viel steiler ist.) Langsam wird er aber schwer, so dass wir demnächst mal den Kinderwagen wieder in Betrieb nehmen müssen. Mal sehen wie ihm das gefällt. Der Bruder hat sogar schon durchgeschlafen. Im Moment hat er wieder einen Schnupfen (das Los der Zweitgeborenen) und schläft deshalb schlechter. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Insgesamt ist er einfach ein ganz normales Baby, was manchmal süß ist und manchmal nervt. Aber er gehört auch zu den zwei tollsten Babys der Welt!

Thema der Woche #04 „Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und NONOMO:

Welche Tipps & Tricks habt Ihr angewendet, um Euren Babys im 1. Lebensjahr das Ein- und vielleicht sogar Durchschlafen zu erleichtern?

Der Kleine hatte abends immer wenig Probleme mit dem Einschlafen. Ich habe gestillt bis er eingeschlafen ist und habe ihn dann in sein Bett gelegt. Zum Mittagsschlaf musste man ihn zeitweise fast zwingen. Da hat er geschrien und gestrampelt und man musste ihn festhalten, bis er eingeschlafen ist. Auch wenn man sich dabei fühlt wie ein böser Mensch, wenn man ein schreiendes Baby festhält, damit es einschläft, sobald es dann selig schläft und glücklich wieder aufwacht, weiß man, dass man es richtig gemacht hat.

Durchgeschlafen hat der Kleine eigentlich seit er abgestillt war. Wenn er dann manchmal nachts doch wach geworden ist, hat er meistens nur seinen Schnuller gebraucht, um wieder einzuschlafen. Da kann ich die Schnuller, die im Dunkeln leuchten nur jedem empfehlen. Wenn man erstmal das Licht anmachen muss, um den Schnuller zu finden, ist das Kind garantiert richtig wach. Sieht man den Schnuller gleich leuchten, kann man den einfach im Dunkeln wieder reinstecken und das Kind wird gar nicht richtig wach. Besonders toll war, dass der Kleine die Leuchtschnuller irgendwann auch selbst gefunden hat. Am besten ist es, wenn man mehr als einen im Zimmer deponiert. Wenn der Schnuller unters Bett fällt, ist es doch ein größerer Aufwand ihn nachts zu finden. Da ist es praktisch, wenn man einfach einen anderen nehmen kann.

Rhabarber Ahoi*

Wir haben ja jetzt einen Garten. Und so ein übernommener Garten ist ganz schön spannend. Plötzlich fängt überall an was zu wachsen und man muss immer raten, ob es sich um Kraut oder Unkraut handelt. Naja, im nächsten Jahr wissen wir dann Bescheid. Aus diesen seltsamen Knubbeln in Garten ist ein stattlicher Rhabarber geworden. Schon den vierten Kuchen haben wir davon gebacken (unser Favorit ist momentan einer mit Nussbaiser) und außerdem Erdbeer-Rhabarber-Marmelade gekocht. Und immernoch wuchert er. Im Winter haben wir noch Beerensträucher gesetzt, von denen alle bis auf einen auch brav Blätter, Blüten und inzwischen sogar schon kleine Beeren tragen. Unsere Erdbeeren tragen auch ein paar Früchte. Nur der Salat will nicht so recht. Bald sind fast die Hälfte unserer Pflanzen von Drahtwürmern gekillt worden. Echt doof, diese Insekten. Nachdem unsere Paprikapflanzen im April erforen sind, warten jetzt die nächsten im Topf darauf, demnächst eingepflanzt zu werden. Das mit dem eisigen Nächten ist jetzt hoffentlich mal vorbei.

*Rhabarber Ahoi ist geklaut von der Glonki-Gilde.

Die Mäusegeschichte

Bei uns können die Mäuse durch Wände gehen. Oder wie soll sich sonst folgendes zugetragen haben:

D. erzählt mir, wir haben eine Maus im Keller. Die ist ihm da neulich abends begegnet und das erklärt auch das neuerdings gesteigerte Interesse der Katzen am Keller. Wir beraten und entscheiden, eine Mäusefall muss her. Ich mach mir in stillen(den) Stunden so meine Gedanken. Wo wohnt die Maus wohl und was frisst sie. Ich denke an die Kisten mit Kinderklamotten im Keller und ob sie es sich wohl da gemütlich gemacht hat. Und an den Kinderwagen, an dem sich bestimmt herrlich rumnagen lässt. Die Phantasien treiben mich irgendwann in den Keller, um die eingebildete Verwüstung zu begutachten. Natürlich ist alles in bester Ordnung. Mir folgt meine Katze in den Keller. Während ich wieder nach oben gehe, schnuppert die Katze im Keller. Fünf Minuten später folgt sie mir nach oben, im Maul die Maus. (Das mit der Mausefalle hat sich dann wohl erübrigt.) Ich lobe sie, aber leider lebt die Maus noch und sie lässt sie zum spielen frei. Glücklicherweise entscheiden sich beide ins Bad zu gehen, wo wir Katz und Maus dann erstmal einsperren. Nach einiger Zeit maunzt die Katze und wir lassen sie raus. Von der Maus fehlt jede Spur. In unserem Bad gibt es nicht so viele Plätze, wo eine Maus sich verstecken könnte. D. sucht, ich suche, die Maus ist weg. Wir schlussfolgern, dass die Katze sie wohl samt Innereien und Schwanz verspeist hat. Am nächsten Tag jedoch, als ich mit dem Kleinen vom Kindergarten komme und mein Blick auf die Schuhe im Flur fällt, sitzt die Maus doch einfach in einem von D.s Schuhen. Sie bewegt sich sehr langsam, ist wohl doch mitgenommen von der Katzenattacke. Ich hab sie dann nach draußen getragen, wo sie vermutlich bald verenden wird. Aber wie zur Hölle kam sie durch die geschlossene Tür aus dem Badezimmer in den Flur?!

Media Monday #46

Diese Woche schaffe ich es auch mal wieder zum Media Monday.

1. Der beste Film mit Gerard Butler ist für mich RocknRolla.

2. Rainer Werner Fassbinder hat mit __________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil __________ . Keine Ahnung, ich kenne keinen seiner Filme. Vermutlich weil fast alle seiner Filme vor meiner Geburt gedreht wurden.

3. Der beste Film mit Hilary Swank ist für mich Insomnia, wobei ich Hilary Swank grundsätzlich nicht so gerne mag.

4. Thema Lieblingsfilme: Müsst ihr sie BESITZEN oder reicht euch der Kinobesuch/das Ausleihen/die Fernsehausstrahlungen? Besitzen ist schon gut, dann kann man sie anschauen wann immer man möchte. Fernsehausstrahlungen sind aber auch gut. Ein Kumpel hat mal gemeint, es macht viel mehr Spaß einen Lieblingsfilm im Fernsehen anzuschauen als auf DVD, weil man dann weiß, dass viele andere auch gerade diesen Film anschauen.

5. Mein liebstes Stephen King-Buch (alternativ Verfilmung) ist The Stand. Da fand ich sowohl Buch als auch Verfilmung gut. Insgesamt habe ich nicht so viel von Stephen King gelesen. Die Verfilmung von Es mag ich auch sehr gerne, vor allem aus nostalgischen Gründen.

6. Eine hanebüchene Handlung hat mir noch jeden Film verleidet.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel ist vermutlich die dritte Staffel von Fringe gewesen (ist aber auch schon eine Weile her) und die war gut, weil auch wenn es mich immer noch irritiert, dass Pacey Witter jetzt Peter Bishop heißt. Und im Originalton ist es viel besser als auf deutsch, aber so besonders überraschend ist das nicht, oder?

Mama Miez hat zur Aktion „Blog Dein Wissen“ aufgerufen (man kann auch was gewinnen). Das Thema der ersten Woche ist das Schlafverhalten der Kinder im ersten Lebensjahr. Hier sind meine Erfahrungen:

Tagschlaf: Der Kleine hat im ersten Lebensjahr, abgesehen von nachts, kaum geschlafen. Auch in den ersten Wochen ist er nur manchmal nach dem Stillen nochmal für maximal eine Stunde eingeschlafen. Mehr als drei Stunden Schlaf am Tag kamen da nicht zusammen. Geschlafen hat er so fast ausschließlich mit Körperkontakt. Hat man versucht ihn im Laufstall abzulegen, war er binnen Minuten wieder wach. Im Kinderwagen ist er zwar meistens nach einer Weile Geschrei eingeschlafen, aber sofort wieder aufgewacht, wenn der Wagen angehalten hat. Das hat dazu geführt, dass wir ausgedehnte Spaziergänge (einmal sogar 13 km) gemacht haben, damit das Kind schläft. Mit etwa sechs Monaten hatte er den Tagschlaf dann auf einen Mittagsschlaf von etwa einer Stunde reduziert. Hierzu musste man ihn allerdings auch zwingen, in dem man sich dazu gelegt und ihn, der gezappelt und geschrien hat, festgehalten hat, bis er sich beruhigt hatte. Anfangs musste man daneben liegen bleiben, später konnte man aufstehen, sobald er eingeschlafen war. Als er noch älter wurde, ist er dann schließlich alleine in seinem Bett eingeschlafen. Mit einem knappen Jahr hat er sogar schon ein paar Tage komplett ohne Mittagsschlaf verbracht, weil er sich einfach geweigert hat. Aber keine Sorge, irgendwann war der Mittagsschlaf dann kein Problem mehr und ist auch mit knapp drei Jahren noch nicht abgeschafft.

Nachtschlaf: Der Kleine hat anfangs auf meinem Bauch mit in unserem Bett geschlafen. Natürlich hat man sich auch einen Kopf gemacht, schließlich erzählen die Ratgeber, dass das Kind im eigenen Bett schlafen soll. Der Kleine hatte mit etwa vier Wochen abends nach dem Stillen eine längere Schlafphase von fünf bis sechs Stunden. Die hat er auch bald in seinem eigenen Bett verbracht, während ich meistens noch wach war. Nach dem nächtlichen Stillen ist er dann meistens neben mir liegengeblieben. Aber etwa mit drei Monaten war es auch kein Problem mehr, ihn nach dem Stillen zurück in sein Bett zu legen. 1,40 m Bett und zwei Erwachsene plus Baby sind einfach keine gute Kombination. Als er sieben Monate alt war und ich wieder arbeiten gegangen bin, habe ich nur noch abends und nachts gestillt. Als wir dann das Abendstillen durch eine Flasche ersetzt haben, hat er meistens durchgeschlafen. Die Flasche hat er erst in unserem Bett liegend, später dann in seinem eigenen getrunken. Manchmal wurde er nachts noch wach und hat seinen Schnuller gesucht, aber die im Dunkeln leuchtenden Schnuller haben dann dazu geführt, dass er die auch meistens selbst gefunden hat. Der Umzug ins eigene Zimmer fand dann mit gut einem Jahr statt und war völlig problemlos.

Der Bruder hat zumindest nachts ein ähnliches Schlafverhalten wie der Kleine. Er schläft abends beim Stillen in unserem Bett ein, wo er liegenbleibt, bis ich ins Bett gehe. Dann lege ich ihn rüber, wobei er manchmal wach wird. Wenn er wach wird, wird er nochmal gestillt und dann ist erstmal etwa drei Stunden Ruhe. Anfangs ist er nach dem Stillen auf oder neben mir liegengeblieben. Inzwischen lässt er sich meistens wieder in sein Bett legen und verbringt nur manchmal noch ein oder zwei Stunden neben mir. Tagsüber schläft er viel mehr als der Kleine in dem Alter. Ablegen lässt er sich dafür aber auch sehr schlecht. Er schläft also auf mir oder in der Manduca. Den Kinderwagen haben wir erst einmal benutzt und er fand ihn nur so semigut. Mal sehen wie sich das entwickelt. Im Moment trage ich noch gerne.

Media Monday #42

Immer wieder Montags: Media Monday.

1. Der beste Film mit Stanley Tucci ist für mich The Core – Der innere Kern. Nicht, weil der gut ist, sondern, weil er mit seinen wissenschaftlichen Fehlern jedes Geophysikerherz erfreut.

2. Roland Emmerich hat mit Der Patriot seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der, im Gegensatz zu seinen neueren Werken, gut unterhält. Und Heath Ledger macht mit!

3. Der beste Film mit Audrey Tautou ist für mich Mathilde – Eine große Liebe. Auch zu empfehlen ist die Romanvorlage „Die Mimosen von Hossegor“.

4. Wie findet ihr es, wenn bekannte Filmschauspieler plötzlich im Serienfach auftauchen und vor allem, wertet das diese Serien eurer Meinung nach auf oder hat das keinen Einfluss? Mir ist egal, wie bekannt ein Serienschauspieler ist und ob der schon mal Filme gemacht hat. Wichtig ist, ob die Handlung gut ist und glaubwürdig gespielt.

5. Filme, bei denen in den letzten fünf bis zehn Minuten vor Schluss alles über den Haufen geworfen wird, was man zuvor gesehen hat sind als klassische Mindfucks meistens genau mein Ding. Allerdings kann auch ein eigentlich ganz guter Film komplett zerstört werden (z.B. Knowing).

6. Im Grunde ist Daniel Brühl eine/r meiner liebsten Schauspieler/innen, aber Cargo mit ihm/ihr war wirklich enttäuschend, denn __________ .

7. Mein zuletzt gesehener Film war Transfer und der war gut, weil die Idee, dass Reiche sich das ewige Leben auf Kosten der Armen kaufen, bestimmt nicht so weit weg ist, wie wir gerne hätten.