Archive for the ‘ Allgemeines ’ Category

Media Monday #359

Nachdem irgendwo schon wieder so viel Zeit vergangen ist, schaffe ich wenigstens mal wieder den Media Monday zu beantworten.

1. Der Song Mir ist langweilig geht mir ja seit ich ihn den Kindern wegen schlimmer Langeweile vorspielte nicht mehr aus dem Kopf, ich hoffe allerdings sie haben nicht so genau zugehört und singen im Kindergarten nicht lauthals „Ich hab schon viermal onaniert, weil hier einfach nichts passiert!“. (Ich glaub es gibt auch eine kindertauglichere Version.)

2. Das Lachen meiner Söhne funktioniert als Stimmungs-Aufheller bei mir eigentlich immer, denn, auch wenn sie manchmal tierisch albern sind, muss man am Ende einfach mit lachen.

3. Wenn ich schon höre, dass eine Serie mit einem riesigen Cliffhanger endet und nicht fortgesetzt wird, dann ist das eher ein Grund, sie gar nicht erst zu beginnen.

4. ____ ist eines dieser Bücher, das ich jedem ungefragt empfehlen möchte, schließlich ____ . Ungefragt empfehle ich eigentlich nichts. Aber ich verschenke gerne Bücher, die ich mochte, an Menschen, von denen ich denke, sie könnte ihnen gefallen.

5. Für ____ schlägt mein Fanherz ja so hoch wie schon lange nicht mehr, weil ____ . Im Moment fangirle ich eigentlich für nichts.

6. Colin Farrel ist als Alexander ja so gar nicht mein Fall, wohingegen er in Ondine einfach toll ist.

7. Zuletzt habe ich mit der ganzen Familie Early Man im Kino angeschaut und das war leider Zeit- und Geldverschwendung, weil zu vorhersehbar und trotz nur 87 Minuten zwischendurch langweilig.

Media Monday #357

Das Wochenende ist ja dank Brückentag und Feiertag noch gar nicht vorbei und trotzdem ist schon wieder Media Monday.

1. Passend zum Tanz in den Mai: Tanzfilme treffen bei mir oft einen Nerv. Dirty Dancing habe ich schon irgendwann mit 15 zum 25. Mal gesehen und Save the last dance war der erste Film, den ich einfach direkt nachdem ich ihn das erste Mal gesehen hatte, nochmal angeschaut habe. Und neulich abends musste ich unbedingt bis nach Mitternacht Girls United anschauen, weil der grad kam. Dance Academy ist zwar eine Serie, aber die könnt ich eigentlich auch noch mal anschauen.

2. Bei dem Song Halleluja von Lucky Jim muss ich immer an Die fetten Jahre sind vorbei denken, denn manche Songs sind für mich einfach untrennbar mit Filmen verbunden. Ich meine ich hatte darüber auch schon mal geschrieben, finde das aber grade nicht.

3. Was man in Filmen/Serien nie zu sehen bekommt: Wie jemand bei Szenen im Restaurant / in der Bar seine Teller leer isst / sein Glas leer trinkt.

4. Von all den Ostersüßigkeiten ist auch nur noch das übrig, was niemandem schmeckt.

5. Death’s End von Cixin Liu begeistert mich wirklich ein ums andere Mal, nachdem der vorangegangene Teil sich etwas zog, ist dieser wieder sehr packend. Ich kann trotz halben Physikstudiums die physikalischen Hintergründe nur bedingt beurteilen, finde aber die Denkansätze, die sich daraus ergeben, spannend.

6. Die ach so überraschende Wendung in Coco hätte mich in einem Nichtkinderfilm vermutlich die Augen rollen lassen, im Kinderfilm geht das aber durchaus. (Ich mochte den Film übrigens sehr. )

7. Zuletzt habe ich A quiet place im Kino gesehen und das war ein wirklich spannender Film, der allerdings auf viele Fragen keine Antworten liefert, weil manches bei genauerem Nachdenken keinen Sinn ergibt. Ich möchte aber daran glauben, dass die Drehbuchschreiber alle die Fragen sinnig beantworten könnten.

Media Monday #354

Bei uns war heute der erste Arbeits-/Schul- und Kindergartentag nach einer Woche frei. Wir haben viel erlebt, viel geschafft und trotzdem auch Ruhe gehabt. Und da schon wieder Montag ist, kommen hier meine Antworten zum Media Monday.

1. Über meine Forschungsprojekte zu schreiben, hat mir jüngst enorme Freude bereitet, denn eigentlich finde ich ganz cool was wir so machen und schreiben tue ich auch ganz gerne. Allerdings waren es dieses Jahr bereits vier Veröffentlichungen und das ist für drei Monate schon recht viel. Aber das Gefühl, wenn das Paper dann fertig ist und die hochkonzentrierte Schreibphase kurz vor der Deadline, das mag ich ja schon.

2. Regelmäßig am häufigsten gelesen werden bei mir auf dem Blog ja ____ . Ich hab echt keine Ahnung.

3.Paper Towns ist ein großartiges Road-Movie, dass im Film leider nicht so gut wirkt wie im Buch.

4. Gelegentlich bereue ich es ja, dass ich es seit Jahren nicht mehr schaffe, über das ich was wir so schauen ordentlich Buch zu führen.

5. Diese ganzen Young Adult Dystopien könnte man ja beinahe als Genre für sich bezeichnen, schließlich gibt es davon aktuell so viele und die passen sonst auch nirgends richtig rein.

6. Bei dem Wetter könnte man ja beinahe schon wieder über Open Air-Kino nachdenken. Ich für meinen Teil wohne auf dem Land, wo es sowas nicht gibt.

7. Zuletzt habe ich Ready Player One gesehen und das war an sich kein schlechter Film, aber keine würdige Umsetzung der Buchvorlage, weil, ach, wo soll ich anfangen… Ich kann jetzt nicht versprechen das spoilerfrei hinzukriegen. Das erste Rätsel auf der Suche nach dem Easter Egg, das seit 5 Jahren niemand löst, wird im Film ersetzt durch ein Autorennen. Ein AUTORENNEN! Wie können die das machen?! Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die weiblichen Charaktere allesamt viel schwächer dargestellt werden als in der Buchvorlage. Bei einer Artemis, die kuhäugig Parzival anhimmelt, weil er ja als einziger so klug ist, krieg ich Würgereiz. Und die Sechser sind im Film viel zu dumm, als dass sie tatsächlich eine Bedrohung darstellen. Und der Schluss, naja, den lass ich Euch doch lieber selbst anschauen.

Tagebuchbloggen 04/18

Heute ist mal wieder der fünfte und Frau Brüllen fragt, was wir den ganzen Tag so machen. Mittlerweile schon seit fünf Jahren!

Wir haben diese Woche alle Ferien bzw. Urlaub, deshalb klingelt kein Wecker. Sohn2 steht um 7:15 bei uns im Zimmer. Ich schicke ihn nach unten. Sohn1 ist auch wach und geht mit runter. Sohn3, der wie beinahe jede Nacht in unser Bett gekommen war, liegt noch neben mir und schläft. Als er seine Brüder hört, wird er ebenfalls munter und geht runter. Ich kann liegen bleiben. Dieses Feature ist noch neu und sehr angenehm. Bisher hat er drauf bestanden, dass ich mit aufstehe. Um halb neun kommt er wieder nach oben und diesmal stehe ich mit auf. Als erstes stelle ich fest, dass die Spülmaschine zwar eingeräumt ist, aber nicht angeschaltet war. Also mache ich erstmal die Spülmaschine an. Dann kümmere ich mich ums Frühstück. Die Kinder wollen Cornflakes*, ich Porridge und D. Müsli. Ich koche Tee und schneide/wasche Obst, während auf dem Herd mein Porridge köchelt. Gegen halb zehn sitzen alle am Tisch und essen. Wir eröffnen den Kindern, dass wir planen ins Fildorado zu fahren. Die Begeisterung ist groß. Vorher muss aber noch mal die Spülmaschine laufen, Zeug gepackt und eine Ladung Wäsche angestellt werden und alle Kinder müssen sich anziehen. Das dauert immer alles.

Um halb zwölf kommen wir endlich los. Im Schwimmbad ist es voll, weil Ferien sind. (Wenn ich mal Rentner bin, muss ich auf jeden Fall dran denken, in den Schulferien ins Spaßbad zu gehen, um dort lesend Liegen zu belegen, auf die die Familien so gierig linsen.) Dreieinhalb Stunden rutschen, toben und schwimmen wir. Ich kann sogar eine halbe Stunde Bahnen schwimmen. Zum Essen haben wir Brote, Chips und Kekse dabei. Um halb vier verlassen wir das Schwimmbad kaufen noch kurz ein. Zurück zuhause sind wir um 17:15. D. zeigt mir ein paar potentielle Ferienwohnungen, weil bei der Buchung von der, die wir eigentlich ausgesucht hatten, was schief gelaufen ist (toll, dass man dafür inzwischen überall Servicegebühren bezahlen muss) und wir jetzt neu suchen müssen. Dann begebe ich mich in die Küche, um die Türdichtung der Spülmaschine zu reparieren. Da ist es seit einiger Zeit undicht und seit dem drücken wir uns schon um die Reparatur. Für das Wechseln der Türdichtung muss man nämlich die halbe Maschine auseinandernehmen. Letzte Woche habe ich endlich das Ersatzteil bestellt nachdem ich mir nochmal ein paar Erklärvideos angeschaut hatte. (Eigentlich hatte ich D. danach vorgeschlagen, einfach eine neue Maschine zu kaufen, aber er meinte das lohne sich nicht.) Als erstes muss die Sockelleiste entfernt und die Spülmaschine rausgezogen werden. Da ist ja jetzt eine Weile Spülmaschinensiffe reingetropft und dementsprechend eklig ist es unter der Maschine. Ich putze ein bisschen und mache mich dann erst mal ans demontieren. Das stellt kein Problem dar und die Tür ist schnell abgebaut. Die alte Dichtung ist völlig verzogen. Hier muss auch erst mal wieder geputzt werden. Dann baue ich die neue Dichtung nach Anleitung ein und irgendwie funktioniert das nicht. Ich schaue noch mal die Videos an und stelle fest, dass unsere Maschine doch ein anderes Modell ist. Schließlich finde ich eine Anleitung für unsere Maschine und kann die Dichtung einbauen. Ich schneide mich dabei auch nur ein bisschen an einem scharfen Blech. Im ersten Testlauf ist die Maschine jetzt dicht. Die Front und die Seitenteile sind noch nicht wieder montiert, weil die Dämmung, die in der Tür war, durch die undichte Tür angefangen hat zu gammeln. Ohne Dämmung ist die Maschine sehr laut, also müssen wir morgen erst mal schauen, was der Baumarkt als Alternative anbietet. Dann wird der Rest montiert und die Maschine wieder zurück geschoben. Boden wischen ist dann definitiv auch dran.

Da ich die Küche solange mit meinen Reparaturen blockiert habe, kann D. erst um 19:30 anfangen zu kochen. Es gibt Gnocchi mit Tomatensoße. Das geht zum Glück schnell. Ich packe noch die Wäsche in den Trockner und dann essen wir. Anschließend sind die Kinder plötzlich alle nicht mehr müde und brauchen noch ein bisschen, bis sie bettfertig sind. Besonders Sohn3 schläft zur Zeit schlecht ein. Er will immer, dass ich daneben liege, aber eigentlich stört ihn das ziemlich. Wäre schön, wenn er das mal kapieren würde. Wenn endlich alle schlafen, gibt es noch eine Runde Sofa (mit Lesen oder Fernsehen) und vielleicht noch ein Eis.

*eigentlich Mini Zimtos und Schokoflakes

Media Monday #353

Der Ostersonntag war nicht ganz so freundlich. Die Eiersuche musste im Wohnzimmer stattfinden, weil es den ganzen Vormittag geregnet hat. Am Nachmittag waren wir noch bei der Eisdiele und auf dem Spielplatz, aber das war auch eher eine kühle Angelegenheit.

Der Montag beginnt nun mit den Fragen zum Media Monday. Viel Spaß damit.

1. An so einem verlängerten Wochenende schlafe ich manchmal gar nicht beim Kinder ins Bett bringen ein und wir können abends mal wieder Filme und Serien schauen.

2. Zombies und andere Wiedergänger sind manchmal ganz schön gruselig, aber grundsätzlich ist das nicht mein bevorzugtes Genre.

3. Mein eBook-Reader ist aus meinen persönlichen Favoriten absolut nicht mehr wegzudenken, schließlich kann ich damit im Dunkeln lesen und dicke Bücher mit mir rumtragen, ohne schwer schleppen zu müssen.

4. Es ist ja bei mir/uns regelrechte Tradition, dass wir im Winter hin und wieder gemütlich zu einem guten Film Käsefondue essen. Chips kann ja jeder.

5. Diese ewigen Aprilscherze im Netz (und auch sonstwo) finde ich schon ganz lustig. Ich habe gestern Sohn1 erzählt, die Schule hätte angerufen und die Ferien seien vorzeitig beendet. Das war schon ein bisschen lustig.

6. Der Lego VacuSort ist ja eine dieser Meldungen, von der ich mir wünschen würde, es wäre mehr gewesen als bloß ein schlechter Scherz, schließlich steht hier das Lego kistenweise unsortiert rum und ich wünschte, jemand würde das sortieren.

7. Zuletzt habe ich Den 7. Teil vom dunklen Turm gelesen und das war irgendwie schon gut, weil ich daran jetzt schon eine Weile gelesen habe und es schön ist, dass das jetzt abgeschlossen ist. Ich fand die Bände sehr unterschiedlich. Band 4 war so grandios, dass er vieles wieder gut gemacht hat.

Ein Pieps

Schon wieder eine Woche rum. Vom Montag liegt der halbfertige Media Monday im Entwürfeordner und der Beitrag über unser letztes Wochenende hat es aus meinem Kopf nicht herausgeschafft und eine ganze Woche liegt dazwischen. Deshalb kommt hier nur ein Bild vom letzten Sonntag, wo ich mit den zwei jüngeren Söhnen schöne Stunden im Schnee verbracht habe.

Es war am späten Nachmittag, deshalb ist es schon so düster. Vorher hatten die Jungs aber keine Lust und sich im Wohnzimmer ein Haus aus einer Kiste, dem Wäscheständer und allen Kuscheldecken gebaut. Und warum sollte man die Kinder beim Spielen unterbrechen.

Ich war diese Woche einen Tag in München und durfte Verspätungen wegen Feuerwehreinsatz, Oberleitungsstörung und Stellwerkstörung an einem Tag erfahren. Das war anstrengend.

Am Donnerstag war ich beim Landeswettbewerb Jugend forscht, um einen Sonderpreis zu verleihen. Das ist immer sehr beeindruckend zu sehen, was die Schüler in ihrer Freizeit so machen. Manche Projekte wirken, als sei die Idee von außerhalb gekommen, andere sehen wirklich aus, als wären sie den Schülern selbst eingefallen. Einer zum Beispiel hat festgestellt, dass seine Stichlinge auf die Farbe seines Pullis reagieren und hat daraufhin untersucht, welche Farben die Tiere unterscheiden können und wie lange sie sich erinnern, wenn man sie auf eine Farbe konditioniert. Also falls ihr mal die Möglichkeit habt, bei Jugend forscht vorbei zu gehen, es lohnt sich wirklich. Es gibt Regionalwettbewerbe, Landeswettbewerbe und den Bundeswettbewerb.

Jetzt fangen bei uns die Osterferien an. Der Kindergarten hat nur sie zweite Woche zu und Sohn1 geht nächste Woche zur Ferienbetreuung. Wir haben also ganz normal Alltag. Mal sehen wie das mit der Sommerzeit klappt. Sohn1 ist zur Übung heute schon mal um 5:45 aufgestanden.

Media Monday #346

Heute startet für mich Woche drei mit doofer Erkältung. Langsam nervt es wirklich. Seit Anfang des Jahres ist permanent jemand krank. Man kann nirgendwo hin, nichts unternehmen und die Nerven für permanente Kinderbespaßung sind wegen der erkältungsbedingten Erschöpfung nicht vorhanden. Alle gammeln zu viel, streiten zu viel und schauen zu viel Fernsehen. Es wird sooo Zeit für Sommer! Aber jetzt ist erst mal Media Monday!

1. Der Hype, der um frisch veröffentlichte Trailer (wie beispielsweise zu ähm, keine Ahnung?) entsteht ist mir ein Rätsel, da mir das alles herzlich egal ist. Wenn ich den Film sehen will, schaue ich ihn. Dann muss ich nicht vorher einen zwei Minuten Ausschnitt gesehen haben.

2. Wenn draußen die Karnevals-Jecken Narren toben und feiern, kann ich noch immer nicht so recht fassen, dass ich inzwischen eigentlich immer über Fasnacht arbeiten muss.

3. Am besten sind Spezialeffekte ja eigentlich immer dann, wenn sie sich nahtlos in das Geschehen einfügen. Paradebeispiel hierfür sind alle die Filme nicht, bei denen ich denke: ach, schau an, noch so ein paar special effects, die dann in 3D super aussehen. Gähn. Kommt ja gleich nach Autoverfolgungsjagden.

4. Von all den Lizenzprodukten, die man so zu diversen Franchises bekommt sind die Legoteile meistens die am qualitativ hochwertigsten.

5. Theaterstücke, die als Film adaptiert werden können schon gut sein. Z.b. „10 Dinge, die ich an Dir hasse“ oder „Romeo + Juliet„.

6. Beim Bücherkauf lasse ich mich ja vorrangig von Buchtipps aus meiner Timeline inspirieren/beeinflussen, meistens schaff ich es nicht mal alle guten Tipps von da zu lesen.

7. Zuletzt habe ich gelacht und das war berechtigt , weil D. mich damit zuhause empfing, dass er leider zu nichts gekommen sei, weil er 400 Seiten Ready Player One zuende lesen musste. Ich schieb das jetzt mal in meiner to-read-Liste ein bisschen nach oben. Scheint ja gut zu sein.

Weihnachtsurlaub, die Abrechnung

Der Weihnachtsurlaub ist vorbei. Diese zwei Wochen im Winter sind immer so gut und nötig. Hier eine Liste der Dinge, die ich gemacht habe:

  • Broadchurch und Dark zu Ende gesehen
  • Ein Buch zu Ende gelesen
  • Mit Sohn2 im Kino gewesen (Coco)
  • Mit Sohn1 um Kino gewesen (StarWars)
  • Bei Ikea gewesen zum Regal Retter kaufen 
  • Den Klorollenhalter in der unteren Toilette durch einen neuen mit identischen Bohrlochabstand ersetzt (manchmal hat man Glück)
  • Eine Verdunklung für Sohn1s Dachfenster gebastelt
  • Neue Lampen und Lampenschirme installiert 
  • Im Kleiderzimmer aufgeräumt und Klamotten ausgemistet (D. hat den ganzen Kofferraum voll mit aussortieren Klamotten weggefahren. Ebenso wie Unmengen Papier und Pappe von Weihnachten.)
  • That Level Again am Handy durchgespielt 
  • That Level Again 2 am Handy halb durchgespielt
  • Wäsche gewaschen, gefaltet und weggeräumt 
  • Gut gegessen!
  • Meine Veröffentlichungsliste aktualisiert
  • Fotoalben bestellt
  • Mit guten Freunden gespielt
  • Mit lieben Freundinnen gefrühstückt 
  • Zeit mit den Kindern gehabt

Was ich nicht gemacht habe, was noch auf der Liste gestanden hätte :

  • Fotoalben eingeklebt
  • Jahresfotobuch erstellt
  • Eine Masterarbeit gelesen
  • Sport (wegen Erkältung und Streptokokken)
  • Unternehmungen mit den Kindern, z. B. Schwimmbad (ebenfalls wegen Erkältung und Streptokokken)
  • Zum Friseur gegangen (da war ich seit anderthalb Jahren nicht mehr. Da kommt es jetzt auf ein paar Wochen auch nicht mehr an.)
  • Die alten Vorhänge gewaschen, abgeschnitten und im Kinderzimmer aufgehängt
  • Weihnachten weggeräumt (ich weiß nicht mal, wann die Weihnachtsbäume abgeholt werden)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden und sogar ein bisschen sowas wie entspannt. Von dieser freien und ruhigen Zeit könnte ich echt mehr gebrauchen. 

Tagebuchbloggen 01/18

Auch im neuen Jahr fragt Frau Brüllen an jedem 5. was wir den ganzen Tag gemacht haben. 

Ich wache um 7:45 mit Halsschmerzen auf. Das mit den Halsschmerzen ist doof, weil Sohn1 Scharlach hat und man Scharlach ja lieber nicht verschleppen sollte. Ich sollte also zum Arzt und das Abchecken lassen. Aber erst mal bleibe ich noch 15 Minuten liegen. Es ist nämlich noch still im Haus. Es sind Ferien und alle schlafen noch. Dann stehe ich aber doch auf und gehe unter die Dusche. Sohn1 kommt runter. Sohn2 ist wach, bleibt aber oben, weil er meint ich wüsste nicht, dass er sich mit seinem Tablet unter der Decke versteckt, um die kein-Tablet-vorm-Kindergarten-Regel zu umgehen. Sohn3 schläft noch. Ich mache die Brotdosen und treibe dann Sohn2 und den kürzlich erwachten Sohn3 zum Anziehen an. Sohn2 jammert über Schmerzen im Zahn, auf den er gestern im Kinderparadies bei Ikea gefallen war. Der Schneidezahn neben dem bereits abgebrochenen hat jetzt einen vertikalen Riss. Aber die Kinderzahnärztin hat noch Urlaub und da man bei Milchzähnen im Zweifel eh nix macht, muss das jetzt ein paar Tage warten.
Um 9:20 sind die Kinder im Kindergarten abgeliefert und ich laufe von dort zu meinem Arzt. Bis ich dran bin, kann ich lesen. Den Arzt, der mich untersucht, kenne ich noch nicht, aber er ist sehr nett. Schaut in meinen Hals und bescheinigt mir, dass der rot sei und angesichts der Streptokokken im Haus, soll ich doch mal lieber ein Antibiotikum nehmen. Ich rufe Sohn1 zuhause an, dass ich noch zur Apotheke gehe und dann heim komme. D. schläft vermutlich noch. Nach der Apotheke fahre ich „noch kurz“ beim Netto vorbei, um Zutaten für Waffeln zu besorgen. Leider ist morgen Feiertag und der Netto voll mit Menschen, weil man ab morgen nie wieder einkaufen kann.

Zuhause schicke ich Sohn1 unter die Dusche und habe dann eine Diskussion mit ihm, weil ich der Meinung bin, dass man durchaus duschen UND Hausaufgaben machen kann an EINEM Vormittag. Er duscht und ich mache mir was zu essen. Frühstück hatte ich nämlich noch nicht. Sohn1 will nichts. Er hatte ein Mangolassi und noch immer keinen Appetit. D. ist ebenfalls aufgestanden und macht Kaffee. Dann stürzt sich D. in die Einkaufshölle und ich packe meinen Computer aus. Ich muss aus Gründen meine Literaturliste auf den neuesten Stand bringen und ein paar Sachen schreiben. Sohn1 macht neben mir seine Deutschaufgaben, die er schon seit einem Monat mit sich rum trägt. Er flucht dabei, aber eigentlich ist es einfach. Um 13:10 fällt mir ein, dass ich vor dem Kinder abholen noch die neuen Ivar-Bretter im Kinderzimmer einbauen wollte und Waffelteig machen. Also baue ich die Bretter ein und rühre den Teig zusammen, der dann auf der Heizung geht, während ich die restlichen Söhne abhole. Sohn1 fährt mit, weil er gegenüber vom Kindergarten seinen Freund besuchen will. Im Kindergarten nehme ich dafür noch einen Freund von Sohn2 mit nach Hause.

Die Kinder spielen erst mal unten und ich baue die aktuelle Tüte von Sohn2 LegoSet zuende. Dann räume ich die Spülmaschine aus und wieder ein und fange an die Waffeln zu backen. Brav sitzen dann alle am Tisch und mampfen belgische Waffeln mit Puderzucker (oder Nutella). Ich versuche weiter am Computer zu arbeiten, was nur so mittelgut funktioniert, weil ein Teil der Dateien wohl auf meinem anderen Rechner liegen und ich das verschieben dann lieber auf Abends verschiebe. D. hat in der Zwischenzeit das Auto voll mit Wertstoffen und Altpapier gepackt und ist zum Wertstoffhof gefahren. Praktischerweise wird nämlich bei uns im Dezember kein Papiermüll abgeholt und wegen des Feiertags morgen auch erst nächsten Samstag.

Schließlich ist es 17:30 und ich suche die Bücher für die Bücherei zusammen. D. kommt um kurz vor sechs aus der Einkaufshölle des zweiten Supermarkts im Ort (ein Vollsortimentler) zurück. Schlangen an der Kasse durch den halben Laden. Ich packe alle anwesenden Kinder und die Büchereibücher ein. Sohn2s Freund wird zuhause abgeliefert, Sohn1 abgeholt und dann fahren wir zur Bücherei. Die Jahresgebühr ist fällig. Die Söhne suchen Bücher, ein Spiel und DVDs aus. Um kurz vor sieben sind wir wieder zuhause. Sohn3 will das neue Spiel ausprobieren. Ich spiele mit, aber die Regeln sind ihm egal. Also bewache ich hauptsächlich die Kleinteile. D. bereitet das Abendessen vor. Es gibt Raclette. Wir essen lang und erstaunlicherweise mit friedlichen Kindern. Gegen halb zehn bringen wir die Kinder ins Bett. Anschließend gibt es für uns zwei Folgen Broadchurch und dann ist der Tag auch schon vorbei. 

Ein Kind ist ein Kind 

Wir hatten die letzten Tage nur ein Kind zuhause. Die anderen sind bei Omi und Opa geblieben. Oft heißt es ja, ein Kind ist kein Kind, weil es mit einem Kind so viel weniger anstrengend ist. Allerdings ist auch ein Kind immer noch ein Kind. Ein paar Beispiele :

Ein Kind will auch um halb acht aufstehen und auf keinen Fall alleine nach unten gehen.

Ein Kind vermisst seine Brüder und fragt immer wieder nach, wo die seien und wann sie wieder kommen. 

Ein Kind muss auch ins Bett gebracht werden. 

Ein Kind will ständig mit Mama oder Papa spielen. 

Aber ein Kind ist eben nur eins und das heißt dann:

Wenn ein Kind früh wach ist, ist Platz auf dem Sofa zum Weiterdösen.

Wenn ein Kind Mittags einschläft ist Ruhe. 

Man kann ein Kind umziehen ohne zwei andere permanent ans Umziehen zu erinnern. 

Wenn ein Kind schläft, schlafen alle. 

Es meckert nur ein Kind übers Essen. 

Ein Kind streitet sich nicht!

Das macht es immerhin schon etwas weniger anstrengend, aber ein Kind ist trotzdem noch ein Kind und nicht keins.